Morgens um kurz vor fünf gings also los. Doch das Wetter verhieß nichts Gutes. Kurz vor der Wels begann es leicht zu schneien. Doch je weiter wir die Pyhrnautobahn fuhren umso schlechter wurde das Wetter: Schneesturm, dickster Nebel etc. Es schien kein schöner SKitag zu werden. Doch nach Liezen schlug das Wetter schlagartig um und die ersten Sonnenstrahlen brachen durch die Wolkendecke. An der Talstation der Kaiblingbahn war vom Nebel keine Spur mehr und Sonne zeigte sich schon deutlich hinter den Wolken. Nun also zum ersten Teil:
Teil 1: Hauserkaibling
Pistenplan Hauserkaibling
Morgens 8.15 and der für meinen Geschmak ästethisch gelungenen Talstation der 8EUB auf den Hauserkaibling. Noch aber sind es 30min bis zur ersten Bergfahrt.
Früher als erwartet wurden wir raufgelassen nur leider waren oben noch alle Lifte geschlossen. Also gleich morgens die Talabfahrt gefahren, die durch den Neuschnee ziemlich weich war. Auf diesem Bild sieht man links den Kaibling 6er und rechts die 8EUB.
Mittlerweile war es kurz vor neun und die Sesselbahnen liefen. Also wieder zum Kaibling 6er und rauf damit. Die Bahn verläuft direkt über der Weltcupstrecke und führt bis kurz unter den Sendemast am Gipfel.
Bergstation des Kaibling 6er
Wenn man sich um 180° dreht erblickt man den Sender am Hauserkaibling. Leider endet die Bahn ein paar Meter zu tief um direkt in die Skischaukel Richtung Planai einsteigen zu können.
Nach etliche Metern Ziehwegen kamen wir an den beiden Höfiexpressen an. Wobei die untere Bahn älter ist und mit Wetterschutzhauben ausgestattet ist und keine Polsterung besitzt. Die obere, neuere Bahn ist das blanke Gegenteil. 10cm tiefe Polster aber keine Wetterschutzhauben, also eine ziemlich windige Fahrt.
An der Talstation des Höfiexpress 2 stand dieser Pistenbully.
Weiter mit dem Höfiexpress, der eine der genialsten Pisten in der ganzen Skischaukel erschließt. Nicht zu steil, nicht zu flach, schönes coupiertes Gelände mit Kurven - einfach perfekt zum Carven.
Da war sie endlich, die Sonne
An der Bergstation des Höfiexpress hat man einen toll Blick Richtung Gipfel, auf den ein Schlepper führt und der einige interessante Offpisten erschließt. Leider war der Lift wegen Schneemangel noch geschlossen, denn dort oben gibt es keien Beschneiungsanlage.
Wir sind immer noch an der Bergstation Höfiexpress 2. Hier endet auch der Ennsingalmschlepper, der geschlossen war. Irgendwie würde es keinen Sinn machen diese durch eine 6KSB zu ersetzen, da die Pisten durch den Höfiexpress gut erschlossen sind.
Es geht gegen 10Uhr und es wird langsam Zeit Richtung Planai aufzubrechen. Dazu gehts erst mit 4KSB/B Quattralpina gen Berg, die in Sachen Fahrkomfort mit einer unbeheizten Kirchenbank verglichen werden kann.
Auf dem Ziehweg Richtung Planai kreuzt man die Trasse des Gipffellifts, der geschlossen war.
Nach etwas Schieberei öffnet sich die Piste und es geht mit angenehmen Tempo weiter.
Doch plötzlich gehts steil bergab. Diese Piste wurde erst dieses Jahr neu angelegt. Früher gab es hier nur einen langen Ziehweg, der im Zickzack den Hang hinunterführte und hinter der Talstation der Senderbahn endet(e). Am Gegenhang führt der fixe 4er Sessel Sonneck Richtung Planai. Im Vordergrund die Senderbahn (4KSB/B).
Blick zurück auf den Steilhang, der auf diesem Foto leider ziemlich flach aussieht.
Das wars vom Hauserkaibling. Abschließend die Bewertung:
Gefallen:
- moderne, schnelle Anlage
- einwandfreie Pistenpräparierung
- anspruchsvolle Pisten
Nicht Gefallen:
- teils blöde Liftnamen (einen Schlepper kann man wirklich nicht Almflitzer nennen, aber über das wird schon woanders ausführlich diskutiert).
- Verbindung Richtung Planai ist im oberen Teil ziemlich flach und man muss schieben.
Fortsetzung erfolgt so bald wie möglich!