Die Kölner Seilbahn-Gesellschaft konnte ihre Umsätze um mehr als zehn Prozent steigern.
Ein neuer Fahrgastrekord, höhere Einnahmen und erstmals ein Unternehmensgewinn: Das Jahr 2004 war für die Kölner Seilbahn-Gesellschaft ein erfolgreiches. „Und wir sind zuversichtlich, dass 2005 eine weitere Stabilisierung bringt“, so Edith Wurbs, Geschäftsführerin der Gesellschaft und Finanzvorstand der Kölner Verkehrs-Betriebe, unter deren Dach die Seilbahn seit 1998 schwebt. Fast 288 500 Kunden lösten im vorigen Jahr ein Gondel-Ticket, 10,5 Prozent mehr als 2003. Dadurch stiegen auch die Umsatzerlöse - ebenfalls um 10,5 Prozent - auf 621 000 Euro. Und das, obwohl der Sommer keineswegs herausragend war und die Fahrpreise gleich geblieben sind. „Auch in diesem Jahr wird es keine Erhöhung geben“, kündigte Wurbs an. Gründe für den Aufschwung seien unter anderem gezielte Werbe- und Vertriebsaktivitäten.
Erstmals erzielte die Gesellschaft nach den Worten der Geschäftsführerin mit einem Plus von 122 000 Euro ein positives Ergebnis. Das Geld werde in die Gewinnrücklage eingestellt und für notwendige Arbeiten - etwa die Instandsetzung der Verwaltungsgebäude - investiert. In der Winterpause wurde für insgesamt 30 000 Euro das Zugseil der Anlage erneuert.
Auch mit dem Start ins Jahr 2005 ist Wurbs durchaus zufrieden: Allein an den Ostertagen ließen sich 12 300 Menschen über den Fluss tragen, im Vorjahr waren es 9845. Besonderen Zulauf erwartet die Gesellschaft bei den Nachtfahrten: zu den „Kölner Lichtern“ (9. Juli), zur Sommernacht in Zoo und Flora (6. August), zu Halloween (31. Oktober) sowie zur „Langen Nacht der Kölner Museen“ (5. November).
Für die Fahrt mit der Seilbahn, die seit ihrer Inbetriebnahme zur Bundesgartenschau 1957 rund 13,7 Millionen Menschen transportiert hat, zahlen Erwachsene 3,80 Euro (Hin- und Rückfahrt 5,50 Euro), Kinder 2,20 Euro (drei Euro); außerdem gibt es verschiedene Sondertarife.
Quelle: www.ksta.de
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Koeln.de meldet:
Kölner Seilbahn mit Fahrgastrekord
Sie ist zwar schon 49 Jahre alt aber immer noch gut für Rekorde. Die Rede ist nicht von einer Ausnahmeathletin sondern von der Seilbahn, die hoch über dem Rhein das linke mit dem rechten Ufer der Domstadt verbindet. Die Beliebtheit der Attraktion Kölns in luftiger Höhe scheint ungebrochen: Im Jahre 2005 befördeten die Gondeln, die zwischen Riehl und Deutz verkehren, knapp 300.000 Passagiere und erzielten damit einen neuen Rekord.
Bereits 2004 wurde ein Fahrgastaufkommen erreicht, das alle früheren Zahlen in den Schatten stellte. Diese Zahl konnte 2005 noch einmal um drei Prozent gesteigert werden. Eine hohe Passagierzahl verzeichnet die Seilbahn stets an besonderen Terminen: So sind zum Beispiel während der Kölner Lichter, der langen Nacht der Museen oder der Sommernacht im Zoo die Plätze in den Stahlkabinen rar.
Seit ihrer Inbetriebnahme am 26. April 1957 zur damaligen Bundesgartenschau sind in den vergangenen Jahrzehnten mehr als 14 Millionen Fahrgäste an den Stahlseilen über den Rhein geschwebt. Um die Technik auf dem neuesten Stand zu halten, waren in den letzten Jahren hohe Investitionen nötig. Wenn auch die Fahrgäste noch in den Originalgondeln sitzen, so sorgen eine elektronische Steuerung und neue Seile für einen Standard, der up-to-date ist. Im kommenden Jahr feiert nicht nur die Seilbahn, sondern auch der Rheinpark den 50. Geburtstag - die Kölner sowie die Touristen von Nah und Fern können sich also schon einmal auf einige besondere Veranstaltungen freuen. (Foto: ddp)