Sven Hannawald beendet Karriere

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mic
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Sven Hannawald beendet Karriere

Beitrag von mic »

Der Skisprung-Olympiasieger Sven Hannawald zieht sich vom aktiven Leistungssport zurück. Zwar habe er sich von den Folgen des Burn-Out-Syndroms erholt, den Belastungen des Profisports fühle er sich aber nicht mehr gewachsen.

Quelle: spiegel.de

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720°
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Beitrag von 720° »

och so was blödes aber auch....

watt issn das burn-out Syndrom??
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snowotz
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Beitrag von snowotz »

720° hat geschrieben:
watt issn das burn-out Syndrom??
Neumodischer Ausdruck für Depression, glaub ich zumindest.
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mic
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Beitrag von mic »

oder auch :irre:

Ich gönne ihm seine Ruhe. Mal sehen was er jetzt so macht.
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Downhill
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Beitrag von Downhill »

Naja, bei dem Sport...
"Hungern bis zum Idealfliegengewicht"
Würd ich glaub auch nicht aushalten :wink:
Dove vai senza sci?
Wege entstehen, indem man sie geht.
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Ram-Brand
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Beitrag von Ram-Brand »

Hier Admin zu sein ist auch hart, da bekommt man auch manchmal das "Burn-Out Syndrom".

Aber zur Zeit alles im Grünen :-) (Burn-In)
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Dresdner
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Beitrag von Dresdner »

Auch admins sollten sich den nachfolgenden Artikel durchlesen, schon vorsichtshalber!
Vielleicht verdrängt ihr die Symptome (s.u. auch nur) oder ihr denkt, dass die Magen- und Darmprobleme andere Ursachen haben. :oops:
Burn out - Erste Burnout-Sprechstunde in Stuttgart (Teil 1)
Vollkommen leer und ausgebrannt
Das Burnout-Syndrom kann jeden treffen
VON GOTTLIEB SEELEN

Viele Menschen erleben es Tag für Tag, wenn sie von der Arbeit nach Hause kommen: Sie fühlen sich schlapp, Kraftlosigkeit hat sie schon den ganzen Tag niedergedrückt. Sich jetzt noch zu Aktivitäten wie Sport oder Theaterbesuchen aufzuraffen, scheint ihnen nicht mehr möglich zu sein. In Gang kommen sie am nächsten Morgen nur noch mit Hilfe von Aufputschmitteln, und der Job macht schon lange keinen Spaß mehr.

So kann es aussehen - das Burnout-Syndrom. "To burn out" heißt übersetzt "ausbrennen" und beschreibt den inneren Zustand der Betroffenen, die depressiv verstimmt sind, schnell ermüden oder vereinsamen. Unbehandelt kann Burnout zu schweren und chronischen Depressionen, Schlafstörungen, Erschöpfung, Magen- und Darmerkrankungen oder zur Abhängigkeit von Suchtmitteln führen. Die Betroffenen sind am Ende häufig überhaupt nicht mehr in der Lage zu arbeiten, werden arbeitslos oder gehen früh in Rente - eine Entwicklung, die sich gleichwohl mit rechtzeitiger psychotherapeutischer Hilfe verhindern lässt.

Psychotherapeut und Karrierecoach Dietmar G. Luchmann vom ABARIS Institut für Psychotherapie in Stuttgart weist auf Untersuchungen hin, nach den bis zu 90 Prozent der Berufstätigen in Betrieben unter arbeitsbedingten Ängsten leiden. "Die Furcht vor Arbeitsplatzverlust und die Angst, Fehler zu machen, führt zunehmend zum Burnout". Für die Beschwerden verantwortlich sei der zunehmende Leistungsdruck, unter anderem die Überforderung auf Grund zu vieler Aufgaben oder zu wenig Personal. Auch schlechte Bezahlung bei hoher Verantwortung und ein zu geringer Handlungsspielraum können einen "Burnout" am Arbeitsplatz auslösen.

Zunächst wirkt alles meist ganz harmlos: Wer sich eine Woche lang schlapp fühlt, keine Lust hat, zur Arbeit zu gehen und allgemein lustlos ist, muss zwar noch lange nicht unter dem Burnout-Syndrom leiden - es kann aber der Anfang sein. "Meistens wird so etwas erst rückblickend erkannt", sagt der Psychologe Matthias Burisch, Privatdozent am Psychologischen Institut der Universität Hamburg. Der Prozess der Erkrankung sei oft schleichend und langwierig und werde unterbrochen von Phasen, in denen es den Betroffenen besser geht.

BUCH-TIPP
vom ABARIS Institut für Kognitive Psychotherapie und Verhaltenstherapie

Der Erfolg dieses Buches zeigt: Es ist Matthias Burisch gelungen, Wissenschaftler und Betroffene anzusprechen. Trotz hohen theoretischen Niveaus geht nie der Bezug zu Alltagserfahrungen verloren. Burisch geht von einer breiten Burnout-Definition aus und liefert Deutungsmuster für jede Situation, denn ausbrennen kann man in jedem Beruf und in fast jeder Lebenslage. Das Burnout-Syndrom wird exzellent beschrieben: wissenschaftlich fundiert, verständlich und illustriert durch viele Fallbeispiele. Sehr empfehlenswert.

Die Symptome, die das "Ausbrennen" hervorruft, können anfangs häufig noch eine Zeit lang unterdrückt werden. Doch je länger der Zustand andauert, desto schwieriger wird es, die Belastung auszugleichen - der Gang zum Psychologen oder Psychiater wird unausweichlich.

Drei bis vier Kernsymptome kennzeichnen den Burnout: Emotionale Erschöpfung kann dazu führen, dass im Alltag keine Höhen und Tiefen mehr erlebt werden, sondern Gleichgültigkeit vorherrscht. Körperliche Erschöpfung kommt hinzu: "Viele Patienten beschreiben das Gefühl, mit immer mehr Energieaufwand immer weniger zu erreichen", sagt Burisch. Die Distanzierung von anderen Menschen führt parallel dazu zu Vereinsamung, aber auch dazu, dass etwa Ärzte nur noch von "der Niere auf Zimmer 17" sprechen. Oft werde außerdem ein Gefühl von Überdruss beschrieben. Ausprägung und Verlauf der Erkrankung sind individuell verschieden und hängen stark von der Person und ihrem Umfeld ab.

Vom Burnout-Syndrom gefährdet sind keinesfalls nur Menschen, die in Pflegeberufen arbeiten. "Das ist ein weit verbreiteter Mythos und in vielen Büchern immer noch anzutreffen", sagt Burisch. Auslöser sei vielmehr auch in anderen Berufen meist eine "Fallen-Situation", in der man gefangen sei, ausgelöst etwa durch eine Beförderung, den Berufseinstieg oder einen Jobwechsel. Dabei können neben Über- auch Unterforderung und falsche Erwartungen zu Burnout-Stress führen. Im späteren Verlauf setzen etwa Ermüdung und Frustration ein, zum Ende hin kommt es zu Resignation oder besonders ausgeprägtem Zynismus.

Häufig wird die Burnout-Situation so lange ignoriert, bis erste körperliche Beschwerden auftreten. Dazu gehören an erster Stelle psychosomatische Erkrankungen, etwa Herzprobleme, Magen- oder Darm-Beschwerden, Muskelverspannungen oder Bandscheibenprobleme. Erst dann suchen viele Betroffene einen Arzt auf. Über diesen Umweg, oder über den eines Eheberaters, wenn die Beziehung in die Brüche zu gehen droht, kommen viele Burnout-Syndrom-Patienten - sehr spät - zu Psychologen oder Psychiatern.

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mic
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Beitrag von mic »

Viele Menschen erleben es Tag für Tag, wenn sie von der Arbeit nach Hause kommen: Sie fühlen sich schlapp, Kraftlosigkeit hat sie schon den ganzen Tag niedergedrückt. Sich jetzt noch zu Aktivitäten wie Sport oder Theaterbesuchen aufzuraffen, scheint ihnen nicht mehr möglich zu sein
8O ....ich glaube das habe ich auch :wink:
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YESHAR
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Beitrag von YESHAR »

@ mic: Was, in deinem Alter schon ? Hast beim Treffen einen soliden und netten Eindruck gemacht :schlaumeier: :wink:

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Ram-Brand
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Beitrag von Ram-Brand »

Bin auch schon vereinsamt und Internetsüchtig.

Und manchmal habe ich auch kein Bock und
nach Erbsen, Bohnen, Linsen hab ich auch so ein Komisches Gefühl im Darm. :wink:

Ich glaub sowas habe ich auch.
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Enigma
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Beitrag von Enigma »

Hmm also ein paar Ursachen fallen bei Hanni schon weg.

Schlechte Bezahlung kann es nicht sein
zuviel Arbeit auch nicht.

Vielleicht man n Steak essen... dann passt das schon.
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Beitrag von Af »

Naja, zu viel Arbeit... Ich glaub ihr kennt den Tag eines Leistungssportlers nicht... und wennst Abends dann 5 Blätter Salat bekommst....
Übrigens, das Essen bekommt er vom Trainer vogeschrieben... der hätte sicher gerne mal Schnitzel oder Steak gegessen.

Und bei Ihm wirds auch der Absolute Druck gewesen sein: Schlechter Sprung -> Bildzeitung Zerreist ihn, Trainer sauer, Fans besorgt...

Übrigens finde ich das ihr diese Krankheit lächerlich macht etwas unangebracht... Mein Vater hatte eine ähnliche Krankheit, und das war gar nicht witzig. Zum Glück fand er einen Arzt, der ihn ordentlich untersuchte, und somit die Symptome erkannte... Andere haben Ihn schlicht als psychisch gestört abgestempelt, und ihm ein paar Vitaminpillen verschrieben.

Naja, ich hoffe nur, dass ich nie diese Krankheit bekomme, und Wünsche Sven Gute Besserung, und viel Erfolg in seiner Neuen Zukunft.
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Beitrag von mic »

@Leistungssport: Soweit ich in formiert bin suchen sich die meisten Sportler (in D) das selber aus.
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Beitrag von berg »

mic hat geschrieben:@Leistungssport: Soweit ich in formiert bin suchen sich die meisten Sportler (in D) das selber aus.
so einfach ist das nicht! wenn du einmal drinnen bist, das ist ja ein ziel von jedem sportler, dann kommst du so schnell gar nicht mehr raus. denk nur einmal an die vielen verträge!

ad af: bin genau deiner meinung. das ist eine schwere erkrankung und nichts lustiges! wer sich über so etwas lustig macht, hat gar nichts verstanden.
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Stefan
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Beitrag von Stefan »

^^exakt!

drum zum abschied ein dank und ein bild aus meiner schatzkiste:

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Af
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Beitrag von Af »

Da hatt er aber noch einiges auf den Rippen...
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Beitrag von Stefan »

nicht noch - wieder. das war dezember 2002, glaub. die hungerbilder waren davor...

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