Das ist in jedem Fall voll daneben! Dagegen ordnungsrechtlich vorzugehen finde ich auch völlig in Ordnung und gut, weil dass vielleicht dazu beiträgt, dass es weniger solche Vorfälle gibt und man, wenn auch gerne mal länger auf der Hütte bleibt, nicht immer in die gleiche Ecke mit diesen Typen gestellt wird.Es gibt in der Praxis fast immer eine alternative Abfahrt von der Hütte, aber woher weiß man das die Schifahrer auch diese benützen?
Auch weiß ich aus eigener Erfahrung das ein (Meingast) Absperrzaun einfach niedergefahren und der Absperrposten nicht beachtet oder sogar aufs übelste beschimpft wird.
Dazu kommt noch das sich viele sinnlos betrinken und dann überhaupt von der Piste abkommen und erst wieder ins Tal gebracht werden müssen.
Zum Seilschlag: danke für die Erklärung, an diese Variante hatte ich nicht gedacht. Da du das ganze aus der Praxis kennst, brauchen wir das hier wohl auch nicht weiter (von meiner Seite aus nämlich nur theorethisch) zu diskutieren. Lass mich dennoch anmerken, dass es mich zu mindest sehr überrascht, dass das im Schnee liegenden Seil erst solche Spannungen aufbauen kann, bevor es zurück schnellt, ich hätte erwartet, dass es in die gerade Linie gezogen wird, bevor sich große Spannungen aufbauen, weil ich den Schnee wohl zu weich eingeschätzt hab.
Eine andere Frage: wird mit einer WInde immer dann präpariert, wenn die Raupe die Steigung aus eignere Kraft nicht mehr schafft? Oder auch schon auf Hängen, die die Raupe schaffen würde, aber mit Winde meinetwegen irgendwie effizienter oder besser präpariert? Kann man also bei einer flachen Piste davon ausgehen, dass - wenn keine Steilpassagen vorkommen - keine WIndenpräparation stattfindet?
Und seitwann werden Winden im größeren Stil eingesetzt? Habe ich das früher nur nicht mitgekriegt oder kommt die Windenpräparation in den letzten Jahren verstärkt zum Einsatz?