Vier Kraftwerksprojekte werden geprüft
Die Tiroler Landesregierung hat am Montag jene vier Kraftwerksprojekte beschlossen, die nun die Experten der TIWAG auf ihre Machbarkeit prüfen sollen. Konkret sind das Sellrain-Silz, Matrei-Raneburg, das Kaunertal und das Malfontal.
Vorauswahl getroffen
Grundlage für die Entscheidung der Landesregierung war die Vorbegutachtung einer Expertengruppe. Diese hat bereits Anfang Juli eine Vorauswahl verschiedener Kraftwerksprojekte getroffen, dabei haben nur einige wenige Optionen gut abgeschnitten.
Keine großen Überraschungen
Am Montag hat die Landesregierung dann ihre Entscheidung bekannt gegeben. Wirkliche Überraschung hat es keine gegeben. Erstes Projekt ist der Ausbau des Kraftwerkes im Sellrain-Silz-Kühtai . Ebenso soll es einen Neubau eines Pumpspeicherkraftwerks in Osttirol in Matrei-Raneburg geben. Das Kraftwerk im Kaunertal soll zu einer Kraftwerksgruppe ausgebaut werden. Neu hinzukommen wird auch ein Kraftwerk im Malfontal am Arlberg.
Tirol brauche diese Ausbauten, weil der Stromverbrauch ständig steige; sagte Landeshauptmann Herwig van Staa: "Ich habe allen Wähler/innen immer gesagt, wir werden aus verschiedenen gründen wie Arbeitsplatzsicherung, Standortqualität einen weiteren Ausbau der Wasserkraft anstreben."
"Das ist die Wahrheit"
Landeshauptmann Herwig van Staa sagte gegenüber ORF Radio Tirol: "Mit heutigem Beschluss erhält die TIWAG ein Ersuchen der Landesregierung, nunmehr vertiefende Studien anzustellen. Das ist die ganz korrekte, sehr transparente Vorgangsweise, die es bisher noch nirgends in dieser Weise in Österreich bei irgendeinem Kraftwerksvorhaben gegeben hat. Das ist die Wahrheit."
Keine Stromleitung durchs Ötztal
Der Stausee im Kaunertal soll einen zweiten oberhalb bekommen, zwischen beiden soll dann hin und hergepumpt werden. Doch der Rifflsee als Standort bringt Probleme mit sich und auch ein geplanter Standort im Rofental im Ötztal. Das Land will einen Alternative für diese beiden Staseen finden. Eine Stromleitung durchs Ötztal werde es nicht geben, sagt van Staa: "Allerdings gibt es eine Leitung, die neu gebaut werden müsste, das ist eine Leitung im Bereich des Kaunertals."
"Energie wird teurer"
Auch für die SPÖ muss die Wasserkraft ausgebaut werden, sie sei Tirols einzige Chance, sagt SPÖ-Chef Hannes Gschwentner: "Weltweit sehen wir durch die expandierenden Volkswirtschaften in Asien einer Verknappung der fossilen Energieträger entgegen. Das einzige, was wir an erneuerbarer Energie nutzen können ist die Wasserkraft."
Bis zum ersten Quartal des nächsten Jahres will die Landesregierung nun von der TIWAG einen konkreten Bericht darüber, welche Kraftwerke aus Sicht des Landesstromerzeugers Sinn machen würden. Dann will sich die Landesregierung endgültig festlegen und das Behördenverfahren einleiten.
Zudem wird eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die Alternativvorschläge für die Energiegewinnung in Tirol ausarbeiten soll.
Ötztaler nun gegen Kraftwerk Kaunertal
Unterdessen ist bereits eine erste Reaktion von Kraftwerksgegnern eingelangt. Nach dem Aus für das ursprünglich geplante Kraftwerk im Sulztal, will sich das Aktionsbündnis Ötztal nun gegen den Ausbau des Kraftwerkes Kaunertal wehren. Das Aktionsbündnis wolle auf keinen Fall ruhen, bis das Projekt vom Tisch ist, heißt es in der Aussendung.
Auch aus Osttirol kommt bereits Protest gegen die Entscheidung. Das Netzwerk Wasser Osttirol werde sich weiterhin ganz entschieden und konsequent gegen das Projekt in Matrei-Raneburg zur Wehr setzen, heißt es in einer Aussendung.
Vier neue Kraftwerke in Tirol geplant
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Vier neue Kraftwerke in Tirol geplant
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Noch ein zweiter Artikel dazu:
Ein paar interessante und auch amüsante Zitate aus dem immer wieder lustigen ORF.at-Forum:
Bewertung gewünschter TIWAG-Kraftwerke
Einen Informationsmarathon legte am Freitag Landeshauptmann Herwig van Staa vor. Für ihn gab es nur eine Sache: die Bewertung der gewünschten TIWAG-Kraftwerke vorzustellen.
Großes Ötztal - Projekt
Am spannendsten war es wohl für die Bürgermeister aus Längenfeld und Sölden. Das große Ötztal - Projekt findet sich erst in der zweiten Reihe.
Staudämme kommen nicht
"Wir sind relativ zufrieden, weil das große Projekt, das geplant war, glaube ich doch nicht kommt", so der Längenfelder Bürgermeister Willi Kuen. "Dass die Ötztaler Wässer verschont bleiben, glaube ich nicht, aber die Staudämme werden nicht kommen. Und warum sollen wir nicht etwas Wasser hergeben, wenn es notwendig ist?"
Söldener Bürgermeister Ernst Schöpf
"Es war wichtig, dass das Ganze jenseits des Tagesgekeifes emotionsfrei bewertet wurde", sagt der Söldener Bürgermeister Ernst Schöpf. "Dementsprechend werden wir uns die Dinge aus dem hinteren Ötztal anschauen. Mehr kann man im Moment nicht sagen."
Noch keine Vorentscheidung gefallen
Das Kraftwerk in Matrei hat beste Karten. Der Tauernbach soll verbaut werden. Der Bürgermeister ist zurückhaltend.
"So wie der Herr Landeshauptmann gesagt hat, ist noch keine Vorentscheidung gefallen. Bevor noch kein konkreter Baubeschluss gefasst wird, und ein Verfahren eingeleitet wird, werden wir aller Voraussicht nach von den Gemeinden keine klare Stellungnahme abzugeben haben", sagt Andreas Köll, Bürgermeister von Matrei.
Skepsis bei Osttirols Kraftwerksgegnern
"Osttirol hat seine Schuldigkeit getan", sagt Dr. Wolfgang Retter, Netzwerk Wasser, Osttirol. "In einer Zeit, in der die Tiwag in Italien damit wirbt, dass Strom, Wasserkraft aus den Tiroler Bergen direkt von Lienz nach Sorverzene geliefert wird, eine sichere und preisgünstige Stromversorgung dort angeboten wird mit allen Mitteln der Werbung, in einer solchen Zeit ist nicht einzusehen, dass neue, intakte Täler überstaut werden sollen."
Keine Stellungnahme vom TIWAG - Chef
TIWAG - Chef Bruno Wallnöfer gab am Freitag kein Interview, er will den Bericht gründlich studieren, bis dahin sei keine Stellungnahme möglich, ließ er ausrichten.
Der Silzer Bürgermeister war am Freitag übrigens nicht mit dabei, der Ausbau Sellrain Silz hat ja gute Bewertungen bekommen.
Ein paar interessante und auch amüsante Zitate aus dem immer wieder lustigen ORF.at-Forum:
GRÜNE seits entlich amoi ruhig
Vieleicht sollten sie einfach in Tirol ein Atomkraftwerk bauen wenn die Tiroler mit Wasserkraftwerke anscheinend nicht zufrieden sind...
Im Falle einer Stromknappheit: dem Ötztal den Saft abdrehen. Dann bleibt genug für den Rest Tirols!
Ah ja stimmt wir haben ja niedrige Grundstückspreise in Tirol, die Arbeitskräfte sind auch sehr günstig und die Steuern erst. Reinstes Paradies für Unternehmen von den ganzen Umweltauflagen ganz zu schweigen. Da müssen wir wirklich mit aller Gewalt den Kraftwerksbau verhindern damit die Energiekosten auch noch steigen. Aber Hauptsache den Gelbbauchunken gehts gut!
mit atomstrom das wasser hinaufpumpen... damit die deitschen genug spitzenstrom haben... dafür werden unsere berge verschandelt... frechheit.
Als die Tiroler noch mit Kerze und heissen Steinen den Abend verbracht haben. Ich würde vorschlagen alte Ansichten so um 1950 damit wir nicht zu weit zurückgehen. Und genau so soll die Landschaft wieder aussehen. Damit könnten einige tausend Arbeitsplätze geschaffen werden.Mit Krampen und Schaufeln, Lifte abbauen, Schipisten revitalisieren, Bäume pflanzen, alle "Incentivplätze" wieder in den Urzustand bringen (allein in Ischgl hätte die Bevölkerung einige Jahre Arbeit). Die Missgunst und der Neid würden wieder verschwinden weil alle gleich arm sein werden. Tirol und Teile von Westösterreich würden mit Sambia und Niger bzw. Eritrea gleichziehen. Der nächste Vorteil für die vielen Entwicklungshelfer wäre die Nähe zu den "Hilfe suchenden" Karl Heinz Böhm müsste nicht mehr nach Schwarzafrika jetten, sondern könnte seine Spenden gleich im Pitztal oder Ötztal loswerden. usw. usw.
- Kris
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--> http://www.dietiwag.org/
Die TIWAG (Tiroler E-werk) war in österreich die erste, die es geschafft hat, eine website eines kritikers ihrer dubiosen Cross Border Leasing geschäfte mundtod zu machen, indem sie den provider zwang den domainnamen aus dem nameserver zu nehmen.
Dies hat ziemliche wellen geschlagen, und war auch in deutschen medien zu lesen. Gerichtlich war das vorgehen aber nicht haltbar.
Jetzt launchen sie eine werbekampagne nach der anderen, stecken geld in teure pleitegegangene fussballclubs, und eishockeystadien. Bzw. nicht ihr geld, sondern jenes der stromkunden natürlich. DIe TIWAG ist ein privatisiertes Unternehmen, und darf daher tun und lassen was sie will. Eine AG im 100% eigentum des staates bzw. ihr nahestehende akteure.
Die leute sind daher skeptisch, da die TIWAG und die landesregierung quasi eins sind, inklusive geheimniskrämerei und postenschacher.
Obwohl der gottgelobte saubere strom aus wasserkraft hier ja extrem billig sein müsste, zahlen wir hier ebensoteure preise wie anderswo. Die tiroler haben nicht unbedingt einen vorteil durch die neuen kraftwerke.
Für tirol reichen die jetzigen kraftwerke volle. Es geht um export im europäischen verbund, und um die wandlung von auswärtigen nachtsrom zu spitzenstrom durch speicherkraftwerke. Aber warum also die flusslandschaften verschandeln, wenn wir hier den strom gleich teuer wie anderwso beziehen müssen?
Die TIWAG (Tiroler E-werk) war in österreich die erste, die es geschafft hat, eine website eines kritikers ihrer dubiosen Cross Border Leasing geschäfte mundtod zu machen, indem sie den provider zwang den domainnamen aus dem nameserver zu nehmen.
Dies hat ziemliche wellen geschlagen, und war auch in deutschen medien zu lesen. Gerichtlich war das vorgehen aber nicht haltbar.
Jetzt launchen sie eine werbekampagne nach der anderen, stecken geld in teure pleitegegangene fussballclubs, und eishockeystadien. Bzw. nicht ihr geld, sondern jenes der stromkunden natürlich. DIe TIWAG ist ein privatisiertes Unternehmen, und darf daher tun und lassen was sie will. Eine AG im 100% eigentum des staates bzw. ihr nahestehende akteure.
Die leute sind daher skeptisch, da die TIWAG und die landesregierung quasi eins sind, inklusive geheimniskrämerei und postenschacher.
Obwohl der gottgelobte saubere strom aus wasserkraft hier ja extrem billig sein müsste, zahlen wir hier ebensoteure preise wie anderswo. Die tiroler haben nicht unbedingt einen vorteil durch die neuen kraftwerke.
Für tirol reichen die jetzigen kraftwerke volle. Es geht um export im europäischen verbund, und um die wandlung von auswärtigen nachtsrom zu spitzenstrom durch speicherkraftwerke. Aber warum also die flusslandschaften verschandeln, wenn wir hier den strom gleich teuer wie anderwso beziehen müssen?
>> Die unaufhaltsame Industrialisierung des Skiraums führt zu Banalisierung und somit zum Verlust der magischen Skisportfreude<<
- Stefan
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^^ ha. ha. ha. hahaha. sehr witzig. freier markt...
zur tiwag passt auch diese geschichte ganz gut:
zur tiwag passt auch diese geschichte ganz gut:
Konflikt im ORF Tirol "intern bereinigt"
Untersagte Beiträge zu den Kraftwerksplänen des Tiroler Stromerzeugers Tiwag bleiben unkommentiert
Im Konflikt um per Weisung unterbundene Beiträge zu den Kraftwerksplänen des Tiroler Stromerzeugers Tiwag setzen die ORF-Verantwortlichen auf interne Bearbeitung. Der Chefredakteur des ORF Tirol, Markus Sommersacher, hat wie berichtet drei Beiträge für "Tirol heute", "Land und Leute" und "Alpen-Adria-Magazin" per Weisung am 9. Juni untersagt.
Die Redakteursversammlung des Landesstudios nannte das in einem offenen Brief an Generaldirektorin Monika Lindner, Landesdirektor Robert Barth und den Stiftungsrat eine "krasse Fehlentscheidung" und sprach Sommersacher das Misstrauen aus. Im Herbst soll ein Mediator ins Haus. Sommersacher will seine Entscheidung "nicht öffentlich kommentieren". Landesdirektor Barth will "intern die Kommunikationsprozesse verbessern". Ob Sommersachers Weisung inhaltlich berechtigt war, habe er mit den Betroffenen "intern besprochen". Angebote für österreichweite ORF-Sendungen würden künftig "nur über den Chefredakteur laufen". Bisherige bestellten Wiener Sendungsverantwortliche bei den Redakteuren der Landesstudios Beiträge nach Bedarf.
Redakteurssprecher Markus Sint "fehlt ein klares Signal, dass man die Weisung als Fehlentscheidung erkannt hat". Sein Wunsch für alle Redakteure: "Arbeiten nach den Vorgaben des ORF-Gesetzes", also ausgewogen, eigenverantwortlich und unabhängig.
Gerüchte über einen Zusammenhang der Weisung Sommersachers mit Protesten von Tiwag und Landeshauptmann Herwig van Staa gegen einen u. a. von Sint gestalteten "Report"-Beitrag weist Barth zurück: "Die Entscheidung kam nicht unter wirtschaftlichem und politischem Druck zustande." Generaldirektorin Lindner hatte bereits Ende Juni im STANDARD-Interview gemeint, der Konflikt solle intern im ORF Tirol gelöst werden, den "Report"-Beitrag charakterisierte sie als dem ORF-Gesetz entsprechend. (hs/DER STANDARD, Printausgabe, 5.8.2005)
- Kris
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Das mach ich schon noch. Jedoch ist es für alternative stromanbieter in einem absolut monololisierten markt kaum möglich sinnvollere angebote zu unterbreiten. Dafür sorgt der monopolist.
Der alternativanbieter muss ja die infrastrukrur des monopolisten benutzen, er kann nicht eben ein "glasfaserkabel entlang einer autobahn oder der eisenbahn einbuddeln". Zudem ist der netzweg des alternativen anbieters von stromquelle zu senke zwangsweise länger. Telekomverhältnisse wird es nicht geben im strommarkt.
fazit: hier hilft nur eine echte privatisierung, oder dass der koloss wieder voll staatlich wird - mit allem trara an ineffizientem beamtentum- dafür aber mit festen regeln und klaren leistungsufträgen (z.b. was er mit meinem geld machen darf und was nicht).
Aber dieses "freie" pseudoprivate konglomerat, dass mit geld rumschmeissen kann wie es will, und posten besetzt wie es passt...das ist mir ein graus. Und wenn ich die jetzigen bunten medien kampagnen betrachte, kommt das kotzen (wie in jeder kampagne werden images transportiert (wasser, blau, natur, tirol, kraft..) aber keine inhalte).
Der alternativanbieter muss ja die infrastrukrur des monopolisten benutzen, er kann nicht eben ein "glasfaserkabel entlang einer autobahn oder der eisenbahn einbuddeln". Zudem ist der netzweg des alternativen anbieters von stromquelle zu senke zwangsweise länger. Telekomverhältnisse wird es nicht geben im strommarkt.
fazit: hier hilft nur eine echte privatisierung, oder dass der koloss wieder voll staatlich wird - mit allem trara an ineffizientem beamtentum- dafür aber mit festen regeln und klaren leistungsufträgen (z.b. was er mit meinem geld machen darf und was nicht).
Aber dieses "freie" pseudoprivate konglomerat, dass mit geld rumschmeissen kann wie es will, und posten besetzt wie es passt...das ist mir ein graus. Und wenn ich die jetzigen bunten medien kampagnen betrachte, kommt das kotzen (wie in jeder kampagne werden images transportiert (wasser, blau, natur, tirol, kraft..) aber keine inhalte).
Zuletzt geändert von Kris am 16.08.2005 - 14:28, insgesamt 1-mal geändert.
>> Die unaufhaltsame Industrialisierung des Skiraums führt zu Banalisierung und somit zum Verlust der magischen Skisportfreude<<
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zum artikel von stefan über die durch die TIWAG veranlasste "zensur" der TV-berichterstattung noch die info, dass die TIWAG einer der grossen sponsoren von ORF-Tirol sendungen ist...
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verzichten die tscechen auf eines ihrer atomkraftwerke, wenn in tirol alle 10 wasserkraftprojekte realisiert würden? (und so viel bräuchte es wohl, um ein KKW zu parieren)
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Michael Meier
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Meinst du die Kampagne mit dem Doppelmayer 6er Bubble und dem Wasser als Tragseil?? Die Idee stammt von mir!! Der Entwurf hab ich auch gezeichnet. Zwar mit dem 6er Bubble in Zermatt. Der Neue für das Original ist im Tirol.
Mein Cousin ist Werbefachmann. Die Ideen dazu hab ich ihm geliefert. Von wegen Seilbahn usw. Umgesetzt hat ers.
Hier die Druckvorlage:
http://seilbahn.tk.111.com/tiwag_lift_a4hoch+4mm.pdf
Mein Cousin ist Werbefachmann. Die Ideen dazu hab ich ihm geliefert. Von wegen Seilbahn usw. Umgesetzt hat ers.
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michi: Eine schöne idee von dir. Bist ein genialer kerl, doch
Werde mich mal freuen wenn ichs plakat sehe. 
Aber guck mal auf den begleittext (s.u.): "Blubber blubber und lüg". Seit dem die kraftwerksprojekte aktuell sind, werden wir nur so vollgedudelt mit geblubber: Im radio, auf aufklebern, plakatwände, auf den pobacken der spitzensportler. Allgemeine image werbung, keine fakten oder analysen. Man wird einfach nur für blöd verkauft. Falsch ist, dass der strom dadurch für uns "kostengünstige " Energie sei, wir bezahlen den regulären strommmarktpreis. Nicht jenen preis, den amortisierte wasserkraftwerke hergeben würden. Heizen bleibt mit ausländischem dreckigem öl immer billiger obwohl extrem besteuert. "Sicher" - ja klar ist wasserkraft sicher. Andere herstellungsformen sind dies genauso. Worthülsen...
"Mit der Kraft seines Wassers ist Tirol bei der
Stromversorgung auch in Zukunft oben auf.
Sichere und kostengünstige Energie. Arbeit
und Wertschöpfung im Land. Verantwortungsbewusste
Umweltnutzung. Tiroler Strom macht
uns sicher. E-sicher. Tiroler Wasserkraft.
Infos: 0800 818 819 und
www.tiroler-wasserkraft.at
Tirol steigt auf.
Mit eigener Energie nach oben!"
Aber guck mal auf den begleittext (s.u.): "Blubber blubber und lüg". Seit dem die kraftwerksprojekte aktuell sind, werden wir nur so vollgedudelt mit geblubber: Im radio, auf aufklebern, plakatwände, auf den pobacken der spitzensportler. Allgemeine image werbung, keine fakten oder analysen. Man wird einfach nur für blöd verkauft. Falsch ist, dass der strom dadurch für uns "kostengünstige " Energie sei, wir bezahlen den regulären strommmarktpreis. Nicht jenen preis, den amortisierte wasserkraftwerke hergeben würden. Heizen bleibt mit ausländischem dreckigem öl immer billiger obwohl extrem besteuert. "Sicher" - ja klar ist wasserkraft sicher. Andere herstellungsformen sind dies genauso. Worthülsen...
"Mit der Kraft seines Wassers ist Tirol bei der
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Sichere und kostengünstige Energie. Arbeit
und Wertschöpfung im Land. Verantwortungsbewusste
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Emilius3557
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Zum Thema Selbstzensur im BR ein klassischer Liedtext der Biermösl Blosn ("Rundfunklied"):
"Die Scher im Kopf schneid vo alloa, wos soit i macha soit i doa...
Hundert Leid und tausend Gsichter, stopfas in den Rundfunktrichta, schee rund und glatt kemmans unten raus, wos eckad is, des lassens draus..."
Bruno Wallnöfer heißt der Tiwag Chef? Ist der dann folglich mit dem legendären Landeshauptmann verwandt? Und ist nicht der jetzige Landeshauptmann van Staa mit einer Tochter Eduard Wallnöfers verheiratet?!
"Die Scher im Kopf schneid vo alloa, wos soit i macha soit i doa...
Hundert Leid und tausend Gsichter, stopfas in den Rundfunktrichta, schee rund und glatt kemmans unten raus, wos eckad is, des lassens draus..."
Bruno Wallnöfer heißt der Tiwag Chef? Ist der dann folglich mit dem legendären Landeshauptmann verwandt? Und ist nicht der jetzige Landeshauptmann van Staa mit einer Tochter Eduard Wallnöfers verheiratet?!
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ganz klar, dass die tiwag die pumpspeicherkraftwerke ausbauen will. das würde ich auch machen. die beste methode geld zu machen. am tag wird das wasser vom ersten speicher in den zweiten abgelassen und spitzenstrom erzeugt den man teuer am strommarkt verkaufen kann. in der nacht wird das wasser vom zweiten speicher in den ersten, mit strom aus kernkraftwerken, hochgepumpt.
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es hat den optionenbericht gegeben. darin wurden kraftwerke im ötztal, im kaunertal, in osttirol vorgestellt. es gibt eine MASSIVE gegnerschaft und daher hat sich die tiwag von einigen großprojekten zurückgezogen.
in osttirol wird es noch genug gegenstimmung geben. nur ein bißchen die medien verfolgen!
in osttirol wird es noch genug gegenstimmung geben. nur ein bißchen die medien verfolgen!
- lanschi
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Jaja, die Osttiroler... die sind sowieso gegen alles (zumindest so Organisationen wie Astsued oder Gegenverkehr), die sind ja sogar gegen Stromleitungen und den Ausbau von Bahnübergängen!! 
Und wenn dem Haider dann wieder mal das Wort Plöckenbasistunnel, den viele als heimliches Vorprojekt für die alpenquerende Transitautobahn in der Mitte zwischen Tauern- und Brennerautobahn sehen, aus dem Mund rutscht dann ist dort sowieso wieder die Hölle los!! Komisches Volk...
Tja und die Umweltorganisationen der Tiroler haben ja auch einen Schuss... deren Mitglieder stehen lieber auf der A12 im Stau als dass sie für einen 3-spurigen Ausbau der A12 stimmen...
Und wenn dem Haider dann wieder mal das Wort Plöckenbasistunnel, den viele als heimliches Vorprojekt für die alpenquerende Transitautobahn in der Mitte zwischen Tauern- und Brennerautobahn sehen, aus dem Mund rutscht dann ist dort sowieso wieder die Hölle los!! Komisches Volk...
Tja und die Umweltorganisationen der Tiroler haben ja auch einen Schuss... deren Mitglieder stehen lieber auf der A12 im Stau als dass sie für einen 3-spurigen Ausbau der A12 stimmen...
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eines vergisst man bei diesem thema und das ist die fassung der bäche. ganze bäche verschwinden durch wehranlagen in den untergrund. schaut sehr schön aus!
ad a12: der ausbau der a12 wird schon noch kommen, die pläne sind schon seit längerer zeit vorhanden.
an dieser stelle fragen wir unsere schweizer: ihr plant doch ein neues kernkraftwerk, weil die alten irgendwann zugesperrt werden müssen. wie steht ihr dazu?
ad a12: der ausbau der a12 wird schon noch kommen, die pläne sind schon seit längerer zeit vorhanden.
an dieser stelle fragen wir unsere schweizer: ihr plant doch ein neues kernkraftwerk, weil die alten irgendwann zugesperrt werden müssen. wie steht ihr dazu?
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Am besten hat mir der Kommentar vom Kaunertaler Bürgermeister gefallen. Zwischen den Zeilen konnte man hören "laßt uns endlich den Gepatsch erschließen (und vielleicht noch das eine oder andere), und ihr bekommt unser OK für jeden neuen Strommasten und Staudamm" :-)
.. aber hier muß man ja erst mal eine Alternative zu Rofental und Rifflsee suchen. Rofental sind zuviele dagegen, und Rifflsee würde das praktische Aus des Rifflseeskigebiets bedeuten ..
.. aber hier muß man ja erst mal eine Alternative zu Rofental und Rifflsee suchen. Rofental sind zuviele dagegen, und Rifflsee würde das praktische Aus des Rifflseeskigebiets bedeuten ..
- Gletscherfloh
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Ich hab mir vor einiger Zeit den Optionenbericht mal durchgelesen. Ist aber schon zu lange her, um da wirklich noch alle Details zu den Varianten in Erinnerung zu haben. Zum Glück zählt meine Meinung ja auch nichts (Kollegen von mir "mussten" die volkswirtschaftlichen Effekte der Varianten rechnen, eine höchst undankbare Aufgabe, ich hoffe, niemand von denen bekommt Regionsverbot, sei es von den Kraftwerkbefürwortern zum einen, oder von den -gegnern zum anderen).
Grundsätzlich gibts in Österreich sicherlich einen Konsens zum (weiteren) Ausbau der Wasserkraft. Vor geraumer Zeit gabs sogar eine ganz konkrete Volksbefragung, ob in Wien ein Donaustauwerk gebaut werden soll. Das Ergebnis war recht eindeutig positiv (das Kraftwerk ist mittlerweile auch gebaut ...).
Etwas anders sieht es bei Kraftwerken in den hochalpinen Gebieten aus. Insofern ist das nicht uninteressant, da ein solches Kraftwerk (Kraftwerkstufe Glockner-Kaprun) mit zum Wiederaufbau-Mythos der Nachkriegszeit in Österreich zählt.
Die öffentliche Meinung hat sich diesbezüglich aber doch deutlich geändert. Einige werden sich vielleicht noch an die Auseinandersetzungen zum Thema Kraftwerk Hohe Tauern Süd (Fassung der Gletscherbäche der Südabdachung der Venedigergruppe, Speicherung im Großspeicher im Kalser Dorfertal, Abarbeitung - glaube ich - in Matrei) in den 80er Jahren erinnern. Damals wurde das Kraftwerk verhindert, hauptsächlich mit den Argumenten, dass doch einige "unberührte", d.h. ohne Bachfassungen, Gletscherbäche in Österreich bestehen bleiben sollten. Zudem waren die Kalser (unterstützt vom Alpenverein und vielen anderen Organisationen) letztlich vehement dagegen.
Dann waren eigentlich längere Zeit hochalpine Grosskraftwerke relativ tabu. Dass dieses Thema nun wieder akut wird, ist angesichts der abzusehenden Renditen allerdings nicht weiter verwunderlich - insbesondere vor dem Hintergrund der Strommarktliberalisierungen und der damit verbundenen Reorganisation der Märkte.
Meine persönliche Meinung ist durchaus gespalten. Einerseits lässt sich natürlich mit dieser Art von Stromproduktion gut Geld verdienen, andererseits kenne ich einige der Gegenden aus eigener Erfahrung und mir täts persönlich sehr weh, wenn z.B. im hinteren Rofental bei Vent eine Staumauer stehen würd - ganz abgesehen von den negativen Auswirkungen auf den Tourismus während der Bauphase. Gleichzeitig werden die Einnahmen meist ausserhalb der betroffenen Gebiete realisiert, nachhaltige Arbeitsplätze vor Ort entstehen kaum und die Abschlagszahlungen werden wohl das Kraut auch nicht richtig fett machen. Am schlechtesten (aus der Sicht des Naturschutzes) wärs wohl, wenn es tatsächlich zu solchen Kuhhändel kommen würde, wie von Kris angesprochen (und nachdem das ganz in Tirol spielt, erscheint mir das nicht ganz von der Hand zu weisen).
Am unproblematischsten wär evtl. noch das (allerdings kleine) Kraftwerk im Malfontal bei Pettneu.
Grundsätzlich gibts in Österreich sicherlich einen Konsens zum (weiteren) Ausbau der Wasserkraft. Vor geraumer Zeit gabs sogar eine ganz konkrete Volksbefragung, ob in Wien ein Donaustauwerk gebaut werden soll. Das Ergebnis war recht eindeutig positiv (das Kraftwerk ist mittlerweile auch gebaut ...).
Etwas anders sieht es bei Kraftwerken in den hochalpinen Gebieten aus. Insofern ist das nicht uninteressant, da ein solches Kraftwerk (Kraftwerkstufe Glockner-Kaprun) mit zum Wiederaufbau-Mythos der Nachkriegszeit in Österreich zählt.
Die öffentliche Meinung hat sich diesbezüglich aber doch deutlich geändert. Einige werden sich vielleicht noch an die Auseinandersetzungen zum Thema Kraftwerk Hohe Tauern Süd (Fassung der Gletscherbäche der Südabdachung der Venedigergruppe, Speicherung im Großspeicher im Kalser Dorfertal, Abarbeitung - glaube ich - in Matrei) in den 80er Jahren erinnern. Damals wurde das Kraftwerk verhindert, hauptsächlich mit den Argumenten, dass doch einige "unberührte", d.h. ohne Bachfassungen, Gletscherbäche in Österreich bestehen bleiben sollten. Zudem waren die Kalser (unterstützt vom Alpenverein und vielen anderen Organisationen) letztlich vehement dagegen.
Dann waren eigentlich längere Zeit hochalpine Grosskraftwerke relativ tabu. Dass dieses Thema nun wieder akut wird, ist angesichts der abzusehenden Renditen allerdings nicht weiter verwunderlich - insbesondere vor dem Hintergrund der Strommarktliberalisierungen und der damit verbundenen Reorganisation der Märkte.
Meine persönliche Meinung ist durchaus gespalten. Einerseits lässt sich natürlich mit dieser Art von Stromproduktion gut Geld verdienen, andererseits kenne ich einige der Gegenden aus eigener Erfahrung und mir täts persönlich sehr weh, wenn z.B. im hinteren Rofental bei Vent eine Staumauer stehen würd - ganz abgesehen von den negativen Auswirkungen auf den Tourismus während der Bauphase. Gleichzeitig werden die Einnahmen meist ausserhalb der betroffenen Gebiete realisiert, nachhaltige Arbeitsplätze vor Ort entstehen kaum und die Abschlagszahlungen werden wohl das Kraut auch nicht richtig fett machen. Am schlechtesten (aus der Sicht des Naturschutzes) wärs wohl, wenn es tatsächlich zu solchen Kuhhändel kommen würde, wie von Kris angesprochen (und nachdem das ganz in Tirol spielt, erscheint mir das nicht ganz von der Hand zu weisen).
Am unproblematischsten wär evtl. noch das (allerdings kleine) Kraftwerk im Malfontal bei Pettneu.