US-Gericht spricht Snowboard-Hersteller frei

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TPD
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US-Gericht spricht Snowboard-Hersteller frei

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US-Gericht spricht Schweizer Snowboard-Hersteller frei

Portland. AP/baz. Ein US-Geschworenengericht hat einen Schweizer Snowboard-Hersteller von dem Vorwurf freigesprochen, am Tod einer jungen Frau in einer Schneewehe eine Mitschuld zu tragen. In dem Fall mit grundsätzlicher Bedeutung ging es um die Bindungen von Snowboards, die anders als die von Ski sich bei einem Sturz nicht automatisch öffnen.

Die 22jährige Kate Svitek war 2002 am Mount Bachelor im US-Staat Oregon mit ihrem Snowboard in eine Schneewehe gestürzt und erstickt. Ihre Eltern Frank und Ellen Svitek machten dafür die sich nicht öffnenden Bindungen verantwortlich; ohne Snowboard hätte ihre Tochter sich aus der Schneewehe befreien können. Die Verteidigung des schweizerischen Herstellers brachte dagegen vor, die sich nicht automatisch öffnenden Bindungen gehörten bei Snowboards zum Sicherheitsstandard, weil das Board dann im Falle eines Sturzes wie ein Anker wirken könne. Sich öffnende Bindungen könnten zu Verletzungen führen, falls sich bei einem Sturz nur die für einen Fuss öffnen sollte.

Die Geschworenen entschieden am Freitag nicht einstimmig zu Gunsten des Herstellers. Drei Jury-Mitglieder sagten, die Snowboard-Industrie sollte grössere Sicherheitsanstrengungen unternehmen. Die Eltern hatten 15 Millionen Dollar Schadenersatz gefordert.
Quelle: BaZ 29.05.05 09:36
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