Dargelegt wird eine Strategie für einen "cheap and chic" Massentourismus, der aus Sicht der Experten die "neue Marschrichtung im Aplentourismus" darstellen solle.
Was meint Ihr als begeisterte Skifahrer zu dieser sich sich (gewollt?) abzeichnenden Entwicklung?
[...]Wie Schellhorn erläuterte, gebe es eine aufstrebende Discountmentalität im Tourismus.
[...] Zegg fordert deshalb Qualität zu tiefen Kosten und mehr Fokus auf Lifestyle und Erlebnis. [...]
Beispiele von Sölden, Ski Amadé, Vail Resorts und Arosa unterstrichen, dass eine Inszenierung des Angebots wichtig ist und der Gast unterhalten werden will. Hans-Kaspar Schwarzenbach (Arosa) zeigte mit Begeisterung auf, dass All-Inclusive Angebote beim Gast ungeahnte Zusatzausgaben auslösen.
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Tourismus Charta 2008
Zum Abschluss des Forums wurde gemeinsam mit den Teilnehmern die Tourismus Charta 2008 ausgearbeitet und über deren Inhaltspunkte abgestimmt. Das Ziel ist, Besseres am gleichen Standort günstiger zu produzieren. Hierzu braucht es Kosteneinsparungen durch Mengeneffekte sowie ein bestimmtes Gästevolumen, das nur mit „Cheap und Chic“ Angeboten zu erreichen ist. Billigmärkte sind enorme Märkte, die eine hohe Wertschöpfung und Gewinnpotenzial in sich tragen. Die anwesenden Touristiker waren sich am Schluss einig, dass dies die neue Marschrichtung im Alpentourismus sein muss.