www.orf.atBerggasthof in Brand
Kurz vor Mittag ist im Berggasthof Wagrainerhaus auf dem Grieskareck in Wagrain (Pongau) ein Brand ausgebrochen. Für die Feuerwehr war schon die Anfahrt sehr schwierig, da das Gasthaus nur mit Pistengeräten erreichbar ist.
Schwierige Wasserversorgung
Derzeit verhüllt noch dichter Nebel den Blick zum Brandort. Nur mit Pistengeräten und Skidoos sind die ersten Feuerwehrmänner beim Wagrainerhaus eingetroffen. Sie haben nun die schwiereige Aufgabe, eine rund 700 Meter lange Wasserversorgung aufzubauen - und das bei tiefem Schnee.
Das Wagrainerhaus liegt in gut 1.600 Metern Seehöhe. Der Hüttenwirt hatte kurz vor Mittag die Feuerwehr alarmiert. Der Brand dürfte im ersten Stock ausgebrochen sein, die erste Wand soll auch schon durchgebrannt sein.
Wagrainer Haus steht in Flammen
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Jens not at home
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Wagrainer Haus steht in Flammen
PN's an mich bitte über meinen eigentlichen Usernamen Jens
- mic
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...meinst in Fiss und die Hüttenwirtin.un net wie in serfaus noch vorm SKiopening!
"Und wieder schlägt mein Herz wenn ich an die Bilder denke."
Webside wagrainerhaus
- Stefan
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snWAGRAIN (SN). Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage stand am Dienstag im Land Salzburg ein Berggasthof in Flammen. Nachdem es am Sonntagabend im bekannten "Arthurhaus" in Mühlbach am Höchkönig gebrannt hatte, musste die Feuerwehr am Dienstag kurz vor Mittag zum Berggasthof Wagrainerhaus auf dem Grieskareck in Wagrain ausrücken. Das Haus wurde ein Raub der Flammen.
Die Löscharbeiten gestalteten sich äußerst schwierig, weil die Feuerwehr mit ihren Fahrzeugen nicht bis zum Einsatzort fahren konnte. Bei der Mittelstation der Bergbahnen hieß es daher umsteigen auf Pistengeräte und Skidoos, die Mannschaft und Gerät zum Brandort transportierten. Danach wurden eine Leitung, welche die Schneekanonen mit Wasser versorgt, angezapft und zwei rund 700 Meter lange Schlauchleitungen zum Brandplatz gelegt.
Das Feuer war explosionsartig im ersten Stock ausgebrochen und hatte sich rasch auf das ganze Objekt ausgebreitet. Wichtigste Aufgabe sei es gewesen, einen Gastank und ein Nachbarobjekt zu schützen, sagte ein Wagainer Feuerwehrmann. Im Einsatz standen 30 Mann der Feuerwehr Wagrain und 20 Feuerwehrleute aus Flachau. Der Einsatz eines Hubschraubers war wegen des Nebels nicht möglich. Die Höhe des Schadens und die Brandursache waren zunächst nicht bekannt.
Bilder von Franz Neumayr:
http://www.fotorush.com/integration/neu ... afenID=125
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Jay
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Beeindruckende Bilder, ein Glück ist niemand zu Schaden gekommen. Aber sagt mal:
http://www.fotorush.com/integration/neu ... &memberID=
Ist das gemacht worden um die Seilbahn vor der Hitze zu schützen oder was ist das?
Jakob
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Ist das gemacht worden um die Seilbahn vor der Hitze zu schützen oder was ist das?
Jakob
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Die Stütze vielleicht nicht mal so, aber schaut euch en Wasserstrahl hoch zum Seil mal an.
Könnte sogar sein, das die Bahn fährt damit das Seil nicht an einer Stelle gebruzelt wird und reisst.
Zum Glück ist niemand verletzt, bleibt nur noch zu hoffen das der Wirt gut versichert ist damit er baldmöglichst mit dem Neubau beginnen kann um wieder sein täglich Brot zu verdienen.
Könnte sogar sein, das die Bahn fährt damit das Seil nicht an einer Stelle gebruzelt wird und reisst.
Zum Glück ist niemand verletzt, bleibt nur noch zu hoffen das der Wirt gut versichert ist damit er baldmöglichst mit dem Neubau beginnen kann um wieder sein täglich Brot zu verdienen.
- trincerone
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Auf der Seite Salzburg .com Salzburg .com sind auch noch ein paar Bilder. Rechts ->im BildWintersaison 2004/2005
27. November 2004 bis 17. April 2005
Da kann man auch sehen das die Feuerwehr die "Bahn" kühlt. Achtet auf die Tische die aufgestellt sind. Schaut irgendwie aus wie ein Wärmeschutz der Feuerwehrleute.
- Jens
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Die 4-KSB bekommt wohl diesen Sommer eine neue Stütze:
www.orf.atKurzschluss mögliche Ursache für Großbrand
Ein Kurzschluss in einer Holz-Zwischendecke dürfte den verheerenden Brand des Berggasthofs Wagrainerhaus bei Wagrain (Pongau) verursacht haben. Das Haus wurde bei dem Feuer völlig zerstört.
Brandstiftung ausgeschlossen
Brandermittler und Beamten des Bundeskiminalamtes, der Kriminalabteilung der Gendarmerie und des Postens Wagrain untersuchten die Ruinen des Wagrainerhauses vier Tage lang, bis sie die mögliche Ursache fanden.
Ein Kurzschluss einer elektrischen Leitung in der Zwischendecke im Wohnbereich des Hauses dürfte das Feuer ausgelöst haben. Brandstiftung schließen die Ermittler aus. Wieviel Sachschaden der Brand angerichtet hat, ist noch nicht klar. Ein Nebengebäude konnte von der Feuerwehr gerettet werden. Eine in der Nähe stehende Liftstütze wurde aber durch die Flammen in Mitleidenschaft gezogen.
Tiefschnee muss gewalzt sein
- d-florian
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naja bei der hitze die da geherrscht hat ist das kein wunder würd ich sagen, denn bei solchen temperaturen verformt sich das Metall einer stütze schon mal und danach entspricht die Stütze nicht mehr den Anforderungen der EU- Normen was bedeutet dass sie ausgetauscht werden muss! wird aber denk ich mal kein größeres Problem sein! ob das seil auch beschädigt wurde ist noch nicht bekannt oder wird das auch mitausgetauscht?! da das ganze ein versicherungsfall ist, wird das Wagrainerhaus über den sommer sicherlich wieder aufgebaut sodass die Wintersportler dort ab dez wieder einkehren können
..aber scheiß drauf.. Weltcup ist nur einmal im Jahr....
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Jay
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Aus den Salzburger Nachrichten
"Und plötzlichwar alles weg"
24. Mai 2005
Im April haben Margareta Zisler und Matthias Fuchs beim Brand des Wagrainerhauses alles verloren. Jetzt planen die beiden einen Neuanfang.
Christian reschwagrain (SN). "Gegen Mittag hat es einen Schnalzer gemacht und es hat zu rauchen begonnen. 40 Minuten später war klar, dass nichts mehr zu retten sein würde". Margareta Zisler (35) kann auch sechs Wochen nach dem Brand des Wagrainerhauses nicht verstehen, wie sich ihr Heim und Arbeitsplatz binnen Minuten in Rauch auflösen konnte. Am Dienstag, den 12. April um 11.30 Uhr war die Gastwirtschaft auf dem Grießenkareck nach einem Kurzschluss bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Jetzt plant Zisler mit ihrem Lebensgefährten Matthias Fuchs (31) einen neuen Anfang.
Auf 1750 Metern Höhe, 10 Kilometer vom nächsten Ort entfernt, soll noch vor dem Winter ein neues Gasthaus samt Pension mit 100 Betten entstehen. Für die Sommersaison denken Zisler und Fuchs an einen Wasser-Erlebnispark. "Sobald die Brandversicherung bezahlt hat, wollen wir zu bauen beginnen. Alles soll so werden wie vorher, ganz urig und gemütlich", erzählt die Pongauerin. "Naja ganz so wie vorher nicht. Ein bisschen weniger leicht entzündlich sollte es schon werden", wirft Fuchs ein. Der 77 Jahre alte Holzschindelbau hatte im April binnen kürzestem in Vollbrand gestanden - für die Besitzer ein verstörendes Erlebnis. Und das nicht nur wegen des Schadens in Millionenhöhe.
"Wir hatten das Haus erst im August 2004 gekauft. Und plötzlich war alles weg", sagt Zisler. "Das Feuer ist in unserem Wohnbereich ausgebrochen. Alle Fotos aus meiner Kindheit, alle Klassenfotos, alle Dokumente sind weg. Auch alle Reservierungen für die nächste Saison sind verloren. Die waren im Computer, und der Computer ist verbrannt." Jetzt lebt Zisler mit ihrem 16-jährigen Sohn und Fuchs im angrenzenden Personalhaus.
Wegzugehen kam für die beiden nie in Frage. "Die Luft auf dem Berg, das Wasser, die Natur, das hast du im Tal nicht. Bei uns kannst du den Auerhähnen beim Balzen zuschauen", meint Fuchs. "Da heroben zu sein ist eine Lebenseinstellung."
© SN.
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Und wieder wird traurigerweise meine Meinung über Holzhäuser bestätigt.
Das Seil düfte wohl nicht in Mitleidenschaft gezogen worden sein wenn die Bahn gelaufen ist, bei 5 m/s kann die Wärme sich nicht so schnell aufs Seil ableiten. Anders siehts aus wenn das Seil nicht in Bewegung war dann ists wahrscheinlich hin.
Die Gummieinlagen der Robas sind aber mit Sicherheit hinüber.
Zahlt die Versicherung keine Datenrettung? Wenn selbst die HDD's aus dem WTC wieder lesbar gemacht werden konnten müsste das doch da auch gehn. Aber 25 EUR pro MB is halt verflucht teuer.Auch alle Reservierungen für die nächste Saison sind verloren. Die waren im Computer, und der Computer ist verbrannt."
Das Seil düfte wohl nicht in Mitleidenschaft gezogen worden sein wenn die Bahn gelaufen ist, bei 5 m/s kann die Wärme sich nicht so schnell aufs Seil ableiten. Anders siehts aus wenn das Seil nicht in Bewegung war dann ists wahrscheinlich hin.
Die Gummieinlagen der Robas sind aber mit Sicherheit hinüber.
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