Tour de France 2005 - wer gewinnt?

... darf auch mal absolut nix mit dem Thema des Forums zu tun haben!
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Wer gewinnt die Tour de France?

Umfrage endete am 02.08.2005 - 11:32

Armstrong
33
75%
Ullrich
7
16%
Winokurov
2
5%
Basso
1
2%
ein anderer Fahrer, z.B. ...
1
2%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 44

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Mad Banana
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Beitrag von Mad Banana »

Und man weiss mehr... Eine gewaltige Leistung von Mikael Rasmussen und Jens Voigt in gelb... von den Deutschen hat ers wohl am meisten verdient. Letztes Jahr noch als Judas verschrien und heute im Maillot Jaune - ich hab ja schon immer gesagt, dass der Junge wirklich was drauf hat.

Tja und plötzlich hatte der Chef immer seine ganze Mannschaft mit dabei... Ich denke, dass Armstrong gestern wieder einmal sehr gut geblufft hat und mal schauen wollte, was T-Mobile tun wird, wenn er alleine unterwegs ist. Auf alle Fälle wirds ab Dienstag wieder äusserst spannend. Freude herrscht!
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McMaf
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Beitrag von McMaf »

Qutasch Discovery Channel hat nicht geblufft. Das wäre eine total dumme taktik. Und obwohl sie heute in voller Mannschaftsstärke bei Lance Armstrong waren haben sie keine besonders tolle Leistung abgeliefert. Immerhin sind dutzende andere mittelmäßige fahrer auch im Hauptfeld angekommen. Also war das Tempo was die Mannen um Armstrong angeschlagen haben nicht sonderlich hoch. Das sieht man ja auch an dem Abstand den Rasmussen und Voigt bzw. Moreau rausfahren konnten. Mit Ruhm bekleckert hat sich Discovery Channel heute auch nicht.
DiDa
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Beitrag von DiDa »

Also wenn irgendein Team keine Lust gehabt hätte das jemand allein ins Ziel kommt, wäre keiner von den Ausreisern weggekommen. Das hat man ja gestern gesehen, wo T-Mobile in der Ebene alle wieder eingefangen hatte. Diese Alleingänge kommen nur Zustande, weil keiner im Hauptfeld Lust hatte ne Eintagsfliege einzufangen und dafür Kraft aufzuwenden. Nichts gegen die Leistung von den 3 Leuten, aber die haben halt mal keine Chance auf den Gesamtsieg.

Und das mit dem Bluffen wird dort sicher keiner in dem Ausmaß machen, dafür gehts um zuviel. Am Berg ein bischen Schauspielern kann man nicht damit vergleichen seinem ganzen Team die Anweisung zu geben sich fallen zu lassen.

Und im Klöden sieht der Armstrong sicher nur eine geringe Gefahr, der wird immernoch dran denken wie er ihn 2 Meter vorm Ziel letztes Jahr abgefangen hat. Das scheint ne Stärke vom Klöden zu sein, sich im letzten Moment die Wurst vom Brot klauen zu lassen.
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Nuno
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Beitrag von Nuno »

lol...Armstrong bringt es doch nichts um sein ganze Team zu opfern hinter ein Paar für die Endsieg doch nicht wichtige fahrer? Er braucht nur die Status quo, und das hat T-Mobile ihm heute gegeben. Würde mich gar nicht staunen wenn das vorab versprochen war, mittlerweile gibt's gute Beziehungen zwischen CSC und Armstrong Truppe. Voigt und Moreau werden keinen Bedrohung sein im Hochgebirge. Also hat Armstorng sich heute entlastet vom gelben Trikot (bekanntlich wird er diesem am liebsten erst die letzten Samstag beim Zeitrennen anziehen), jedoch nicht zu viel Zeitschaden bekommen, schlau wie immer.

Ich habe mich diese Wochenende gefreut über die Leistungen des einzige Niederländische Team; haben wohl endlich ihrem Status wahr gemacht :-)
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k2k
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Beitrag von k2k »

Unterschätzt mir mal den Jens Voigt nicht, was die Gesamtwertung angeht. Ausreißerkönig war er schon immer, und in den Bergen ist er nicht zu unterschätzen - ich erinnere daran, wer letztes Jahr Ulle bei seinem Angriff wieder eingefangen hat. Und was das Zeitfahren angeht, war Voigt bester Deutscher beim Prolog. Angenommen, CSC würde für ihn fahren - eine Außenseiterchance hat er allemal. Auch und vor allem weil ihn keiner auf der Rechnung hat. Würde mich nicht wundern, wenn der alte Fuchs Bjarne Riis da noch was im Schilde führt ;-)
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jul
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Beitrag von jul »

Ich glaub aber dass Voigt im Hochgebirgen nur Helfer für Basso und Sastre sein wird, genauso wie Bobby Julich...
NICHT MEHR IM FORUM AKTIV!!!!!
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dani
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Beitrag von dani »

die tour in pforzheim. soviele leute hat pf noch nie gesehen:
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das hauptfeld etwa 2km nach der bergwertung auf dem dobel. hier sah man wenigstens was, direkt an der wertung standen die leute ja in 5er reihen... für die heimfahrt dobel-tiefenbronn brauchten wir übrigens 2,5 h! normal sind 40min...
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wird glaub nix mit dem gesamtsieg:

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McMaf
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Beitrag von McMaf »

Oh Gott ich habe Roberto Blanko bei diesem Promirennen im Fernsehen gesehen. Wie ich den Typen hasse :twisted: Hat erstmal nichts anderes drauf als dämliche Sprüche, kürzt dann ab und weil das so witzig war hat sich der Pilava dafür ausgesprochen ihn doch beim Finale mitfahren zu lassen. Das gibt dem Ego von Roberto Blanko natürlich nochmal auftrieb und meint er müsse jetzt noch mehr von seinen tollen Späßen machen. Naja aber Gott sei dank gehts in dem Topic ja nicht um Roberto Blanko sondern um Leute die wirklich Respekt verdienen ;)
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oli
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Beitrag von oli »

k2k hat geschrieben:Unterschätzt mir mal den Jens Voigt nicht, was die Gesamtwertung angeht. Ausreißerkönig war er schon immer, und in den Bergen ist er nicht zu unterschätzen - ich erinnere daran, wer letztes Jahr Ulle bei seinem Angriff wieder eingefangen hat. Und was das Zeitfahren angeht, war Voigt bester Deutscher beim Prolog. Angenommen, CSC würde für ihn fahren - eine Außenseiterchance hat er allemal. Auch und vor allem weil ihn keiner auf der Rechnung hat. Würde mich nicht wundern, wenn der alte Fuchs Bjarne Riis da noch was im Schilde führt ;-)
Hut ab K2K. Dieses Statement ca. 6 Stunden vor der Übernahme des gelben Trikots durch Voigt. Alle Achtung!!!
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TITLIS
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Beitrag von TITLIS »

glaube auch das der armstrong wieder gewinnen wird
Bertramo
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Beitrag von Bertramo »

McMaf hat geschrieben:Vinokourow ist nämlich angriffslustig und nich einfach abwartend strategisch wie Ullrich der dann im zweifelsfall trotzdem nicht mit Armstrong mitgehen kann.
Also bei solchen Aussagen geht mir doch de Deckel hoch.
Hast du die Tour de France in den letzten Jahren verfolgt?
De Ulle hat doch alles probiert. 2001 in Graben die Böschung runter.
2003 hat er nur dadurch verloren, das er Armstrong gegenüber Fair war und auf diesen gewartet hat, obwohl der selber Schuld war. Und dann hat sich Armstrong nicht mal bei Ulle Hamilton und CO. bedankt sondern ist einfach weiter gefahren. Das war meiner Meinung nach Unterste Schublade. Und 2004 war er halt einfach zu schlecht.
Mad Banana hat geschrieben:Ich denke, dass Armstrong gestern wieder einmal sehr gut geblufft hat und mal schauen wollte, was T-Mobile tun wird, wenn er alleine unterwegs ist.
Also ich glaub auch nicht das Armstrong geblüfft hat. Hätte er nämlich einen Defekt gehabt, hätte er ja niemanden gehabt der ihm sein Rad zur Verfügung stellt. Und hätte sicherlich 30-40 Sekunden verloren.

Also ich will jetzt niemanden Persönlich angreifen. Ich finde das man manchmal einfach zu schlecht über de Ulle spricht.
Also gegen niemand Persönlich.
http://www.fabis-seite.de.vu/

Darauf stelle ich die Themen Alpencross und Skifahren vor.
Seit neuestem ist auch ein Bericht übers Skifahren in Russland drin.
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McMaf
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Beitrag von McMaf »

Es redet doch niemand schlecht vom Ulle wenn jemand der Meinung ist dass er nicht die Tour gewinnen kann. Man redet nur schlecht über ihn wenn man die Erwartungen zu hoch steckt und sagt Ullrich muss dieses jahr gewinnen. Ich mein seine vielen zweiten Plätze sind doch ne tolle Leistung. Nur die Medien wollen immer mehr. Ullrich ist halt ein Star und sein Stern soll halt wieder aufgehen.
Aber sorry auch ich bin absoluter Ullrich Fan. Das heißt aber nicht das man nicht objektiv an die Sache rangehen kann. Und objektiv gesehen (Lassen wir das für wen ich die Daumen drücke also weg) scheint mir Vinokourov dieses Jahr einfach der stärkere zu sein. Wie gesagt ich lass mich gerne vom Gegenteil überzeugen. Darüber würde ich mich unglaublich freuen.
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Downhill
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Beitrag von Downhill »

Ulle ist unumstritten der beste Fahrer, den wir Deutschen jemals hatten - das nur mal für die ganzen Kritiker in TV & Co. :wink:

Zum Vergleich mit Armstrong muß man sagen, daß Armstrong professioneller ist, allerdings hat das auch mit dem Team zu tun. Telekom/T-Mobile hat in den vergangenen Jahren immer (!) eine Mischstrategie aus Sprintwertung (Erik Zabel) und Gesamtwertung (Ullrich) verfolgt. Oft waren überhaupt nicht so viele Berghelfer dabei wie man eigentlich gebraucht hätte. Armstrongs Team dagegen war immer perfekt nur auf ihn ausgerichtet.

Dann kam da auch noch z.T. viel Pech dazu (Unfälle, Stürze) und ein paar organisatorische Peinlichkeiten wie der Rauswurf damals beim rosa Team sowie die Streiterei zwischen Pevenage und Goodefroot, alles nicht ganz so leicht wegzustecken.

Heuer sieht das alles ein bißchen anders aus, das Team verfolgt eine klare Strategie. Das einzige was mir noch Sorgen macht ist der Sturz gestern, hoffentlich gibt das keine Probleme später. Ansonsten - wenn er nicht gewinnt geht die Welt auch nicht unter.
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Mad Banana
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Beitrag von Mad Banana »

2003 hat er nur dadurch verloren, das er Armstrong gegenüber Fair war und auf diesen gewartet hat, obwohl der selber Schuld war. Und dann hat sich Armstrong nicht mal bei Ulle Hamilton und CO. bedankt sondern ist einfach weiter gefahren. Das war meiner Meinung nach Unterste Schublade.
Naja, darüber gibts ja mittlerweile auch schon ein paar Gerüchte... Fakt ist, dass Armstrong 2001 am Col de Peyresourde auch auf Ullrich gewartet hat, als dieser seinen Ausflug ins Grüne unternahm. Da war Ulle auch selber schuld und Armstrong hätte nicht zu warten brauchen... :wink:
Wenn wirs schon von Fairness haben, dann sollten wir doch die ganze Situation betrachten und nicht einfach die rosarote Brille anziehen.

Ullrich und Armstrong sind zweifelsohne zwei der besten Radfahrer des frühen 21. Jahrhunderts (oder wie man diese Epoche beschreiben möchte). Ich finde es allerdings äusserst tragisch, wie insbesondere die deutschen Medien über die Tour berichten! Irgendwie fehlt den deutschen Reportern die Sachlichkeit... Wenn Jens Voigt das gelbe Trikot übernimmt, dann wird er zurecht hochgejubelt. Wenn er hinter Ulle herjagt, dann wird er sogar vom ARD Radsport "Experten" beschimpft. Sorry, aber damit habe ich meine Mühe! Alles was da zählt ist Ulle, die restlichen 188 Fahrer sind sowas wie unsichtbar. Dann wird noch kurz über den bösen Armstrong abgelästert und dass der sich anschickt, zum siebten Mal die grosse Schleife zu gewinnen. :x
ICH kann mich auch über den Etappensieg eines Mikael Rasmussen oder über eine knappe Sprintentscheidung von Tom Boonen freuen. Genauso wie ich die Tour als ganzes geniesse und jeden Fahrer bewundere, der heil in Paris ankommt. Für viele Deutsche (und ich kann das sagen, da ich selbst einer bin) spielt aber die Tour als solches irgendwie eine untergeordnete Rolle. Hauptsache Ulle gewinnt! Aber der Rest der Tour... Rasmussen? Basso? Landis? Botero? Jean-Marie Leblanc? Docteur Porte? Noch nie was von gehört...
-> Ausstrahlungsverbot auf ZDF und ARD... DAS wäre mal was. Dann müsste ich mir beim switchen auch nicht diese blöden Kommentare anhören!
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Downhill
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Beitrag von Downhill »

Mad Banana hat geschrieben: Ich finde es allerdings äusserst tragisch, wie insbesondere die deutschen Medien über die Tour berichten! Irgendwie fehlt den deutschen Reportern die Sachlichkeit... Wenn Jens Voigt das gelbe Trikot übernimmt, dann wird er zurecht hochgejubelt. Wenn er hinter Ulle herjagt, dann wird er sogar vom ARD Radsport "Experten" beschimpft. Sorry, aber damit habe ich meine Mühe! Alles was da zählt ist Ulle, die restlichen 188 Fahrer sind sowas wie unsichtbar. Dann wird noch kurz über den bösen Armstrong abgelästert und dass der sich anschickt, zum siebten Mal die grosse Schleife zu gewinnen. :x
Ist das so schlimm mittlerweile in der ARD? Ich hab das eh meistens auf Eurosport angeguckt. Und die hiesigen Kommentatoren versteh ich sowieso nicht, vielleicht auch ein Vorteil. :wink:

Soll der Beste am Ende gewinnen, wer auch immer. Jeder der in Paris ankommt ist eh ein Held. Und Radsport guck ich auch schon seit über zehn Jahren, damals (noch zu Indurain-Zeiten) warst schon froh wenn überhaupt mal ab und zu ein Deutscher im Bild war. Übertragen hat das DSF, irgendwie war der Rummel noch nicht so groß und alles ein wenig gemütlicher. Trotzdem halt ich heute dem Ulle die Daumen und freu mich über seine Leistungen.
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Mad Banana
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Beitrag von Mad Banana »

@ Downhill

jaja, das waren noch Zeiten, als der Indurain gefahren ist... Man erinnere sich an die Pinarello Zeitfahrmaschinen mit den immer aussergewöhnlicheren Rahmenformen und vergleiche diese mit den heutigen Geschossen *träum* Die Tour ist sowas wie eine Lebensphilosophie...
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Stefan
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Beitrag von Stefan »

immer noch besser ard/zdf oder eurosport als den orf, der das ganze mal wieder totschweigt. nicht raunzen, froh sein, dass überhaupt in dem umfang berichtet wird - und auf 14.00 freuen, wenn die erste bergankunft ins bild kommt 8)

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maartenv84
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Beitrag von maartenv84 »

sieht im moment so aus das T-mobile einpacken und heimfahren kann. 4 minuten für Ullrich ist schon viel. Aber bis Paris kann noch viel passieren.
Xtream
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Beitrag von Xtream »

muss mich mal wieder unbeliebt machen :wink:

armstrong hätte die anderen drei auch noch "totfahren" können, allerdings denkt der an den gesamtsieg und so konnte er heute ein paar kräfte sparen...... die leistung von armstrong ist kein vergleich wert!

ich sag nur "roberto heras"... letztes jahr klettert der noch mit armstrong jeden berg hoch und dieses jahr :?:

na ja soll sich jeder seine eigenen gedanken zu "dem thema" machen!

ich sag nur mit geld ist in der heutigen zeit alles möglich!

trotzdem zieh ich vor allen tour teilnehmern den :tach:


und ansonsten: ach ja die tour ist gelaufen, sollte kein sturz lance stoppen!
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Beitrag von Emilius3557 »

Irgendwie hatte ich ein Déjà-vu... Discovery ähh US-Postal zieht mit fünf Helfern das Tempo an, Ullrich hat nur noch Klöden und Winokurow dabei, alle anderen "Bergspezialisten" von T-Mobile sind plötzlich weg, dann der Antritt des letzten Helfers und weg sind sie, Ullrich kann wie jedes Jahr nicht folgen und verliert 2,5 min, ob das jetzt Alpe d´Huez oder Courchevel ist, nebensächlich... das Ding ist IMHO ebenfalls gelaufen.
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Beitrag von Downhill »

Marius hat geschrieben:Déjà-vu...
Genau das... same procedure as every year. Lance Armstrong wie man ihn kennt aus den ganzen letzten Jahren. Hat alles unter Kontrolle, und spurtet sogar noch um den Tagessieg als wär's ne Kaffeefahrt. Respekt.

Mein Tip an T-Mobile, Ulle und den Rest: Armstrong fahren lassen. Aber: Podestplätze sind durchaus noch drin. Einige andere "Favoriten" haben heute schon wesentlich mehr Blut gelassen.
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Beitrag von Downhill »

Was ist denn das? Weiß da jemand zufällig Bescheid? Wollten die vielleicht noch bis zur Saulire hochfahren? :wink:
Die Kulisse: die Alpen mit zwei Bergen der ersten Kategorie, darunter die Ankunft im 2000 Meter hoch gelegenen Courchevel. Auch wenn die Strecke aufgrund von Bauernprotesten um etwa elf Kilometer verkürzt worden war, die noch 181 Kilometer reichten für gut fünf Stunden Spielzeit mit wechselnden Hauptdarstellern.
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Beitrag von tipe »

Die Strecke wurde am Anfang verkürzt, weil Bauern gegen den Schutz von Wölfen protestiert haben.
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Beitrag von Stefan »

^^ so ist es. nette aktion der schafzüchter :?

abgesehen davon: armstrong macht, was er immer macht - ullrich leider auch. schade. ist ein netter mensch, ein guter radfahrer... aber mehr halt auch nicht. dafür fettes respect für klöden, jaksche und voigt!

Sandra Blakeslee hat übrigens in der NY Times kürzlich erklärt, warum Armstrong so gut ist:
How Lance Armstrong Gets His Unusual Energy

By SANDRA BLAKESLEE
Published: June 14, 2005

Lance Armstrong's strength and endurance sometimes seem too extraordinary to be believed.

Armstrong, a six-time winner of the Tour de France bicycle race who next month will try for his seventh straight victory, can cover 32 miles in one hour of riding. In contrast, the average cyclist covers 16 miles; a top marathon runner can cover 21 miles on a bike.

Armstrong can ride up the mountains in France generating about 500 watts of power for 20 minutes, something a typical 25-year-old could do for only 30 seconds. A professional hockey player might last three minutes - and then throw up.

So how does he do it?

According to a scientist who studied Armstrong at regular intervals from 1992 to 1999, his prowess can be explained by a set of physiological changes that took place in his body over those seven years and that, in all probability, are continuing.

The changes are described in an article titled "Improved Muscular Efficiency Displayed as Tour de France Champion Matures" in the June issue of The Journal of Applied Physiology.

The scientist, Dr. Edward Coyle, director of the Human Performance Laboratory at the University of Texas, has studied cyclists for 25 years. He says they need large hearts and low levels of lactic acid - the byproduct of intense exercise - in their blood. Their efficiency, measured as how many watts of cycling power are generated for a given cycling input, needs to be high.

"Lance came to us when he was 20 years old, very early in his career," Dr. Coyle said. "He wanted to know what he could do to improve himself."

Armstrong, Dr. Coyle said, indeed had an exceptionally large heart and low lactic acid. "But his muscle efficiency was not very good," he said. "It came in at 21 percent. That first year two other athletes we studied were better."

Armstrong showed subsequent improvements until his career was stopped short in 1996 with a diagnosis of testicular cancer. Eight months after his treatment ended, he was back in the Austin laboratory.

"He wanted to know if anything was permanently wrong," Dr. Coyle said.

They took measurements and found nothing to stop him, except his own willingness to compete.

Armstrong did compete. "In the next two years his heart got even better, his lactic acid dropped further and, amazingly, his efficiency increased to 23 percent," Dr. Coyle said.

That may not sound like much, but it means that for the same level of oxygen consumption, Armstrong gets more power to the pedals. By taking off body weight, he was delivering 18 percent more power to his muscles.

There is only one way such efficiency could improve, Dr. Coyle said: more slow-twitch muscles, the type that do not burn out quickly and that are used in standing or walking. Fast-twitch muscles, which burn out fast, are used for sprinting and heavy lifting.

Rodent studies show that chronic stimulation to muscle tissue increases the amount of slow-twitch fibers, Dr. Coyle said. Armstrong appears to have increased the proportion of his slow-twitch muscles from 60 percent to 80 percent.

In bicycle races, slow-twitch fibers are up to twice as efficient as fast twitch.
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Nuno
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Beitrag von Nuno »

Heute war es geniessen für die wahren Liebhaber! Was für ne tolle Leistung; dass es für Vino im Hochgebirge nicht richtig geklappt hätte, war schon zu erwarten, aber Basso, Ullrich, Heras, Mentsjov...alles weg!

Was schon neu war für mich, war das zusammenarbeiten in der Spitzengruppe; bisher war es ob attackieren ob *hinter-Armstrong-anfahre*. ganz schlau von Armstorng und auch gut für die Mitfahrenden; die sind fast schon sicher von Top 10 Plätze in Paris, wenn die nicht ganz kaput gehen!

Rasmussen - tolle Leistung, dritte Etappe hintereinander auf erstem Front!
Valferde - nächstes jahr Favorit für's gelben Trikot oder ist dass noch zu früh?

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