Quelle: www.orf.atIgludorf am Rettenbachferner
Eine Nacht im Iglu können Sie diesen Winter in Sölden buchen. Am Rettenbachferner haben vier junge Burschen ein ganzes Igludorf aus dem Schnee gestampft. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Das eisige Hotel kann bis zu 30 Gäste beherbergen.
Sechs Meter hohe Iglus
Wie riesige Maulwurfhügel ragen die Iglus aus der Winterlandschaft. Die meisten der eisigen Hütten sind über sechs Meter hoch. Dementsprechend großzügig ist das Innere ausgestattet.
Bequemer Innenraum
Der Ess- und Partyraum gleichen einer Kathedrale. In die Wände sind Sitznischen gegraben. Dazu Eckbänke und Tische aus Schnee.
Traum ging in Erfüllung
Für Iglu-Bauherr Bruno Günther aus Gries am Brenner ist ein Traum in Erfüllung gegangen. Es sei wohl der Traum eines jeden als Kind im Garten einen Schneehaufen zu bauen und dorthinein ein Loch zu graben. Es sei ein großes Erlebnis im einem Iglu zu schlafe. Auch wenn es außen -20 oder -40 Grad habe, sei es im Inneren des Iglus wohlig warm.
Mehrere Schlafzimmer
Der Schneepalast bietet eine beleuchtete Bar, Küche, natürlich ein WC und gleich mehrere Schlafzimmer. In den Schneebetten liegt man eingehüllt im Hochleistungs-Schlafsack auf einer Matratze aus Styropor und Schaffel
Vier Wochen harter Arbeit
In fast jede Schneewand sind Verzierungen und Figuren geschnitzt. Über vier Wochen haben die Igluarchitekten oft bis tief in die Nacht gegraben. Viele Ideen sind erst während des Baus entstanden, so Klaus Mair aus Prutz. Da der Schnee lebendig sei, könne man nicht alles genau vorab planen.
Architektur auf Zeit
Auch bei noch so viel Arbeit bleibt das Schneedorf nur Architektur auf Zeit. Doch wenn auch die Sommersonne ihr Werk zerstören wird, die Bauherren haben schon neue Pläne für ein Hotel, das eben nur eine Saison geöffnet hat.
Hompage zur Buchung und für weitere Infos: http://www.schneedorf.com/