Revitalisierung Feldberg im Taunus?
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Frank
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Revitalisierung Feldberg im Taunus?
Die Taunuszeitung meldet in Ihrer Ausgabe vom 25.05.2005 das es Überlegungen für den Bau einer Sommerrodelbahn auf dem Feldberg im Taunus gibt. Diese könnte im Bereich der ehemaligen Nordbahnpiste entstehen, wo früher schon mal ein Schlepplift stand. Da man ja dann auch einen Lift dafür bräuchte könnte man diesen ja auch im Winter für den Skibetrieb nutzen. Mit Sicherheit eine interessante Idee, ob sich das verwirklichen lässt?
Hier der Artikel aus der Taunuszeitung:
Sommerrodelbahn für den Feldberg?
Von Matthias Pieren
Hochtaunus. Der Feldberg als Rodelparadies – ein Bild, das man derzeit nur von schneereichen Wintertagen kennt. Das könnte sich in Zukunft ändern. Denn wenn es nach den Ideen des Schmittener Hotel- und Tourismusvereins (HTV) geht, soll der «Siegfriedschuss» auf der ehemaligen Nordbahnpiste Standort einer Sommerrodelbahn werden. «Uns liegen zwei Anfragen von Interessenten vor, die eine solche Anlage betreiben würden», sagte HTV-Geschäftsführer Gerhard Heere. Welche Interessenten das seien, wollte Heere nicht sagen. Erst wolle man die Anfang des Jahres eingegangenen Anfragen im Vorstand des Vereins näher diskutieren.
Und wie sieht Heere die Pläne? «Ich stehe einer Sommerrodelbahn positiv gegenüber», sagte der Geschäftsführer. Eine Sommerrodelbahn würde Schmitten und der Feldbergregion herausragende Möglichkeiten eröffnen. Näheren Planungen müssten jedoch Gespräche mit der Unteren Naturschutzbehörde, mit dem Naturpark Hochtaunus und der Forstverwaltung Königstein, in deren Zuständigkeit der Feldberg fällt, voraus gehen.
Nach Informationen der Taunus Zeitung könnte eine Sommerrodelbahn für ungefähr ein bis zwei Millionen Euro realisiert werden. Eine vor Monaten vom Vorsitzenden des HTV, Markus Töpfer, in die Diskussion gebrachte überdachte Ganzjahres-Skipiste, wie sie beispielsweise im Ruhrgebiet betrieben wird, würde alleine bei den Investitionen mit dem Zehnfachen zu Buche schlagen. Hinzu kämen bei einer Skihalle immense laufende Kosten für die Kühlung der Halle und des Kunstschnees.
Hans-Walter Herpel, dem Geschäftsführer des Naturparks Hochtaunus, liegen Schätzungen zu Rentabilität und Besucherfrequenz von Sommerrodelbahnen vor. Da ihm jedoch keine näheren Angaben über die verkehrstechnische Anbindung und die Naturverträglichkeit vorliegen, wollte er sich nicht näher zu der Idee äußern.
Rainer Kowald, der Geschäftsführer des Taunus-Touristik-Service, kennt Sommerrodelbahnen und weiß, dass diese sehr gut frequentiert werden. «Ich halte dies für eine gute Idee, auch weil es keinen nennenswerten Eingriff in die Natur geben wird.» So ein Projekt müsse jedoch von privaten Investoren finanziert werden und mit den zuständigen Behörden abgestimmt sein.
Feldbergwirt Peter Stürtz zeigte sich von der Idee einer Sommerrodelbahn am Feldberg begeistert. «Sensationell», war seine erste Reaktion, als er von der TZ auf die Idee angesprochen wurde. «So was spukt mir schon lange im Kopf herum.» Wichtig sei ihm, dass ein solches Projekt immer im Einklang mit der Natur stünde. Auch er sieht die ehemalige Nordbahnpiste als idealen Standort. Eine kombinierte Liftanlage für den Wintersport und die Sommerrodelbahn würde auch das Parkplatzproblem auf dem Feldbergplateau lösen. Vom bestehenden Parkplatz am Fuße des «Siegfriedschusses» könnten sich die Besucher problemlos mit dem Lift auf den Gipfel transportieren lassen.
Hier der Artikel aus der Taunuszeitung:
Sommerrodelbahn für den Feldberg?
Von Matthias Pieren
Hochtaunus. Der Feldberg als Rodelparadies – ein Bild, das man derzeit nur von schneereichen Wintertagen kennt. Das könnte sich in Zukunft ändern. Denn wenn es nach den Ideen des Schmittener Hotel- und Tourismusvereins (HTV) geht, soll der «Siegfriedschuss» auf der ehemaligen Nordbahnpiste Standort einer Sommerrodelbahn werden. «Uns liegen zwei Anfragen von Interessenten vor, die eine solche Anlage betreiben würden», sagte HTV-Geschäftsführer Gerhard Heere. Welche Interessenten das seien, wollte Heere nicht sagen. Erst wolle man die Anfang des Jahres eingegangenen Anfragen im Vorstand des Vereins näher diskutieren.
Und wie sieht Heere die Pläne? «Ich stehe einer Sommerrodelbahn positiv gegenüber», sagte der Geschäftsführer. Eine Sommerrodelbahn würde Schmitten und der Feldbergregion herausragende Möglichkeiten eröffnen. Näheren Planungen müssten jedoch Gespräche mit der Unteren Naturschutzbehörde, mit dem Naturpark Hochtaunus und der Forstverwaltung Königstein, in deren Zuständigkeit der Feldberg fällt, voraus gehen.
Nach Informationen der Taunus Zeitung könnte eine Sommerrodelbahn für ungefähr ein bis zwei Millionen Euro realisiert werden. Eine vor Monaten vom Vorsitzenden des HTV, Markus Töpfer, in die Diskussion gebrachte überdachte Ganzjahres-Skipiste, wie sie beispielsweise im Ruhrgebiet betrieben wird, würde alleine bei den Investitionen mit dem Zehnfachen zu Buche schlagen. Hinzu kämen bei einer Skihalle immense laufende Kosten für die Kühlung der Halle und des Kunstschnees.
Hans-Walter Herpel, dem Geschäftsführer des Naturparks Hochtaunus, liegen Schätzungen zu Rentabilität und Besucherfrequenz von Sommerrodelbahnen vor. Da ihm jedoch keine näheren Angaben über die verkehrstechnische Anbindung und die Naturverträglichkeit vorliegen, wollte er sich nicht näher zu der Idee äußern.
Rainer Kowald, der Geschäftsführer des Taunus-Touristik-Service, kennt Sommerrodelbahnen und weiß, dass diese sehr gut frequentiert werden. «Ich halte dies für eine gute Idee, auch weil es keinen nennenswerten Eingriff in die Natur geben wird.» So ein Projekt müsse jedoch von privaten Investoren finanziert werden und mit den zuständigen Behörden abgestimmt sein.
Feldbergwirt Peter Stürtz zeigte sich von der Idee einer Sommerrodelbahn am Feldberg begeistert. «Sensationell», war seine erste Reaktion, als er von der TZ auf die Idee angesprochen wurde. «So was spukt mir schon lange im Kopf herum.» Wichtig sei ihm, dass ein solches Projekt immer im Einklang mit der Natur stünde. Auch er sieht die ehemalige Nordbahnpiste als idealen Standort. Eine kombinierte Liftanlage für den Wintersport und die Sommerrodelbahn würde auch das Parkplatzproblem auf dem Feldbergplateau lösen. Vom bestehenden Parkplatz am Fuße des «Siegfriedschusses» könnten sich die Besucher problemlos mit dem Lift auf den Gipfel transportieren lassen.
- Christoph Nikolai
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ich denk eher ne eub oder eine SB wäre besser, da es sich so anhört als wollte man den Feldberg weitesgehend autofrei machen! weiß aber nicht wie lange der lift dann wäre?! es sollen jedoch auch fußgänger befördert werden denk ich und dann ist ein sl nicht gut voralllem im sommer...
..aber scheiß drauf.. Weltcup ist nur einmal im Jahr....
- taunussi
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Eine Sommerrodelbahn würde sich mit Sicherheit gut vermarkten lassen - wobei sich der Feldberg im Taunus im Sommer als Ziel für sportliche Tagesurlauber sich schon jetzt nicht über mangelnde Nachfrage beklagen kann. Als ich letztes Jahr im Spätsommer mehrfach mit dem Rennrad dorthoch fuhr, waren auf dem Plateau (bei schönem Wetter) vor allem 40 % Mountainbiker, 30 % Motorradfahrer und 20 %Rennradfahrer nebst nur ca. 10 % Autos zu sehen. Ich finde, ein gutes Verhältnis.
Eine Skihalle, EUB oder SB ist in meinen Augen absoluter Schwachsinn und würde wohl nie genehmigt werden. Dafür ist der Taunus zu waldreich und außerdem ein Naturschutzgebiet und sollte, auch wenn ich kein Grüner bin, geschützt werden.
Ein SL auf der bestehenden Nordlichtung ist bestimmt aber eine gute Alternative! Dann sollten im Winter aber keine Rodler auf die Skipiste gelassen werden, denn sonst sind Kollisionen vorprogrammiert! Da ich nur ca. 50 Rennradminuten vom Feldberg entfernt wohne, würde ich mich über eine neue Attraktion sehr freuen.
Eine Skihalle, EUB oder SB ist in meinen Augen absoluter Schwachsinn und würde wohl nie genehmigt werden. Dafür ist der Taunus zu waldreich und außerdem ein Naturschutzgebiet und sollte, auch wenn ich kein Grüner bin, geschützt werden.
Ein SL auf der bestehenden Nordlichtung ist bestimmt aber eine gute Alternative! Dann sollten im Winter aber keine Rodler auf die Skipiste gelassen werden, denn sonst sind Kollisionen vorprogrammiert! Da ich nur ca. 50 Rennradminuten vom Feldberg entfernt wohne, würde ich mich über eine neue Attraktion sehr freuen.
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- snowotz
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In meinen Augen ist eine EUB oder SB umweltfreundlicher als die ganzen Auto´s u. Motorräder mit Ihnen Abgasen die auf´s Plateau hochfahren !taunussi hat geschrieben:EUB oder SB ist in meinen Augen absoluter Schwachsinn und würde wohl nie genehmigt werden. Dafür ist der Taunus zu waldreich und außerdem ein Naturschutzgebiet und sollte, auch wenn ich kein Grüner bin, geschützt werden.
- d-florian
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so wie snowotz es oben beschrieben hat hab ich es auch gemeint, da man so wie ich es verstanden hab aus Parkplatzproblemen eine großparkplatz schaffen und da finde ich eine eub oder im notfall auch eine sb schon angebracht! ist a) umweltfreundlicher und b) kann man so mit einer Anlgae alle Touristen auf den feldberg befördern... also welcher Naturschützer kann da noch nein sagen?!
also da sehe ich nicht das problem denn ne trasse braucht man eh und für welche anlage ist dann denk ich egal! Ich seh eher einen Investor der das alles auf sich nimmt als problem denn wenn man das Projekt falsch ansetzt ist es schneller wieder ausgestorben als es da war...
achso: wie wäre es das ganze hier in NEWS zu verschieben?!
also da sehe ich nicht das problem denn ne trasse braucht man eh und für welche anlage ist dann denk ich egal! Ich seh eher einen Investor der das alles auf sich nimmt als problem denn wenn man das Projekt falsch ansetzt ist es schneller wieder ausgestorben als es da war...
achso: wie wäre es das ganze hier in NEWS zu verschieben?!
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- Hanz
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So reizvoll der Gedanke angesichts einer schönen Abfahrt mit fast 200 Metern Höhendifferenz auch ist, die Sperrung der Stichstraße bis zum Plateau wird man kaum gegen die Genehmigung einer EUB eintauschen können, so wie das am Belchen gemacht wurde. Dazu ist diese Straße einfach zu kurz. Die Sperrung der gesamten Strecke zwischen Rotes Kreuz und Sandplacken wird wohl nicht Betracht kommen, weil sie außer der touristischen Nutzung eben auch der Ortsverbindung dient. Und den früheren Parkplatz auf dem Plateau gibt es ja auch nicht mehr, die Ersatzfläche neben dem Feldberghof fasst nicht längst nicht mehr so viele Autos.
- taunussi
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Naja, relativ vielleicht schon, aber so viele Autos können eigentlich gar nicht mehr aufs Plateau fahren, da schon, gerade im Winter, früh die Zufahrt ganz nach oben gesperrt und dann umgeleitet wird, wenn man nicht gerade vor 10:30 Uhr dort ist.snowotz hat geschrieben: In meinen Augen ist eine EUB oder SB umweltfreundlicher als die ganzen Auto´s u. Motorräder mit Ihnen Abgasen die auf´s Plateau hochfahren !
Und sehe ich das total falsch: Eine EUB oder SB braucht doch mehr Fläche als ein SL?!
Irgendwie stellt Ihr Euch das auch zu einfach vor: Autos weg und eine EUB oder eine SB, und alle sind zufrieden. Die Naturschützer lassen sich bestimmt nicht so einfach überzeugen. Falls ja, bin ich eines Besseren belehrt!
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Hast ja Recht! Vielleicht sehe ich das so eng, weil ich in Sichtweite des Feldberges wohne und fast jede Woche oben bin... werde mich bessernmic hat geschrieben:...laß und doch etwas spinnen. Es ist doch Sommer...Irgendwie stellt Ihr Euch das auch zu einfach vor: Autos weg und eine EUB oder eine SB
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- snowotz
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Seh ich auch so.
Vieles sind da sicherlich auch Wunschgedanken bei uns !
Seilbahnen sind ja in unserer Region nicht gerade häufig, und da ist man halt als Fan schon froh wenn sich da irgendetwas tut.
Ne Skihalle im Rhein/Main-Gebiet wär ja auch mal was.
Aber die bitte nicht am Feldberg. Wenn dann schon eher so Richtung Hanau
Vieles sind da sicherlich auch Wunschgedanken bei uns !
Seilbahnen sind ja in unserer Region nicht gerade häufig, und da ist man halt als Fan schon froh wenn sich da irgendetwas tut.
Ne Skihalle im Rhein/Main-Gebiet wär ja auch mal was.
Aber die bitte nicht am Feldberg. Wenn dann schon eher so Richtung Hanau
- mic
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...ja genau, am besten in Büdingen. Und dann noch ein Erlebnisbad dazu.Wenn dann schon eher so Richtung Hanau
Spaß bei Seite. Das würde im Rhein Main Gebiet sicher super laufen zumindest wenn die Hallo so wäre wie z.B. im Neuss.
Unvergessen die Sonderfahren der Bundesbahn in die Rhön mit dem sogenannten Rhönblitz am Wochenende!
Vielleicht sollte man es den Investoren in Neuss einfach mal vorschlagen...