Artikel zu Thema Sicherheit bei Abfahrten in der Nacht!
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Artikel zu Thema Sicherheit bei Abfahrten in der Nacht!
Ich kann nur jedem der in der Dunkelheit ins Tal abfährt raten sich diesen Artikel durch zu lesen und die Ratschläge zu beherzigen!
http://www.parsenn.ch/Data/Upload/docs/ ... 1feb03.doc
http://www.parsenn.ch/Data/Upload/docs/ ... 1feb03.doc
- Alpenkoenig
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- Alpi
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Hier was ähnliches!
Verband deutscher Seilbahnen: Neue Regeln für Skitourengeher auf Pisten
Das Skitourengehen auf Pisten wird immer beliebter: 400 Tourengeher sind allein an einem Vormittag auf einer oberbayerischen Skipiste gezählt worden. In manchen der kleineren Skigebiete hat die Anzahl der Tourengeher die der Pistenskifahrer bereits überholt. Freude an der Bewegung und am Skifahren, Lawinensicherheit in Skigebieten und gute Schneeverhältnisse bei der Abfahrt sind die Hauptmotive für Skitouren auf Pisten. Dass es mit diesem Trend zwangsläufig zu Konflikten und Risiken kommt, liegt auf der Hand. Aber es soll künftig besser werden, denn mit Beginn der diesjährigen Skisaison gelten für das Tourengehen auf Skipisten feste Spielregeln.
Darauf hat sich eine Expertenrunde "Skitouren auf Skipisten" am 24. September 2003 in München geeinigt. Nach einer ersten Sitzung im März, hatte der DAV zum zweiten Mal ins Haus des Alpinismus auf der Praterinsel kompetente Vertreter vom Verband Deutscher Seilbahnen, Deutschen Skiverband, Lawinenwarndienst, der Bergwacht, des Bayerischen Innen- und des Bayerischen Umweltministeriums, der zuständigen DAV-Sektionen, betroffenen Bergbahnen und Gemeinden eingeladen. Fazit der konstruktiven Runde war, dass Tourenskifahrer auf Skipisten grundsätzlich gerne gesehen sind. Dass sie sich dort jedoch an verbindliche Regeln halten müssen, um Konflikte und Unfälle zu vermeiden. Schließlich sind Skipisten in erster Linie für die Nutzer der Seilbahnen und Lifte vorgesehen, und sie werden mit hohem Aufwand gepflegt.
Im Expertenkreis wurden die nebenstehenden "DAV-Regeln für Skitourengeher auf Skipisten" abgestimmt und beschlossen. Ein neues, gelbes Schild (analog zum grünen Schild des DAV-Projektes "Skibergsteigen umweltfreundlich"), wird ab sofort an einigen Schlüsselstellen der deutschen Pistenskigebiete auf Alternativrouten für Tourengeher deuten (s. Abbildung). Es enthält den wichtigen Hinweis, dass Tourenskifahrer auch auf Skipisten auf eigenes Risiko und eigene Verantwortung unterwegs sind und auf Gefahren durch Pistenarbeiten sowie alpine Gefahren selbst achten müssen.
Entgegenkommen
Auf Initiative des DAV hat es über den Sommer 2003 zusätzliche Gesprächsrunden auf der örtlichen Ebene gegeben, denn die Situation stellt sich in den einzelnen Regionen unterschiedlich dar. Für die Skigebiete im Berchtesgadener Land, in Garmisch-Partenkirchen, das Hörnle bei Bad Kohlgrub und den Ostallgäuer Tegelberg sind dabei räumlich und zeitlich differenzierte Lösungen vor allem für die Phase nach Betriebsschluss der Lifte und Bahnen gefunden worden, die derzeit über die lokalen Medien bekannt gegeben werden. Diese Regeln sind unbedingt einzuhalten, denn die Bergbahnen stellen sämtliche Pistenarbeiten darauf ab. Wer zur falschen Zeit oder auf der falschen Piste unterwegs ist, behindert die Arbeiten einerseits, andererseits begibt er sich in große Gefahr: Viele Pisten werden mit Hilfe von Seilwinden präpariert. Dabei spannen sich Stahlseile, die kaum zu sehen sind, über weite Strecken der Pisten. Hier besteht Lebensgefahr! Dasselbe gilt auch dann, wenn nach Schneefällen Lawinen abgesprengt werden. Und noch einen wichtigen Grund gibt es, die Regeln zu befolgen: Sie helfen den Wildtieren, die abends und nachts von den Tourengehern empfindlich gestört werden können. ms
DAV-Regeln für Skitourengeher auf Skipisten
Skipisten stehen in erster Linie den Nutzern
der Seilbahnen und Lifte zur Verfügung!
1. Aufstiege und Abfahrten erfolgen auf eigenes Risiko und eigene Verantwortung.
2. Aufstiege nur am Pistenrand vornehmen (FIS-Regel Nr. 7). Dabei hintereinander, nicht nebeneinander gehen. Auf den Skibetrieb achten.
3. Besondere Vorsicht vor Kuppen, in Engpassagen, Steilhängen, bei Vereisung und beim Queren der Pisten. Keine Querungen in unübersichtlichen Bereichen.
4. Keinesfalls gesperrte Pisten begehen. Lokale Hinweise und Routenvorgaben beachten.
5. Größte Vorsicht und Rücksichtnahme bei Pistenarbeiten. Bei Einsatz von Seilwinden sind die Skipisten aus Sicherheitsgründen gesperrt. Es besteht Lebensgefahr!
6. Frisch präparierte Skipisten nur in den Randbereichen befahren.
7. Auf alpine Gefahren, insbesondere Lawinengefahr, achten. Keine Skitouren in Skigebieten durchführen, wenn Lawinensprengungen zu erwarten sind.
8. Skitouren nur bei genügend Schnee unternehmen. Schäden an der Pflanzen- und Bodendecke vermeiden.
9. Rücksicht auf Wildtiere nehmen. Bei Dämmerung und Dunkelheit können Tiere empfindlich gestört werden. Hunde nicht auf Skipisten mitnehmen.
Regelungen an den Parkplätzen sowie Parkgebühren respektieren. Umweltfreundlich anreisen.
- Alpi
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Alpenkoenig hat geschrieben:Wie schauts da in Saalbach-Hinterglemm aus?
Ihr werdet ja auch unvernünftiges nächtliches Schifahrervolk haben, das sich durch Mond, Alkohol oder sonstigem unterschätzten Gefahren aussetzt..
Wir machen am Anfang der Piste auf der gearbeitet wird ein Netz und ein gelbes Blinklicht hin. Daneben kommt eine Tafel "Pistengerät am Seil im Einsatz" und an gewissen Abfahrten fixe Drehleuchten, Tafeln, Netze und Scheinwerfer.
Auf Abfahrten von Hütten steht noch ein Mann an der Absperrung, falls wieder einmal einer blind ist und nicht lesen kann!
- Alpi
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starli hat geschrieben:Nur, wenn ein Tourenskigeher von UNTEN raufsteigt, wird er kaum die Hinweisschilder OBEN sehen können, daß die Piste mit Seil präpariert wird...
Und "generell" sind eh fast überall alle Pisten zwischen ca. 17 und 8 Uhr "gesperrt"...
Also wenn einer von unten hoch geht, muß er ja zwangsläufig an der Windenmaschine vorbeikommen und dann kann ich dem ja sagen er muß aufpaßen!
Das die Pisten generell gesperrt sind interessiert doch keinen! Wenn dann ein Unfall passiert bis wieder du als Fahrer dran und die Bergbahnen auch!
- Alpi
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orf.atStrafe für Nachtskifahrer
Im Pinzgau sind jetzt zwei Skifahrer bestraft worden, weil sie nach Betriebsschluss auf der Piste unterwegs waren. Die Piste war gesperrt, weil die Pistenraupen zur Präparierung bereits unterwegs waren.
Mittwoch, 16.03.05
Streit mit Pistenraupenfahrer
Die zwei deutschen Urlauber waren nach Ende des Liftbetriebes von der einer Hütte in der Dunkelheit abgefahren. Gleichzeitig fuhr eine Pistenraupe an einem Seil bergwärts. Die Touristen ignorierten aber die Warntafeln und Absperrungen auf der Piste.
Erst im letzten Moment bemerkten die beiden Skifahrer das gespannte Drahtseil und schwangen ab. Danach stellten sie den Liftbediensteten lautstark zu Rede - schließlich seien sie in Gefahr gewesen, es hätte zu einem Unfall kommen können, argumentierten die Deutschen.
50 Euro Strafe für jeden
Doch der Seilbahnenmitarbeiter zeigte die beiden Touristen an. Die beiden Deutschen wurden zur Kasse gebeten, "wegen Übertretung einer ortspolizeilichen Vorschrift, das war die Pistensperre, "sagt Franz Michel, Leiter des Strafamtes bei der Bezirkshauptmannschaft Zell am See, "Diese beiden Personen wurden mit 50 Euro pro Person bestraft." Die Verwaltungsstrafen seien bereits bezahlt worden.
Auch Motorschlitten im Dunklen unterwegs
Man werde im Pinzgau weiter auf gefährliche Verstöße dieser Art achten, betont Michel. Immer wieder seien in der Dunkelheit auch Motorschlitten unterwegs, deren Lenker die Gefahr nicht erkennen würden.
- Ram-Brand
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Jo, 50€ sind zu wenig.
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Mooooment...
1. War das die einzige Abfahrt von dieser Hütte oder hätte es eine Alternative gegeben, wo man hätte fahren können?
2. Wenn es die einzige Abfahrt war: Warum hatte die Hütte noch offen und wie hätten die Gäste sonst zu Tal kommen sollen?
-
3. Am Kronplatz steht ja bei der Sylvester-Piste (Talabfahrt Reischach), daß die Abfahrt ab 16 oder 16:15 gesperrt ist. Da die Anlagen tw. bis 16:45 fahren, hält sich aber auch keiner dran. Find ich absolut schwachsinnig ...
-
4. Ist mir mittlerweile 2x aufgefallen (Oetz, Berwang), daß das Seil manchmal teilweise halb im Schnee versteckt rumliegt, also nicht aufgehängt, sondern 3-5m neben oder oberhalb der Piste. Wenn man also tagsüber etwas abseits der Piste fährt, kann einem das auch ganz schön böse erwischen... v.a. wenn 10cm Neuschnee drüber liegen und man das Seil nicht sieht und kein Seil erwartet...
1. War das die einzige Abfahrt von dieser Hütte oder hätte es eine Alternative gegeben, wo man hätte fahren können?
2. Wenn es die einzige Abfahrt war: Warum hatte die Hütte noch offen und wie hätten die Gäste sonst zu Tal kommen sollen?
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3. Am Kronplatz steht ja bei der Sylvester-Piste (Talabfahrt Reischach), daß die Abfahrt ab 16 oder 16:15 gesperrt ist. Da die Anlagen tw. bis 16:45 fahren, hält sich aber auch keiner dran. Find ich absolut schwachsinnig ...
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4. Ist mir mittlerweile 2x aufgefallen (Oetz, Berwang), daß das Seil manchmal teilweise halb im Schnee versteckt rumliegt, also nicht aufgehängt, sondern 3-5m neben oder oberhalb der Piste. Wenn man also tagsüber etwas abseits der Piste fährt, kann einem das auch ganz schön böse erwischen... v.a. wenn 10cm Neuschnee drüber liegen und man das Seil nicht sieht und kein Seil erwartet...
- Alpi
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zu 1.:
Das ist egal!
Die Piste war abgesperrt und somit hat dort niemand zu fahren!
zu 2.:
siehe oben und falls es die einzige Abfahrt war hätten die einfach solange auf der Hütte bleiben müssen bis eine Abfahrt befahrbar ist.
-
zu 3.:
Fehler der Bergbahnen ---> ändern!
-
zu 4.:
Wenn ich das richtig verstanden habe meinst du das Seil das vom Ankerpunkt zum Pistenrand geht oder?
Das sind Gefahren mit denen man rechnen muß! Der Liftbetreiber kann doch nicht jede mögliche Gefahrenstelle absichern!
Meistens ist auch das Problem das die Gäste bei der Abfahrt nicht mehr ganz nüchtern sind und so die Absperrungen und sogar Warnposten ignorieren!
Das ist egal!
Die Piste war abgesperrt und somit hat dort niemand zu fahren!
zu 2.:
siehe oben und falls es die einzige Abfahrt war hätten die einfach solange auf der Hütte bleiben müssen bis eine Abfahrt befahrbar ist.
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zu 3.:
Fehler der Bergbahnen ---> ändern!
-
zu 4.:
Wenn ich das richtig verstanden habe meinst du das Seil das vom Ankerpunkt zum Pistenrand geht oder?
Das sind Gefahren mit denen man rechnen muß! Der Liftbetreiber kann doch nicht jede mögliche Gefahrenstelle absichern!
Meistens ist auch das Problem das die Gäste bei der Abfahrt nicht mehr ganz nüchtern sind und so die Absperrungen und sogar Warnposten ignorieren!
- mic
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...na jetzt nenne uns schon die Hütte wa es so spät noch was zu saufen gibt. (War nur Spaß!)
Wobei ich aber der Meinung bin das man die "Wirte" auch mal etwas sensilibieren sollte und die Gäste die spät die Hütte verlassen warnen sollten!
...für mich ein eindeutiger Verstoß.Die Touristen ignorierten aber die Warntafeln und Absperrungen auf der Piste
Wobei ich aber der Meinung bin das man die "Wirte" auch mal etwas sensilibieren sollte und die Gäste die spät die Hütte verlassen warnen sollten!
- starli
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Gesetz den Fall es wäre so: Woher sollen die Gäste denn das riechen, wann sie die Abfahrt fahren können? Wenn eine Hütte bis 19 Uhr geöffnet ist (es hieß ja Dunkelheit!), muß eben der Wirt den Gästen auch sagen, wo sie runter fahren dürfen oder wo nicht.. aber gut, es kann ja auch sein, daß die standard-abfahrt von dieser Hütte geöffnet war und die "Komiker" eben eine andere Pistenvariante gewählt hatten. z.B. könnte ich mir vorstellen, daß der Steilhang, der mit Seil präpariert wurde, eine leichte Umfahrung hatte, die geöffnet gewesen wäre ...Alpi hat geschrieben:zu 2.:
siehe oben und falls es die einzige Abfahrt war hätten die einfach solange auf der Hütte bleiben müssen bis eine Abfahrt befahrbar ist.
Also zu 99% ist dieses Seil aber immer irgendwo an einem Pfosten aufgehängt und es kommt nur äußerst selten vor, daß es keinen solchen Haltepfosten gibt und das Seil einfach am Boden liegt.. So zumindest meine Beobachtungen bisher.....Alpi hat geschrieben: Wenn ich das richtig verstanden habe meinst du das Seil das vom Ankerpunkt zum Pistenrand geht oder?
Das sind Gefahren mit denen man rechnen muß! Der Liftbetreiber kann doch nicht jede mögliche Gefahrenstelle absichern!
- PB_300_Polar
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Zum thema habe ich mal zwei Zitate von bestimmt tausenden herrausgehsucht.
http://www.stubaier-gletscher.com/index ... rames=true
http://www.arber.de/index2.htm
http://www.stubaier-gletscher.com/index ... rames=true
Aber die Arber Bergbahn hingegen:ZU IHRER SICHERHEIT
Hinweise zur Sicherheit:
Der faszinierenden Schönheit des Hochgebirges entsprechen auch die elementaren Gefahren: Gletscherspalten, Lawinen, Schneestürme, plötzlicher Einfall von Nebel, aber auch starke Sonneneinstrahlung.
Pisten, Skirouten und freier Skiraum
Die markierten und geöffneten Pisten werden vom Pisten- und Rettungsdienst überwacht und kontrolliert. Skirouten werden nicht präpariert und nicht kontrolliert.
Bitte beachten Sie in Ihrem eigenen Interesse Absperrungen und Warnhinweise. Außerhalb der bezeichneten und geöffneten Pisten sind Sie allein für Ihre Sicherheit verantwortlich!
GEFAHREN IM HOCHGEBIRGE
Bei Lawinengefahr müssen manche Abfahren gesperrt werden. Halten Sie sich im Alarmfall bitte genau an die Weisungen der Bergrettungsleute oder des Seilbahnpersonals.
Sollten Sie trotz aller Warnungen in eine Notlage geraten, so geben Sie das alpine Notsignal: Hörbare oder sichtbare Zeichen 6 x in der Minute, nachher eine Minute aussetzen und so fort, bis Sie Antwort erhalten.
Schützen Sie sich durch Sonnencremen mit hohem Schutzfaktor, sowie durch eine Gletscherbrille!
Bitte beachten Sie unbedingt die Absperrungen und Warnhinweise!
Verlassen Sie nicht die markierten Pisten. Lawinenwarnungen und Tafeln, die Gletscherspalten anzeigen, stehen nur an Stellen, wo Gefahr herrscht.
Achten Sie bitte auf die orange Warnlampe bei den Panoramabildern!
Unfallmeldestellen Stubaier Gletscher
An jeder Station
Rettungsraum Gamsgarten (1. Stock)
Rettungsraum Eisgrat
Rettungssäulen entlang der Abfahrt "Wild Grub`n"
PISTENDIENST
Unser Pistendienst ist ständig bemüht, Ihnen bestens präparierte Pisten zu bieten. Die Abfahrten werde täglich präpariert. Nach Möglichkeit erledigen wir diese Arbeiten nach Ende des Skitages. Zwischendurch muss aber ein Pistengerät auch während des Skibetriebes fahren. Sie sehen die Warnblinkanlage und hören den Signalton: Schwingen Sie dann bitte gleich ab und verlassen Sie den Wirkungsbereich dieses Gerätes.
Bitte beachten Sie dieses Zeichen:
Hier wird die Piste mit Seilwinde präpariert. D.h. das Seil, das das Pistengerät hochzieht, quert hier die Piste. Beachten Sie bitte die Absperrungen!!!!
BEACHTEN SIE BITTE DIE ABSPERRUNGEN UND WARNHINWEISE!
Arber-Skiabfahrten bei Pistenpflege gesperrt
Nächtlicher Einsatz der Seilwindenfahrzeuge gefährdet Tourenskifahrer
Gemeinde Bayerisch Eisenstein erläßt Verordnung über die Pistensperrung
Seit zwei Jahren werden am Arber die Pistenpräparierungen mit den sogenannten Windenpistenraupen durchgeführt. Bei diesen modernen Pistenraupen hängt die Maschine an einem bis zu 1000 m langen Stahlseil.
Nur mit dieser verbesserten Präpariertechnik sind die steilen Pisten am Arber optimal zu präparieren. Insbesondere in diesem Winter hat sich die neue Art der Pistenpräparierung bestens bewährt.
Es sind insgesamt 12 Ankerpunkte für die Pistenraupen im ganzen Skigebiet verteilt an denen sich die Windenraupe festhängt und dann am Seil fast alle Arber-Pisten präpariert.
Um die Tourenskifahrer, die vor allem nachts den Arber runter fahren und die Gäste, die in den Gasthäusern am Arber noch länger sitzen bleiben auf die Gefahren aufmerksam zu machen, startete die Bergwacht mit allen Einsatzleitern und die Skiwacht zusammen mit der ARBER-BERGBAHN eine Informationsoffensive.
Das zehn Millimeter dicke Stahlseil an dem das Seilwindenfahrzeug hängt ist bei Dunkelheit nicht zu erkennen. Die Ankerpunkte befinden sich oberhalb der Piste und das Fahrzeug kann sich bei ausgefahrenem Seil bis zu 1000 m von den Ankerpunkten entfernen. Gefährlich ist vor allem der seitliche Versatz bei der Pistenpräparierung. Das Seil kann, wenn es sich auf einer Kuppe in den Schnee einschneidet plötzlich zur Seite schnellen. Bei einem Seilzug von drei Tonnen ist dann der Kontakt mit dem Seil lebensgefährlich. Diese mögliche schlagartige Querbewegung zum Hang wird von den Skifahrern meistens nicht in Betracht gezogen.
Um die Gefährdung von Tourenskifahrern bei Nacht und von Skifahrern, die bei Dunkelheit am Arber abfahren auszuschließen, wandte sich die ARBER-BERGBAHN an die Gemeinde Bayerisch Eisenstein als zuständige Sicherheitsbehörde.
Diese erließ eine Anordnung, nach der die Hauptabfahrten am Arber, in denen Pistenpräparierung mit seilwindenbestückten Pistenfahrzeugen durchgeführt werden, für den allgemeinen Skibetrieb gesperrt werden. Zusätzlich werden die Gastwirte am Arber auf den Seilwindenbetrieb vorher hingewiesen, so dass deren Gäste auch noch mal die Information bekommen.
Die Pisten am Arber werden jeden Tag mit den 4 Pistenmaschinen nach Skibetriebsende
von 16:30 Uhr bis 8:00 Uhr morgens präpariert.
Teilweise wird die Präparierung erst um 22:00 Uhr begonnen und geht bis 8:00 Uhr.
Ab 16:30 Uhr bis 8:30 Uhr sind die Pisten am Arber offiziell gesperrt.
In dieser Zeit darf die Piste nicht mit Skier und Snowboards befahren werden.
Eine Übertretung dieser Anordnung stellt im übrigen eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit Bußgeld belegt werden.
Doch soweit soll es nicht kommen. Daher wurde in dieser gemeinsamen Aktion zwischen Bergwacht, Skiwacht und Bergbahn an die Vernunft der Gäste und im Sinne der eigenen Sicherheit appelliert diese Verordnung künftig einzuhalten.
Der Schnee kommt.....
- trincerone
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Dass eine Kollision mit einem gespannten Stahlseil bei der Abfahrt zu schweren Verletzungen führen kann, leuchtet mir ein. Dass jemand, der auf der Piste steht, von einem solchen Seil, wenn sich die Raupe unten seitlich bewegt, eventuell erfasst und mitgeschleift (erhängt etc) werden kann, auch. Aber die Wirkung eines Messers kann ein solches Seil doch nur bei einer gewissen Aufprallgeschwindigketi entfalten oder? Sprich wenn man gegen fährt. Aber wenn man steht, kann sich das Seil doch nur langsam bewegen, nämlich mit einem Bruchteil der Geschwindigkeit der Pistenraupe unten (je nach Abstand). Dass es dann immer noch zu schweren Verletzungen kommen kann, glaube ich gern, aber abrasieren der Beine? Da müsste sich doch das Seil ziemlich schnell bewegen oder?
Wie dem auch sei, meines Erachtens ist es begrüßenswert, wenn man versucht, eine Lösung zu finden, die allen gerecht wird, wie in dem einen zitierten Artikel oben beschrieben. Dass Arbeiten nicht behindert werden sollen, ist klar. Gefahren müssen auch ausgeschlossen werden. Demgegenüber ist eine nächtliche Abfahrt, gerade wenn man vorher auf der Hütte war, ein sehr schönes Erlebnis. Ich fände es daher schön, wenn es möglich wäre, dies zu ermöglichen, ohne das Sicherheit und Pistepflege dabei Abstriche machen müssen. Wenn beispielsweise die Hüttenabfahrt nicht als erste, sondern erst nach 20.00 Uhr präpariert wird oder sowie es anscheindend bei Alpi der Fall ist, genau gewarnt wird, wo die Pistenpflege gerade stattfindet (was ich überigens einen ziemlich guten Service finde!). Oft sieht man nur Schilder, wo so etwas draufsteht, wie alle Pisten werden die ganze Nacht lang bearbeitet. Ein solcher Hinweis mag allgemein ja sinnvol sein, aber in der konkreten Situation ist er wenig hilfreich. Schön fände ich Schilder, die neben einem generellen Verbot des nächtlichen Befahrens von Pisten, die möglichen Ausnahmen regelten, wie beispielsweise
Wie dem auch sei, meines Erachtens ist es begrüßenswert, wenn man versucht, eine Lösung zu finden, die allen gerecht wird, wie in dem einen zitierten Artikel oben beschrieben. Dass Arbeiten nicht behindert werden sollen, ist klar. Gefahren müssen auch ausgeschlossen werden. Demgegenüber ist eine nächtliche Abfahrt, gerade wenn man vorher auf der Hütte war, ein sehr schönes Erlebnis. Ich fände es daher schön, wenn es möglich wäre, dies zu ermöglichen, ohne das Sicherheit und Pistepflege dabei Abstriche machen müssen. Wenn beispielsweise die Hüttenabfahrt nicht als erste, sondern erst nach 20.00 Uhr präpariert wird oder sowie es anscheindend bei Alpi der Fall ist, genau gewarnt wird, wo die Pistenpflege gerade stattfindet (was ich überigens einen ziemlich guten Service finde!). Oft sieht man nur Schilder, wo so etwas draufsteht, wie alle Pisten werden die ganze Nacht lang bearbeitet. Ein solcher Hinweis mag allgemein ja sinnvol sein, aber in der konkreten Situation ist er wenig hilfreich. Schön fände ich Schilder, die neben einem generellen Verbot des nächtlichen Befahrens von Pisten, die möglichen Ausnahmen regelten, wie beispielsweise
oder sowas in der Art.die Abfahrten 7a und 15 können zur Talabfahrt noch bis 20.00 Uhr befahren werden.
- Downhill
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Volle Zustimmung @trincerone. Verbote werden je mehr befolgt, desto sinnvoller sie sind und desto fallbezogener.
Technisch bzw. organisatorisch dürfte das doch in den meisten Gebieten überhaupt kein Problem darstellen, manche Talabfahrten/Hütten einfach etwas länger offen zu lassen. Deswegen muß man noch lange keine Ampeln aufstellen.
Technisch bzw. organisatorisch dürfte das doch in den meisten Gebieten überhaupt kein Problem darstellen, manche Talabfahrten/Hütten einfach etwas länger offen zu lassen. Deswegen muß man noch lange keine Ampeln aufstellen.
Dove vai senza sci?
Wege entstehen, indem man sie geht.
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- starli2
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Im Zweifelsfall (also wenn eine Hütte doch länger offen hat als die Präperierung startet) sollte die Piste halt ordentlich abgesperrt werden, also mit einem Meingast-Zaun von links nach rechts und einem Schild "Achtung, Seilpräperierung, Lebensgefahr" und nicht einfach ein einfaches "Gesperrt"-Schild ...
.. und am besten auch von unten, für unsere Tourengeher ;-)
Ich mein, es betrifft ja vermutlich nicht viele Pisten, sondern pro Skigebiet nur die eine oder andere, das weiß man als Pistenraupenfahrer bzw. Betriebsleiter vermutlich, und so sollte dieses kleine zusätzliche Sicherheitsfeature eigentlich nicht viel Zusatzarbeit bedeuten ..
(mich betriffts ja eh nicht, weil ich nicht abends auf hütten rumsitz und auch nicht bei dunkelheit eine Piste runterfahren will! Nur mal so prinzipiell gesagt.. typisch deutsches Besserwissertum halt :) )
.. und am besten auch von unten, für unsere Tourengeher ;-)
Ich mein, es betrifft ja vermutlich nicht viele Pisten, sondern pro Skigebiet nur die eine oder andere, das weiß man als Pistenraupenfahrer bzw. Betriebsleiter vermutlich, und so sollte dieses kleine zusätzliche Sicherheitsfeature eigentlich nicht viel Zusatzarbeit bedeuten ..
(mich betriffts ja eh nicht, weil ich nicht abends auf hütten rumsitz und auch nicht bei dunkelheit eine Piste runterfahren will! Nur mal so prinzipiell gesagt.. typisch deutsches Besserwissertum halt :) )
- trincerone
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Also "gesperrt" heißt bei mir gesperrt und ich mein, dass mit den Zustatzabsperrungen ist zwar ein toller Service, aber das muss nicht zwingend sein. Da musst ja jedesmal vbei jeder Piste hinfahren alles hinstellen und dann wieder weg machen + dass eine Piste, die die Raupe mit WInder befährt auch mit WInde befahren werden muss, um oben die Absprerung hinzumachen oder nicht?
Mir würds reichen wenn zeitlich befristete Ausnahmen klar geregelt wären.
Mir würds reichen wenn zeitlich befristete Ausnahmen klar geregelt wären.
- starli2
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Sorry, aber den Satz versteh ich nicht, selbst wenn ich über die Rechtschreibfehler drüberles ....trincerone hat geschrieben:Da musst ja jedesmal vbei jeder Piste hinfahren alles hinstellen und dann wieder weg machen + dass eine Piste, die die Raupe mit WInder befährt auch mit WInde befahren werden muss, um oben die Absprerung hinzumachen oder nicht?
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Ich geb zu, dass ich wenn ichs eilig hab, recht viele Tipp(nicht Rechtschreib-)fehler mache.
Erstens bedeutet jede Piste abzusperren vor der Windenpräparation, einen enormen Mehraufwand. Du musst jedesmal anhalten, die Absperrung unten aufstellen (was über die ganze Pistebreite vermutlich ein paar Minuten dauert), wieder einsteigen, hochfahren, oben noch mal eine Absperrung aufstellen. Dann wieder runterfahren, und dann beginnt die Präparation. Das vergehen ja 20 min bevor die Arbeiten überhaupt erst beginnen können.
Zweitens musst Du eine Piste, die eine Raupe aufgrund der Steilheit mit Winde befährt, ja auch mit Winde schon befahren, bevor Du oben absperren kannst, nämlich aum überhaupt raufzukommen (oder irre ich mich)? D.h., dass mindestens einmal sowieso nicht absperren kannst, wenn meine Überlegung richtig ist.
Dieses hatte ich versucht in einem zugegebenermaßen etwas wirren Statz zusammen zufassen.
Hier jetzt orthogrpahisch korrekt, wobei vermute, dass Du meinem etwas komprimiert geäußerten Gedankengang nicht folgen konntest, daher hier nochmal etwas weniger lax formuliert:Da musst' ja jedesmal bei jeder Piste hinfahren, alles hinstellen und dann wieder weg machen + dass eine Piste, die die Raupe mit Winde befährt, auch mit Winde befahren werden muss, um oben die Absprerung hinzumachen oder nicht?
Erstens bedeutet jede Piste abzusperren vor der Windenpräparation, einen enormen Mehraufwand. Du musst jedesmal anhalten, die Absperrung unten aufstellen (was über die ganze Pistebreite vermutlich ein paar Minuten dauert), wieder einsteigen, hochfahren, oben noch mal eine Absperrung aufstellen. Dann wieder runterfahren, und dann beginnt die Präparation. Das vergehen ja 20 min bevor die Arbeiten überhaupt erst beginnen können.
Zweitens musst Du eine Piste, die eine Raupe aufgrund der Steilheit mit Winde befährt, ja auch mit Winde schon befahren, bevor Du oben absperren kannst, nämlich aum überhaupt raufzukommen (oder irre ich mich)? D.h., dass mindestens einmal sowieso nicht absperren kannst, wenn meine Überlegung richtig ist.
Dieses hatte ich versucht in einem zugegebenermaßen etwas wirren Statz zusammen zufassen.
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Das ist ganz einfach zu erklären!trincerone hat geschrieben: Aber die Wirkung eines Messers kann ein solches Seil doch nur bei einer gewissen Aufprallgeschwindigketi entfalten oder? Sprich wenn man gegen fährt. Aber wenn man steht, kann sich das Seil doch nur langsam bewegen, nämlich mit einem Bruchteil der Geschwindigkeit der Pistenraupe unten (je nach Abstand). Dass es dann immer noch zu schweren Verletzungen kommen kann, glaube ich gern, aber abrasieren der Beine? Da müsste sich doch das Seil ziemlich schnell bewegen oder?
Wenn die Pistenraupe talwärts fährt und über eine Kuppe kommt drückt es das Stahlseil in den Boden. Wird nun unten gewendet und auf der anderen Seite der Piste hochgefahren, bleibt das Seil vorerst an der Kuppe im Schnee liegen. Kommt nun die Windenmaschine weiter den Hang hoch wird irgendwann das Seil aus dem Boden gerissen und schnellt zurück in eine gerade Linie vom Anhängepunkt zur Pistenmaschine.
Das bezeichnet man als "Seilschlag"!
Noch mal zu Absperren einzelner Pisten:
Es gibt in der Praxis fast immer eine alternative Abfahrt von der Hütte, aber woher weiß man das die Schifahrer auch diese benützen?
Auch weiß ich aus eigener Erfahrung das ein (Meingast) Absperrzaun einfach niedergefahren und der Absperrposten nicht beachtet oder sogar aufs übelste beschimpft wird.
Dazu kommt noch das sich viele sinnlos betrinken und dann überhaupt von der Piste abkommen und erst wieder ins Tal gebracht werden müssen.
@mic: Ich weiß leider nicht wo es diesen Vorfall gegeben hat, aber in Hintergelmm wars nicht!