Quelle BaZ: 10.01.05 12:02Bern. SDA/baz. Das ungewöhnlich warme Wetter und die trockene Witterung lassen in der Schweiz auf den ersehnten Schnee warten. Schon am Montagvormittag stiegen die Temperaturen in höheren Lagen auf 5 bis 10 Grad. In etlichen Wintersportorten sieht es bereits grün aus.
Auf dem Jungfraujoch war es in den letzten 70 Jahren um diese Jahreszeit nur zehn Mal so warm geworden, wie ein Sprecher von MeteoSchweiz am Montag auf Anfrage sagte. Auch in den Niederungen lägen die Temperaturen 2 bis 3 Grad über dem Mittelwert.
Weil die Luft relativ trocken sei, weiche der Schnee nicht auf und verdunste nur an der Oberfläche. Damit schmilzt der Schnee nicht so schnell dahin. Doch sind die Schneehöhen an den meisten Orten gering.
An etlichen Wintersportorten, wo MeteoSchweiz meistens in der Ortschaft über eine Messstation verfügt, liegen die Schneehöhen bei wenigen Zentimetern. In Adelboden liegen noch 5 cm, in Einsiedeln 9 cm, in Elm 28 cm, in Arosa 45 cm und in St. Moritz 25 cm.
Auf dem Säntis liegt zwar noch eineinhalb Meter Schnee. Doch in anderen Jahren hätten zu dieser Jahreszeit die Schneemassen auch schon sechs Meter betragen, heisst es bei MeteoSchweiz. Auch in den nächsten Tagen sieht es laut Prognose nicht nach viel Schnee aus. Zumindest sollten am Wochenende die Temperaturen sinken.
Am Montag war es jedenfalls immer noch frühlingshaft. Auf den Jurahöhen herrschte milde Temperaturen und an einigen Orten stieg das Quecksilber auf bis zu 10 Grad. In Adelboden BE wurde es 5,7 Grad und auf dem Pilatus sogar 7,1 Grad. Bei einer Nullgradgrenze auf 3000 Metern zeigte das Thermometer auf dem Jungfraujoch minus 2 Grad.
Die Schweiz wartet weiter auf Schnee
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