Der Schlepplift Chuenisbärgli wurde im Jahr 1943 erbaut und 1964 von Habegger in vielen Teilen erneuert. Dabei wurden auch die meisten Tragstützen ausgetauscht und als Ersatz für die alten Holzstützen kamen die Habegger N-Polygone zum Einsatz. Der Lift dürfte einer der ersten Einsatzorte dieses später für die Schweiz typischen Stützentyps sein. Die Niederhalter sowie die riesige letzte Tragstütze vor der Bergstation waren wohl schon vor 1964 in Metallbauweise ausgeführt und stehen heute noch. Die Bügel sind mittellang, beim Einstieg hilt ein Bediensteter.
Dieses kleine Skigebiet wird oben durch den Ende der 70er erbauten Höchsthorn-Lift komplettiert, der bis auf ca. 1960 m NN führt. Das Skigebiet ist damit kaum niedriger als die übrigen Skiberge rund um Adelboden und mit dem Hauptskigebiet verbunden. Die Verbindung erfolgt über die Mittelstation Eselsmoos der Sillerenbahn sowie einen Ziehweg Chuenisbärgli-Bergläger. Beide Verbindungen erfodern jedoch einige Stockschübe.
Hier die Bilder:
^^ Das Korpus Delikti
^^ Die Talstation
^^ Die erste Stütze - einer der Uralt-Niederhalter
^^ Habegger-N-Polygon, Blick zurück auf Adelboden
^^ Der nächste Uralt-Niederhalter
^^ Nochmal Adelboden
^^ Die Weltcup-Strecke mit Kamera-Podesten. Strecke ist recht steil aber nicht so steil wie der Weltcup-Hang am Ahornbühl (Todtnau-Fahl)
^^ Der Baum ist für das Rücklaufseil nur sehr verhalten ausggeästet. Das Gehänge schleift in den Ästen. Hier oben sind die Stützen vereist wie man sieht.
^^ Das Seil läuft im Baum wie unter einem Dach.
^^ Die letzten beiden (vereisten) Stützen. Oben steht die charakteristische Uralt-Riesenstütze.
^^ Die Riesenstütze von der Seite
^^ Der Skilift Höchsthorn
^^ Nochmal Höchsthorn