Hihi, das wär sicher eine nette Diskussion (verbunden mit hohem Streitpotential). Wenn ich mir das so richtig überlege, wie "billig" ich als ÖV-Nutzer der Destination komme (für mich müssen keine Riesenparkplätze oder gar teure Parkhäuser angelegt werden, ich verschmutz deutlich weniger die dortige Gegend mit Abgasen/Lärm etc.) könnte ich ja eigentlich durchaus einen Rabatt verlangenGMD hat geschrieben:Damit wären wir voll beim beliebten Pro oder Contra Auto Disput. Obwohl ich dazu eine klare Meinung habe, lasse ich mich da nicht auf eine Diskussion ein. Es lohnt sich nicht...mic hat geschrieben:Ich bleibe dabei Parkgebühren- ohne mich.
Skigebietsanreise - Auto vs. ÖPNV
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Michael Meier
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Wo bekommt man 30% Rabatt auf den Skipass wenn man mit dem Zug anreist?? Und das in den 36 grössten Skigebieten der Schweiz??
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Das dürfte das Schweizer Pendant zum Österreichischen "Wedelweiss-Ticket" sein, oder ? Da bekommt man Bahnanreise, Taxitransfer und Skikarte für eine Liste bestimmer Skigebiete (Arlberg, Kitzbühel, Gastein etc.) ebenfalls zu einem Preis, der deutlich unter jenem der Summe der Einzelpreise liegt. Daran hatte ich ganz vergessen (wohl deswegen, weil eben die vorgegebene Liste der Ziele - wenn auch sehr attraktiv - doch einschränkt). Aber im Prinzip macht das - zumindest für "Kleinfamilien" - die Anreise mit der Bahn unschlagbar günstig. Gut zu wissen, dass es das in der Schweiz auch gibt (hätte ich selber auch daran denken können ...).Michael Meier hat geschrieben:Wo bekommt man 30% Rabatt auf den Skipass wenn man mit dem Zug anreist?? Und das in den 36 grössten Skigebieten der Schweiz??
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Ein paar Bemerkungen zu den Parkplätze in der Schweiz
Generell müssen sämtliche "öffentliche" Parkplätze mit einem grossen Verkehrsaufkommen bewirtschaftet werden. Nun da es mehr oder weniger unmöglich ist, dass ein Gesetz / Reglemente auf 10 Jahre rückwirkend erlassen wird, ist es durchaus möglich, dass man noch Supermärkte mit gratis Parkplätze findet. Aber möchte dieser Supermarkt seinen Parkplatz vergrössern (sofern möglich), dann gilt auch das neue Gesetzt. Und dann müssen die Parkplätze ab der 1. Sekunde bewirtschaftet werden.
Varianten wie z.B
- günstigere Tarife für die Kunden
- Anrechnung der Parkgebühren
- 1. Stunde gratis
etc.
sind nicht mehr möglich.
Generell müssen sämtliche "öffentliche" Parkplätze mit einem grossen Verkehrsaufkommen bewirtschaftet werden. Nun da es mehr oder weniger unmöglich ist, dass ein Gesetz / Reglemente auf 10 Jahre rückwirkend erlassen wird, ist es durchaus möglich, dass man noch Supermärkte mit gratis Parkplätze findet. Aber möchte dieser Supermarkt seinen Parkplatz vergrössern (sofern möglich), dann gilt auch das neue Gesetzt. Und dann müssen die Parkplätze ab der 1. Sekunde bewirtschaftet werden.
Varianten wie z.B
- günstigere Tarife für die Kunden
- Anrechnung der Parkgebühren
- 1. Stunde gratis
etc.
sind nicht mehr möglich.
Nun die Parkgebühren kann man auch nicht beim Ticketkauf anrechen (siehe oben), da in der Schweiz das Verursacherprinzip gilt. Desweitern würden die Fussgänger und ÖV -benützer benachteiligt.Fazit: Parkplatzgebühren bei Seilbahnen: OK. Aber 50-100% der Kosten sollten einem dann beim Ticketkauf angerechnet werden.
Gäste, die in Saas Fee übernachten können für einen günstigeren Tarif parkieren !Gleiches sollte auch für Saas Fee gelten.
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Das lohnt sich natürlich vor allem bei Tagesausflüge. Des weiteren gehören die Schweizer Bahnen nicht gerade zu den billigsten Europa's. Ok, Qualität ist auch gut, bevor der eine oder der andere mir einer für die Schnauze gibt.Michael Meier hat geschrieben:Wo bekommt man 30% Rabatt auf den Skipass wenn man mit dem Zug anreist?? Und das in den 36 grössten Skigebieten der Schweiz??
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Fakt ist: mit dem Auto ist's immer nog billiger und bequemer
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Ja, das hast Du richtig verstanden.Enigma hat geschrieben:Lol in der Schweiz gibt es ein Gesetz, das vorschreibt, das man für Parkplätze bitteschön Gebühren verlangen MUSS?
Wobei der Staat kann Ausnahmen bewilligen. Aber normalerweise erheben dann die Uwos Einsprache und sie kommen beim Gericht durch
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Ich bin dafür, dass mit Parkplatzgebühren und Maut usw. Der ÖPV und das Auto preislich auf das gleiche Level gesetzt wird. Die Bahn kann die Tarife nicht senke also muss das Auto teurer werden.Nuno hat geschrieben:
Fakt ist: mit dem Auto ist's immer nog billiger und bequemer
Das mit dem Bequem ist dann Ansichtssache. Kann jeder selber entscheiden was für ihn das bessere ist. Hauptsach als ÖPV benutzer wird man nicht schlechter gestellt so alla AAA.
Ich fahr ja selber Auto. Aber lieber habe ich den Zug. Das einfach entspannter.
Das ist wie mit dem Rauchen in der Öffentlichkeit. Nur hats Europa da begriffen.
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Kann leider auch nichts dafür, dass die Grünen und vorallem die Umweltorganisationen einen recht grossen Einfluss haben.Enigma hat geschrieben:Ihr habt komische Gesetze in der Schweiz....
Nun jeder Supermarktbereiber möchte am liebsten 10'000 gratis ParkplätzeWenn ich also einen Supermarkt aufmache, dann muss ich meinen Kunden Geld fürs Parken abnehmen?
Wieso kann ich das nicht selbst entscheiden?
Kannst mir glauben, es ist mir nicht bekannt, dass irgend ein Supermarkt freiwillig Parkgebühren einfordert.
Nun das Hauptziel ist die Beschränkug des PrivatverkehrsGibts da irgendeinen nachvollziehbaren Grund?
-Du sollst Dir vor dem Einkauf genau überlegen mit welchem Transportmittel Du zum Supermarkt fährst.
-Man will verhindern, dass Du nur wegen einer Senftube mit dem Auto zum Supermarkt fährst.
Aber in der Schweiz gilt auch das Verursacherprinzip.
Wenn Du eine Dienstleistung beanspruchst, dann sollst Du auch die Kosten übernehmen.
Der Bau der Gratis-Parkplätze war sicher nicht gratis. Damit der Supermarkt die Baurechnung bezahlen kann, zweigt er einen Teil seiner Marge ab um die Rechnung zu bezahlen. Nun haben sicher auch Fussgänger etc. im Supermarkt eingekauft. Logischerweise sind die natürlich nicht besonders glücklich, dass die mit ihrem Einkauf auch die Parkplätze mitfinanziert haben. Respektive sie haben für eine Dienstleistung bezahlt, die sie gar nicht benutzen wollen.
Dadurch muss das Geld für die Parkplätze separat eingefordert werden.
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Nun normalerweise hat der ÖV Nachteile gegnüber dem PKW.Enigma hat geschrieben:Versteh ich nich.
Erklär mal genauer bitte.
- ÖV ist meistens langsamer als der PKW
(Zeit)
- ÖV verkehrt normalerweise nach Fahrplan. Mit dem PKW kannst Du jederzeit losfahren (Freiheit)
etc...
Mit Hilfe von Maut, Parkplatzgebühren, hohen Motorfahrzeugsteuern etc. kannst Du eine kleine Gerechtigkeit erzeugen. Entweder Du nimmst die Nachteile des ÖV's in Kauf oder Du musst tief in die Tasche greifen.
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Die Betreiber von Einkaufszentren, grösseren Supermärkten, etc. werden nicht nur gezwungen Gebühren auf Parkplätze zu erheben. Es gibt zusätzlich teilweise Regelungen, dass sie auch für eine vernünftige Anbindung an den öffentlichen Verkehr besorgt sein müssen. Vereinzelt gibt es auch Auflagen, dass ein gewisser Anteil der Kunden dazu bewegt werdern muss, mit dem öffentlichen Verkehr anzureisen. Dies hat nicht nur umwelttechnische Gründe sondern auch, dass der Verkehrskolaps verhindert werden kann. Die Bedingungen sind meist von der Verkaufsfläche, der Lage und der Anzahl Parkplätze abhängig. Dabei werden die Bedingungen durch die Standortgemeinden, unter gewissen minimal Regelungen, erstellt.
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Wobei man auch als Schweizer gestehen muss, dass gewisse Gesetze sich nicht ökonomisch erklären lassen...
Ich bin ja durchaus bereit, für mein Auto Parkgebühren zu zahlen und fahre wirklich nur dann mit dem PKW, wenn die Anreise per ÖV schwer oder unmöglich ist. Weshalb man aber z.B. bei Neubauten eines schwedischen Möbelriesen die maximal erlaubte Parkplatzzahl auf unter 500 schraubt lässt sich mit meinem ökonomischen Verständnis kaum erklären... DEN Politiker von SP oder Grünen möchte ich sehn, der seinen Kleiderschrank per ÖV transportiert...
Parkgebühren: ja -> denn die von mir verursachten Externalitäten habe ich auch selber zu tragen. Beschränkung von Parkplätzen oder sonstige VCS Vorschläge: nein!
Ich bin ja durchaus bereit, für mein Auto Parkgebühren zu zahlen und fahre wirklich nur dann mit dem PKW, wenn die Anreise per ÖV schwer oder unmöglich ist. Weshalb man aber z.B. bei Neubauten eines schwedischen Möbelriesen die maximal erlaubte Parkplatzzahl auf unter 500 schraubt lässt sich mit meinem ökonomischen Verständnis kaum erklären... DEN Politiker von SP oder Grünen möchte ich sehn, der seinen Kleiderschrank per ÖV transportiert...
Parkgebühren: ja -> denn die von mir verursachten Externalitäten habe ich auch selber zu tragen. Beschränkung von Parkplätzen oder sonstige VCS Vorschläge: nein!
Das Leben ist eine sexuell übertragbare Krankheit mit hundertprozentiger Mortalität.
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Ich seh schon, in der Schweiz sind wohl manche Politiker vom Volk noch weiter entrückt als hier - anders kann man sich dermaßen starre Vorschriften nicht erklären.
Für Tagesurlauber und wenn man jung und Single ist, mag das ja alles noch nachvollziehbar sein.
Gegenbeispiele:
- Wochenurlauber (komplettes Gepäck mit dem Zug? impossible - d.h. ich muß mich reduzieren und dann vor Ort wieder mehr Geld ausgeben für Essen etc.)
- Familien (siehe Punkt 1, aber noch viel schlimmer)
- Gilt auch für Tagesfahrten: Was ist, wenn es keine Haltestelle vor der Tür gibt? Jedesmal n Taxi nehmen? Bin ich Ölscheich oder was? (Mit Gepäck lauft IHR auch keine weiten Strecken)
- Einkaufen im Supermarkt mit dem ÖPNV??? Gibt's hier tatsächlich Leute, die noch nie nen Kasten Bier und das Essen für eine Woche eingekauft haben?
... und schon fällt die ganze grüne Romantikertheorie zusammen wie ein Kartenhaus...
Nur mal zur Klarstellung: ich bin hier nicht für oder gegen bestimmte Verkehrsmittel. Ich fahr hier auch jeden Tag mit Zug und Metro zur Arbeit weil es schneller geht so. Aber man muß das von Fall zu Fall unterscheiden - die optimale Lösung gibt es nun mal nicht.
Nebeneinander statt gegeneinander ist die Devise!
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Nur mal zur Klarstellung: ich bin hier nicht für oder gegen bestimmte Verkehrsmittel. Ich fahr hier auch jeden Tag mit Zug und Metro zur Arbeit weil es schneller geht so. Aber man muß das von Fall zu Fall unterscheiden - die optimale Lösung gibt es nun mal nicht.
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Zuletzt geändert von Downhill am 11.08.2005 - 13:21, insgesamt 1-mal geändert.
Dove vai senza sci?
Wege entstehen, indem man sie geht.
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^^ Für die Nicht-Schweizer: VCS = Verkehrs-Club der SchweizMad Banana hat geschrieben:... Beschränkung von Parkplätzen oder sonstige VCS Vorschläge: nein!
Diese Organisation vertritt tendenziell eher Interessen im linken politischen Spektrum.
Zuletzt geändert von Chasseral am 11.08.2005 - 14:25, insgesamt 2-mal geändert.
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Ich will weder für die Pro-Auto- noch für die Contra-Auto-Fraktion Postition ergreifen, da es für beide Seiten sinnvolle Argumente gibt.Downhill hat geschrieben:Gegenbeispiele:
- Wochenurlauber (komplettes Gepäck mit dem Zug? impossible - d.h. ich muß mich reduzieren und dann vor Ort wieder mehr Geld ausgeben für Essen etc.)
- Familien (siehe Punkt 1, aber noch viel schlimmer)
Aber zu Downhills Aussage muss ich sachlich feststellen: Bevor ich 2 Kinder hatte, bin ich in den Sommerurlaub (7-12 Tage) immer mit der Bahn gefahren (und das obwohl Autofahren für mich keine variablen Kosten verursacht). Mit dem Gepäck war null Problem: Je Person 1 Rucksack und 1 Koffer oder Reisetasche. Auch mit 1 Kind kein Problem. Wenn jemand fliegt, hat er sein Auto ja auch nicht dabei. Erst mit 2 Kindern sind wir mitm Auto gefahren. Wenn die 3 Jahre+ sind, gehts vermutlich wieder mit der Bahn.
Ich geb zu, wenn ich zum Skifahren gegangen bin, bin ich meistens mit dem Auto gefahren. Allerdings fahre ich vor Ort wenns irgendwie geht mit dem ÖV. Da latsch ich auch notfalls 1 km bis zur Autobushaltestelle.
Ich sag ja: Beides hat seine Vorteile und seine Berechtigung.
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Wie machen das dann die Engländer, Schweden, Amerikaner, Russen etc., die in die Alpen zum Skifahren kommen ? Warum muss man ohne Auto mehr Geld für Essen vor Ort ausgeben ? Ich glaube kaum, dass jeder Autoanreisender mit nem Wochenvorrat an Proviant in den Skiurlaub fährt.Downhill hat geschrieben:.....
- Wochenurlauber (komplettes Gepäck mit dem Zug? impossible - d.h. ich muß mich reduzieren und dann vor Ort wieder mehr Geld ausgeben für Essen etc.)
Dank Haus-zu-Hauszustellung (ob das auch von Deutschland nach Österreich geht, oder nur innerhalb von Ö weiss ich jetzt nicht) ist die Anreise per Bahn in viele Gebiete auch zumeist sehr bequem (im Prinzip wie ein paar Stunden im Restaurant sitzen, das tun wir doch sonst auch sehr gerne ...)
hängt sicher vom Alter der Kinder ab. Allerdings: Auch Autofahren ist für (Klein-)Kinder nervig- Familien (siehe Punkt 1, aber noch viel schlimmer)
Tagesskifahrten sind zugegebenerweise die Schwachstelle des ÖPNV. Insbesondere in Ostösterreich (bzw. von Wien aus) bleiben da nur einige wenige Gebiete bei verträglichen Zeitaufwand über. Und natürlich gehts mit dem Taxi zum nächsten Bahnhof. Das ist der Vorteil, wenn man kein Auto besitzt, man erspart sich dermassen viel Geld, dass man sehr oft, sehr lange mit dem Taxi fahren kann und immer noch günstiger aussteigt- Gilt auch für Tagesfahrten: Was ist, wenn es keine Haltestelle vor der Tür gibt? Jedesmal n Taxi nehmen? Bin ich Ölscheich oder was? (Mit Gepäck lauft IHR auch keine weiten Strecken)
Abhängig von der Wohnstandortwahl. Als Nicht-Autobesitzer wohnen wir natürlich nicht irgendwo im Gemüse, sonderen zentral in der Stadt. D.h. wir gehen zu Fuss zum Geschäft/Supermarkt ums Eck- Einkaufen im Supermarkt mit dem ÖPNV??? Gibt's hier tatsächlich Leute, die noch nie nen Kasten Bier und das Essen für eine Woche eingekauft haben?
Generell habe ich den Eindruck, dass von sehr vielen (in Österreich und evtl. sogar noch stärker in Deutschland ?) der ÖV gerne schlechtgeredet wird, während gleichzeitig das Auto als unverzichtbar betrachtet wird. Vielen ist Autobesitz und jederzeit Autofahren zu können dermassen "ins Blut" gegangen, dass Alternativen dazu gar nicht mehr vorstellbar sind.
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Wenn es eine Möglichkeit gibt pro Person zwei Koffer, einen Rucksack, Skischuhe, Ski und Stöcke bequem an das Urlaubsziel zu bekommen, dann ist die Bahn sicher entspannter.
Aber mit so vielen Gepäckstücken fahr ich nicht Bahn. Und n paar Lebensmittel müssen eigentlich auch immer mit.
N Kasten einheimisches Bier z.b.
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So wie wenn "wir" nach Kanada gehn: Wir geben halt locker das Doppelte aus pro Woche... das kann man sich mal gönnen, aber nicht immer.Gletscherfloh hat geschrieben:Wie machen das dann die Engländer, Schweden, Amerikaner, Russen etc., die in die Alpen zum Skifahren kommen ?
Das war ja nur ein Beispiel... jedenfalls hab ich im Skiurlaub immer ne ganz schöne Menge dabei. Das mit dem Essen gilt jedenfalls für Urlaub in Selbstversorgerhütten wie z.B. in Frankreich oft üblich.Gletscherfloh hat geschrieben:Warum muss man ohne Auto mehr Geld für Essen vor Ort ausgeben ? Ich glaube kaum, dass jeder Autoanreisender mit nem Wochenvorrat an Proviant in den Skiurlaub fährt.
Nie von gehört, geht das alpenweit (D/A/CH/IT/FR)? Hat jemand Details oder Kosten?Gletscherfloh hat geschrieben:Haus-zu-Hauszustellung
Hmm, das mit dem Geld würd ich gerne mal nachgerechnet haben. Man hat ja seine Karre nicht wegen dem Skifahren, d.h. die Fixkosten hat man sowieso. Nur Sprit und ein bißchen Abnutzung kommt IMHO günstiger weg als Bahn+Taxi, wenn man nicht gerade alleine den ganzen Weg fährt.Gletscherfloh hat geschrieben:Das ist der Vorteil, wenn man kein Auto besitzt, man erspart sich dermassen viel Geld, dass man sehr oft, sehr lange mit dem Taxi fahren kann und immer noch günstiger aussteigt
Ich glaub die meisten Leute informieren sich durchaus über ihre Möglichkeiten. Nur wenn halt eine Zugfahrt nach XY 2h dauert mit dreimal umsteigen und ich mit dem Auto 30 min brauch, dann überleg ich net lang. Das ist alles eine Frage des Angebotes. Einige Schweizer Forenuser haben z.B. bereits bestätigt, daß Zugfahren in Deutschland das reinste Chaos ist. Da müssen die halt endlich mal an ihren Angeboten feilen, dann wird das auch was... aber nur aus "Ideologie"? Nee danke.Gletscherfloh hat geschrieben:Generell habe ich den Eindruck, dass von sehr vielen (in Österreich und evtl. sogar noch stärker in Deutschland ?) der ÖV gerne schlechtgeredet wird, während gleichzeitig das Auto als unverzichtbar betrachtet wird.
Dove vai senza sci?
Wege entstehen, indem man sie geht.
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