Werdegang eines Forumnutzers
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- gerrit
- Punta Indren (3250m)
- Beiträge: 3373
- Registriert: 19.12.2004 - 18:23
- Skitage 25/26: 0
- Ski: ja
- Snowboard: nein
- Ort: Niederösterreich
- Hat sich bedankt: 1080 Mal
- Danksagung erhalten: 1293 Mal
Werdegang eines Forumnutzers
Um das Sommerloch etwas aufzufüllen, möchte ich an Euch die Frage richten, was sich in Eurem Leben so getan hat, daß Ihr jetzt solchen Spaß daran habt, Ski zu fahren, Sklifte zu "sammeln", nach ehemaligen Skiliften zu suchen, Pistenbully Fahren zu wollen, reichlich viel Zeit für bebilderte Berichte aufzuwenden,.....
Mir geht es nicht so um spezifische Daten wie erste Seilbahnfahrt oder Ähnliches (darüber hatten wir ja schon Umfragen, kann natürlich hier auch beschrieben werden), sondern eher um eine subjektive Schilderung der Umstände, die Euch letztlich hierher geführt haben.
Um die Sache zu vereinfachen fang ich gleich mal an:
Erste Bekanntschaft mit Skifahren bei uns im Garten etwa mit 3 Jahren, erster fast richtiger Skiurlaub auch mit 3, aber damals gabs noch keine Skikindergärten und in die Skischule durfte man erst mit 4. Meine Eltern waren keine Skifahrer sondern fuhren Skibob, und ich bin bei meinem Vater vorne mit drauf gesessen, wir waren damals in Hofgastein. Kann mich noch an die Standseil- und PB-Fahrten erinnern, vor allem an das Schaukeln an den Stützen, das mir schon damals sehr gefallen hat.
In der Folge hat meine Mutter auch mit dem Skifahren begonnen und ich bin mir ihr (und später auch mit meinem kleinen Bruder) jedes Jahr eine Woche zum Skifahren gegangen (mein Vater konnte beruflich nie mitfahren), war immer im Skiurs, es gab aber praktisch keine Wochenendausflüge oder Tagesfahrten während der Saison.
Schon ab dem ersten Skikurs (Tauplitzalm) hab ich Ansichts- und Panoramakarten gesammelt, Panoramakarten hab ich überhaupt geliebt (naja, da hat sich ja nicht viel geändert). In den 70-er Jahren kannte ich fast alle Skigebiete Österreichs bezüglich Liften und Panoramen auswendig war aber mit meiner Leidenschaft komplett isoliert, da es ja kein Internet zum Finden Gleichgesinnter gab. Als dann (Anfang der 80-er ?) "Wetten Daß" aufkam, wollten mich meine Klassenkameraden immer hinschicken. (Allerdings war mein Horizont weitgehend auf Österreich beschränkt). Der erste Kauf eines Skiatlas war glaube ich 1981.
Nachdem ich bis zum 18. Lebensjahr max. ein bis zwei Wochen pro Jahr (Schulschikurs) auf Schiern gestanden habe, ist es dann beim Studium erst richtig los gegangen. Fast alles Geld aus div. Jobs in Skiurlaube bzw. Kurse gesteckt und nach einem Schlüsselerlebnis in Sportgastein mit 20 Jahren (im ganzen Tal miserables Wetter, unten Regen, oben Schneefall und Nebel, als letzter Versuch nach Sportgastein raufgefahren, dort nur mehr 3 Autos am Parkplatz, aber dann ab der (damaligen) Mittelstation oben Sonne, blauer Himmel, 40 cm Pulver und gezählte 12 Leute im ganzen Gebiet) die Liebe zum Geländefahren entdeckt.
In den nächsten Jahren den Großteil der Österreichischen Skigebiete besucht, gelegentlich einen Skiatlas gekauft und weiter Prospekte gesammelt, allerdings nicht mehr so intensiv.
Aufs Alpinforum bin ich durch einen Hinweis im Forum von bergfex.at gestoßen, diese Site hab ich in den letzten Jahren oft besucht und als Linkliste zu den Skigebieten verwendet.
Ich hab dann knapp vor Weihnachten 04 erstmals das Alpinforum "betreten" und war hin und weg, daß es so viele Wahnsinnige Gleichgesinnte gibt, mußte aber auch gleich erkennen, daß meine (durch die Jahre ohnehin schon etwas verrosteten) "fachspezifischen" Kenntnisse im Vergleich zu vielen von Euch nur mehr sehr bescheiden waren.
Jedenfalls hat mir das Alpinforum wieder einen gehörigen Impuls versetzt und ich hab seither meine Sammlung nicht nur endlich aus meinem Elternhaus geholt und geordnet, sondern auch erheblich ausgebaut.
Außerdem war die aktive Teilnahme am Forum für mich eine völlig neue und sehr interessante Erfahrung, da ich das Internet bis dahin nur passiv zur Informationssuche verwendet hatte und vorher noch niemals an Foren oder Chats teilgenommen habe.
So, das war gerrit´s Weg ins Alpinforum. Vielleicht hat noch jemand Lust, sich zu "outen".
Mir geht es nicht so um spezifische Daten wie erste Seilbahnfahrt oder Ähnliches (darüber hatten wir ja schon Umfragen, kann natürlich hier auch beschrieben werden), sondern eher um eine subjektive Schilderung der Umstände, die Euch letztlich hierher geführt haben.
Um die Sache zu vereinfachen fang ich gleich mal an:
Erste Bekanntschaft mit Skifahren bei uns im Garten etwa mit 3 Jahren, erster fast richtiger Skiurlaub auch mit 3, aber damals gabs noch keine Skikindergärten und in die Skischule durfte man erst mit 4. Meine Eltern waren keine Skifahrer sondern fuhren Skibob, und ich bin bei meinem Vater vorne mit drauf gesessen, wir waren damals in Hofgastein. Kann mich noch an die Standseil- und PB-Fahrten erinnern, vor allem an das Schaukeln an den Stützen, das mir schon damals sehr gefallen hat.
In der Folge hat meine Mutter auch mit dem Skifahren begonnen und ich bin mir ihr (und später auch mit meinem kleinen Bruder) jedes Jahr eine Woche zum Skifahren gegangen (mein Vater konnte beruflich nie mitfahren), war immer im Skiurs, es gab aber praktisch keine Wochenendausflüge oder Tagesfahrten während der Saison.
Schon ab dem ersten Skikurs (Tauplitzalm) hab ich Ansichts- und Panoramakarten gesammelt, Panoramakarten hab ich überhaupt geliebt (naja, da hat sich ja nicht viel geändert). In den 70-er Jahren kannte ich fast alle Skigebiete Österreichs bezüglich Liften und Panoramen auswendig war aber mit meiner Leidenschaft komplett isoliert, da es ja kein Internet zum Finden Gleichgesinnter gab. Als dann (Anfang der 80-er ?) "Wetten Daß" aufkam, wollten mich meine Klassenkameraden immer hinschicken. (Allerdings war mein Horizont weitgehend auf Österreich beschränkt). Der erste Kauf eines Skiatlas war glaube ich 1981.
Nachdem ich bis zum 18. Lebensjahr max. ein bis zwei Wochen pro Jahr (Schulschikurs) auf Schiern gestanden habe, ist es dann beim Studium erst richtig los gegangen. Fast alles Geld aus div. Jobs in Skiurlaube bzw. Kurse gesteckt und nach einem Schlüsselerlebnis in Sportgastein mit 20 Jahren (im ganzen Tal miserables Wetter, unten Regen, oben Schneefall und Nebel, als letzter Versuch nach Sportgastein raufgefahren, dort nur mehr 3 Autos am Parkplatz, aber dann ab der (damaligen) Mittelstation oben Sonne, blauer Himmel, 40 cm Pulver und gezählte 12 Leute im ganzen Gebiet) die Liebe zum Geländefahren entdeckt.
In den nächsten Jahren den Großteil der Österreichischen Skigebiete besucht, gelegentlich einen Skiatlas gekauft und weiter Prospekte gesammelt, allerdings nicht mehr so intensiv.
Aufs Alpinforum bin ich durch einen Hinweis im Forum von bergfex.at gestoßen, diese Site hab ich in den letzten Jahren oft besucht und als Linkliste zu den Skigebieten verwendet.
Ich hab dann knapp vor Weihnachten 04 erstmals das Alpinforum "betreten" und war hin und weg, daß es so viele Wahnsinnige Gleichgesinnte gibt, mußte aber auch gleich erkennen, daß meine (durch die Jahre ohnehin schon etwas verrosteten) "fachspezifischen" Kenntnisse im Vergleich zu vielen von Euch nur mehr sehr bescheiden waren.
Jedenfalls hat mir das Alpinforum wieder einen gehörigen Impuls versetzt und ich hab seither meine Sammlung nicht nur endlich aus meinem Elternhaus geholt und geordnet, sondern auch erheblich ausgebaut.
Außerdem war die aktive Teilnahme am Forum für mich eine völlig neue und sehr interessante Erfahrung, da ich das Internet bis dahin nur passiv zur Informationssuche verwendet hatte und vorher noch niemals an Foren oder Chats teilgenommen habe.
So, das war gerrit´s Weg ins Alpinforum. Vielleicht hat noch jemand Lust, sich zu "outen".
Erinnerungen: meine Berichte seit 2005 (bzw. 1983)
Daß wir echt waren, werde ich auch noch erfinden! (Josef Zoderer)
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- McMaf
- Wildspitze (3774m)
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- Danksagung erhalten: 71 Mal
Tja wenn ich mir meine Skibiographie so anschaue und wie ich auf das Alpinforum gestoßen bin mit all meinen Vorlieben, entdecke ich so die manche Schnittstelle zu Gerrit.
Fangen wir mal ganz ganz vorne an! Denn man sollte vielleicht erwähnen, dass meine Eltern neun Monate vor meiner Geburt Skiurlaub in Wolkenstein gemacht haben
. Das war im Februar.
Im zarten Alter von einem Jahr habe ich zum ersten mal eine Skipiste gesehen, nämlich auf der Rückenwiege von meinem Vater, der mich damit immer durch die Skigebiete kutschiert hat
. So habe ich einige Skiurlaube verbracht bis ich mit drei Jahren meine eigenen kleinen Plastikskier bekommen habe. Das rumrutschen hat mir riesig Spass gemacht und meine Eltern erzählen immer wieder gerne wie unerschrocken ich widrigsten Wetterumständen am Stubaier Gletscher getrotzt habe um weiter auf meinen Plastikskiern rumrutschen zu können.
Den ersten Urlaub an den ich mich heute noch erinner kann ist der Obertauern Urlaub wo ich auch zum ersten mal in die Skischule kam. Mein letzter Skischulbesuch war mit 6 Jahren am Hochjoch in Schruns. Dort habe ich den glorreichen 5. Platz beim Abschlussrennen belegt
.
Von Skigebietsinfrastruktur oder der gleichen habe ich keinen Schimmer gehabt. Ich mochte es einfach in den Bergen und im Schnee zu sein. Und wie bei Gerrit faszinierten mich aber schon immer die schönen bunten Panoramakarten. Ich fing nun auch an Zuhause meine eigenen Panoramakarten zu zeichnen. Zunächst selbstausgedachte Skigebiete und später richtige Skigebiete. Durch das kopieren realer Skigebiete fing ich an mich für die Lifte und deren System zu interessieren. Ich verbesserte die Skigebiete meiner Vorstellung nach und machte mir so ein Bild über Bahnen und Lifte. Dieses Hobby betreibe ich übrigens bis heute (Man beachte das Utopie-Topic
)! Nunja da mein vater merkte, dass ich mich sehr fürs Skifahren und Skigebiete interessierte und er selber vor 5 Jahren das Snowboarden angefangen hatte, beschloss er mir zu Weihnachten ein kleines Kinder HoogerBooger Snowboard zu schenken. Der Anfang war schwer und mit viel Tränen verbunden. Ich brauchte bestimmt 3 Jahre und einige Skiurlaube um einigermaßen sicher auf dem Brett zu stehen. In Serre Chevalier ist dann aber der Knoten geplatzt. ich bin sogar die schwarze Talabfahrt gefahren
. Von nun an konnte mich nichts mehr aufhalten. ich konnte snowboarden und meine Begeisterung für das Alpine für Skigebiete nahm nicht ab. Ein guter Freund von uns war schon ein sehr engagierter und guter snowboarder. Er lehrte dies auch vom Skiverband her. So kam ich in den Genuss einiger Stunden Unterricht. Mit der Zeit bin ich meinem Vater immer mehr davon gefahren. Da mein Interesse für Lifte und Liftinfrastruktur nicht nachgelassen hatte begann ich mich im Internet schlau zu machen (Da war ich so etwa 15). Was gibt es für Skigebiete? Hatte zu dem Zeitpunkt schon längst Skiatlanten von 78, 79 und den letzten Jahren. Was gibt es neues? Welche Lifte werden gebaut? So bin ich auf die schöne Seite skiresort.de gekommen welche übersichtlich auflistet welche Neuigkeiten es in den Skigebieten gibt. Also checkte ich die Seite öfters mal ab und habe auch mit Interesse deren Testberichte gelesen. Irgendwann als ich mir nochmal einen Testbericht reinziehen wollte, aber leider keiner aktuell war, kam mir der Gedanke doch einfach mal deren Partner/Link-Liste durchzuschauen. Nunja es ist mir ein bestimmter Link ins Auge gefallen der mein Interesse geweckt hat
. Ich habe mir wie Gerrit schon immer gewünscht mit anderen über skigebietsprojekte und anderes Zeug zu reden. Aber bisher haben mich alle nur verständnislos angeblickt
.
Tja gut und einigen hier im forum wird mein erster Beitrag vielleicht noch in Erinnerung sein
Ich machte mir einen Spass daraus eine Ente in die Welt zusetzten, dass ein großes Skigebiet im Siebengebirge geplant sei finanziert von Ausgleichszahlungen des Bonn-Berlin Vertrages...
. Einige haben es geglaubt aber einigen ging der Spass auch zu weit, was ich aus heutigen Gesichtspunkten durchaus verstehen kann
. So machte man sich natürlich nicht gleich Freunde. Es folgten einige Streitereien mit anderen Usern aber den Spass an den tollen Erlebnisberichten und der aktualität des Forums habe ich nie verloren. Die Aktualiät hier betrachte ich eh als einen der größten Vorteile. Hier können so viele Personen Informationen zufließen lassen, so dass es keine andere Seite schaffen kann z.B. alle neuen Projekte so schnell und vollständig aufzulisten. Dafür ein großes Lob an unseren Erfinder und alle die diese Seite so am leben halten. Zudem hoffe ich dass wenigstens ein paar meiner Beiträge/Berichte/Photos gefallen haben. Dann hätte es sich nämlich schon gelohnt. [Achtung Schleimerspruch] Das Alpinforum ist mein lieblings Forum [/Achtung Schleimerspruch]
Fangen wir mal ganz ganz vorne an! Denn man sollte vielleicht erwähnen, dass meine Eltern neun Monate vor meiner Geburt Skiurlaub in Wolkenstein gemacht haben
Im zarten Alter von einem Jahr habe ich zum ersten mal eine Skipiste gesehen, nämlich auf der Rückenwiege von meinem Vater, der mich damit immer durch die Skigebiete kutschiert hat
Den ersten Urlaub an den ich mich heute noch erinner kann ist der Obertauern Urlaub wo ich auch zum ersten mal in die Skischule kam. Mein letzter Skischulbesuch war mit 6 Jahren am Hochjoch in Schruns. Dort habe ich den glorreichen 5. Platz beim Abschlussrennen belegt
Von Skigebietsinfrastruktur oder der gleichen habe ich keinen Schimmer gehabt. Ich mochte es einfach in den Bergen und im Schnee zu sein. Und wie bei Gerrit faszinierten mich aber schon immer die schönen bunten Panoramakarten. Ich fing nun auch an Zuhause meine eigenen Panoramakarten zu zeichnen. Zunächst selbstausgedachte Skigebiete und später richtige Skigebiete. Durch das kopieren realer Skigebiete fing ich an mich für die Lifte und deren System zu interessieren. Ich verbesserte die Skigebiete meiner Vorstellung nach und machte mir so ein Bild über Bahnen und Lifte. Dieses Hobby betreibe ich übrigens bis heute (Man beachte das Utopie-Topic
Tja gut und einigen hier im forum wird mein erster Beitrag vielleicht noch in Erinnerung sein
Ich machte mir einen Spass daraus eine Ente in die Welt zusetzten, dass ein großes Skigebiet im Siebengebirge geplant sei finanziert von Ausgleichszahlungen des Bonn-Berlin Vertrages...
- Gletscherfloh
- Fichtelberg (1214,6m)
- Beiträge: 1370
- Registriert: 18.12.2004 - 15:58
- Skitage 25/26: 0
- Ski: ja
- Snowboard: nein
- Ort: Mürztal
- Hat sich bedankt: 1 Mal
- Danksagung erhalten: 23 Mal
Sehr schöne Idee von gerrit, die Pre-Alpinforums-Geschichte!
Witzig ist, dass ich mich in beiden bisherigen Beiträgen zum Teil wiederfinde. Auch bei mir gabs die ersten Skierfahrungen - an einem kleinen Hügel im Weinviertel/NÖ - schon sehr früh, etwa mit 3-4 Jahren. Dann gabs erste sonntägliche Tagesausflüge, hauptsächlich nach Lackenhof (mit Mutter als Skilift) oder nach Annaberg (hier hatte ich dann das erste mal offiziellen Skikurs und lernte "echte" Bogen fahren).
Gleich beim ersten "echten" Skiurlaub (also mit Übernachtung) in Lackenhof/Ötscher gabs ein einschneidendes, bis heute prägendes Erlebnis. Damals lag offensichtlich viel Schnee und da ich ja als Kind klein war (wie halt alle Kinder mit 5-6 Jahre) kamen mir die Schneewände neben der Strasse ungemein hoch vor. Noch heute definiert sich bei mir gute Schneelage so, dass der Schnee neben der Strasse mindestens halb so hoch liegen muss wie ich selbst gross bin, alles andere ist schon irgendwie eine Enttäuschung (unabhängig davon wie gut Skifahren selbst möglich ist).
Fehlende Schneelage (zu Weihnachten Mitte der 70er Jahre in Kitzbühel) bei meinem zweiten echten Skiurlaub brachte mir dann auch ein bis heute nachwirkendes Kindheitstrauma ein. Seither gilt meine größte Furcht vorm Skiurlaub die Schneehöhe/lage. Weihnachten selbst meide ich generell als Skiurlaubszeit (später hatte ich mit meinen Eltern immer wieder Weihnachtstauwetter - v.a. Föhnlagen in Gastein - erlebt).
Schon in diesen Kindheitstagen hat sich dann meine Liebe zu Skipanoramen entwickelt, unterstützt durch die damalige Kurier-Aktion (wöchentliche Beilage eines Skipanoramas). Ich habe auch selber viele Skipanoramen gezeichnet, anfangs mit der Berann-Methode, später hab ich dann auch richtig topographische Skikarten im Massstab 1 : 50.000 gezeichnet (eine alte Skikarte von Dolomiti-Ski hat mich dazu verleitet).
In der Schule hatte ich das Glück, dass Skifahren vergleichsweise hohen Stellenwert hatte und unsere Sportlehrer selbst Landes- bis Bundesskilehrer waren. So habe ich dann auch Tiefschnee- und Geländefahren in der Schule gelernt. Unvergessen die Geländeabfahrten in Zauchensee bei 1m Neuschnee (Pulver) und das Mitte April.
Das hat dann für mich schon früh die Lust auf Tourenskigehen geweckt (und Bergsteigen im Sommer). Leider haben sich meine Eltern dagegen immer gestreubt und ich war als Jugendlicher immer frustriert in Ischgl die damals zahlreichen Tourengeher auf dem Weg zur Heidelberger Hütte nur beobachten zu können.
Während des Studiums gings dann mit der größeren Unabhängigkeit endlich los mit dem Tourengehen was dazu führte, dass ich eine Zeitlang sehr skeptisch und kritisch dem Pistenskilauf gegenüberstand (wenns damals nach mir gegangen wär, hätte man den Großteil der Lifte in die Luft gesprengt ...).
Nach einer unfallbedingten längeren Skipause bin ich dann hauptsächlich in kleinere, abgelegene Skiorte gefahren, den Trubel und die Hektik der grossen Skiregionen, v.a. wenn sie in Richtung Ballermann tendieren mag ich eigentlich bis heute nicht.
Und schliesslich habe ich per Zufall in diesem Herbst irgendwie zum Alpinforum gefunden. Genau kann ich es nicht mehr nachvollziehen, aber ich glaub es war durch irgendeine Suchaktion über Google und entsprechende weiterführenden Links (kann gut sein, dass ich über Noe-Lifte zum Alpinforum "gezappt" bin). Da war ich dann sofort begeistert und hab nach einigem Herumlesen auch recht bald einen ersten, "schüchternen" Beitrag geschrieben. Das Alpinforum ist auch für mich, eigentlich das erste Forum an dem ich mich regelmässig aktiv beteilige. Mir gings dabei auch so, dass ich überrascht (und natürlich sehr erfreut war), dass es noch so viele andere Menschen gibt, die sich für Diskussionen über Schnee, Skigebiete, Ausbaupläne etc. interessieren. Vorher war ich diesbezüglich sehr einsam, da ich solche Menschen vorher überhaupt nicht kannte. Dies trifft insbesondere auch im Sommer zu, endlich gibt es andere Menschen mit denen ich mich über sommerliche Schneefallperioden freuen kann und die deren positive Wirkungen auf die Gletscher ebenfalls würdigen ...
In diesem Sinn freue ich mich schon auf den Herbst, wo wir gemeinsam dem Winter entgegen fiebern werden und dann auf den nächsten Winter, wo wir dann uns an Schnee und Ski und den Berichten darüber erfreuen können!
Witzig ist, dass ich mich in beiden bisherigen Beiträgen zum Teil wiederfinde. Auch bei mir gabs die ersten Skierfahrungen - an einem kleinen Hügel im Weinviertel/NÖ - schon sehr früh, etwa mit 3-4 Jahren. Dann gabs erste sonntägliche Tagesausflüge, hauptsächlich nach Lackenhof (mit Mutter als Skilift) oder nach Annaberg (hier hatte ich dann das erste mal offiziellen Skikurs und lernte "echte" Bogen fahren).
Gleich beim ersten "echten" Skiurlaub (also mit Übernachtung) in Lackenhof/Ötscher gabs ein einschneidendes, bis heute prägendes Erlebnis. Damals lag offensichtlich viel Schnee und da ich ja als Kind klein war (wie halt alle Kinder mit 5-6 Jahre) kamen mir die Schneewände neben der Strasse ungemein hoch vor. Noch heute definiert sich bei mir gute Schneelage so, dass der Schnee neben der Strasse mindestens halb so hoch liegen muss wie ich selbst gross bin, alles andere ist schon irgendwie eine Enttäuschung (unabhängig davon wie gut Skifahren selbst möglich ist).
Fehlende Schneelage (zu Weihnachten Mitte der 70er Jahre in Kitzbühel) bei meinem zweiten echten Skiurlaub brachte mir dann auch ein bis heute nachwirkendes Kindheitstrauma ein. Seither gilt meine größte Furcht vorm Skiurlaub die Schneehöhe/lage. Weihnachten selbst meide ich generell als Skiurlaubszeit (später hatte ich mit meinen Eltern immer wieder Weihnachtstauwetter - v.a. Föhnlagen in Gastein - erlebt).
Schon in diesen Kindheitstagen hat sich dann meine Liebe zu Skipanoramen entwickelt, unterstützt durch die damalige Kurier-Aktion (wöchentliche Beilage eines Skipanoramas). Ich habe auch selber viele Skipanoramen gezeichnet, anfangs mit der Berann-Methode, später hab ich dann auch richtig topographische Skikarten im Massstab 1 : 50.000 gezeichnet (eine alte Skikarte von Dolomiti-Ski hat mich dazu verleitet).
In der Schule hatte ich das Glück, dass Skifahren vergleichsweise hohen Stellenwert hatte und unsere Sportlehrer selbst Landes- bis Bundesskilehrer waren. So habe ich dann auch Tiefschnee- und Geländefahren in der Schule gelernt. Unvergessen die Geländeabfahrten in Zauchensee bei 1m Neuschnee (Pulver) und das Mitte April.
Das hat dann für mich schon früh die Lust auf Tourenskigehen geweckt (und Bergsteigen im Sommer). Leider haben sich meine Eltern dagegen immer gestreubt und ich war als Jugendlicher immer frustriert in Ischgl die damals zahlreichen Tourengeher auf dem Weg zur Heidelberger Hütte nur beobachten zu können.
Während des Studiums gings dann mit der größeren Unabhängigkeit endlich los mit dem Tourengehen was dazu führte, dass ich eine Zeitlang sehr skeptisch und kritisch dem Pistenskilauf gegenüberstand (wenns damals nach mir gegangen wär, hätte man den Großteil der Lifte in die Luft gesprengt ...).
Nach einer unfallbedingten längeren Skipause bin ich dann hauptsächlich in kleinere, abgelegene Skiorte gefahren, den Trubel und die Hektik der grossen Skiregionen, v.a. wenn sie in Richtung Ballermann tendieren mag ich eigentlich bis heute nicht.
Und schliesslich habe ich per Zufall in diesem Herbst irgendwie zum Alpinforum gefunden. Genau kann ich es nicht mehr nachvollziehen, aber ich glaub es war durch irgendeine Suchaktion über Google und entsprechende weiterführenden Links (kann gut sein, dass ich über Noe-Lifte zum Alpinforum "gezappt" bin). Da war ich dann sofort begeistert und hab nach einigem Herumlesen auch recht bald einen ersten, "schüchternen" Beitrag geschrieben. Das Alpinforum ist auch für mich, eigentlich das erste Forum an dem ich mich regelmässig aktiv beteilige. Mir gings dabei auch so, dass ich überrascht (und natürlich sehr erfreut war), dass es noch so viele andere Menschen gibt, die sich für Diskussionen über Schnee, Skigebiete, Ausbaupläne etc. interessieren. Vorher war ich diesbezüglich sehr einsam, da ich solche Menschen vorher überhaupt nicht kannte. Dies trifft insbesondere auch im Sommer zu, endlich gibt es andere Menschen mit denen ich mich über sommerliche Schneefallperioden freuen kann und die deren positive Wirkungen auf die Gletscher ebenfalls würdigen ...
In diesem Sinn freue ich mich schon auf den Herbst, wo wir gemeinsam dem Winter entgegen fiebern werden und dann auf den nächsten Winter, wo wir dann uns an Schnee und Ski und den Berichten darüber erfreuen können!
-
fxgrossrgb
- Vogelsberg (520m)
- Beiträge: 768
- Registriert: 18.12.2004 - 19:03
- Skitage 25/26: 0
- Ski: nein
- Snowboard: nein
- Hat sich bedankt: 0
- Danksagung erhalten: 0
- YESHAR
- Wurmberg (971m)
- Beiträge: 1078
- Registriert: 03.08.2004 - 18:37
- Skitage 25/26: 0
- Ski: ja
- Snowboard: nein
- Ort: Buchen / Odenwald
- Hat sich bedankt: 0
- Danksagung erhalten: 0
- Kontaktdaten:
About me ...
Bei mir war es so, dass ich eigenltich erst sehr spät mit dem Skifahren begonnen habe. Nach dem Studium gings im Jahre 2001 nach Sankt Johann in Tirol, wo ich wieder die Bergwelt und ihre Faszination entdeckte. 2002 dann nach Stumm und nach Maurach (Achensee), beide Male hoch hinaus (Klettersteige). 2003 wieder das "Pflichtprogramm" Stumm und Maurach.
Eigentlich dachte ich nie darüber nach, den Umgang mit den Ski zu erlernen (heute könnte ich mich dafür ohrfeigen ohne Ende ... hätte in den Semesterferien Traumbedingungen gehabt
).
Okay, also im Sommer 2002 meinte einer aus der Reisegruppe, ich müsste unbedingt mal auf den Gletscher in Hintertux. Nach einigem Zögern fuhr ich im August also das erste Mal bis zur Gefrorenen Wand. Und was ich da sah, war unfassbar !!!! Skifahrer an Schleppliften (Olperer-Lifte) !!!! Das wollte ich auch mal machen. Also im nächsten Jahr an Fasnacht nach Oberstdorf zum Skikurs. Erste "echte" Piste war nach 4 Tagen dann die Abfahrt am Söllereck. Das ich das in so kurzer Zeit schaffe, hätte ich nie gedacht (nicht so tolle Sportlichkeit
). Und dann gings zurück nach Tux, Kaltenbach, Fügen, Zell a.Z., Mayrhofen, Finkenberg ....
Eigentlich dachte ich nie darüber nach, den Umgang mit den Ski zu erlernen (heute könnte ich mich dafür ohrfeigen ohne Ende ... hätte in den Semesterferien Traumbedingungen gehabt
Okay, also im Sommer 2002 meinte einer aus der Reisegruppe, ich müsste unbedingt mal auf den Gletscher in Hintertux. Nach einigem Zögern fuhr ich im August also das erste Mal bis zur Gefrorenen Wand. Und was ich da sah, war unfassbar !!!! Skifahrer an Schleppliften (Olperer-Lifte) !!!! Das wollte ich auch mal machen. Also im nächsten Jahr an Fasnacht nach Oberstdorf zum Skikurs. Erste "echte" Piste war nach 4 Tagen dann die Abfahrt am Söllereck. Das ich das in so kurzer Zeit schaffe, hätte ich nie gedacht (nicht so tolle Sportlichkeit
- trincerone
- Jungfrau (4161m)
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In die Berge fahre ich solange ich denken kann. Schon als zweijähriger war ich mit meiner Familie das erste Mal in den Dolomiten, im Herbst 1982. Zum Wandern dann jedes Jahr im Herbst, 1987 auch mal in Chamonix, in den späten 80ern dann auch mal in der Brenta oder den südlichen Dolomiten. Für Lifte habe ich mich schon damals begeistert, wie mich eben auch Eisenbahnen und Tunnels begeisterten. Vor allem mochte ich die Sessellifte, weil ich das Gefühl so durch die Lärchenwälder zu schweben (in Cortina ging das damals sehr gut), irgendwie mochte. Gleichzeitig aber wurde hier eine weitere Weiche gestellt: da wir an die Herbstferien gebunden waren, fuhren v.a. die italienischen Lifte oft schon nicht mehr. Und dann die Unmengen Lifte, von denen mein Vater sagte, sie seien für die Schifahrer.... (was auch immer das für Leute waren...
). Das war so eine fixe Idee dann bei mir: ich musste schifahren lernen, um mit all diesen Liften fahren zu können.
Erste Versuche auf Schiern hatte ich auch schon hinter mir. Wintersport war und ist in meiner Familie weit verbreitet. Schon meine Großeltern fuhren in den 30 Jahren Schi (!), mein Vater ist am Harzrand aufgewachsen, so dass dort auch alle früh auf Schiern standen, und ich - der ich ab dem 2 Weihnachtsfeiertag bis Neujahr immer mit der ganzen Großfamilie bei meinem Großeltern war - dann eben auch. Die ersten Versuche waren wohl als 6 oder 7 jähriger auf der steilen Straße hinter dem Haus meiner Großeltern. Mein Vater hat mich an den Schistöcken immer wieder raufgezogen (Pendelschlepper...
). Später dann auch im Oberharz in Hahnenklee, allerdings ohne Lifte - die wollte meine Großmutter nömlich nicht bezahlen. Also bin ich immer das unterste Stück der Piste zu Fuß raufgelaufen (das hat meine Sehnsucht nach Liften und richtigem Schiurlaub nur noch verstärkt!).
Im Frühjahr 1989 hatte ich dann mein Schiurlaubsdebut in Alpendorf in der Salzburger Sportwelt Amadé. Grüne Wiesen, braune Schneereste oben konnten meine Begeisterung genausowenig brechen wie mein etwas angespanntes Verhältnis zu meinem Schilehrer. 1990 gabs die Wiederholung davon, 1991 dann das erste mal Schifahren in den Dolomiten. Eigentlich ein Traum von mir, leider musste ich in die Schischule, während mein Vater mit seinem Bruder so tolle Sachen machte wie die Sella Ronda, von der ich nur träumen konnte. Wieder so ein Stein im Puzzle..
Dazu kam dann, dass mein Vater nicht gerade ein Freund des Winters ist, so dass wir immer Ostern bei absolut beschissenen Schneebedinungen fahren mussten. Mitter der 90er war es dann sogar soweit, dass wir manche Jahre gar nicht fuhren, sondern lieber in die Türkei oder nach Spanien in die Sonne oder nur 4 Tage Schifuhren, um dann 2 Wochen in den Süden zu fliegen. Auch das ein weiterer Stein im Puzzle, in der Zeit habe angefangen meine Leidenschaft für Karten und Bücher wie Schiatlanten zu entwickeln. Zum einen eben, um in Gedanken an den Orten zu sein, wo ich nicht hinkonnte, zum anderen aber auch, weil ich in dieser Zeit meiner Jugend eine Art melancholische Sehnsucht nach der Ferne entwickelt habe, die mir bis heute zu eigen ist. Eine Art Rastlosigkeit den Ort, wo ich gerade bin, zu verlassen, und irgendwo anders hinzugehen...
Gleichzeitig verbrachte ich die Sommer oft bei meinen Großeltern im Harz, wo ich bald mit Hilfe alter Karten darauf stieß, dass es dort einst weiteverzweigte Eisenbahnnetze mit Brücken und Tunnels gab. Na ja, und da gegann ich mit dem alten Hollandrad der Nachbarin (dass eine Reifenbremse hatte (Bremse bremst von oben auf dem Mantel!!) nach den alten Bahnstrecken zu suchen. Einerseits suchte ich alte Bücher und Bilder in Bibliotheken, um mehr über die Geschichte und die Funktionen der Gleise und Bahnhöfe zu finden, die ich draußen entdeckte. Andererseits suchte ich im Gebüsch und Dornengestrüpp nach verrosteten Gleisen, alten Fundamenten, verrosteten Schildern, Überresten von Brückenköpfen, um das was ich gelesen hatte zu verifizieren... na ja, ihr könnt Euch denken, welche Weiche da gestellt wurde....
1996 kam dann ein Umbruch. Ein den etwas Schi abstinenteren Jahren hatte ich viel über alle möglichen Schigebiete gelesen, und hatte eine Art paradisische Traumwelt entdeckt - die Savoyen! Derartige Schigebiete hatte ich vorher noch nie gesehen. Meine Eltern - die sehr viel von Ambiente und stilvollen Hotels halten, konnte ich nur schwer davon überzeugen, dorthinzufahren, eine Hochhausstation mit Appartement kam nicht in Frage. So fuhren wir 1996 also in ein kleines Hotel in Champagny en Vanoise. Es war wieder Früjahr und die Schneelage war wieder denkbar schlecht, ich war relativ enttäuscht - dachte ich doch Schneemangel gäbe es in Frankreich per Definition nicht. Aber der eine Tag, den wir in Courchevel verbrachte, der war der Hammer - und überzeugte auch meine Eltern. So dass wir dann 1997 endlich nach Val Thorens fahren konnten, seit meiner frühen Jugend für mich das non-plus-ultra an Schiort!
1998 war ein großes Jahr für mich. In mancherlei Hinsicht eher strenger erzogen (vor allem meine Mutter achtete sehr darauf, dass ich nicht zu viel (nachts) unterwegs war, wegen der Schule und so), war mein 18. Geburtstag für mich soz. der Indipendece Day. Plötzlich standen mir alle Züren offen, ich konnte alles machen was ich wollte, hatte einen Führerschein, endlich auch mal ein bisschen Geld. Dazu auch noch durch die Kursstufe ein Menge neue Leute kennengelern, die wesentlich stärker auf meiner Wellenlänge waren, als die Leute aus meiner alten Klasse.
So kam es dann im Sommer 1998 zu meiner ersten große Reise - 5 Wochen mit dem Rucksack durch den Nahen Osten. Genial - und sehr prägend! Im Winter kam dann meine erste eigene Schireise: zusammen mit einem guten Freund, der ebenso schifanatisch war wie ich. Wir sind mit dem Zug nach Val Thorens gefahren - die nacht durch um eine Übernachtung zu sparen, mit zig mal Umsteigen und jeweil 1h + Aufenthalt.
Die Woche war der Hammer!!! Wir haben Pläne erstellt, wie wir möglichst schnell alle Lifte der 3 Vallées abfahren könnten. Wir habe nach den stylischsten und coolsten Liften gesucht. Wir sind zur Bergstation des 3300 raufgelaufen - vom Funitel aus 420m im Tiefschnee bis zu Hüfte. Hat einen halben Tag gedauert. Wir sind auf der Rückseite von La Masse die Schiroute runtergefahren (meine erste jemals) und dabei über die Picknickdecke eines franz. Pärchens...
Neben diesen ganzen Dingen, die natürlich in einem Schiurlaub mit meinen Eltern nie gegangen wären (allein schon wegen Hotel mit Halbpension), entdeckte ich die Stimmung des Gebirges im Hochwinters. Nach einer recht schmerzhaften Trennung von meiner Freundin war ich in der Zeit eh reichlich melancholisch drauf (was sowieso schon meiner Natur entspricht) und fand mich in diesen tollen Winterabendstimmungen wieder. Wie oft haben wir nach Liftschluss oben am Col de Thorens auf 3150m gestanden, wenn keiner mehr da oben, nur Windrauschen, und die westlich Berge, Kette hinter Kette im Streiflich, wenn im Tal schon Nacht ist. Auch diese Erfahrung hat mich sehr geprägt, ich bin sowieso jemand, der für solche Stimmungen und Atmosphären der Welt die einen so umgibt sehr offen ist. Meine Liebe zur Photographie, aber auch meine Liebe solche Stimmungen in Musik auszudrücken, mögen eine gewisse Rolle dabei gespielt haben.
Die nächsten Schiurlaube verbrachte ich dann in Zermatt und Sölden, wobei mir in letzterem Schiort das erste mal bewusst wurde, dass ich sensibler bez. des Publikums in Schiorten geworden war.
Im Winter 2001 / 2002 war ich dann noch mal mit meiner (damals neuen) Feundin in Val Thorens. Zu der Zeit schrieb ich schon ein jahr lang auf skipass.com, meinem ersten Schiforum (neben dem ehemaligen Val Thorens Forum). Meine alte Liebe für Lifte, aber auch für die "technische Archälogie" war wieder entflammt. Und so suchte ich nach überresten und Erklärungen für die Chavièregeschichte, die damals ein einzige großes Mysterium, voll von Legenden und Halbwahrheiten war. Gleichzeitig stelle ich aber fest, dass meine Vorliebe für Schigebiete wie Val Thorens sich verändert hatte. Einerseits störten mich die Veränderungen der letzen Jahre extrem, weil ein altes Gleichgewicht zwischen alt und neu, das diesen Ort für mich faszinierend machte, zerstört worden war.Zum anderen hatte sich meine Wahrnehmung verändert, ich war sensibler auf bestimmte Dinge geworden. Außerdem merkte ich, dass ich mittlerweile nach mehr suchte, als nur nach Pisten und Liften ohne Ende.
2002 / 2003 war in den Nordalpen zumindest am Anfang des Winter verheerend schneelos. Meine Freundin, die vom Job gestresst war, wollte eigentlich gar nicht schifahren. Zwei Tage vor Sylvester schaute ich zufällig auf die webcam vom Passo Tonale - meterweise Schnee. Dieser Pass hatte es mir bei früheren Sommerreisen schon angetan, weil ich anfing ein gewisses italienisches Flair und eine bestimmte Stimmung, nach der ich suchte, für mich zu entdecken. Wir fuhren an Sylvester spontan hin, suchte noch vor Ort ein Hotel (an Sylvester!!!) und es war ein Traum: meterweise Schnee, eine unglaublich tolle Landschaft, italienisches Ambiente....
Damit war der traditionelle Sylvesterurlaub mit meiner Freundin geboren: gebucht wurd frühestens am Tag vor Abreise, es geht dahin wo Schnee liegt, und zwar am liebsten nach Italien oder Frankreich.
Auf die gleiche Art folgte im Winter drauf nach massiven Schneefällen ein spontaner Wochenurlaub im Aostatal. Auch weil ich gehört hatte, dass es dort große relativ moderne Schigebiete geben sollte (Cervinia z.B. kannte ich schon von meinen Zermatturlauben und mochte es sehr wegen seiner Kombination aus modern und Italo). Außerdem hatte ich auf Skipass etwas von einem legendärem Schigebiet namens Alagna gehört....
Der Schiurlaub war erneut der Oberhammer. Unglaublich viel Schnee, tolle Winterstimmungen, so wie ich es seit meiner Kindheit eträumt hatte... WIe am Tonale im Jahr zuvor tief verschneite Straßen und Wälder, kleine gemütliche Trattorien und Pensionen mit viel Ambiente.
Und dann kam der 1. Januar 2004. Als ich oben am Passo Salati jenes Absperrband überschritt und in eine weite weiße Wüste hinausglitt. Unter mir ein Meer aus Wolken, im Streiflicht der tiefstehenden Sonne die 4000er von Alagna... vorbei an den alten Rifugi hinab in das weite und weiße Olental.... grenzenlos frei... dieses Gefühl werd ich nie vergessen und es hat mich extrem gepägt. Den letzten Lift verpasst und das urige alte Walserdorf Alagna entdeckt, wo man uns warm und herzlich empfing und trotz Neujahr noch abends spontan ein Zimmer organisierte...
Der nächste Tag mit Korblift und Indrenbahn hat die Reise dann perfekt gemacht. Mein Horizont hatte sich erweitert. Meine schifahrerische Zukunft lag jenseits der Pisten, dort wo es die trashigsten und stylischsten Lifte haben würde...
Einige Monate später stieß auf der Suche nach Forensoftware aufs alpinforum. Dort wurde nochmal mein Blick für Lifte und Technik geschult.
So folgte dem traditionellen Sylvesterurlaub spontan in Ponte di Legno die Italoflashtrashtour auf der Suche nach weiteren kleinen stylischen Schigebieten (schulde euch noch einen Bericht...
) die dann in dem extrem geilen WE mit k2k und MM in Alagna gipfelte...
Meine weiterer Weg ist klar, nur die Ziele, die werden langsam rar.....
Erste Versuche auf Schiern hatte ich auch schon hinter mir. Wintersport war und ist in meiner Familie weit verbreitet. Schon meine Großeltern fuhren in den 30 Jahren Schi (!), mein Vater ist am Harzrand aufgewachsen, so dass dort auch alle früh auf Schiern standen, und ich - der ich ab dem 2 Weihnachtsfeiertag bis Neujahr immer mit der ganzen Großfamilie bei meinem Großeltern war - dann eben auch. Die ersten Versuche waren wohl als 6 oder 7 jähriger auf der steilen Straße hinter dem Haus meiner Großeltern. Mein Vater hat mich an den Schistöcken immer wieder raufgezogen (Pendelschlepper...
Im Frühjahr 1989 hatte ich dann mein Schiurlaubsdebut in Alpendorf in der Salzburger Sportwelt Amadé. Grüne Wiesen, braune Schneereste oben konnten meine Begeisterung genausowenig brechen wie mein etwas angespanntes Verhältnis zu meinem Schilehrer. 1990 gabs die Wiederholung davon, 1991 dann das erste mal Schifahren in den Dolomiten. Eigentlich ein Traum von mir, leider musste ich in die Schischule, während mein Vater mit seinem Bruder so tolle Sachen machte wie die Sella Ronda, von der ich nur träumen konnte. Wieder so ein Stein im Puzzle..
Dazu kam dann, dass mein Vater nicht gerade ein Freund des Winters ist, so dass wir immer Ostern bei absolut beschissenen Schneebedinungen fahren mussten. Mitter der 90er war es dann sogar soweit, dass wir manche Jahre gar nicht fuhren, sondern lieber in die Türkei oder nach Spanien in die Sonne oder nur 4 Tage Schifuhren, um dann 2 Wochen in den Süden zu fliegen. Auch das ein weiterer Stein im Puzzle, in der Zeit habe angefangen meine Leidenschaft für Karten und Bücher wie Schiatlanten zu entwickeln. Zum einen eben, um in Gedanken an den Orten zu sein, wo ich nicht hinkonnte, zum anderen aber auch, weil ich in dieser Zeit meiner Jugend eine Art melancholische Sehnsucht nach der Ferne entwickelt habe, die mir bis heute zu eigen ist. Eine Art Rastlosigkeit den Ort, wo ich gerade bin, zu verlassen, und irgendwo anders hinzugehen...
Gleichzeitig verbrachte ich die Sommer oft bei meinen Großeltern im Harz, wo ich bald mit Hilfe alter Karten darauf stieß, dass es dort einst weiteverzweigte Eisenbahnnetze mit Brücken und Tunnels gab. Na ja, und da gegann ich mit dem alten Hollandrad der Nachbarin (dass eine Reifenbremse hatte (Bremse bremst von oben auf dem Mantel!!) nach den alten Bahnstrecken zu suchen. Einerseits suchte ich alte Bücher und Bilder in Bibliotheken, um mehr über die Geschichte und die Funktionen der Gleise und Bahnhöfe zu finden, die ich draußen entdeckte. Andererseits suchte ich im Gebüsch und Dornengestrüpp nach verrosteten Gleisen, alten Fundamenten, verrosteten Schildern, Überresten von Brückenköpfen, um das was ich gelesen hatte zu verifizieren... na ja, ihr könnt Euch denken, welche Weiche da gestellt wurde....
1996 kam dann ein Umbruch. Ein den etwas Schi abstinenteren Jahren hatte ich viel über alle möglichen Schigebiete gelesen, und hatte eine Art paradisische Traumwelt entdeckt - die Savoyen! Derartige Schigebiete hatte ich vorher noch nie gesehen. Meine Eltern - die sehr viel von Ambiente und stilvollen Hotels halten, konnte ich nur schwer davon überzeugen, dorthinzufahren, eine Hochhausstation mit Appartement kam nicht in Frage. So fuhren wir 1996 also in ein kleines Hotel in Champagny en Vanoise. Es war wieder Früjahr und die Schneelage war wieder denkbar schlecht, ich war relativ enttäuscht - dachte ich doch Schneemangel gäbe es in Frankreich per Definition nicht. Aber der eine Tag, den wir in Courchevel verbrachte, der war der Hammer - und überzeugte auch meine Eltern. So dass wir dann 1997 endlich nach Val Thorens fahren konnten, seit meiner frühen Jugend für mich das non-plus-ultra an Schiort!
1998 war ein großes Jahr für mich. In mancherlei Hinsicht eher strenger erzogen (vor allem meine Mutter achtete sehr darauf, dass ich nicht zu viel (nachts) unterwegs war, wegen der Schule und so), war mein 18. Geburtstag für mich soz. der Indipendece Day. Plötzlich standen mir alle Züren offen, ich konnte alles machen was ich wollte, hatte einen Führerschein, endlich auch mal ein bisschen Geld. Dazu auch noch durch die Kursstufe ein Menge neue Leute kennengelern, die wesentlich stärker auf meiner Wellenlänge waren, als die Leute aus meiner alten Klasse.
So kam es dann im Sommer 1998 zu meiner ersten große Reise - 5 Wochen mit dem Rucksack durch den Nahen Osten. Genial - und sehr prägend! Im Winter kam dann meine erste eigene Schireise: zusammen mit einem guten Freund, der ebenso schifanatisch war wie ich. Wir sind mit dem Zug nach Val Thorens gefahren - die nacht durch um eine Übernachtung zu sparen, mit zig mal Umsteigen und jeweil 1h + Aufenthalt.
Die Woche war der Hammer!!! Wir haben Pläne erstellt, wie wir möglichst schnell alle Lifte der 3 Vallées abfahren könnten. Wir habe nach den stylischsten und coolsten Liften gesucht. Wir sind zur Bergstation des 3300 raufgelaufen - vom Funitel aus 420m im Tiefschnee bis zu Hüfte. Hat einen halben Tag gedauert. Wir sind auf der Rückseite von La Masse die Schiroute runtergefahren (meine erste jemals) und dabei über die Picknickdecke eines franz. Pärchens...
Neben diesen ganzen Dingen, die natürlich in einem Schiurlaub mit meinen Eltern nie gegangen wären (allein schon wegen Hotel mit Halbpension), entdeckte ich die Stimmung des Gebirges im Hochwinters. Nach einer recht schmerzhaften Trennung von meiner Freundin war ich in der Zeit eh reichlich melancholisch drauf (was sowieso schon meiner Natur entspricht) und fand mich in diesen tollen Winterabendstimmungen wieder. Wie oft haben wir nach Liftschluss oben am Col de Thorens auf 3150m gestanden, wenn keiner mehr da oben, nur Windrauschen, und die westlich Berge, Kette hinter Kette im Streiflich, wenn im Tal schon Nacht ist. Auch diese Erfahrung hat mich sehr geprägt, ich bin sowieso jemand, der für solche Stimmungen und Atmosphären der Welt die einen so umgibt sehr offen ist. Meine Liebe zur Photographie, aber auch meine Liebe solche Stimmungen in Musik auszudrücken, mögen eine gewisse Rolle dabei gespielt haben.
Die nächsten Schiurlaube verbrachte ich dann in Zermatt und Sölden, wobei mir in letzterem Schiort das erste mal bewusst wurde, dass ich sensibler bez. des Publikums in Schiorten geworden war.
Im Winter 2001 / 2002 war ich dann noch mal mit meiner (damals neuen) Feundin in Val Thorens. Zu der Zeit schrieb ich schon ein jahr lang auf skipass.com, meinem ersten Schiforum (neben dem ehemaligen Val Thorens Forum). Meine alte Liebe für Lifte, aber auch für die "technische Archälogie" war wieder entflammt. Und so suchte ich nach überresten und Erklärungen für die Chavièregeschichte, die damals ein einzige großes Mysterium, voll von Legenden und Halbwahrheiten war. Gleichzeitig stelle ich aber fest, dass meine Vorliebe für Schigebiete wie Val Thorens sich verändert hatte. Einerseits störten mich die Veränderungen der letzen Jahre extrem, weil ein altes Gleichgewicht zwischen alt und neu, das diesen Ort für mich faszinierend machte, zerstört worden war.Zum anderen hatte sich meine Wahrnehmung verändert, ich war sensibler auf bestimmte Dinge geworden. Außerdem merkte ich, dass ich mittlerweile nach mehr suchte, als nur nach Pisten und Liften ohne Ende.
2002 / 2003 war in den Nordalpen zumindest am Anfang des Winter verheerend schneelos. Meine Freundin, die vom Job gestresst war, wollte eigentlich gar nicht schifahren. Zwei Tage vor Sylvester schaute ich zufällig auf die webcam vom Passo Tonale - meterweise Schnee. Dieser Pass hatte es mir bei früheren Sommerreisen schon angetan, weil ich anfing ein gewisses italienisches Flair und eine bestimmte Stimmung, nach der ich suchte, für mich zu entdecken. Wir fuhren an Sylvester spontan hin, suchte noch vor Ort ein Hotel (an Sylvester!!!) und es war ein Traum: meterweise Schnee, eine unglaublich tolle Landschaft, italienisches Ambiente....
Damit war der traditionelle Sylvesterurlaub mit meiner Freundin geboren: gebucht wurd frühestens am Tag vor Abreise, es geht dahin wo Schnee liegt, und zwar am liebsten nach Italien oder Frankreich.
Auf die gleiche Art folgte im Winter drauf nach massiven Schneefällen ein spontaner Wochenurlaub im Aostatal. Auch weil ich gehört hatte, dass es dort große relativ moderne Schigebiete geben sollte (Cervinia z.B. kannte ich schon von meinen Zermatturlauben und mochte es sehr wegen seiner Kombination aus modern und Italo). Außerdem hatte ich auf Skipass etwas von einem legendärem Schigebiet namens Alagna gehört....
Der Schiurlaub war erneut der Oberhammer. Unglaublich viel Schnee, tolle Winterstimmungen, so wie ich es seit meiner Kindheit eträumt hatte... WIe am Tonale im Jahr zuvor tief verschneite Straßen und Wälder, kleine gemütliche Trattorien und Pensionen mit viel Ambiente.
Und dann kam der 1. Januar 2004. Als ich oben am Passo Salati jenes Absperrband überschritt und in eine weite weiße Wüste hinausglitt. Unter mir ein Meer aus Wolken, im Streiflicht der tiefstehenden Sonne die 4000er von Alagna... vorbei an den alten Rifugi hinab in das weite und weiße Olental.... grenzenlos frei... dieses Gefühl werd ich nie vergessen und es hat mich extrem gepägt. Den letzten Lift verpasst und das urige alte Walserdorf Alagna entdeckt, wo man uns warm und herzlich empfing und trotz Neujahr noch abends spontan ein Zimmer organisierte...
Der nächste Tag mit Korblift und Indrenbahn hat die Reise dann perfekt gemacht. Mein Horizont hatte sich erweitert. Meine schifahrerische Zukunft lag jenseits der Pisten, dort wo es die trashigsten und stylischsten Lifte haben würde...
Einige Monate später stieß auf der Suche nach Forensoftware aufs alpinforum. Dort wurde nochmal mein Blick für Lifte und Technik geschult.
So folgte dem traditionellen Sylvesterurlaub spontan in Ponte di Legno die Italoflashtrashtour auf der Suche nach weiteren kleinen stylischen Schigebieten (schulde euch noch einen Bericht...
Meine weiterer Weg ist klar, nur die Ziele, die werden langsam rar.....
- gerrit
- Punta Indren (3250m)
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- Registriert: 19.12.2004 - 18:23
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- Ski: ja
- Snowboard: nein
- Ort: Niederösterreich
- Hat sich bedankt: 1080 Mal
- Danksagung erhalten: 1293 Mal
Wenn man sich Eure "Vorgeschichten" so durchliest, kommen rasch noch weitere Erinnerungen an die eigene Entwicklung, deshalb folgen noch einige "Ergänzungen":
ad Panoramakarten:
während meiner Schulzeit fanden sich an den Stellen, an denen andere irgendwelche Strichmännchen hinkritzelten, bei mir immer unendlich viele Panoramakarten, alle möglichen und unmöglichen Stellen wurden auf diese Art und Weise verziert, und die anderen mußten immer raten, was ich da gerade gezeichnet hatte. (Ich hab´s nie verstanden, daß manche nicht einmal das Panorama des Ortes erkennen konnten, an dem sie seit Jahren mit ihren Eltern zum Skifahren waren).
ad Schneelage:
der Prototyp des idealen Skiortes war für mich immer ein eher kleines Dorf mit alten Häusern, hohen Bergen ringsherum und - wie bei gletscherfloh - hohen Schneemauern entlang der Straßen. Das gabs - nach meiner Erinnerung - in meiner frühen Jugend immer - gegen Ende der 70-er Jahre wurden die Schneemauern jedoch immer niedriger (nicht nur, weil ich größer wurde
), irgendwann gab´s sogar 2 Tage Dauerregen in Filzmoos, einem kleinen Ort in der Salzburger Sportwelt, wo wir - wie das damals üblich war - jahrelang ins gleiche Quartier gefahren sind. Das mit der Schneelage wahr wohl auch ein Grund, warum ich es nie nach Südtirol geschafft habe, weil ich irgendwie Horror davor habe, ausschließlich auf Kunstschneebändern zwischen grünen oder braunen Wiesen zu fahren, wie das ja in den letzten Jahren leider oft der Fall war.
Skiurlaube:
Nach der "Emanzipation" von der Familie kamen die "Studentenurlaube", die vor allem billig sein mußten, kann mich an ein Quartier in Piesendorf zwischen Zell am See und Kaprun erinnern, wo wir im Untergeschoß eines alten Hauses eine Art Appartement mit Wohnküche, Holzofen und Badeofen (!!) zum Duschen logiert haben, jeden Tag um 7:15 mit dem ersten Bus nach Zell gefahren sind, um nicht die damals üblichen eineinhalb Stunden bei der Schmittenhöhenbahn anzustehen. Dafür hat der ganze Urlaub inc. An- und Abreise sowie Liftkarte nur umgerechnet 160 bis 170 Euro gekostet!.
Hüttenurlaube gabs auch viele, sowohl in bewirtschafteten alsauch in Selbstversorgerhütten, die Möglichkeit, auch am Abend und in der Nacht am Berg zu sein, habe ich immer genossen, eine der schönsten Erinnerungen ist eine eiskalte sternenklare Nacht an der Goldeckhütte, diese liegt am Nordhang des Goldecks mit Panoramablick auf den Milstätter See und die Südseite des Alpenhauptkamms, bin damals mit Fellen einige HM von der HÜtte aufgestiegen und dann fast eine Stunde in der Kälte gesessen, war eines der eindrucksvollsten Naturerlebnisse meines Lebens.
Auch bei mir kam - mit steigendem Einkommen und massiver Arbeitsbelastung im Turnus - eine Phase, in der ich große Gebiete besucht und dort nach Möglichkeit in tollen Hotels möglichst an der Piste (z.B. Hochsölden, Obergurgl) gewohnt habe, später bin ich dann aber wieder gerne zu kleineren GEbieten mit weniger Remmidemmi und fehlenden Pistenautobahnen zurückgekehrt.
Alpinforum:
@gletscherfloh: wir sind nicht nur nahezu zeitgleich eingestiegen, sondern haben offenbar auch unseren ersten Beitrag im gleichen Topic (Wald-Talabfahrt) geschrieben.
Die Tatsache, daß ich auch früher immer gerne Skigebiete und Lifte fotografiert habe, kann ich vor meiner family gegenüber jetzt natürlich durch meine Aufgabe als "Berichterstatter" für´s Forum viel besser rechtfertigen, auch wenn den beiden bei minus 25° und Sturm am Corvatsch irgendwie ein bißchen das Verständnis gefehlt hat, als ich unbedingt Bilder von der Gletscherabfahrt machen wollte....
was die Zukunft bringen wird:
So, wie ich mich immer nach einer Sommer-Italienfahrt in den 50-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts sehnen werde, wäre ich auch gerne in dieser Zeit Ski gefahren, vor der maschinellen Pistenpräparierung, jedoch schon mit Aufstiegshilfen. (Gut, gegenüber von den meisten von Euch hab ich ja doch immerhin weit zurückreichende Erfahrungen bis in die 60-er Jahre).
Skigebiete werden einander heute immer ähnlicher, und länger als einen Tag halt ich´s beispielsweise in Ischgl nicht mehr aus, wenn dort normal viele Leute unterwegs sind.
Ich hab noch viel nachzuholen in F und I, werd dort sicher auch mal die "Großen" (3V, ...) besuchen, möchte aber auf jeden Fall auch Kleineres und Unbekanntes sehen, fürchte jedoch fast, daß die Möglichkeit, im Winter mit einem Korblift zu fahren, schon vorbei ist
.
ad Panoramakarten:
während meiner Schulzeit fanden sich an den Stellen, an denen andere irgendwelche Strichmännchen hinkritzelten, bei mir immer unendlich viele Panoramakarten, alle möglichen und unmöglichen Stellen wurden auf diese Art und Weise verziert, und die anderen mußten immer raten, was ich da gerade gezeichnet hatte. (Ich hab´s nie verstanden, daß manche nicht einmal das Panorama des Ortes erkennen konnten, an dem sie seit Jahren mit ihren Eltern zum Skifahren waren).
ad Schneelage:
der Prototyp des idealen Skiortes war für mich immer ein eher kleines Dorf mit alten Häusern, hohen Bergen ringsherum und - wie bei gletscherfloh - hohen Schneemauern entlang der Straßen. Das gabs - nach meiner Erinnerung - in meiner frühen Jugend immer - gegen Ende der 70-er Jahre wurden die Schneemauern jedoch immer niedriger (nicht nur, weil ich größer wurde
Skiurlaube:
Nach der "Emanzipation" von der Familie kamen die "Studentenurlaube", die vor allem billig sein mußten, kann mich an ein Quartier in Piesendorf zwischen Zell am See und Kaprun erinnern, wo wir im Untergeschoß eines alten Hauses eine Art Appartement mit Wohnküche, Holzofen und Badeofen (!!) zum Duschen logiert haben, jeden Tag um 7:15 mit dem ersten Bus nach Zell gefahren sind, um nicht die damals üblichen eineinhalb Stunden bei der Schmittenhöhenbahn anzustehen. Dafür hat der ganze Urlaub inc. An- und Abreise sowie Liftkarte nur umgerechnet 160 bis 170 Euro gekostet!.
Hüttenurlaube gabs auch viele, sowohl in bewirtschafteten alsauch in Selbstversorgerhütten, die Möglichkeit, auch am Abend und in der Nacht am Berg zu sein, habe ich immer genossen, eine der schönsten Erinnerungen ist eine eiskalte sternenklare Nacht an der Goldeckhütte, diese liegt am Nordhang des Goldecks mit Panoramablick auf den Milstätter See und die Südseite des Alpenhauptkamms, bin damals mit Fellen einige HM von der HÜtte aufgestiegen und dann fast eine Stunde in der Kälte gesessen, war eines der eindrucksvollsten Naturerlebnisse meines Lebens.
Auch bei mir kam - mit steigendem Einkommen und massiver Arbeitsbelastung im Turnus - eine Phase, in der ich große Gebiete besucht und dort nach Möglichkeit in tollen Hotels möglichst an der Piste (z.B. Hochsölden, Obergurgl) gewohnt habe, später bin ich dann aber wieder gerne zu kleineren GEbieten mit weniger Remmidemmi und fehlenden Pistenautobahnen zurückgekehrt.
Alpinforum:
@gletscherfloh: wir sind nicht nur nahezu zeitgleich eingestiegen, sondern haben offenbar auch unseren ersten Beitrag im gleichen Topic (Wald-Talabfahrt) geschrieben.
Die Tatsache, daß ich auch früher immer gerne Skigebiete und Lifte fotografiert habe, kann ich vor meiner family gegenüber jetzt natürlich durch meine Aufgabe als "Berichterstatter" für´s Forum viel besser rechtfertigen, auch wenn den beiden bei minus 25° und Sturm am Corvatsch irgendwie ein bißchen das Verständnis gefehlt hat, als ich unbedingt Bilder von der Gletscherabfahrt machen wollte....
was die Zukunft bringen wird:
So, wie ich mich immer nach einer Sommer-Italienfahrt in den 50-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts sehnen werde, wäre ich auch gerne in dieser Zeit Ski gefahren, vor der maschinellen Pistenpräparierung, jedoch schon mit Aufstiegshilfen. (Gut, gegenüber von den meisten von Euch hab ich ja doch immerhin weit zurückreichende Erfahrungen bis in die 60-er Jahre).
Skigebiete werden einander heute immer ähnlicher, und länger als einen Tag halt ich´s beispielsweise in Ischgl nicht mehr aus, wenn dort normal viele Leute unterwegs sind.
Ich hab noch viel nachzuholen in F und I, werd dort sicher auch mal die "Großen" (3V, ...) besuchen, möchte aber auf jeden Fall auch Kleineres und Unbekanntes sehen, fürchte jedoch fast, daß die Möglichkeit, im Winter mit einem Korblift zu fahren, schon vorbei ist
Erinnerungen: meine Berichte seit 2005 (bzw. 1983)
Daß wir echt waren, werde ich auch noch erfinden! (Josef Zoderer)
Daß wir echt waren, werde ich auch noch erfinden! (Josef Zoderer)
- trincerone
- Jungfrau (4161m)
- Beiträge: 4262
- Registriert: 08.02.2004 - 23:32
- Skitage 25/26: 0
- Ski: nein
- Snowboard: nein
- Hat sich bedankt: 1 Mal
- Danksagung erhalten: 12 Mal
- Kontaktdaten:
Korblift im Winter geht noch, obwohl dieses Jahr wieder mindestens zwei verschwunden sind.
Einer der noch fährt ist der Marchisio in Lago Mucrone, wohl der letzte Marchisio Korblift der Alpen. Soll übringens auch ein nettes Freeridegebiet sein.
In F gibts noch einige Korblifte, allerdings kenne ich nur welche, die als GUB laufen.
Einer der noch fährt ist der Marchisio in Lago Mucrone, wohl der letzte Marchisio Korblift der Alpen. Soll übringens auch ein nettes Freeridegebiet sein.
In F gibts noch einige Korblifte, allerdings kenne ich nur welche, die als GUB laufen.
- Oscar
- Moderator a.D.
- Beiträge: 5382
- Registriert: 02.07.2003 - 17:30
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Da ich immer für Kurze und Präzise Aussagen bin:
Skifahren gelernt, Computer bekommen, Internet bekommen, Alpinforum entdeckt, Moderator geworden
Also bin aus der Nähe von Würzburg so zwischen den Zeilen aufgefordert worden es präzieser zu machen:
Mum ist aus der Schweiz und da war es klar, dass ich mit 2,5 Jahren auf den Skiern stand, Sylvester und Karneval immer Grindelwald und Ostern waren wir immer in Lech
Später bevor ich in die Schule kam war ich immer lange im Winter bei meinen Grosseltern in der Schweiz, Naja Schulfahrten usw bis dan die eigenen Urlaube kamen.
Inzwischen konnnte man ja auch mit dem PC umgehen und das Internet als infobasis nutzen, idrgendwann dann zufällig aufs Alpinforum gestossen und da hängengeblieben
Skifahren gelernt, Computer bekommen, Internet bekommen, Alpinforum entdeckt, Moderator geworden
Also bin aus der Nähe von Würzburg so zwischen den Zeilen aufgefordert worden es präzieser zu machen:
Mum ist aus der Schweiz und da war es klar, dass ich mit 2,5 Jahren auf den Skiern stand, Sylvester und Karneval immer Grindelwald und Ostern waren wir immer in Lech
Später bevor ich in die Schule kam war ich immer lange im Winter bei meinen Grosseltern in der Schweiz, Naja Schulfahrten usw bis dan die eigenen Urlaube kamen.
Inzwischen konnnte man ja auch mit dem PC umgehen und das Internet als infobasis nutzen, idrgendwann dann zufällig aufs Alpinforum gestossen und da hängengeblieben
Zuletzt geändert von Oscar am 10.07.2005 - 12:03, insgesamt 1-mal geändert.
- Wiede
- Eiger (3970m)
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- Registriert: 12.09.2003 - 19:22
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- Ski: ja
- Snowboard: nein
- Ort: Ostalb - www.schwaebische-ostalb.de
- Hat sich bedankt: 2 Mal
- Danksagung erhalten: 15 Mal
Ich war jung und brauchte das Geld ähm den Schnee...
Ernsthaft:
war als kleines Kind schon sehr sehr gerne draussen in der Natur und man bzw. Frau in Form meiner Mutter mußte mich mind. 3 Mal am Tag umziehen, da ich nach dem Spielen immer aussah wie eine Sau...
Ich war dann natürlich auch im Winter gerne draussen und da begann dann die Liebe zu dem Schnee - in den 80ern hatte es ja auch noch gute Winter bei uns auf der Schwäbischen Alb! Mit 4 Jahren bekam ich meine ersten Ski und bin damit immer unsere kleine Wiese hinter dem Haus hinunter gefahren...
Da meine Eltern früher mit uns (ich + mein Bruder) immer in die Berge gefahren sind, kam dann die Liebe zu selbigen hinzu.
Somit war es um mich geschehen -> Schnee + Berge = die Liebe fürs Leben
Meine große Liebe fürs Zillertal kommt daher, da meine Eltern mit uns seit frühester Kindheit jährlich dorthin zum Ski fahren gegangen sind.
Und eines Tages bin ich durch Zufall hierher gekommen...
Ernsthaft:
war als kleines Kind schon sehr sehr gerne draussen in der Natur und man bzw. Frau in Form meiner Mutter mußte mich mind. 3 Mal am Tag umziehen, da ich nach dem Spielen immer aussah wie eine Sau...
Ich war dann natürlich auch im Winter gerne draussen und da begann dann die Liebe zu dem Schnee - in den 80ern hatte es ja auch noch gute Winter bei uns auf der Schwäbischen Alb! Mit 4 Jahren bekam ich meine ersten Ski und bin damit immer unsere kleine Wiese hinter dem Haus hinunter gefahren...
Da meine Eltern früher mit uns (ich + mein Bruder) immer in die Berge gefahren sind, kam dann die Liebe zu selbigen hinzu.
Somit war es um mich geschehen -> Schnee + Berge = die Liebe fürs Leben
Meine große Liebe fürs Zillertal kommt daher, da meine Eltern mit uns seit frühester Kindheit jährlich dorthin zum Ski fahren gegangen sind.
Und eines Tages bin ich durch Zufall hierher gekommen...
Skisaison 2018/2019: *** leider nur 4 Tage ***
-
Olli
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- Snowboard: nein
- Ort: Hörbranz Vorarlberg
- Hat sich bedankt: 5 Mal
- Danksagung erhalten: 20 Mal
Also dann erzähle ich euch meine Geschichte:
Ich bin nur über das Schifahren auf das Interesse zu Seilbahnen gekommen, ist sozusagen ein Nebenprodukt meines liebsten Hobbies.
Aufgewachsen bin ich in Waxenberg im Mühlviertel, wo es im Winter doch eher viel Schnee gibt, aber kaum Berge, auf denen das Schifahren richtig Spaß macht.
Als ich ein paar Jahre alt war, bekam ich dann meine ersten Plastikschi, ich kann mich erstaunlicherweise noch genau an den Schikauf erinnern. Dann habe ich auf einer Wiese in Waxenberg auch meine ersten Schischwünge gemacht. Lifte gab es aber direkt dort im Ort keine.
Ein paar Jahre später bekam ich dann die ersten richtigen Schi und bin in Kirchschlag das erste Mal mit einem Schlepplift gefahren.
Die nächsten Jahre war Schifahren hauptsächlich an den Bergen des Mühlviertels angesagt, (Sternstein, Hochficht, die anderen „Gebiete“ kennt ja soundso keiner)
Einmal fuhren wir für 2 Tage am Krippenstein, das war mein erster Schiurlaub.
In der 2. und 3. Klasse Hauptschule sowie in der 5. BORG ging es dann auf Schikurse nach Altenmarkt in der Sportwelt Amade.
Das waren natürlich ganz andere Gebiete als im Mühlviertel, mit weitaus längeren Pisten und vielen Seilbahnen (im Mühlviertel gab es ja damals nur die DSB Sternstein, alles andere waren Schlepplifte)
Dabei hat mich erstmals das Schifahrfieber gepackt, und ich habe mich entschieden, dass ich mal unbedingt näher an den Schigebieten wohnen will.
Jusstudium war schon länger geplant, aber während die meisten Oberösterreicher das in Linz studierten, ging ich nach Salzburg, weil ich da näher an Schigebieten bin (zunächst wollte ich nach Innsbruck, wo es noch näher ist, aber die Fahrerei dorthin wäre mir zu weit gewesen).
Das Studium habe ich 1995 begonnen, und Anfang 1996 ging es dann erstmals von Salzburg aus Schi fahren. Auto hatte ich damals noch keines, also wurde der Zug benutzt.
Während ich am Anfang brav war und nur am Wochenenden schifahren ging, war später jeden Morgen die Entscheidung: Schlechtwetter = Uni, Schönwetter = Schipiste.
Da ist das Interesse für Seilbahnen natürlich auch gestiegen, am meisten verfolgt mich der Gedanke, welcher Lift in einem Gebiet am raschesten durch was ersetzt werden soll
Im Jänner 2000 habe ich dann das Studium mit dem Magister abgeschlossen, die Gerichtspraxis habe ich dann auch noch in Salzburg gemacht. Bei den Bewerbungen danach galt auch wieder das Motto „Unbedingt wo hin, wo Schipisten sind.“
Nach einiger Sucherei, habe ich dann in Bregenz was gefunden und bin im Sommer 2001 nach Hörbranz gezogen.
Während ich in Salzburg schon alle größeren Schigebiete kannte, stand dann für mich wieder Neuland auf dem Programm. Vor allem der Arlberg und Schigebiete in Graubünden waren auch der Ausschlag, dass ich die Stelle in Vorarlberg angetreten habe.
Aufgrund der Arbeitsmarktsituation habe ich bin jetzt nur befristete Stellen bekommen (arbeite derzeit in der Legistik im Amt der Vorarlberger Landesregierung), hat aber den Vorteil, dass man zwischendurch im Winter Freiräume hat, die man gut zum Schifahren verwenden kann.
Ins Alpinforum bin ich deshalb gekommen ,weil ich im orf.at bei einer Reportage zu einen neuen Lift bei den Kommentaren einen Link aufs Alpinforum gefunden habe.
Ich bin nur über das Schifahren auf das Interesse zu Seilbahnen gekommen, ist sozusagen ein Nebenprodukt meines liebsten Hobbies.
Aufgewachsen bin ich in Waxenberg im Mühlviertel, wo es im Winter doch eher viel Schnee gibt, aber kaum Berge, auf denen das Schifahren richtig Spaß macht.
Als ich ein paar Jahre alt war, bekam ich dann meine ersten Plastikschi, ich kann mich erstaunlicherweise noch genau an den Schikauf erinnern. Dann habe ich auf einer Wiese in Waxenberg auch meine ersten Schischwünge gemacht. Lifte gab es aber direkt dort im Ort keine.
Ein paar Jahre später bekam ich dann die ersten richtigen Schi und bin in Kirchschlag das erste Mal mit einem Schlepplift gefahren.
Die nächsten Jahre war Schifahren hauptsächlich an den Bergen des Mühlviertels angesagt, (Sternstein, Hochficht, die anderen „Gebiete“ kennt ja soundso keiner)
Einmal fuhren wir für 2 Tage am Krippenstein, das war mein erster Schiurlaub.
In der 2. und 3. Klasse Hauptschule sowie in der 5. BORG ging es dann auf Schikurse nach Altenmarkt in der Sportwelt Amade.
Das waren natürlich ganz andere Gebiete als im Mühlviertel, mit weitaus längeren Pisten und vielen Seilbahnen (im Mühlviertel gab es ja damals nur die DSB Sternstein, alles andere waren Schlepplifte)
Dabei hat mich erstmals das Schifahrfieber gepackt, und ich habe mich entschieden, dass ich mal unbedingt näher an den Schigebieten wohnen will.
Jusstudium war schon länger geplant, aber während die meisten Oberösterreicher das in Linz studierten, ging ich nach Salzburg, weil ich da näher an Schigebieten bin (zunächst wollte ich nach Innsbruck, wo es noch näher ist, aber die Fahrerei dorthin wäre mir zu weit gewesen).
Das Studium habe ich 1995 begonnen, und Anfang 1996 ging es dann erstmals von Salzburg aus Schi fahren. Auto hatte ich damals noch keines, also wurde der Zug benutzt.
Während ich am Anfang brav war und nur am Wochenenden schifahren ging, war später jeden Morgen die Entscheidung: Schlechtwetter = Uni, Schönwetter = Schipiste.
Da ist das Interesse für Seilbahnen natürlich auch gestiegen, am meisten verfolgt mich der Gedanke, welcher Lift in einem Gebiet am raschesten durch was ersetzt werden soll
Im Jänner 2000 habe ich dann das Studium mit dem Magister abgeschlossen, die Gerichtspraxis habe ich dann auch noch in Salzburg gemacht. Bei den Bewerbungen danach galt auch wieder das Motto „Unbedingt wo hin, wo Schipisten sind.“
Nach einiger Sucherei, habe ich dann in Bregenz was gefunden und bin im Sommer 2001 nach Hörbranz gezogen.
Während ich in Salzburg schon alle größeren Schigebiete kannte, stand dann für mich wieder Neuland auf dem Programm. Vor allem der Arlberg und Schigebiete in Graubünden waren auch der Ausschlag, dass ich die Stelle in Vorarlberg angetreten habe.
Aufgrund der Arbeitsmarktsituation habe ich bin jetzt nur befristete Stellen bekommen (arbeite derzeit in der Legistik im Amt der Vorarlberger Landesregierung), hat aber den Vorteil, dass man zwischendurch im Winter Freiräume hat, die man gut zum Schifahren verwenden kann.
Ins Alpinforum bin ich deshalb gekommen ,weil ich im orf.at bei einer Reportage zu einen neuen Lift bei den Kommentaren einen Link aufs Alpinforum gefunden habe.
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Jay
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Geiler Thread, den man wirklich in Ruhe lesen muss, ich versuche mal meine Geschichte zu rekapitulieren.
Mein erster Urlaub im Schnee dürfte so mit 1,5 Jahren gewesen sein, als wir mit meinem Grossvater in Oberlech waren; einzig und allein die Bilder vom Zipferlbob sind davon als Erinnerung noch da. Achja, und die jährliche Geburtstagskarte des Hotels Sonne (?) an meinen Vater
Wir sind dann später oft mit der Familie im Winter in den Schwarzwald gefahren, anfangs nach Unterbränd (?), wo in der Nähe ja auch der erste Skilift der Welt gestanden hat. So wurde es mir jedenfalls immer erzählt, als wir in der Kneipe daneben waren. Und so gewöhnte ich mich langsam ans Rodeln und auch ans Skifahren.
Der richtige Auslöser war aber eher, dass die Schwiegereltern meiner Tante ein Haus in Flims-Waldhaus haben und so kam es dass ich dort ab dem Alter von 3 Jahren fast jährlich meine Osterferien verbracht hab mit meiner gleichaltrigen Cousine und ihrem ein Jahr jüngeren Cousin (der hier auch ab und an mitliest). An mein erstes Jahr Skikindergarten hab ich grausame Erinnerungen, gab es doch nur Tee zu trinken, was mich hat bitterste Tränen weinen lassen. Aber unsere Eltern, schon früh um unsere Sicherheit besorgt, steckten uns Jahr für Jahr in die Skischule wo ich immer bittere Niederlagen im Skischulrennen gegen meine Cousine einstecken musste. Aber später in der fortgeschrittenen Klasse war es eigentlich immer ein großer Spaß mit internationalen anderen Kiddies durchs gebiet zu heizen und irgendwelche verbotenen Abschnitte zu fahren
Nun, man wurde älter und irgendwann fand ich auch die Lifte immer spannender: Ich begann Statistiken zu erstellen, Höhenmeter zu zählen und Kapazitäten zu vergleichen (Ende der 80er gab es einen super Plan mit allen dazu gehörigen Daten). Dann kamen die ersten Erfahrungen in anderen Skigebieten (Schulfahrt ans Sudelfeld, mit freunden nach Kaprun), eine wachsende Begeisterung von Panoramakarten (noch heute könnt ich mir die stundenlang anschauen) und das Aufsaugen von Informationen über Lifte und Skigebiete, wenn auch die technische Seite mich nie sooo begeistert hat. Über das Freizeitparkforum hatte ich dann damals auch dank dem Seilbahnfreund von der Fusion DM Garaventa mitbekommen und mit ihm einen kompetenten Gesprächspartner gefunden. Wie ich dann genau aufs Alpinforum stiess, das weiss ich garnicht mehr genau, aber Tomas folgte mir dann ja auch schnell und so sind wir ja fast Mitglieder der ersten Stunde
Weitere Skimöglichkeiten ergaben sich durch einen glücklichen Zufall: sehr oft im Sommer Stammgast in einem Hotel im Pongau, habe ich dort nach dem Abi auch 2 Monate im Sommer gearbeitet. Dadurch entstand eine Freundschaft zu den Besitzern und ich konnte gerne das ein oder andere Mal vorbeikommen und mich auf den Pisten im Salzburger Land in der Nebensaison austoben. Student zu sein hat schon was.
Nun, ich hoffe diesen Winter einen weiteren Gang hochzuschalten und an zahlreichen Wochenenden von Aix aus die diversen Angebote von Tagestouren in die frz. Alpen nutzen zu können. Und ich bin froh im Alpinforum eine tolle Plattform für die zahlreichen Berichte aus den verschiedensten Gebieten gefunden zu haben und mich mit anderen Begeisterten austauschen zu können.
Jakob
Mein erster Urlaub im Schnee dürfte so mit 1,5 Jahren gewesen sein, als wir mit meinem Grossvater in Oberlech waren; einzig und allein die Bilder vom Zipferlbob sind davon als Erinnerung noch da. Achja, und die jährliche Geburtstagskarte des Hotels Sonne (?) an meinen Vater
Wir sind dann später oft mit der Familie im Winter in den Schwarzwald gefahren, anfangs nach Unterbränd (?), wo in der Nähe ja auch der erste Skilift der Welt gestanden hat. So wurde es mir jedenfalls immer erzählt, als wir in der Kneipe daneben waren. Und so gewöhnte ich mich langsam ans Rodeln und auch ans Skifahren.
Der richtige Auslöser war aber eher, dass die Schwiegereltern meiner Tante ein Haus in Flims-Waldhaus haben und so kam es dass ich dort ab dem Alter von 3 Jahren fast jährlich meine Osterferien verbracht hab mit meiner gleichaltrigen Cousine und ihrem ein Jahr jüngeren Cousin (der hier auch ab und an mitliest). An mein erstes Jahr Skikindergarten hab ich grausame Erinnerungen, gab es doch nur Tee zu trinken, was mich hat bitterste Tränen weinen lassen. Aber unsere Eltern, schon früh um unsere Sicherheit besorgt, steckten uns Jahr für Jahr in die Skischule wo ich immer bittere Niederlagen im Skischulrennen gegen meine Cousine einstecken musste. Aber später in der fortgeschrittenen Klasse war es eigentlich immer ein großer Spaß mit internationalen anderen Kiddies durchs gebiet zu heizen und irgendwelche verbotenen Abschnitte zu fahren
Nun, man wurde älter und irgendwann fand ich auch die Lifte immer spannender: Ich begann Statistiken zu erstellen, Höhenmeter zu zählen und Kapazitäten zu vergleichen (Ende der 80er gab es einen super Plan mit allen dazu gehörigen Daten). Dann kamen die ersten Erfahrungen in anderen Skigebieten (Schulfahrt ans Sudelfeld, mit freunden nach Kaprun), eine wachsende Begeisterung von Panoramakarten (noch heute könnt ich mir die stundenlang anschauen) und das Aufsaugen von Informationen über Lifte und Skigebiete, wenn auch die technische Seite mich nie sooo begeistert hat. Über das Freizeitparkforum hatte ich dann damals auch dank dem Seilbahnfreund von der Fusion DM Garaventa mitbekommen und mit ihm einen kompetenten Gesprächspartner gefunden. Wie ich dann genau aufs Alpinforum stiess, das weiss ich garnicht mehr genau, aber Tomas folgte mir dann ja auch schnell und so sind wir ja fast Mitglieder der ersten Stunde
Weitere Skimöglichkeiten ergaben sich durch einen glücklichen Zufall: sehr oft im Sommer Stammgast in einem Hotel im Pongau, habe ich dort nach dem Abi auch 2 Monate im Sommer gearbeitet. Dadurch entstand eine Freundschaft zu den Besitzern und ich konnte gerne das ein oder andere Mal vorbeikommen und mich auf den Pisten im Salzburger Land in der Nebensaison austoben. Student zu sein hat schon was.
Nun, ich hoffe diesen Winter einen weiteren Gang hochzuschalten und an zahlreichen Wochenenden von Aix aus die diversen Angebote von Tagestouren in die frz. Alpen nutzen zu können. Und ich bin froh im Alpinforum eine tolle Plattform für die zahlreichen Berichte aus den verschiedensten Gebieten gefunden zu haben und mich mit anderen Begeisterten austauschen zu können.
Jakob
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Was warst Du denn von zu Hause gewöhnt? Bier? Schnaps?jwahl hat geschrieben:An mein erstes Jahr Skikindergarten hab ich grausame Erinnerungen, gab es doch nur Tee zu trinken, was mich hat bitterste Tränen weinen lassen.
Jakob
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Daß wir echt waren, werde ich auch noch erfinden! (Josef Zoderer)
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Na, keiner mehr Lust zur Selbstdarstellung?
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Meine Eltern fahren schon seit Jahrzehnten mit Bakannten in den Schwarzwald. Der Schiclub Ludwigshafen hat hier in Neuglashütten in der Nähe des Feldbergs eine Hütte. (Vielleicht kennt die einer von euch) Natürlich sind meine Eltern mit mir auch dort hingefahren als ich noch klein war. Dort hab ich meine ersten Versuche auf Schi absolviert. Sowohl bei meinem Vater auf dem Rücken, als auch auf eigenen Schi. Waren aber leider keine richtigen Alpinschi, sondern nur Kinderschi die man mit normalen Stiefeln "gefahren" ist.
Als ich älter wurde war erstmal Schluss mit dem Hänge runterrutschen. Dafür bekam ich meine ersten richtigen Langlaufski, da war ich ungefähr 5.
Mit 6 Jahren war ich das erstemal im Schiurlaub in der Schweiz, in Hasliberg. Wir waren dort mit Freunden meiner Eltern, die Alpin gefahren sind. Wir haben leider wieder Langlauf gemacht. Dafür bin ich hier das erstemal EUB und PB gefahren, weil wir eine Langläuferkarte hatten um zur Höhenläupe und zur Rodelbahn zu kommen. Schon damals war ich ganz fasziniert von den Bahnen und vor allem von dem genialen Transportsystem, mit dem Die Restaurants am Berg versorgt wurden.
Ein Jahr später war dann endlich auch für mich die Zeit gekommen, wir machten richtigen Schiurlaub in Flauchau. Wir waren zwei Wochen dort von denen ich die erste Schikurs machte. Ich konnte garnicht genug griegen und hab meine erste Hundertpunktekarte in zwei Tagen am Übungslift leergefahren. Dann hat mir mein Vater gleich ne Zeitkarte gekauft.
Als ich in der zweiten Woche mit meinem Vater das erstemal ins Schigebiet hochgefahren bin war ich total begeistert von den tollen Gondeln und Sesseln. Nur die zehner Stehgondel in Wagrain konnte ich nicht ausstehen.
Nach dießem Tollen Anfang folgete noch in der Selben Saisong eine Weitere Woche in Flachau und im darauffolgenden Jahr nochmal zwei Wochen Flachau.
Danach war ich in Damüls im Bregenzer Wald, 2 mal Kappl im Paznauntal (ich war natürlich auch in Ischgl und Galtür), Erwald an der Zugspitze, 2 mal Lungau/ Obertauern, 2 mal Allgäu, St Johann in Tirol, am Feldberg und zuletzt in Ellmau in der Schiwelt.
Mein Intresse an Seilbahnen wurde von Jahr zu Jahr immer größer, wobei es mir nie modern genug sein konnte. Je größer und moderner die Bahn, desto intressanter für mich.
Auch im Sommer waren meine liebsten Urlaube die Wanderurlaube in den Alpen, oder den Mittelgebirgen. Und so hatte ich noch Gelegenheit einige andere Bahnen zu fahren, wie z. B. die Arbergondelbahn und diverse Sessellifte.
Und natürlich bin ich als "ncht Gebirgsbewohner" ganz bsonders stolz darauf trotzdem in einer Stadt gebohren geworden zu sein in der zwei der bedeutendsten deutschen Seilbahnen überhaupt stehen: die beiden Heidelberger Standseilbahnen. Die eine ist die erste elektrische Standseilbahn Deutschlands und die andere die Modernste.
Als ich älter wurde war erstmal Schluss mit dem Hänge runterrutschen. Dafür bekam ich meine ersten richtigen Langlaufski, da war ich ungefähr 5.
Mit 6 Jahren war ich das erstemal im Schiurlaub in der Schweiz, in Hasliberg. Wir waren dort mit Freunden meiner Eltern, die Alpin gefahren sind. Wir haben leider wieder Langlauf gemacht. Dafür bin ich hier das erstemal EUB und PB gefahren, weil wir eine Langläuferkarte hatten um zur Höhenläupe und zur Rodelbahn zu kommen. Schon damals war ich ganz fasziniert von den Bahnen und vor allem von dem genialen Transportsystem, mit dem Die Restaurants am Berg versorgt wurden.
Ein Jahr später war dann endlich auch für mich die Zeit gekommen, wir machten richtigen Schiurlaub in Flauchau. Wir waren zwei Wochen dort von denen ich die erste Schikurs machte. Ich konnte garnicht genug griegen und hab meine erste Hundertpunktekarte in zwei Tagen am Übungslift leergefahren. Dann hat mir mein Vater gleich ne Zeitkarte gekauft.
Als ich in der zweiten Woche mit meinem Vater das erstemal ins Schigebiet hochgefahren bin war ich total begeistert von den tollen Gondeln und Sesseln. Nur die zehner Stehgondel in Wagrain konnte ich nicht ausstehen.
Nach dießem Tollen Anfang folgete noch in der Selben Saisong eine Weitere Woche in Flachau und im darauffolgenden Jahr nochmal zwei Wochen Flachau.
Danach war ich in Damüls im Bregenzer Wald, 2 mal Kappl im Paznauntal (ich war natürlich auch in Ischgl und Galtür), Erwald an der Zugspitze, 2 mal Lungau/ Obertauern, 2 mal Allgäu, St Johann in Tirol, am Feldberg und zuletzt in Ellmau in der Schiwelt.
Mein Intresse an Seilbahnen wurde von Jahr zu Jahr immer größer, wobei es mir nie modern genug sein konnte. Je größer und moderner die Bahn, desto intressanter für mich.
Auch im Sommer waren meine liebsten Urlaube die Wanderurlaube in den Alpen, oder den Mittelgebirgen. Und so hatte ich noch Gelegenheit einige andere Bahnen zu fahren, wie z. B. die Arbergondelbahn und diverse Sessellifte.
Und natürlich bin ich als "ncht Gebirgsbewohner" ganz bsonders stolz darauf trotzdem in einer Stadt gebohren geworden zu sein in der zwei der bedeutendsten deutschen Seilbahnen überhaupt stehen: die beiden Heidelberger Standseilbahnen. Die eine ist die erste elektrische Standseilbahn Deutschlands und die andere die Modernste.
- oli
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Gerrit, Du hast Recht. Bevor das überaus interessante Topic verschwindet, will ich meine "Ski-Schnee-Alpen-Karriere" auch kurz darstellen.
Zum Skifahren:
Meine ersten Plastiklatten habe ich ca. 1975, somit im Alter von 5 Jahren, bekommen. Von Skifahren konnte man damals sicher nicht sprechen. Zwischen 1976 und ca. 1982 hatte meine Tante im Sauerland (eine gute Autostunde von uns) Ihren Wohnwagen auf einem Wintercampingplatz untergebracht. Am Eschenberg in Niedersfeld haben wir damals an vielen Wochenenden zwischen Weihnachten und Ostern die Pisten unsicher gemacht. Damals gab es noch reichlich Naturschnee im Sauerland.
1983 war ich dann das erste Mal in den Alpen. Gunzesried im Allgäu war das Ziel einer Osterfreizeit. Skigefahren sind wir meist im Dorf oder in Grasgehren.
1986 bis 1990 war ich in jeden Weihnachtsferien, ebenfalls mit einer Jugendfreizeit in Kaltenbach im Zillertal. Das war dann ja schon richtig hochalpin. Von 1989 bis 2002 hatten meine Eltern im Stubaital einen Wohnwagen abgestellt. Hier bin ich dann mindesten 3-5x pro Jahr für ein paar Tage zum Skifahren gewesen. Seit dieser Zeit fahre ich auch mit 3 Kumpel mindestens ein mal pro Jahr auf "Herrentour". Vielleicht bekomme ich die "Hauptausfahrten" der jeweiligen Jahre noch zusammen
1992 Stubaital
1993 Wolkenstein
1994 Stubaital
1995 Ischgl
1996 Ischgl
1997 Hochmontafon
1998 Zermatt
1999 Arlberg und Wolkenstein
2000 Arlberg
2001 Davos
2002 Saalbach
2003 Serfaus
2004 Arlberg
2005 Samnaun
2006 Val Thorens
Zum Alpinforum:
Ich bin mir auch nicht mehr ganz sicher, wie ich im Herbst 2003 auf das Forum gestoßen bin. Weiß nur, dass ich lange, lange Zeit nur mitgelesen habe. Das Fachwissen einiger User hat mich doch irgendwie überwältigt und schwer beeindruckt. Nach einiger Zeit hab ich dann aber festgestellt, dass ich doch den einen oder anderen sinnvollen Beitrag leisten kann.
Zum Skifahren:
Meine ersten Plastiklatten habe ich ca. 1975, somit im Alter von 5 Jahren, bekommen. Von Skifahren konnte man damals sicher nicht sprechen. Zwischen 1976 und ca. 1982 hatte meine Tante im Sauerland (eine gute Autostunde von uns) Ihren Wohnwagen auf einem Wintercampingplatz untergebracht. Am Eschenberg in Niedersfeld haben wir damals an vielen Wochenenden zwischen Weihnachten und Ostern die Pisten unsicher gemacht. Damals gab es noch reichlich Naturschnee im Sauerland.
1983 war ich dann das erste Mal in den Alpen. Gunzesried im Allgäu war das Ziel einer Osterfreizeit. Skigefahren sind wir meist im Dorf oder in Grasgehren.
1986 bis 1990 war ich in jeden Weihnachtsferien, ebenfalls mit einer Jugendfreizeit in Kaltenbach im Zillertal. Das war dann ja schon richtig hochalpin. Von 1989 bis 2002 hatten meine Eltern im Stubaital einen Wohnwagen abgestellt. Hier bin ich dann mindesten 3-5x pro Jahr für ein paar Tage zum Skifahren gewesen. Seit dieser Zeit fahre ich auch mit 3 Kumpel mindestens ein mal pro Jahr auf "Herrentour". Vielleicht bekomme ich die "Hauptausfahrten" der jeweiligen Jahre noch zusammen
1992 Stubaital
1993 Wolkenstein
1994 Stubaital
1995 Ischgl
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1998 Zermatt
1999 Arlberg und Wolkenstein
2000 Arlberg
2001 Davos
2002 Saalbach
2003 Serfaus
2004 Arlberg
2005 Samnaun
2006 Val Thorens
Zum Alpinforum:
Ich bin mir auch nicht mehr ganz sicher, wie ich im Herbst 2003 auf das Forum gestoßen bin. Weiß nur, dass ich lange, lange Zeit nur mitgelesen habe. Das Fachwissen einiger User hat mich doch irgendwie überwältigt und schwer beeindruckt. Nach einiger Zeit hab ich dann aber festgestellt, dass ich doch den einen oder anderen sinnvollen Beitrag leisten kann.
Planungen 2023/2024
Dez: SFL____________Dez: BKK
Jan: Wilder Kaiser_____Feb: Saalbach
März: Skitour _________März: 3 Vallees
Mai: Stubai
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- gerrit
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@oli: interessant, daß Du lange "nur" mitgelesen hast. Bei mir war das sofort "Liebe auf den ersten Blick", obwohl ich vorher noch nie mit irgendeinem Internet-Forum oder Chat auch nur in Berührung gekommen bin, hab ich mich schon 2 Tage nach dem "Erstkontakt" registriert und jetzt gehört der (fast) tägliche Besuch für mich zur Routine (zumal ich ohnehin sehr viel beruflich am PC zu tun habe und mir auf diese Weise immer wieder "Entspannungspausen" gönnen kann).
Erinnerungen: meine Berichte seit 2005 (bzw. 1983)
Daß wir echt waren, werde ich auch noch erfinden! (Josef Zoderer)
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- Chasseral
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Berge, Seilbahnen und Skifahren und Panoramakarten haben mich schon als Kind magisch angezogen.
Grosse Hobbies wenn ich als Kind zu Hause sass, waren:
- Seilbahnen bauen aus Lego, Fischer-Technik und ähnlichem
- Panoramakarten zeichnen sowie Lifte in Landschafts-Bilder einmalen.
Als Jugendlicher hat sich dieses Hobby ziemlich verloren, da ich für meine vielen Sportarten, die ich in wettkampfmässig ausgeführt habe ziemlich verloren.
(Tennis, Fussball, Volleyball, Triathlon dazu hobbymässig Bergsteigen, Skifahren und Windsurfen).
So um 1993 hat dann das Interesse am Skifahren deutlich nachgelassen. Grund: Fahren auf präparierten Pisten fand ich völlig langweilig, seit die Seilwinde erfunden war und rote/schwarze Pisten völlig eben waren. Touren abseits musste ich alleine machen, weil meine Mitfahrer das nicht gemacht haben. Und alleine wars nicht so spassig und halbwegs gefährlich, so dass ich das auf kurze steile Abstecher beschränkt habe. Ich habe sogar kurz drüber nachgedacht, mit dem Skifahren aufzuhören.
1996 dann der rapide Wandel: Ich entdeckte den Carvingski und neue Bekanntekreise, die überwiegend abseits im Tiefschnee fahren.
Jetzt war mit den neuen Skiern das Pistenfahren plötzlich wieder geil und die ausgedehnteren Ausflüge in den Tiefschnee sowieso. Während ich vorher nur 1-2mal pro Jahr (ca. 10 Tage) in die Alpen gefahren bin, warens jetzt ca. 5mal pro Jahr und 30 Tage auf Skiern.
Das Hobby mit den Seilbahnen und Panoramakarten schlummerte im Hintergrund. 2003 habe ich dann aus irgendweinem Grund, den ich heute nicht mehr kenne, in Google nach Einträgen im Zusammenhang mit historischen Schweizer Seilbahnen gesucht. Da bin ich dann über einen Link aufs Alpinforum gestossen. Und hier war ich völlig verwundert, dass es noch mehr Verrückte gibt, die sich für Seilbahnen interessieren, ebensolche bauen und Panoramakarten malen. Ja, so bin ich hier gelandet ...
Was mich ärgert: Ich habe früher nicht drauf geachtet, welche Lifte bald abgebaut werden. Was hätte ich Bilder fürs Forum machen können ... Echt ein Jammer. Bis 2003 habe ich Seilbahnen nur mal so als Zufallstreffer fotografiert.
Grosse Hobbies wenn ich als Kind zu Hause sass, waren:
- Seilbahnen bauen aus Lego, Fischer-Technik und ähnlichem
- Panoramakarten zeichnen sowie Lifte in Landschafts-Bilder einmalen.
Als Jugendlicher hat sich dieses Hobby ziemlich verloren, da ich für meine vielen Sportarten, die ich in wettkampfmässig ausgeführt habe ziemlich verloren.
(Tennis, Fussball, Volleyball, Triathlon dazu hobbymässig Bergsteigen, Skifahren und Windsurfen).
So um 1993 hat dann das Interesse am Skifahren deutlich nachgelassen. Grund: Fahren auf präparierten Pisten fand ich völlig langweilig, seit die Seilwinde erfunden war und rote/schwarze Pisten völlig eben waren. Touren abseits musste ich alleine machen, weil meine Mitfahrer das nicht gemacht haben. Und alleine wars nicht so spassig und halbwegs gefährlich, so dass ich das auf kurze steile Abstecher beschränkt habe. Ich habe sogar kurz drüber nachgedacht, mit dem Skifahren aufzuhören.
1996 dann der rapide Wandel: Ich entdeckte den Carvingski und neue Bekanntekreise, die überwiegend abseits im Tiefschnee fahren.
Jetzt war mit den neuen Skiern das Pistenfahren plötzlich wieder geil und die ausgedehnteren Ausflüge in den Tiefschnee sowieso. Während ich vorher nur 1-2mal pro Jahr (ca. 10 Tage) in die Alpen gefahren bin, warens jetzt ca. 5mal pro Jahr und 30 Tage auf Skiern.
Das Hobby mit den Seilbahnen und Panoramakarten schlummerte im Hintergrund. 2003 habe ich dann aus irgendweinem Grund, den ich heute nicht mehr kenne, in Google nach Einträgen im Zusammenhang mit historischen Schweizer Seilbahnen gesucht. Da bin ich dann über einen Link aufs Alpinforum gestossen. Und hier war ich völlig verwundert, dass es noch mehr Verrückte gibt, die sich für Seilbahnen interessieren, ebensolche bauen und Panoramakarten malen. Ja, so bin ich hier gelandet ...
Was mich ärgert: Ich habe früher nicht drauf geachtet, welche Lifte bald abgebaut werden. Was hätte ich Bilder fürs Forum machen können ... Echt ein Jammer. Bis 2003 habe ich Seilbahnen nur mal so als Zufallstreffer fotografiert.
Winter 2012/13: 22 Skitage
6x Andorra, 1x Spanien, 12x Deutschland, 3x Österreich
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- Wiede
- Eiger (3970m)
- Beiträge: 4004
- Registriert: 12.09.2003 - 19:22
- Skitage 25/26: 0
- Ski: ja
- Snowboard: nein
- Ort: Ostalb - www.schwaebische-ostalb.de
- Hat sich bedankt: 2 Mal
- Danksagung erhalten: 15 Mal
- schifreak
- Jungfrau (4161m)
- Beiträge: 4470
- Registriert: 22.11.2002 - 06:59
- Skitage 25/26: 0
- Ski: ja
- Snowboard: nein
- Ort: München Giasing
- Hat sich bedankt: 0
- Danksagung erhalten: 4 Mal
Lebenslauf
Also Freunde, jetzt kommt was, -- bis zum 6. 3. 1963 war ja die Welt noch in Ordnung-- aber dann, hat jemand das Licht der Welt erblickt-- wo sich so manche Leut fragen werden-- gibts sowas ?
Ein Typ wurde geboren- mit einem `` Dreh Tick ``- einer der sehr fasziniert war und immer noch iss, von i.d. Regel Sachen oder Gerätendie sich drehn, und Seile die sich bewegen... es ging schon mit Hausgeräten an, das erste Teil was mich besonders begeistert hat, war der Plattenspieler. Ich hörte alles, die Musik war Nebensache, hauptsache die Platte drehte sich... was auch sehr intressant war, mein Cousin hatte ein Grundig Tonbandgerät... das war noch intressanter ; nebenbei vermerkt, das Teil steht jetzt bei mir, und läuft noch bestens...
Ja, und irgendwann hatten wir-- ich war so 4 jahre alt, einen Ausflug nach `` Lanersbach `` gemacht. Und ich war erst gar net so begeistert, hatte ziemliche Angst, vor der `` ESL Egalmbahn ``-- so gings los.Auf Mamas Schoß gings den Berg hinauf-- und auch wieder runter.Meine erste Lift-erfahrung.
Die 2. war dann auf den Wallberg, das war dann schon was anderes, sitzend in kleinen `` Häuschen ``- und die 3. war dann aufs Kreuzeck, naja, die Stützenüberfahrten waren mir net ganz geheuer... war froh, als wir oben ankamen. Das war aber alles im Sommer.
Im Winter gings dann los mit Seilliften- in Bayrischzell aufm Tannerfeld, und am Spitzing... dann kamen Schikurse, von 1-3 mitm Zug gings halt in die bayrischen Schiberge- war ne schöne Zeit.
Na und neben Lifte auf die Berge hatte ich meine ersten Erfahrungen mit `` Aufzügen `` gemacht...mag ich heut auch noch gern- vor allem alte die noch im Originalzustand sind-- leider zunehmend aussterbend..., bin halt immer mitm Radl zu den Hochhäusern, und dort hoffend, daß die Türe offen iss, und mit Aufzügen rumgefahrn... und in Kaufhäusern, damals warn die noch mit Fenstern ausgestattet, und man sah wie s im Schacht aussieht...zu dieser Zeit waren noch Führer im Lift, und nahmen teilweise keine Kinder mit... Lifte sind nur für Erwachsene, so war das damals-- heute gibts sowas noch in Prag, ansonsten kenn ich Führer nur noch auf Fernsehtürmen.
Und im laufenden Alter so mit 10 bin ich halt so jedes Wochende zum Schifahrn- war kein Problem, Busse fuhren ja überall hin...Das blieb im großen Ganzen bis heut so.Ab 19 dann mehr mitm eigenen Auto...
Ich war übrigens bis zu meinem 25 Lebensjahr noch nie nördlicher als Würzburg, wollte außer den Bergregionen von nix was wissen- erst später
wollt ich mal die Großstädte wie Berlin und Hamburg etc. anfahrn, und dort nach Raritäten suchen. Was ich heut auch noch gern mach-- war schon mindestens 20 Mal in Berlin- schon weg. Love Parade etc. - bin übrigens erst ab 30 auf die Idee gekommen, in Discos etc. zu gehn, ( je älter deso schlimmer werdn die Leut
)
heute ists so, ich bin immer noch 100 % auf Seilbahnen und Lifte, 100 % auf Schifahrn, im Sommer Biken und Roller fahrn, und teilweise noch Partys und viiiel Kegeln ( 4 x im Monat )...
Ansonsten bin ich mit Begeisterung Hobby Filmer und Fotograf-- und Eisenbahnfan- sowie Busse, und Straßenbahnen-- auch so n Grund, warum ich sehr gern in andere Städte fahre... nur ist das Problem, daß die meisten Raritäten so langsam aussterben, und die neuen Sachen alle so ziemlich gleich aussehn- wie z. B. die ganzen Lifte mit Rohrmasten...oder Niederflurstraßenbahnen...da bin ich doch wieder froh, n Kind der ``60 er `` zu sein, und die Vergangenheit und das erlebte kann einem niemanden nehmen.
Und früher hätt man sich ja sowas wie Internet nie vorstelln können-- ich bin sehr froh, daß sich das Ganze durchgesetzt hat, und man auf diese Art und Weise Leut kennenlernt die genau so ``verrückt `` sind, wie man selbst...ich dachte auch immer, ich wär der einzige Seil- verrückte...
MFG Fabi
Ein Typ wurde geboren- mit einem `` Dreh Tick ``- einer der sehr fasziniert war und immer noch iss, von i.d. Regel Sachen oder Gerätendie sich drehn, und Seile die sich bewegen... es ging schon mit Hausgeräten an, das erste Teil was mich besonders begeistert hat, war der Plattenspieler. Ich hörte alles, die Musik war Nebensache, hauptsache die Platte drehte sich... was auch sehr intressant war, mein Cousin hatte ein Grundig Tonbandgerät... das war noch intressanter ; nebenbei vermerkt, das Teil steht jetzt bei mir, und läuft noch bestens...
Ja, und irgendwann hatten wir-- ich war so 4 jahre alt, einen Ausflug nach `` Lanersbach `` gemacht. Und ich war erst gar net so begeistert, hatte ziemliche Angst, vor der `` ESL Egalmbahn ``-- so gings los.Auf Mamas Schoß gings den Berg hinauf-- und auch wieder runter.Meine erste Lift-erfahrung.
Die 2. war dann auf den Wallberg, das war dann schon was anderes, sitzend in kleinen `` Häuschen ``- und die 3. war dann aufs Kreuzeck, naja, die Stützenüberfahrten waren mir net ganz geheuer... war froh, als wir oben ankamen. Das war aber alles im Sommer.
Im Winter gings dann los mit Seilliften- in Bayrischzell aufm Tannerfeld, und am Spitzing... dann kamen Schikurse, von 1-3 mitm Zug gings halt in die bayrischen Schiberge- war ne schöne Zeit.
Na und neben Lifte auf die Berge hatte ich meine ersten Erfahrungen mit `` Aufzügen `` gemacht...mag ich heut auch noch gern- vor allem alte die noch im Originalzustand sind-- leider zunehmend aussterbend..., bin halt immer mitm Radl zu den Hochhäusern, und dort hoffend, daß die Türe offen iss, und mit Aufzügen rumgefahrn... und in Kaufhäusern, damals warn die noch mit Fenstern ausgestattet, und man sah wie s im Schacht aussieht...zu dieser Zeit waren noch Führer im Lift, und nahmen teilweise keine Kinder mit... Lifte sind nur für Erwachsene, so war das damals-- heute gibts sowas noch in Prag, ansonsten kenn ich Führer nur noch auf Fernsehtürmen.
Und im laufenden Alter so mit 10 bin ich halt so jedes Wochende zum Schifahrn- war kein Problem, Busse fuhren ja überall hin...Das blieb im großen Ganzen bis heut so.Ab 19 dann mehr mitm eigenen Auto...
Ich war übrigens bis zu meinem 25 Lebensjahr noch nie nördlicher als Würzburg, wollte außer den Bergregionen von nix was wissen- erst später
wollt ich mal die Großstädte wie Berlin und Hamburg etc. anfahrn, und dort nach Raritäten suchen. Was ich heut auch noch gern mach-- war schon mindestens 20 Mal in Berlin- schon weg. Love Parade etc. - bin übrigens erst ab 30 auf die Idee gekommen, in Discos etc. zu gehn, ( je älter deso schlimmer werdn die Leut
heute ists so, ich bin immer noch 100 % auf Seilbahnen und Lifte, 100 % auf Schifahrn, im Sommer Biken und Roller fahrn, und teilweise noch Partys und viiiel Kegeln ( 4 x im Monat )...
Ansonsten bin ich mit Begeisterung Hobby Filmer und Fotograf-- und Eisenbahnfan- sowie Busse, und Straßenbahnen-- auch so n Grund, warum ich sehr gern in andere Städte fahre... nur ist das Problem, daß die meisten Raritäten so langsam aussterben, und die neuen Sachen alle so ziemlich gleich aussehn- wie z. B. die ganzen Lifte mit Rohrmasten...oder Niederflurstraßenbahnen...da bin ich doch wieder froh, n Kind der ``60 er `` zu sein, und die Vergangenheit und das erlebte kann einem niemanden nehmen.
Und früher hätt man sich ja sowas wie Internet nie vorstelln können-- ich bin sehr froh, daß sich das Ganze durchgesetzt hat, und man auf diese Art und Weise Leut kennenlernt die genau so ``verrückt `` sind, wie man selbst...ich dachte auch immer, ich wär der einzige Seil- verrückte...
MFG Fabi
Fabi,alpiner Schifreak
TSC 2012-13, Stand 20.01.2013 - 17 Sektionen Bike, 20 Schitage in Tirol ; Zillertal, Stubaital, Ötztal, Kitzbühel,Schiwelt , Schijuwel Alpbach ;
TSC 2012-13, Stand 20.01.2013 - 17 Sektionen Bike, 20 Schitage in Tirol ; Zillertal, Stubaital, Ötztal, Kitzbühel,Schiwelt , Schijuwel Alpbach ;
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- Dennut
- Vogelsberg (520m)
- Beiträge: 568
- Registriert: 17.03.2005 - 20:55
- Skitage 25/26: 0
- Ski: ja
- Snowboard: nein
- Ort: Dortmund
- Hat sich bedankt: 0
- Danksagung erhalten: 2 Mal
Also ich bin per zufall zum Alpinforum gekommen und somit fürs Interesse für Lifte, habe mich aber schon vorher für Skigebiete interessiert, habe ungefähr 8 Ordner voll mit Prospekten voll von A wie Adelboden is Z wie Zell am See, Skiorte aus D, A, CH, und I. Bin durchs suchen bei Google auf LiftWorld aufmerksam geworden, habe dort dann zum erstenmal Bilder vom Speikboden gepostet und dann durch zufall im Menü Forum gelesen. Habe erst immer ein paar Tage mitgelesen und dann auch schließlich registriert. Mittlerweil bin ich fast immer mit einem offen Fenster vom Internet Explorer im Forum angemeldet.
ZUm Ski fahren bin ich mit drei gekommen, erst immer am Zwölferkogel auf Rutschschieern, und dann mit 5 in die Skischule und seit dem 2 mal im Jahr so 3-4 Wochen nach Saalbach Hinterglemm wo wir eine Ferienwohnung haben.
Meine erste Seilbahnfahrt war der Bayblift in Mitterlengau, mein erster Sessellift die DSB an der Hochalm, die erste (EUB war die Zwölferkogel-Nordbahn und die erste PB war die von der Schmittenhöhe im Alter von 2 jahren wo ich das erste mal Schnee gesehen habe
ZUm Ski fahren bin ich mit drei gekommen, erst immer am Zwölferkogel auf Rutschschieern, und dann mit 5 in die Skischule und seit dem 2 mal im Jahr so 3-4 Wochen nach Saalbach Hinterglemm wo wir eine Ferienwohnung haben.
Meine erste Seilbahnfahrt war der Bayblift in Mitterlengau, mein erster Sessellift die DSB an der Hochalm, die erste (EUB war die Zwölferkogel-Nordbahn und die erste PB war die von der Schmittenhöhe im Alter von 2 jahren wo ich das erste mal Schnee gesehen habe