Jener 41-jährige Mann und seine 43-jährige Lebensgefährtin aus Molln (Bezirk Kirchdorf), die seit Samstagabend nach einer Skitour im Reichraminger Hintergebirge im Nationalpark Kalkalpen vermisst wurden, haben in einem Schneeloch übernachtet und überlebt.
Ein halber Meter Neuschnee
In einem selbst gegrabenen Schneeloch überlebte das Pärchen die Nacht im Reichraminger Hintergebirge im Nationalpark Kalkalpen.
Laut Bergrettung Molln war das auch die einzig richtige Maßnahme, um vor dem starken Wind und Schneefall geschützt zu sein. Immerhin fiel in der Nacht auf Sonntag ein halber Meter Neuschnee.
In der einbrechenden Dunkelheit verirrt
Zu dem Notfall war es beim Abstieg von einer Skitour gekommen. Der 41-jährige Krankenpfleger und die 43-jährige Physiotherapeutin hatten sich bei der einbrechenden Dunkelheit verirrt.
Erste Suche erfolglos
Sie alarmierten mit dem Handy noch die Bergrettung. Eine erste Suche blieb jedoch erfolglos. Als in der Nacht dann auch noch der Handykontakt zu dem Pärchen abbrach, mussten die 40 Bergretter mit dem Schlimmsten rechnen.
Entwarnung Sonntagmittag
Doch kurz vor Mittag die Entwarnung: Das Pärchen konnte auf dem Weg ins Tal aufgegriffen werden. Es hatte sich seit Tagesanbruch bei extremsten Wetterbedingungen, bei Schnee und Sturm, ins Tal hinuntergekämpft. Laut Bergrettung sind die beiden unversehrt, allerdings erschöpft und etwas unterkühlt.
Vermisste übernachteten in Schneeloch
- lanschi
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Vermisste übernachteten in Schneeloch
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