Gar keine schlechte Idee. Ob das allerdings auch den Bauern passt ist die andere FrageSeilbahnjunkie hat geschrieben:Da hilft nur noch eins, Zwangsenteignung.
Eibl: Neuer Sessellift für 2006/07 geplant
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- Seilbahnjunkie
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Da bin ich mir nicht sicher. Grundsätzlich muss das Projekt im öffentlichen Interesse sein, aber wie weit das geht ist nicht klar. Für einen Braunkohletagebau können ganze Dörfer umgesiedelt werden, und der Kohleabbau ist auch privat. Tatsache ist doch das der ganze Ort wenn nicht noch mehr von der Bahn lebt und ich denke das ist durchaus öffentliches Interesse.
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wienerblut
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Ja, auf mich machts auch den Eindruck, dass da jetzt endgültig eine Offensive über die Öffentlichkeit gestartet wurde. Wobei es nicht die erste dieser Art zu sein scheint, denn die Rollerbahn konnte "komischerweise" nur Wochen, nachdem in vielen Medien (auch orf.at) vom Aufschwung am Eibl und vor allem von den Neubauplänen zu lesen war, "aus rechtlichen Gründen" nicht aufsperren. Da steckt sicher eine Strategie dahinter - aber nachdem wir hier in einem öffentlich zugänglichen Forum sind, möchte ich da gar nicht viel versuchen, herum zu deuten (auch wenn es diebischen Spaß machen würdejul hat geschrieben:Wenn ich mir das durchlese, dann glaub ich eher daran, dass der Betreiber Druck auf die Grundstückseigentümer machen will.
Ich hab leider keine Zahle zu Grunde liegen - ich glaub aber, dass die letzte Saison alles andere als extrem schlecht war. Der Schnee kam zwar spät, aber dann hielt er extrem lang durch, speziell in der Voralpengegend gabs Massen (zur Erinnerung - die Verbindung zwischen Türnitz und Annaberg war ein paar mal gesperrt)!d-florian hat geschrieben:...nach der letzten extrem schlecht Saison und dem womöglich geplatzten Projektes..
Hm, das ist wohl aber auch nicht der Weisheit letzter Schluß...Seilbahnjunkie hat geschrieben:Da hilft nur noch eins, Zwangsenteignung.
Was die Bahn betrifft, so ist klar, dass Ersatz her muss - und das schon eher gestern als heute. Auch wenn der Lift einer der Generation "Unkaputtbar" ist, mit 35 Jahren ist das ein alter Greis. Was die Planungen betrifft - mich persönlich reissen sie nicht vom Hocker, da das Gebiet nicht unbedingt zu jenen gehört, die eine Kombibahn brauchen. Und ich warne gerade am Eibl davor, blindlings die Liftkapazität zu vervielfachen und die Pisten ausser acht zu lassen. Im oberen Bereich fährt man viel auf Almwiesen, dort sollts kein Problem sein. Allerdings sind schon im mittleren Bereich einige Engstellen, wo man die Almwiesen schlichtweg durch einen Forstweg verbunden sind. Nach unten hin - also zur Talstation des Lifts - gibts ein verästeltes System an schmalen Schneisen oder Schiwegen (richtig, wieder Forststrassen), dort würde es sich wohl grausam abspielen, wenn plötzlich doppelt bis drei mal so viele Leute herumrutschen. Von der Pistenbeschaffenheit an den Einfahrten in diese Engstellen rede ich schon gar nicht mehr, da kam selbst bei viel Schnee (siehe mein Bericht vom Februar dieses Jahres) bereits die Erde heraus. Ich hoffe halt, dass diese Nachdenkpause noch ein paar kreative Ideen weckt, wie man das lösen will...
- Gletscherfloh
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Ich glaub beim Kohletagbau wird doch hauptsächlich mit der Energieversorgung argumentiert.
Die Argumente für ein Skigebiet sind da doch deutlich dürftiger. Skifahren ist in Österreich zwar mehr als eine Sportart, aber mit ausreichender "Skigebiets-Versorgung" wird man wohl kaum eine Enteignung von Privateigentum argumentieren können
.
Die Abhängigkeit vom Tourismus (die in einigen westösterreichischen Seitentälern gegeben ist) darf man nicht auf ganz Österreich übertragen. Türnitz ist kein typischer Tourismusort, sondern im prinzip ein alter Industrieort (wobei die Industrie zum Gutteil in den vergangenen Jahrzehnten dort verschwunden ist). Die paar Arbeitsplätze im Skigebiet und die dort erzielte Wertschöpfung (es handelt sich hauptsächlich um Wochenendausflugstourismus, Nächtigungen spielen da weniger eine Rolle) sind zwar sicher nicht unwichtig für die Region, stellen aber bei weiten nicht so einen Basissektor wie in den typischen Tourismusregionen Österreichs dar.
Trotzdem ist es natürlich ärgerlich, dass die ambitionierten Pläne am Eibl durch engstirnige Grundbesitzer ins Wanken kommen ...
Die Argumente für ein Skigebiet sind da doch deutlich dürftiger. Skifahren ist in Österreich zwar mehr als eine Sportart, aber mit ausreichender "Skigebiets-Versorgung" wird man wohl kaum eine Enteignung von Privateigentum argumentieren können
Die Abhängigkeit vom Tourismus (die in einigen westösterreichischen Seitentälern gegeben ist) darf man nicht auf ganz Österreich übertragen. Türnitz ist kein typischer Tourismusort, sondern im prinzip ein alter Industrieort (wobei die Industrie zum Gutteil in den vergangenen Jahrzehnten dort verschwunden ist). Die paar Arbeitsplätze im Skigebiet und die dort erzielte Wertschöpfung (es handelt sich hauptsächlich um Wochenendausflugstourismus, Nächtigungen spielen da weniger eine Rolle) sind zwar sicher nicht unwichtig für die Region, stellen aber bei weiten nicht so einen Basissektor wie in den typischen Tourismusregionen Österreichs dar.
Trotzdem ist es natürlich ärgerlich, dass die ambitionierten Pläne am Eibl durch engstirnige Grundbesitzer ins Wanken kommen ...
- Seilbahnjunkie
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"Kurier" vom 21.10.2005
Ressort: Chronik
Seite: 13
Ausgabe: N.Ö/West,Morgen
Liftbetrieb am Eibl gesichert
TÜRNITZ Die Schlagzeilen in den Zeitungen waren düster, die Nerven einiger Politiker in der Skigemeinde Türnitz, Bezirk Lilienfeld, angespannt. Grund: Der Grundeigentümer hatte den Vertrag mit den Eibl-Liften für die Nutzung des Gästeparkplatzes platzen lassen. Nach intensiven Verhandlungen zeichnet sich nun aber doch noch ein Happy End ab.
"Es hat sich alles in Wohlgefallen aufgelöst. Der Vertrag kann demnächst unterschrieben werden. Wir müssen das Schriftstück nur noch prüfen. Ich bin froh, dass das geklappt hat. Schließlich brauchen wir und die Wirtschaft die Touristen", berichtet Parkplatzbesitzer Franz Palwein.
Auch Eibl-Lifte-Geschäftsführer Peter Schakmann ist ein Stein vom Herzen gefallen. "Der Winterbetrieb ist damit über Jahre gesichert." Eine "Pattstellung" gebe es laut Schakmann allerdings noch beim Neubau der Liftanlagen am Türnitzer Hausberg. "Da ist noch nichts fix."
Ressort: Chronik
Seite: 13
Ausgabe: N.Ö/West,Morgen
Liftbetrieb am Eibl gesichert
TÜRNITZ Die Schlagzeilen in den Zeitungen waren düster, die Nerven einiger Politiker in der Skigemeinde Türnitz, Bezirk Lilienfeld, angespannt. Grund: Der Grundeigentümer hatte den Vertrag mit den Eibl-Liften für die Nutzung des Gästeparkplatzes platzen lassen. Nach intensiven Verhandlungen zeichnet sich nun aber doch noch ein Happy End ab.
"Es hat sich alles in Wohlgefallen aufgelöst. Der Vertrag kann demnächst unterschrieben werden. Wir müssen das Schriftstück nur noch prüfen. Ich bin froh, dass das geklappt hat. Schließlich brauchen wir und die Wirtschaft die Touristen", berichtet Parkplatzbesitzer Franz Palwein.
Auch Eibl-Lifte-Geschäftsführer Peter Schakmann ist ein Stein vom Herzen gefallen. "Der Winterbetrieb ist damit über Jahre gesichert." Eine "Pattstellung" gebe es laut Schakmann allerdings noch beim Neubau der Liftanlagen am Türnitzer Hausberg. "Da ist noch nichts fix."
- gerrit
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Nach einem Insider aus der Seilbahnbranche ist jetzt der Bau einer Kombibahn für 2006 fix.
Erinnerungen: meine Berichte seit 2005 (bzw. 1983)
Daß wir echt waren, werde ich auch noch erfinden! (Josef Zoderer)
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Bericht aus NÖN vom 11.04.2006
Eibl: Neubau geplatzt, der Lift steht im Sommer still
HIOBSBOTSCHAFT / Ab 29. April fährt am Türnitzer Hausberg nur die Rodelbahn, kein Roller- & Liftbetrieb.
VON MARKUS ZAUNER MEHR DAZU
Reaktionen zur einstweiligen Lifteinstellung...
Amtliche Mitteilung der Marktgemeinde Türnitz..
Diskussionsforum der Marktgemeinde Türnitz...
www.tuernitz.at
TÜRNITZ / Mit rund neun Millionen Euro hat die Eibl-Lifte Türnitz GesmbH das Großprojekt am Eibl kalkuliert. Das Prunkstück des Neubaus: ein Sechsersessellift kombiniert mit Achtergondeln. Jetzt steht fest: Das für den Türnitzer Tourismus viel versprechende Vorhaben ist definitiv geplatzt, bestätigen Helmut Meder, dessen Privatstiftung die Mehrheit an der Eibl-Lifte GesmbH hält, und Peter Schakmann, der geschäftsführende Gesellschafter der Eibl-Lifte.
Umstrittener Infoabend und
Anwaltsbrief als Auslöser
,,Den endgültigen Ausschlag zu dieser Entscheidung gaben der Informationsabend von Karl Tröstl und seinem Sohn Stefan sowie ein Brief des Anwaltes der Grundbesitzer Tröstl und Westermayr“, lassen Meder und Schakmann in einer Stellungnahme verlauten. Die Vorgeschichte: Zum besagten Infoabend (NÖN/13) waren zwar Gemeinderäte, Wirte und Liftpersonal eingeladen, erstaunlicherweise aber nicht Geschäftsführer Peter Schakmann und der Türnitzer Bürgermeister Franz Auer.
Nicht betroffen: Der EiblJet fährt in jedem
Fall weiter, sagt Peter Schakmann
Im Rechtsanwaltsbrief selbst, der der NÖN vorliegt, wird unter anderem die Bonität der Eibl-Lifte Türnitz GesmbH angezweifelt. Die erste Konsequenz aus dem mangels Einigung mit den Grundbesitzern geplatzten Liftneubau: Meder und Schakmann verzichten im Sommer 2006 auf den Lift- und Rollerbetrieb. Denn: ,,Ein Sommerbetrieb für zwei Monate wäre unrentabel“, erklärt Schakmann. Bis Ende Juni müssten, so der Geschäftsführer, beim derzeitigen Zweiersessellift nämlich neue Auflagen erfüllt werden, um diesen behördlich weiter betreiben zu dürfen.
Für den Winter 2006/2007 wollen Schakmann und Co. vorerst genau erheben lassen, welche Bau- und Sanierungsmaßnahmen erforderlich sind. ,,Danach wird entschieden, ob diese Investitionen noch getätigt werden“, erklärt Schakmann. Der künftige Winterliftbetrieb durch die Eibl-Lifte sei zum jetzigen Zeitpunkt daher völlig ungewiss.
,,Müssen drei bis fünf Mitarbeiter abbauen“
Während der Eibljet, die Allwetterrodelbahn am Türnitzer Hausberg, am 29. April normal in die Sommersaison startet, zeigt die Einstellung des Sommerliftbetriebes bereits erste negative Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. ,,Normalerweise hatten wir im Sommer zehn Bedienstete, jetzt müssen wir drei bis fünf Mitarbeiter abbauen“, kündigt Schakmann an.
Abzuwarten gilt es auch, wie sich der Touristenstrom am Eibl entwickelt. Seit der Übernahme der Eibl-Lifte durch Meder und Schakmann im November 2000 wurden jedenfalls in Summe an die 500.000 Besucher gezählt. . .
HIOBSBOTSCHAFT / Ab 29. April fährt am Türnitzer Hausberg nur die Rodelbahn, kein Roller- & Liftbetrieb.
VON MARKUS ZAUNER MEHR DAZU
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TÜRNITZ / Mit rund neun Millionen Euro hat die Eibl-Lifte Türnitz GesmbH das Großprojekt am Eibl kalkuliert. Das Prunkstück des Neubaus: ein Sechsersessellift kombiniert mit Achtergondeln. Jetzt steht fest: Das für den Türnitzer Tourismus viel versprechende Vorhaben ist definitiv geplatzt, bestätigen Helmut Meder, dessen Privatstiftung die Mehrheit an der Eibl-Lifte GesmbH hält, und Peter Schakmann, der geschäftsführende Gesellschafter der Eibl-Lifte.
Umstrittener Infoabend und
Anwaltsbrief als Auslöser
,,Den endgültigen Ausschlag zu dieser Entscheidung gaben der Informationsabend von Karl Tröstl und seinem Sohn Stefan sowie ein Brief des Anwaltes der Grundbesitzer Tröstl und Westermayr“, lassen Meder und Schakmann in einer Stellungnahme verlauten. Die Vorgeschichte: Zum besagten Infoabend (NÖN/13) waren zwar Gemeinderäte, Wirte und Liftpersonal eingeladen, erstaunlicherweise aber nicht Geschäftsführer Peter Schakmann und der Türnitzer Bürgermeister Franz Auer.
Nicht betroffen: Der EiblJet fährt in jedem
Fall weiter, sagt Peter Schakmann
Im Rechtsanwaltsbrief selbst, der der NÖN vorliegt, wird unter anderem die Bonität der Eibl-Lifte Türnitz GesmbH angezweifelt. Die erste Konsequenz aus dem mangels Einigung mit den Grundbesitzern geplatzten Liftneubau: Meder und Schakmann verzichten im Sommer 2006 auf den Lift- und Rollerbetrieb. Denn: ,,Ein Sommerbetrieb für zwei Monate wäre unrentabel“, erklärt Schakmann. Bis Ende Juni müssten, so der Geschäftsführer, beim derzeitigen Zweiersessellift nämlich neue Auflagen erfüllt werden, um diesen behördlich weiter betreiben zu dürfen.
Für den Winter 2006/2007 wollen Schakmann und Co. vorerst genau erheben lassen, welche Bau- und Sanierungsmaßnahmen erforderlich sind. ,,Danach wird entschieden, ob diese Investitionen noch getätigt werden“, erklärt Schakmann. Der künftige Winterliftbetrieb durch die Eibl-Lifte sei zum jetzigen Zeitpunkt daher völlig ungewiss.
,,Müssen drei bis fünf Mitarbeiter abbauen“
Während der Eibljet, die Allwetterrodelbahn am Türnitzer Hausberg, am 29. April normal in die Sommersaison startet, zeigt die Einstellung des Sommerliftbetriebes bereits erste negative Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. ,,Normalerweise hatten wir im Sommer zehn Bedienstete, jetzt müssen wir drei bis fünf Mitarbeiter abbauen“, kündigt Schakmann an.
Abzuwarten gilt es auch, wie sich der Touristenstrom am Eibl entwickelt. Seit der Übernahme der Eibl-Lifte durch Meder und Schakmann im November 2000 wurden jedenfalls in Summe an die 500.000 Besucher gezählt. . .
- snowflat
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Quelle: ORFKein Neubau des Liftes am Eibl
Der geplante Neubau des Liftes am Eibl bei Türnitz ist geplatzt. Auch der Betrieb des alten Liftes wird aller Voraussicht eingestellt. Grund ist ein Streit zwischen den Grundbesitzern und den Liftbetreibern.
Streit über Rollerstrecke
Die Verhandlungen zwischen Grundbesitzer und Liftbetreiber dauerten Monate lange, aber ohne Ergebnis. Grund für die Diskussionen ist eine Rollerstrecke entlang eines Güterweges, die vorwiegend im Sommer genutzt wird.
Die Sommertouristen konnten bisher mit dem Lift auf den Berg fahren, und dann mit einem Mountain-Roller talwärts fahren.
Keine Einigung bei einem Punkt
In den Vertragsverhandlungen über die Benutzung dieses Weges konnte man sich eigentlich nur in einem wesentlichen Punkt nicht einigen: Die Grundeigentümer bieten einen Bittleihvertrag an, der jederzeit Kündbar ist, die Liftbetreiber wiederum fordern einen Dienstbarkeitsvertrag mit Kündigungsschutz.
Die Grundeigentümer über die Entscheidung
Stefan Tröstl, Vertreter der Grundeigentümer, über die Entscheidung: "Der Dienstbarkeitsvertrag ist eine andere Rechtsform als ein Bittleihvertrag. Es wurde deswegen nicht zugestimmt, weil es seitens der Landwirtschafskammer und der Forstinspektion eine klare Empfehlung gibt, Forststraßen nicht über einen Dienstbarkeitsvertrag zu öffnen."
Der Geschäftsführer der Eibl-Lifte kontert
Der Geschäftsführer der Eibl-Lifte, Peter Schakmann kontert:
"Dieser Bittleihvertrag ist täglich kündbar, und es nutzt uns nichts, wenn der 25 Jahre geht. Der wird von keiner Förderstelle, von keiner Bank und von uns nicht akzeptiert."
Aufregung im Ort
Deshalb haben die Betreiber jetzt einen Schlusspunkt gesetzt. Im Ort herrscht Aufregung, immerhin hängen etliche Arbeitsplätze an dem Lift, auch indirekt, etwa in der Gastronomie.
Alleine im vergangenen Winter wurden rund 50.000 Gäste am Eibl-Lift gezählt, im Sommer sind es normalerweise doppelt so viele.
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!
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Türnitz adé
Aus: Der Sessellift am Eibl wird fix abgebaut!
EXKLUSIV / Der Liftbetrieb am Türnitzer Hausberg ist definitiv Geschichte, bestätigen die Eibl-Lifte. . .
VON MARKUS ZAUNER
siehe
http://www.noen.at/redaktion/n-lil/arti ... 44&cat=316
EXKLUSIV / Der Liftbetrieb am Türnitzer Hausberg ist definitiv Geschichte, bestätigen die Eibl-Lifte. . .
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- gerrit
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Dafür wird damit eine lohnende Abfahrtsvariante bei der Tirolerkogelüberschreitung entstehen, bis jetzt hatte man bei der Abfahrt Richtung Türnitz die Wahl zwischen dem unten ziemlich verwachsenen Sterngasslgraben und der Piste vom Eibel. Wenn dort nicht mehr präpariert wird, ergeben sich bei entsprechender Schneelage gute Tiefschneemöglichkeiten.
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Daran hatte ich auch schon gedachtgerrit hat geschrieben:Dafür wird damit eine lohnende Abfahrtsvariante bei der Tirolerkogelüberschreitung entstehen, bis jetzt hatte man bei der Abfahrt Richtung Türnitz die Wahl zwischen dem unten ziemlich verwachsenen Sterngasslgraben und der Piste vom Eibel. Wenn dort nicht mehr präpariert wird, ergeben sich bei entsprechender Schneelage gute Tiefschneemöglichkeiten.
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dast ist wirklich traurig und ich frage mich wieso kann das passieren und gerade in Österreich, wo Schisport als Nationalsport gilt...
Trotzdem denke ich, wenn sie etwas mehr Flexibilität haben, dann könnten sie für die kommende Wintersaison mit den Raupen eine Shuttle-Service anbieten und die Freerider vom Tal bis zum Berg bringen und damit könnte in Türnitz ein Tiefschnee-Eldorado entstehen, natürlich bei entsprechender Schneelage.
Auch nachdenklich sind die Schneeschuhwanderungen und andere Wintersportmöglichkeiten die ohne Lift gehen
Trotzdem denke ich, wenn sie etwas mehr Flexibilität haben, dann könnten sie für die kommende Wintersaison mit den Raupen eine Shuttle-Service anbieten und die Freerider vom Tal bis zum Berg bringen und damit könnte in Türnitz ein Tiefschnee-Eldorado entstehen, natürlich bei entsprechender Schneelage.
Auch nachdenklich sind die Schneeschuhwanderungen und andere Wintersportmöglichkeiten die ohne Lift gehen
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So was haben sie auch am Sattelberg letztes Jahr probiert. Mit dem Ergebnis, dass der Satelberg seit heuer LSAP ist.Stani hat geschrieben:
Trotzdem denke ich, wenn sie etwas mehr Flexibilität haben, dann könnten sie für die kommende Wintersaison mit den Raupen eine Shuttle-Service anbieten und die Freerider vom Tal bis zum Berg bringen und damit könnte in Türnitz ein Tiefschnee-Eldorado entstehen, natürlich bei entsprechender Schneelage.
Als Kleinskigebiet hat man es eben nicht leicht, vor allem dann, wenn attraktivere Ziele gleich um die Ecke sind.
MFG Dachstein
Skitage 2012/13: 62 Stubaier Gletscher 11.10.12 Kurzbesuch, Hintertuxer Gletscher - 8.11.12 - Nach getaner Arbeit..., KSH 15.11.12 - Überm Nebelmeer, Obertauern (S) / 26.11.2012 / (Noch) klein, aber fein, Loferer Alm 8.12.12 - 8er Schwarzeck, Flachauwinkl - Kleinarl 9.12.12 - eine unbekannte Seite...,Schiwelt 13.12.12 - ein kalter Skinachmittag, Verbindungsbahn Alpbachtal 14.12.12,Dachstein West - 24.12.12 Antiweihnachtsstressski, Zinken, 31.12.12 --Jahresendski--, Heutal, 9.1.13 - Spaß im Schnee in der Näh', Rauris 9.1.13, Gemischte Gefühle, Gaißau Hintersee - 16.1.13 *Nebelflucht* Zauchensee 23.1.13, Reitherkogel 24.1.13 - Nachtschi überm Inntal, SFL - Ersatz Stubaier Gletscher 25.1.13, Fanningberg 2.3.13, Silvretta - Arena 24. / 25. 4. 13 - Ischg(ei)l, Sölden 5.5.13 - und die wollen wirklich zusperren?!
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siehe auch http://noe.orf.at/stories/144252/
Bezirk Lilienfeld 17.10.2006
Eibl-Lift wird doch nicht abgebaut
Der Skilift auf den Eibl in Türnitz wird vorläufig doch nicht abgebaut. Ein Einspruch der Grundbesitzer verhindert, dass die gesamte Anlage wie geplant nächste Woche entfernt wird.
Lift wegen Überalterung gesperrt
Der Lift war am 30. Juni wegen Überalterung behördlich gesperrt worden, die nötige Modernisierung ist an dem Streit zwischen den Grundbesitzern und den Liftbetreibern gescheitert.
Anwalt der Grundbesitzer sorgt für Aufschub
Nun hätte die komplette Anlage abgebaut werden sollen. Der Anwalt der Grundbesitzer sorgte aber für einen Aufschub, der Zeitpunkt des Abbaus müsse mit den Grundbesitzern vereinbart werden, was auch passieren wird.
Liftbesitzer rechnet mit Abbau im Frühjahr
Liftbesitzer Helmut Meder spricht von einem Aufschub, möglicherweise werde die Anlage erst im Frühjahr entfernt, aber sie werde sicher abgebaut, denn die nötigen Investition von einer Million Euro sei unter den gegebenen Umständen kein Thema.
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gernot
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und noch eine meldung im kurier
"Kurier" vom 17.10.2006
Trauermarsch abgesagt
Aufregung um Lift-Partezettel
In tiefer Trauer geben wir bekannt, dass unser geliebter Skiberg, Wanderberg und Arbeitgeber vieler Türnitzer, Herr Eibl, im Jahre 2006, nach einem Jahr Geiselhaft (...)für immer aus unserer Mitte gerissen wurde".
Die Wogen um die Liftsperre am Eibl in Türnitz, Bezirk Lilienfeld, haben sich längst noch nicht geglättet. Das beweist ein kurioser Partezettel, der in den vergangenen Tagen herumgereicht wurde - Autor unbekannt. Die Aufregung ist groß.
Abschied
Dabei wollten sich die Türnitzer am vergangenen Sonntag in aller Stille von "ihrem" Eibl, auch einem Hausberg der St. Pöltener Skifans, verabschieden. Geplant gewesen wäre ein Trauermarsch vom Gasthaus "Loatwangl" über die ehemalige Rollerstrecke hinauf zur Bergstation. Bei einem Picknick in der Nähe des Gipfelkreuzes hätten die Trauergäste dem Lift dann "Adieu" gesagt. Gekommen ist es aber ganz anders.
Der Lift-Partezettel, in dem von einer "rücksichtslosen und geldgierigen Verbrecherbande" (der KURIER distanziert sich von solchen Aussagen) zu lesen ist, sorgte bei der Trauermarsch-Organisatorin Gerlinde Tröstl für solchen Unmut, dass sie die Wanderung kurzerhand absagte.
"Es ist natürlich traurig, dass es den Lift nicht mehr gibt. Aber so weit darf man einfach nicht gehen. Mit solchen Anschuldigungen möchte ich nichts zu tun haben", sagt Tröstl.
Mit 150 bis 200 Personen hätte sie bei dieser einmaligen Kundgebung gerechnet. Nur ein paar wenige dürften dann doch zum Gipfelkreuz marschiert sein.
Auswirkungen
Tröstl, die mehr als 6000 Unterschriften für den Erhalt des Eiblliftes sammelte, hat ihren Kampf nun endgültig aufgegeben. "Es hat keinen Sinn mehr. Ich habe mit Politikern gesprochen, Aktionen gestartet. Nun ist es zu spät. Nach diesem Winter wird man dann sehen, wie fatal die Auswirkungen auf die Gemeinde sein werden."
Wie berichtet, soll in den kommenden Tagen und Wochen mit dem Abbau der Anlage begonnen werden. Und mit dem Lift-Partezettel ist die Causa "Eibl" nun noch um ein trauriges Kapitel reicher.
- lanschi
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NÖN:
Man kann einen Lift nicht so einfach schließen, und schon gar nicht abreißen, solange es dafür eine Konzession gibt?!
Was ist das für ein geiles Gesetz?Eibl-Lift: Kein Abbau
EXKLUSIV / Grundeigentümer-Berufung gegen Abbruchbescheid gab Verkehrsministerium statt und verweist auf Betriebspflicht.
VON ASTRID KRIZANIC-FALLMANN
TÜRNITZ / Im Herbst 2006 schien alles gelaufen: Der Betrieb des Zweiersesselliftes am Eibl wurde eingestellt und dessen baldige Schleifung angekündigt.
Aufgrund der Berufung zweier Grundbesitzerfamilien gegen den Abbruchbescheid des Landes Niederösterreich vom 18. 9. 2006 hat das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technik diesen nun ersatzlos aufgehoben. „Bei einem Doppelsessellift handelt es sich um eine öffentliche Seilbahn, für welche eine Konzession erforderlich ist. Mit der verliehenen Konzession ist unter anderem auch die Verpflichtung verbunden, die Seilbahn während der in der Konzession festgelegten Konzessionsdauer und in den darin ausgewiesenen Zeiträumen zu betreiben, das ist die so genannte Betriebspflicht“, zitiert der Sprecher der Grundeigentümer aus dem Bescheid des Ministeriums vom 24. Juli.
„Einstellung wird lediglich vorübergehend angesehen“
Außerdem weist er noch auf einen weiteren Umstand hin: „Die mit Bescheid des Landes vom 12. 6. 2006 aus brandschutztechnischen Gründen verfügte Einstellung kann lediglich als vorübergehende Betriebseinstellung angesehen werden. Dies ergibt sich eindeutig aus der Gesamtheit des Bescheides, wonach aufgrund der bestehenden Betriebspflicht als Frist für die Wiederaufnahme des Betriebes der 30. 6. 2008 festgelegt wurde. Die Konzession besteht vom 17. 4. 1989 noch bis zum 25. 12. 2031“, so der Grundeigentümer-Sprecher. Der abermals bekräftigt, dass diese immer dafür gewesen wären, dass der Lift nicht abgerissen wird.
„Wir sagen dazu gar nichts und werden unseren Weg gehen“, kommentiert indes Peter Schakmann seitens der Eibl-Lifte die neue Entwicklung. „Eine Weiterführung des Liftes wäre für die Gemeinde Türnitz von beachtlichem Interesse“, meint Bürgermeister Franz Auer, „die Entscheidung ist aus wirtschaftlicher Sicht eine, die das Unternehmen selbst zu treffen hat.“ Und Auer weiter: „Seitens der Gemeinde ist eine finanzielle Beteiligung ausgeschlossen.“
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wienerblut
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Es scheppert wieder einmal im Alpenvorland...
(Quelle NÖN)
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No comment...Liftmisere: Tröstl für Neuwahlen
TÜRNITZ / Eibl-Grundeigner stellt Misstrauensantrag gegen Ortschef und will Neuwahlen. Auer: ,,Tröstl möchte für eigene Fehleinschätzung Gemeinderat verantwortlich machen.“
VON MARKUS ZAUNER
Gemeinderat Stefan Tröstl, der Sprecher jener zwei Grundbesitzer, die gegen den Abbruchbescheid des Zweiersesselliftes am Eibl berufen haben, holt zum Rundumschlag aus.
„Bürgermeister Franz Auer hat als ehemaliger Betreiber der Eibl-Lifte von der bis 2031 geltenden Konzession und der damit verbundenen Betriebspflicht gewusst und nur zugeschaut, wie die jetzigen Eigentümer Meder und Schakmann einfach zugesperrt und alles nach Mitterbach mitgenommen haben,“ behauptet Tröstl, der im April 2006 aus der ÖVP-Fraktion ausgeschlossen worden ist und nun als ,,wilder“ Mandatar fungiert.
,,Ganzer Gemeindevorstand hat nur zugesehen. . .“
Tröstl hat gegen Auer einen Misstrauensantrag eingebracht und fordert den Rücktritt des gesamten Gemeindevorstandes sowie Neuwahlen. Denn: ,,Für mich ist erschreckend, dass der gesamte Gemeindevorstand nichts unternommen hat. Im Gegenteil: Er hat zugesehen, wie Schneekanonen, Pistengeräte und Roller, die teilweise mit Gemeindegeldern mitfinanziert wurden, einfach nach Mitterbach gebracht wurden. “
ÖVP-Bürgermeister Franz Auer kosten die Rücktritts- und Neuwahlaufforderungen (die ÖVP hält im Gemeinderat die absolute Mehrheit) nur ein müdes Lächeln: ,,Herr Tröstl war 2006 als Sprecher der Grundbesitzer maßgeblich für die Probleme verantwortlich, die zum Ende des Liftes führten. Eineinhalb Jahre später kommt er auf die Idee, für die eigenen schweren Fehleinschätzungen den Bürgermeister und den Gemeinderat verantwortlich zu machen. Der Misstrauensantrag ist also eine ziemliche Spätzündung.“
Die Grundbesitzer und ihr Sprecher hätten, so Auer, ,,noch immer nicht kapiert, dass der Lift Herrn Meder gehört und dieser entscheidet, was er mit seinem Betrieb tut und mit wem er geschäftlich kooperiert.“
Auer: ,,Hoffentlich hat Tröstl Zeit für kommende Sitzung“
Und: ,,Jeder wird verstehen, dass Partner à la Stefan Tröstl vielleicht nicht diejenigen sind, mit denen man leicht und vertrauensvoll zusammenarbeitet. Wieder einmal zeigt sich, wie schlecht die Grundbesitzer vertreten und beraten sind“, sagt Auer. Seine abschließende Breitseite: ,,2007 nahm Tröstl bisher an keiner Gemeinderatssitzung teil. Hoffentlich hat er für die kommende Sitzung über seinen Misstrauensantrag Zeit. . .“
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Re:
Hallo und guten Tag,Seilbahnjunkie hat geschrieben:Glaub ich nicht, so Grundstückseigentümer können ganzschön stur sein. Und das die die Rodelbahn verkaufen ist auch möglich, denn wenn kein Lift mehr steht kommen bestimmt weniger Leute. Außerdem wär ich auch sauer wenn man mich so blokieren würde.
Da hilft nur noch eins, Zwangsenteignung.
als Neuling hier möchte ich mich kurz vorstellen:
Ich bin 53 Jahre alt, in NÖ geboren, einen Großteil meiner Jugend habe ich in Türnitz gelebt und bin aus persönlichen Gründen mit 24 Jahren ins Ausland gegangen, war 3 Jahre in Nord- und Zentralafrika, 7 Jahre in Griechenland u. die letzten 21 Jahre war ich in Nord- Deutschland, jetzt vor 2 Monaten bin ich in die Heimat, nach Türnitz zurückgekehrt.
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Natürlich habe auch aus dem Ausland das Geschehen in Türnitz weiter mit verfolgt, mit Wehmut musste ich dass „Eibl- Lifte Sterben“, auch das Abwandern der Roller verfolgen.
Nach meiner Rückkehr in die Heimat habe ich natürlich das „Thema 1“ hier mit einigen Betroffenen diskutiert und muss feststellen, dass die Öffentlichkeit unzureichend, einseitig und falsch informiert wurde.
Der allgem. Meinung:
„die Grundbesitzer „blockieren“ den Weiterbestand des Ferien- Paradies Eibl
muss ich vehement widersprechen.
Vielmehr habe ich herausgefunden, dass hier vermutlich Riesen Summen öffentlicher Fördermittel geflossen sind und zu kurzfristige Bindungen ausgehandelt wurden, weiters verhindern politische Interessen einen gesunden Fortbestand der Tourismus Region.
Herr Meder ist kein Heiliger, sondern ein knallharter Geschäftsmann!
Die Grundbesitzer wollen sich nur nicht bevormunden bzw. übervorteilen lassen und dass mit Recht!
mfG Johann Z.
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