Tirol: Erneut Rekordwinter

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lanschi
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Tirol: Erneut Rekordwinter

Beitrag von lanschi »

tirol.ORF.at
Erneut Rekordwinter
Erneut Rekordergebnisse hat Tirol in der vergangenen Wintersaison erzielt. Erstmals wurden über 25 Mio. Nächtigungen verzeichnet. Die Prognose für den Sommertourismus fällt verhalten aus.

Rekordergebnisse bei Nächtigungen
Die Nächtigungssteigerung entspreche einem Plus von 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, sagte der Geschäftsführer der Tirol Werbung, Josef Magreiter. Für den Sommer erwarte man sich keine Steigerungen.

Der starke Jänner und die frühen Osterferien hätten maßgeblich zu dem Ergebnis beigetragen. Es sei zwar gelungen, ein neuerliches Plus zu erzielen, über einen langen Zeitraum betrachtet sei aber eine Abflachung auf dem hohen Niveau zu erkennen, erklärte Magreiter.

"Premiumprodukte" anbieten
Bei der Auslastung der Betriebe gebe es noch immer Spielraum. Tirol müsse dabei weiterhin "Premiumprodukte" anbieten und auf Qualität statt Quantität setzen. Es sei nicht zielführend, durch Billigangebote neue Märkte anzulocken, warnte Magreiter.


Billighotels für Jugendliche?
In touristisch schwachen Regionen konnte sich der Tourismusreferent des Landes, Landeshauptmann Herwig van Staa (ÖVP), durchaus Billighotels für Jugendliche vorstellen. Auch eine Förderung der Skiwochen in Schulen sei wichtig, um langfristig über ausreichend Ski fahrenden Nachwuchs zu verfügen.


Schwierige wirtschaftliche Lage in D
Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage lag Deutschland bei den Nächtigungen im vergangenen Winter in Tirol noch immer an erster Stelle. 55 Prozent aller Ankünfte und 56 Prozent aller Nächtigungen gingen auf das Konto der Deutschen. Auf Platz zwei lagen die Niederländer mit einem Nächtigungsanteil von 13 Prozent. An dritter Stelle befand sich Österreich.

Rückgang bei Österreichern
Erstmals seit Jahren habe man jedoch bei den Touristen aus Österreich einen Rückgang verzeichnet. Das könne auf die gute Schneelage in östlichen Skigebieten zurückgeführt werden, hieß es.

Der osteuropäische Markt habe insgesamt nur 3,5 Prozent der gesamten Nächtigungen ausgemacht. Aus den einzelnen Ländern seien aber weiterhin zweistellige Zuwächse zu erwarten.

Sommer noch schlecht gebucht
Im Sommer werde es schwierig, landesweit Steigerungen zu erzielen, erklärte Margreiter. In den Kernmärkten seien heuer vor allem Destinationen wie USA, Skandinavien und die Türkei angesagt. Zudem sei der Sommertourismus stärker wetterabhängig als der Winter. Die Buchungslage sei derzeit noch sehr schlecht.

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Stefan
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Beitrag von Stefan »

allerdings auch....

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Auch ohne Ballermann klingelt die Hotelkasse
Es geht auch ohne Ballermann! Das zeigen die steigenden Nächtigungszahlen in der Ferienregion Zillertal.

Tirols Touristiker jammern - die Nächtigungszahlen lassen heuer auch in den Top-Skigebieten zu wünschen übrig. Im Vergleich zum Vorjahr musste etwa der Tourismusverband Ötztal-Arena (z.B. Sölden) in der bisherigen Wintersaison ein fettes Minus von 5,6 Prozent einstecken, genauso wie die Tourismusregion Paznaun (minus 3,5 Prozent).
Positive Ausnahme scheint da die Ferienregion Zillertal (Fügen, Fügenberg, Hart, Uderns) zu sein. "Im Jänner konnten wir ein Nächtigungsplus von 22 Prozent verzeichnen", freut sich Tourismusverbandsobmann Werner Kostenzer. Das Geheimnis des Erfolgs sieht er darin, "dass wir uns in den vergangenen Jahren gezielt vom Ballermann-Image entfernt haben".

Voraussetzung dafür seien die Gäste selber: Anstatt auf die Bus reisende Billig-Klientel zu schielen, habe sich die Region auf Familien mit Kindern und Paare spezialisiert. "Unsere Gäste wissen, dass sie bei uns kein Halli-Galli und keine typischen Après-Skigebiete wie Gerlos oder in Sölden vorfinden", sagt Heinz Binder, Vier-Sterne-Hotelier in Fügen.

"Denn wo der Preis runtergeht, sackt auch das Niveau", spielt Binder auf Schlägereien und Alkoholexzesse nach dem Pistenspaß an. Gerade in den letzten Wochen sind Skiorte wie Westendorf oder Galtür deshalb in Negativ-Schlagzeilen geraten.
Emilius3557
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Beitrag von Emilius3557 »

In den angesprochenen Orten ist das doch sicher auch dem Zusammenschluss Hochfügen-Kaltenbach geschuldet, meint ihr nicht? Dass die hochgelegenen Skigebiete, namentlich die Gletscher diese Saison nicht so toll abgeschnitten haben, wussten wir ja bereits vom Kitzsteinhorn.
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