6 EUB (Wurmberg/Harz) - Kapaziät
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Michael Meier
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Gast
In Hamburg ist die erste Klasse in der S-Bahn auch erst vor 1 oder 2 Jahren abgeschafft worden. Der Vorteil bestand neben den etwas bequemeren Sitzen in der Tatsache, daß man überhaupt einen Sitzplatz bekommen hat, und nicht stehen mußte.Marius hat geschrieben:Ist das ein bescheuertes System! Das geht nur in Deutschland, so was! Genau so etwas hatten wir früher in der Münchner S-Bahn, eine 1. und eine 2. Klasse. Die 1. Klasse war deutlich teurer und hatte "nur" bequemere Sitze, sonst nichts. Schneller und pünktlicher war man auch nicht in der Stadt. Vor x Jahren habens das dann Gott sei Dank abgeschafft und man ist nun für die 2. Klass-Preise in der 1. gefahren...
- F. Feser
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zur wurmbergbahn. ích weiß gar net was ihr habt. im dm jahrbuch steht die mit 1200 personen drin!!!!!!!!!!
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John McClane
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Hallo zusammen!
Die Wurmbergseilbahn hat deshalb nur eine Leistung von 960P/h, weil die Anlage nur 74 Kabinen besitzt. Zum anderen weil sie zur Zeit nur mit 4,0m/s fährt. In der ISR steht das nach einem Jahr Betrieb ein Antrag auf Erhöhung der Nennfahrgeschwindigkeit gestellt werden kann. Ob die Wurmbergseilbahngesellschaft das mittlererweile getan hat weiß ich leider nicht. ich werde aber mal nachfragen wenn ich mal wieder in Braunlage bin! Auf jeden Fall sind alle Bahnteile auf die sonst üblichen 5 bzw. 6m/s ausgelegt! Ich hoffe das die die Bahn bald mal "aufmotzen", denn die Wartezeiten sind gegenüber der alten Anlage fast gleich geblieben. Neben den oben genannten Gründen ist hierfür auch ausschlaggebend, dass die Kabinen im Tal mit nur jeweils 4 Personen besetzt werden. Die übrigen zwei kommen dann in der Mittelstation dazu! Meinetwegen hätten die mit dem Neubau noch warten können und erstmal in Beschneiung und Pistenausbau investieren sollen. Die Pisten bestehen nämlich im Untergrund zu größten Teil aus Schotter!
Die Wurmbergseilbahn hat deshalb nur eine Leistung von 960P/h, weil die Anlage nur 74 Kabinen besitzt. Zum anderen weil sie zur Zeit nur mit 4,0m/s fährt. In der ISR steht das nach einem Jahr Betrieb ein Antrag auf Erhöhung der Nennfahrgeschwindigkeit gestellt werden kann. Ob die Wurmbergseilbahngesellschaft das mittlererweile getan hat weiß ich leider nicht. ich werde aber mal nachfragen wenn ich mal wieder in Braunlage bin! Auf jeden Fall sind alle Bahnteile auf die sonst üblichen 5 bzw. 6m/s ausgelegt! Ich hoffe das die die Bahn bald mal "aufmotzen", denn die Wartezeiten sind gegenüber der alten Anlage fast gleich geblieben. Neben den oben genannten Gründen ist hierfür auch ausschlaggebend, dass die Kabinen im Tal mit nur jeweils 4 Personen besetzt werden. Die übrigen zwei kommen dann in der Mittelstation dazu! Meinetwegen hätten die mit dem Neubau noch warten können und erstmal in Beschneiung und Pistenausbau investieren sollen. Die Pisten bestehen nämlich im Untergrund zu größten Teil aus Schotter!
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Daniel
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Hallo!
Ich wußte gar nicht, dass die Bahn nur mit 4 m/s fährt. Es erklärt aber die doch recht lange Fahrzeit von knapp 15 Minuten auf 2,8 km Länge. Trotzdem wage ich zu behaupten, dass die Wartezeiten gegenüber der alten Bahn geringer geworden sind. Wenn ich mich richtig erinnere, dann hatte die alte Bahn eine Kapazität von 600 Personen pro Stunde (vielleicht weiß es jemand genau?!).
Es stimmt aber, dass die man im Winter an guten Tagen böse Wartezeiten unten hat (deswegen fahr ich auch immer nur bis zur Mittelstation...
.
Frage mich auch, warum man die Bahn nicht schneller fahren läßt, technisch sollte es eigentlich kein Problem sein (vor 2 Jahren bei Fertigstellung hieß es noch: "Deutschlands modernste Seilbahn").
Kann mich noch gut an die alten offenen Kabinen erinnern. Innen stand eine alte Latten-"Parkbank", quer, so dass man nicht wie sonst üblich nach oben und unten, sondern nach links hinausschaute. Ursprünglich wurde sie auf einer Bundesgartenschau Anfang der 60er eingesetzt.
Damals wurden die Kabinen unten voll besetzt und in der Mitte hat man dann für die wartenden Skifahrer immer wieder von oben kommende Gondeln abgezweigt.
Und im Winter wars arschkalt...
Was den Pistenausbau betrifft, tut sich auf der südlichen (Braunlage zugeneigten) Seite sicherlich erstmal nichts, da auf der nord(öst)lichen Seite Richtung Schierke ja neue Pisten mit Seilbahn angelegt werden.
Ob sie dort dann in Beschneiung investieren, weiss ich nicht genau. Dafür spricht die anvisierte Austragung eines Weltcups in der Nordischen Kombination. Dafür bauen sie eine Wettkampfloipe oben am Wurmberg/Winterberg - und die kann ja eigentlich nur richtig schneesicher mit Schneekanonen werden. Also kann man sich vielleicht auch kleine Hoffnungen für die Pisten machen.
Ich will im Sommer mal hin und mir ansehen, wo die Pisten entstehen. Deren Anlage soll nämlich in diesem Frühjahr beginnen.
Ich wußte gar nicht, dass die Bahn nur mit 4 m/s fährt. Es erklärt aber die doch recht lange Fahrzeit von knapp 15 Minuten auf 2,8 km Länge. Trotzdem wage ich zu behaupten, dass die Wartezeiten gegenüber der alten Bahn geringer geworden sind. Wenn ich mich richtig erinnere, dann hatte die alte Bahn eine Kapazität von 600 Personen pro Stunde (vielleicht weiß es jemand genau?!).
Es stimmt aber, dass die man im Winter an guten Tagen böse Wartezeiten unten hat (deswegen fahr ich auch immer nur bis zur Mittelstation...
Frage mich auch, warum man die Bahn nicht schneller fahren läßt, technisch sollte es eigentlich kein Problem sein (vor 2 Jahren bei Fertigstellung hieß es noch: "Deutschlands modernste Seilbahn").
Kann mich noch gut an die alten offenen Kabinen erinnern. Innen stand eine alte Latten-"Parkbank", quer, so dass man nicht wie sonst üblich nach oben und unten, sondern nach links hinausschaute. Ursprünglich wurde sie auf einer Bundesgartenschau Anfang der 60er eingesetzt.
Damals wurden die Kabinen unten voll besetzt und in der Mitte hat man dann für die wartenden Skifahrer immer wieder von oben kommende Gondeln abgezweigt.
Und im Winter wars arschkalt...
Tja, mit Beschneiung ist das so eine Sache. Es gab natürlich schon Stimmen, die eine Beschneiungsanlage für den Wurmberg gefordert haben. Allerdings hat die Seilbahngesellschaft wohl kein großes Interesse daran. Angeblich gebe es auch Probleme mit der Wasserversorgung am Wurmberg. <-- Was ich nicht ganz verstehe, in den Alpen bauen sie an den unmöglichsten Standorten Teiche und Anlagen.Meinetwegen hätten die mit dem Neubau noch warten können und erstmal in Beschneiung und Pistenausbau investieren sollen.
Was den Pistenausbau betrifft, tut sich auf der südlichen (Braunlage zugeneigten) Seite sicherlich erstmal nichts, da auf der nord(öst)lichen Seite Richtung Schierke ja neue Pisten mit Seilbahn angelegt werden.
Ob sie dort dann in Beschneiung investieren, weiss ich nicht genau. Dafür spricht die anvisierte Austragung eines Weltcups in der Nordischen Kombination. Dafür bauen sie eine Wettkampfloipe oben am Wurmberg/Winterberg - und die kann ja eigentlich nur richtig schneesicher mit Schneekanonen werden. Also kann man sich vielleicht auch kleine Hoffnungen für die Pisten machen.
Ich will im Sommer mal hin und mir ansehen, wo die Pisten entstehen. Deren Anlage soll nämlich in diesem Frühjahr beginnen.
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Michael Meier
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Daniel
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Du bist ja gut informiert. Carry Gross ist am Wurmberg der Investor, der die 10 Mio. DM für den Umbau/Neubau investiert hat. Oder ist er Erbauer und Investor gleichermaßen? Scheint mir eher unwahrscheinlich.
Als es jetzt darum ging, den Berg auch von der anderen Seite aus zu erschließen, pochte eben dieser Carry Gross auf ein Papier, in dem ihm der damalige Landrat (oder so ähnlich) die alleinige Nutzung des Berges mit Seilbahnen zugesagt haben soll. Es hat aber wohl keine rechtsbindende Wirkung, so dass "Schierke 2000" jetzt doch in Angriff genommen werden konnte.
Weisst Du mehr über Carry Gross?
Auf jeden Fall war die alte Bahn am Wurmberg eine 2er Gondelbahn, keine Sesselbahn, da hast Du Dich wahrscheinlich nur verschrieben.
Als es jetzt darum ging, den Berg auch von der anderen Seite aus zu erschließen, pochte eben dieser Carry Gross auf ein Papier, in dem ihm der damalige Landrat (oder so ähnlich) die alleinige Nutzung des Berges mit Seilbahnen zugesagt haben soll. Es hat aber wohl keine rechtsbindende Wirkung, so dass "Schierke 2000" jetzt doch in Angriff genommen werden konnte.
Weisst Du mehr über Carry Gross?
Auf jeden Fall war die alte Bahn am Wurmberg eine 2er Gondelbahn, keine Sesselbahn, da hast Du Dich wahrscheinlich nur verschrieben.
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Michael Meier
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Carry Gross
Geboren: 1920
Beruf: Ingenieur
Heimatort: Nürnberg
1945 gründete er in Oberstdorf im Allgäu die Firma ABIG-Werke, Hier baute er die ersten Transportseilbahnen. 1948 baute er 5 Skilifte der Firma Sameli Huber Meilen ZH/CH in Lizens. Danach kam ein Lizensbau des Oehler Hefti (Gürtellift) in Hildelang zum Einsatz. Danach baute er 4 kuppelbare Doppelsesselbahnen in Oberstdorf (Söllereck), Jennerbahn, Wurmberg, Bundesgartenschau.
Mehr weis ich nicht!
Geboren: 1920
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1945 gründete er in Oberstdorf im Allgäu die Firma ABIG-Werke, Hier baute er die ersten Transportseilbahnen. 1948 baute er 5 Skilifte der Firma Sameli Huber Meilen ZH/CH in Lizens. Danach kam ein Lizensbau des Oehler Hefti (Gürtellift) in Hildelang zum Einsatz. Danach baute er 4 kuppelbare Doppelsesselbahnen in Oberstdorf (Söllereck), Jennerbahn, Wurmberg, Bundesgartenschau.
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Michael Meier
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Danke für die ausführlichen Infos! Zusätzlich kann ich noch beitragen, dass die Bahn der Bundesgartenschau, die man am Wurmberg wieder aufbaute, zunächst nur von der heutigen Mittelstation bis zum Gipfel führte. Den zweiten Abschnitt Braunlage - Mittelstation hat man später dazugebaut.
Fragt sich, wie das Verhältnis Carry Gross - Seilbahngesellschaft beschaffen ist!? In irgendeiner Art und Weise muss er die Fäden ja noch in der Hand halten, sonst hätte er nicht Millionen investiert.
Fragt sich, wie das Verhältnis Carry Gross - Seilbahngesellschaft beschaffen ist!? In irgendeiner Art und Weise muss er die Fäden ja noch in der Hand halten, sonst hätte er nicht Millionen investiert.
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Michael Meier
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John McClane
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Hallo,
ich hab nochmal die Daten der alten Wurmberseilbahn herausgesucht:
System: Umlaufbahn für Zweipersonenkabinen in zwei Teilstrecken.
Baujahr: 1963 Sektion Mitte-Berg; 1967 Sektion Tal-Mitte;
Länge: 1440m (Sek. 1 Tal-Mitte)
1360m (Sek. 2 Mitte-Berg)
Höhenunterschied: 400m
Stützenanzahl: 26 Stück
Spurweite: 3m
Förderseildurchmesser: 25mm
Antriebsleistung: 80 + 55 Kw
Kabinenanzahl: 80 offene und 80 geschlossene Kabinen
Fahrgeschwindigkeit: 2,8m/s
Förderleistung: 600P/h
Seilbahntechnik: Abig / von Roll
Kabinen: CWA (1982)
Förderseil: Thyssen
Die Daten der neuen Wurmbergseilbahn findet ihr unter lift-world.info!!!!
MfG
Markus
ich hab nochmal die Daten der alten Wurmberseilbahn herausgesucht:
System: Umlaufbahn für Zweipersonenkabinen in zwei Teilstrecken.
Baujahr: 1963 Sektion Mitte-Berg; 1967 Sektion Tal-Mitte;
Länge: 1440m (Sek. 1 Tal-Mitte)
1360m (Sek. 2 Mitte-Berg)
Höhenunterschied: 400m
Stützenanzahl: 26 Stück
Spurweite: 3m
Förderseildurchmesser: 25mm
Antriebsleistung: 80 + 55 Kw
Kabinenanzahl: 80 offene und 80 geschlossene Kabinen
Fahrgeschwindigkeit: 2,8m/s
Förderleistung: 600P/h
Seilbahntechnik: Abig / von Roll
Kabinen: CWA (1982)
Förderseil: Thyssen
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MfG
Markus