Mann beim NORDIC WALKING vom Blitz getroffen

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d-florian
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Mann beim NORDIC WALKING vom Blitz getroffen

Beitrag von d-florian »

Köflach 13.09.2005
Mann und Hund von Blitz erschlagen
Ein Nordic Walker und sein Hund sind am Dienstagnachmittag in Köflach von einem Blitz erschlagen worden. Der junge Mann war nahe dem Gestüt Piber während eines Gewitters unterwegs.

Wiederbelebung half nicht mehr
"Er war blutüberströmt, weil er durch den Blitzschlag vornüber direkt auf die Asphaltstraße gestürzt ist. Wir haben sofort die Wiederbelebungsmaßnahmen durchgeführt. Leider, trotz aller notärztlichen Maßnahmen, konnten wir nichts mehr für ihn tun. Es war ein ganz schrecklicher Einsatz, weil der Mann vermutlich noch sehr jung gewesen ist, um die 25 Jahre. Der tote Hund lag ein paar Meter weiter", schildert Rotkreuz-Mitarbeiter Michael Kienzer.


In der Südweststeiermark sind zu der Zeit schwere Gewitter niedergegangen. Der Mann dürfte beim Nordic Walking direkt in das schwere Unwetter hineingeraten sein.

hört sich echt hart an! LAut den NAchrichten hat der Blitz in das eine HAndgelenk eingeschlagen und ist durch das ander Handgelenk wieder aus ihm herausgeschossen :roll:
..aber scheiß drauf.. Weltcup ist nur einmal im Jahr....

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trincerone
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Beitrag von trincerone »

LAut den NAchrichten hat der Blitz in das eine HAndgelenk eingeschlagen und ist durch das ander Handgelenk wieder aus ihm herausgeschossen
hm... :roll: ungewöhnlich - der Weg des geringsten Widerstandes zum Erdpotential kann doch eigentlich nur entweder durch die Stöcke (wenn sie aus Metall sind z.B.) oder durch den menschlichen Körper verlaufen. Aber dass der Strom erst durch den Körper fließt und dann doch durch den Stock. Na ja, irgendeinen Grund wirds schon haben, vielleicht war der eine gerade in der Luft oder sowas?? Jedenfalls in dem Fall besonders ungünstig, da der Strom dann vermutlich im Bereich der Herzens langgeflossen ist. :(
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mic
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Beitrag von mic »

...da fallen mir Schrittspannung und Spannungstrichter ein.
Ein Blitzeinschlag jagt einige 100 000 Ampere in die Erde. Noch im Umkreis von 20 Metern fließt Strom durch den Boden. Befindet sich ein Mensch in diesem so genannten Spannungstrichter, überbrückt er, je weiter seine Fuße auseinander stehen, eine umso größere Spannung. Diese Schrittspannung kann einen gefährlichen Stromstoß durch den Körper treiben, zu schweren Verletzungen und vorübergehender Lähmung führen. Kann man sich vorm Gewitter nicht in Haus oder Auto retten, lautet daher eine der Regeln: Füße zusammen, in die Hocke und auf Abstand gehen zu Einschlagstellen wie Bäumen, anderen Menschen oder Metallgegenständen - wie eben Zeltstangen.
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trincerone
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Beitrag von trincerone »

Klingt sehr überzeugend. Danke.
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