Warteschlangen an Liftanlagen

... darf auch mal absolut nix mit dem Thema des Forums zu tun haben!
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Stephan

Warteschlangen an Liftanlagen

Beitrag von Stephan »

Jeder Skifahrer kennt sicher diese Situation:
Es ist Wochenende und der Run auf die Skigebiete hat begonnen. Ganze Blechlawinen schieben sich langsam in die Skiorte. Auf der Skipiste - oder besser gesagt am Lift geht´s dann weiter. Die Talstation kommt in Sicht und man fängt an zu fluchen: eine trichterförmige, zum Lifteinstieg hin immer schmaler werdende Menschenmenge drängt bzw. DRÄNGELT sich in Richtung Lift. Zunächst weiß man überhaupt nicht, wo man sich hinten einreihen soll...die Schlange ist im hinteren Bereich nämlich zehn Meter breit. Nun geht der Spass los: man schiebt die Ski Zentimeter um Zentimeter nach vorne, der Boden ist von Skiern übersät. Und sobald du wieder irgendwo vor dir zwischen irgendwelchen Skiern eine Lücke erspähst, schiebst du deinen eigenen Ski schnell vor, um deinen "Gegnern" gegenüber die bessere Ausgangsposition zu haben und möglichst schneller an die Reihe zu kommen. Ein paar Kinder halten sich für besonders gewitzt, rutschen unter der Absperrung durch und stellen sich lachend gleich ganz vorne an. Anstatt "Hinten anstellen!" zu rufen, lachen die Eltern noch über ihre "ach so wohlerzogenen" Kids, anstatt sie zur Rücksichtnahme zu erziehen.
Ich frage mich und euch: MUSS DAS SO SEIN?
Übrigens: In manchen amerikanischen Skiresorts bekommen "Drängler" ihr Ticket sofort abgenommen - ersatzlos.
In jedem Supermarkt, in jeder Kantine,vor jeder Waschstraße und überall sonst schaffen es Menschen, sich zivilisiert zu verhalten, sich an einer Schlange hinten anzustellen und zu warten, bis sie an die Reihe kommen. Nur wir, die Skifahrer, kriegen das irgendwie nicht geregelt. Aber warum eigentlich nicht? Stattdessen steht man völlig entnervt in einem Getümmel von Leuten, versucht, sich zu verteidigen, um eines Tages doch noch vorne anzukommen und lässt sich die nagelneuen Ski von den Stöcken anderer zerkratzen. Kann man das nicht ändern?
Ich fände es schön, wenn mein Beitrag den einen oder anderen mal zum darüber nachdenken anregen würde, mich selbst eingeschlossen.

Ich grüße alle Ski- und Snowboard-Freaks!

Euer Stephan
Zuletzt geändert von Stephan am 07.05.2003 - 15:17, insgesamt 1-mal geändert.

alpin

Re: Warteschlangen an Liftanlagen

Beitrag von alpin »

Da hab ich keine Probleme!
Ich kenn die meisten Liftangestellten und brauch mich so nicht Hinten anzustelllen! :twisted:
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MM
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Beitrag von MM »

Des stimmt nicht ganz.Der Durchschnittliche Europäer schafft es auch nicht
das einfache Prinzip des Reisverschlusses auf Autobahnen oder Straßen anzuwenden.
Und so is es halt auch bei Liftschlangen.
Da hilft nur eins, Schnaps auspacken einen Trinken. Net ärgern weil man ist ja der einzige der im Urlaub is und keinen Stress hat . :biggrin:
so kommts mir zumindest vor!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


ciao Marco
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Beitrag von F. Feser »

am reissverschluss find ichs teilweise schon fast ne frechheit.
überall in den Zeitungen liest man, man soll bis vor fahren, etc. Es werden spezielle Schilder angefertigt, damit man das "einfädeln" lernt etc ... und was passiert, wenn man es "richtig" macht? man bekommt ein hupkonzert und stinkefinger zu sehen, wenn man mit 5 - 10 km/h schneller an den "doch so intelligenten" die direkt auf die rechte spur eingefädelt haben vorbeifährt. Vom reingelassenwerden: da muss man dann schon auf blech spielen, und hoffen, dass man reingelassen wird! Nach dem reissverschlussprinzip ist das klar geregelt: 1 auto rechts 1 auto links 1 auto rechts ...
denjenigen, die sich da nicht daran halten (ich red großteils von der rechten spur) und anderen die einfahrt verweigern droht nach neuster deutscher rechtslage sogar ein Bußgeld!
An den Liften hab ich eigentlich auch kein Problem damit, nur wenn mal einer von hinten mit speed angeschossen kommt, und dann an eim vorbeifährt (in der schlange), die ski zerkratzt, und dann noch frech meint: "sind ja eh nur leihski" ... dem ghört normalerweise gleich ticket entzogen, und mit dem skistock und dem kommentar: "deine vielleicht schon, meine nickt" eine übergebraten.
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Beitrag von Alpi »

Mit den Warteschlangen am Lift hab ich auch kein Problem denn
1. kann man sowieso nichts dran ändern :wink:
2. wenns halbwegs nee moderne Anlage is steht man eh nichts lange
3. das ich sowieso meist am SA oder unter der Woche Schifahrn geh wo weniger los ist.

Noch was zu den oben angesprochenen Leihski.
Manche Urlauber glauben nur weil es nicht ihre eigenen Ski sind, das sie damit machen können was sie wollen. Da sieht man so manchen der dann die geräumte und gestreute Straße zu seinem Hotel runter rutscht oder nach dem ausgiebigen Apre`Ski die Leihski einfach in den nächsten Bach wirft.
Solche Sachen mußen doch nicht sein oder?
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Alpenkoenig
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Beitrag von Alpenkoenig »

Das mit dem Drängeln ist halt so ein mitteleuropäischer Sport.
Und dieser Sport wird eigentlich nur von Männer ausgeübt, kann mich selten an vorbeidrängende Frauen erinnern.
Das ganze wird in Psychostudien wahrscheinlich dann als Naturinstinkt/trieb aus vergangenen Zeiten gedeutet. ("Jäger und Sammler").
Zusätzlich ist das ganze auch eine Modifikation, ein Engländer wird von Geburt an das Drängeln verboten, der wird sich immer artig in der Reihe anstellen. ("queue")
Uns Österreichern wird schon auf Schulschikursen gelernt, wie man möglichst schnell von Punkt A nach B kommt. Includiert in der Ausbildung ist dann noch eine höfliche, aber bestimmte Erwiderung auf eventuell anfallende Verbalattacken.
Wie schon in den Vorgängerposts erwähnt, ist es auch ein Spiegelbild des Straßenverkehrverhaltens. Wenn man deutsche Autobahnen mit amerikanischen vergleicht, dann braucht man sich nicht über das verschiedene Anstellverhalten beider Länder wundern.
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starli
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Beitrag von starli »

Puh ..

1. Drängeln ist mir an den Liftspuren noch nicht so negativ aufgefallen, eben mit Ausnahme von Kindern, Ski-Vereinsmitgliedern (aller Altersgruppen) und einige Snowboarder, die abgeschnallt vorbeigehen. Häufung in der Reihenfolge. Da ich oft allein bin, fahr ich aber gerne an den leuten vorbei, soweit es der Platz zuläßt, und fülle dann die Sessel- oder Gondelplätze, die oft sowieso ungefüllt geblieben wären ...

2. Tip: Sommer auf's Stilfserjoch. Da stehen die Leute teilweise einzeln hintereinander, hundert Meter den Berg hinauf, obwohl genügend Platz für die Trichterform wäre. Das find ich auch nicht grad angenehmer ;-) Aber dran vorbeifahren tut (fast) keiner..

3. Viel nerviger find ich folgendes:
a) mitten in der Liftzufahrt (Kontrollbereich) stehen bleiben, sich umdrehen und auf irgendwelche Kollegen warten
b) mitten am Eingang stehen bleiben und auf Kollegen warten, damit alle zusammen raufkommen
c) mitten am Eingang stehen bleiben und den Einstieg oder den Bügel verpassen
d) in der Aufzählung eigentlich nix verloren, aber am meisten nerven mich natürlich (aktive) Raucher ,-)

Und ich muß leider feststellen, daß die unter Punkt 3 genannten Vorfälle jährlich ansteigen und schlimmer werden. Irgendwie werden die Skifahrer immer dümmer :-)
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Beitrag von MM »

Des sind ja die schönsten, erst drängeln wie die verrückten und dann vorne auf andere warten.
:aerger:
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Julian
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Beitrag von Julian »

MM hat geschrieben:Des sind ja die schönsten, erst drängeln wie die verrückten und dann vorne auf andere warten.
:aerger:
Genau. Ich könnt grad kotzen, wenn ich seh, dass da ne riesen Schlange am Lift ist und viele der Sessel nicht voll besetzt bzw. GAR NICHT besetzt sind, nur weil die Leute vorne die Schranken (sofern vorhanden) blockieren und einfach so lange direkt davor stehen bleiben, bis die Freunde vorn angekommen sind. Sowas ist schlicht und einfach asozial.

Doch das ist eben nicht nur bei Skifahren so. Fast überall wird hierzulande gedrängelt bzw. genörgelt, wenn es zu lange dauert. Autoverkehr als anzuführendes Beispiel.
Diese Probleme gibt es in den USA nicht, vorallem nicht im Verkehr....
nix.

Michael Meier
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Beitrag von Michael Meier »

Ich weis nicht was ihr alle habt! Ich musste dieses Jahr grad 1mal anstehen! und das an der Wasserfallenbahn! Da gibt es diese Probleme alle nid denn ohne das die Kabinen voll besetzt sind werden sie nicht abgeschossen. Und mit nem Guten Bier und ein Paar Kumpels vergeht die Stunde im Flug!
Emilius3557
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Beitrag von Emilius3557 »

Ich muss sagen, dass ich diesen Winter eigentlich recht positive Erfahrungen mit Wartezeiten gemacht habe - allerdings werde ich auch immer ungeduldiger, weil eben Wartezeiten und Chaos heutzutage dank moderner Lifte abgenommen haben.
Das mit der Rüpelei nervt mich auch, genauso die Raucherei in Liftschlangen. Jeder kann sich selbst gerne zu Tode qualmen, aber bitteschön ohne mich!
Aber ob die Rüpelei zugenommen hat? Das ist schwer zu sagen.
Ich habe allerdings den Eindruck, dass es viele andere Skifahrer und Snowboarder eben NICHT stört zu warten! Zumindest erwecken sie diesen Eindruck. Ich bin auch gegen Hektik und Stress im Urlaub, aber ganz normal zügig nach vorne fahren und einsteigen müsste doch drin sein - anstatt zu schlafen, zu bummeln, im Weg zu stehen, auf dem Förderband hinzufallen usw. Auf diese Weise könnten viele Warteschlangen stark verkürzt werden oder zumindest entzerrt.
Manchmal sind aber auch die Betreiber an chaotischen Einstiegssituationen Schuld, durch merkwürdige Absperrungen, defekte Liftpasskontrollgeräte (4 SB Rigi in Hopfgarten! Jeder zweite Sessel leer, aber Wartezeiten, weil nur ein "Piepser" funktionier hat!).
Positiv wie immer: Trois Vallées. Wenn man sich nicht auf gewisse Anlagen oder Ziele festlegt, kommt man eigentlich fast den ganzen Tag ohne große Wartezeiten durch, die auch nur an gewissen neuralgischen Punkten entstehen, die aber mit Kenntniss und Geschick gut zu umgehen sind.
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Downhill
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Beitrag von Downhill »

Hmmm das mit den Warteschlangen ist so ein Problem...
Dass die meisten zu dumm sind zum anstehen würd ich nicht mal sagen. Wie soll man sich denn in der "Traube" (meistens zig Meter breit) denn richtig anstellen? Da gibt's überhaupt keine Ordnung. Da müsste halt viel mehr vorgesorgt werden (mehr Absperrungen z.B.). Aber bitte nicht so wie am Pitztaler Gletscher, wo man dann alle paar Meter 180° wenden muss... das ist sehr unpraktisch mit Ski/Snowboard etc. :-(((
Der Vergleich mit der Strasse hinkt insofern, als es auf Strassen vorgegebene Fahrspuren gibt, an Liften (fürs Anstellen) so gut wie nicht...
Wobei starli recht hat: es gibt nichts schlimmeres als wenn die Lifte trotz langer Schlangen nicht ausgelastet werden! Am schlimmsten finde ich da die Situation in Italien... da schaffen es die wenigsten, z.B. nen 6KSB voll zu besetzen. Da muss einfach auch das Liftpersonal konsequenter sein! So freundlich das it. Personal ist... aber da könnten sie ruhig mal etwas durchgreifen :-)
Dove vai senza sci?
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Beitrag von GMD »

Starli hat recht. Eine stehende Menge, aber jeder zweite Sessel, Bügel oder Gondel geht nicht voll nach oben. Nur weil es so Leute gibt, die es nicht zehn Minuten ohne ihren Schatz oder Kollegen aushalten. Die grossen möglichen Förderleistungen werden so gar nicht ausgenutzt. Hier haben SSB und PB einen Vorteil, die werden jeweils gefüllt.

Was die Leihskis angeht: ich habe mal auf einem Bahnhof gearbeitet, an dem man Fahrräder mieten konnte. Ihr glaubt es nicht wie die manchmal zurück kamen. Es gibt wirklich Leute, die, wenn die Sachen nicht ihnen gehören, damit machen was sie wollen.
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Beitrag von Mike »

@starli
mitten am Eingang stehen bleiben und auf Kollegen warten, damit alle zusammen raufkommen
Das finde ich auch das größte Problem.
Als ich vor zwei Jahren in Vail - Colorado war, war ich von der dortigen
Anstehdisziplin begeistert. Die Leute stehen alle locker da, keiner steigt
einem auf die Ski. Im (perfekt funktionierenden) Reisverschluss kommen
die Leute von links und rechts. Kurz vorm Einstieg fragen die Leute noch, wenn sie nur zu zweit sind, ob noch eine Zweiergruppe da ist.
Und die Sessel waren wirklich so gut wie alle voll. (Bei einem 4KSB hab ich minutenlang keinen einzigen leeren Platz gesehen.)
Ich finde die Liftbediensteten sollten bei starkem Andrang die Leute dazu auffordern, die Kapazität auszunutzen.
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Alpi
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Beitrag von Alpi »

Ich finde die Liftbediensteten sollten bei starkem Andrang die Leute dazu auffordern, die Kapazität auszunutzen.
:!: Das funktioniert nicht :!:

Du kannst den Leuten hundertmal sagen sie sollen sich z.b. zu 4t anstellen, die machen das einfach nicht! Du kannst schreien und fuchteln wie du willst, wir habens sogar mal mit einer Trillerpfeife probiert und es hat auch nichts genützt.
Ein weiteres Problem dieser Art ist wenn ein Schilehrer mit einer Gruppe kleiner Kinder zum Schranken kommt kann er ja nur mit einem Sessel mitfahren. Es muß aber auf jedem Sessel mindestens ein Erwachsener mitfahren, was macht man also?
Man fragt den nächstbesten ob er bitte mit den Kindern hochfahren würde.
Aber ums verrecken nicht!
Daher haben wir uns immer angewöhnt den Schranken am Zugang so lange nicht zu öffnen bis sich einer bereiterklärt mitzufahren.
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Ram-Brand
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Beitrag von Ram-Brand »

Ja das Nervt mich auch alles:

1. Boards und Ski im Eingang anziehen, so das man nicht mit Schuß bis nach vorne fahren kann.

2. Das manche Einheimische meinen sie seinen die Kings und könnten machen was sie wollen. Besonderst Jugendliche & Kinder.

3. Lifte bei langer Schlange ich gefüllt werde, wie oben angesprochen.

4. Absoluter Oberhammer. Gleich verprügeln. Warten vor der Schranke.
Ich wollte durch in dieses d..e Kind bleib da stehen. Bin ich einfach an der
Nebenschranke schnell mit durchgehuscht.

5. Gleich töten: Liftvandalismus. Sitze zerstechen, Bubble & Gondelfenster ankogeln oder zerkratzen!

6. Müll durch die gegen Schmeissen. Scheiß auf die Alpen!

7. Skier auf den Boden legen weil man in die Hütte geht. (Besonders wenns an engstellen ist)

8. Durch den Wald fahren. Ist ja so cool und schadet keinem!

9. Mehr fällt mir nicht ein! Aber es gibt bestimmt noch mehr.
:evil: :evil: :evil:
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starli
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Beitrag von starli »

hui, ram & andere, ihr habt einige genannt, die ich vergessen hab :) Wobei das durch-den-wald-fahren ist mir relativ wurscht ...

Hab heuer aber in Nauders und See zwei Skilehrer gesehen .. der eine in Nauders, ziemlich alt, raucht im Schlepplift und schmeißt seine Kippe einfach weg. In See, eine junge Snowboardlehrerin mit jungen Schülern, raucht im Sessellift.

Beides mal hab ich eine Beschwerde-Mail geschrieben, ob's was nützt, weiß ich nicht, aber ein Versuch ists wert. Skilehrer sollten schließlich als Vorbild gelten..

Liftwärter füllt Sessel: Doch, am Stubaier funktioniert das ganz gut. Zwar nicht mit der Tonbandstimme am Rotadl, aber wenn am Eisjoch einer der Liftkerle dasteht und ordentlich rabau macht "he, weiter!" dann geht das ganz gut. Da gibts ja jetzt auch so "gebogene" absperrungen, daß man 2-3 Leute vor der Einfahrt die Spur nicht mehr wechseln kann. Einerseits gut, weil dann vielleicht mal einige eben nicht zu 6. reinkommen und woanders mitfahren "müssen", andererseits kann man als Einzelfahrer nicht schnell mal die Spur wechseln, wenn vor einem mal wieder die Leute nicht weitergefahren sind...

Kontrollautomaten zu wenig: Ist mir in Fiss schon ein paar mal negativ aufgefallen, bei einige 4er Sesselliften sind hier die Drehkreuze nur ca. 2-3 Personen vor der Lifteingangs-Schranke, und einer der 4 Drehkreuze auch noch für Kinder "reserviert" (ok, man kann sich bücken) - da geht oft viel verloren ..

Reißverschlußprinzip: Funktioniert bei 2-seitig-anstehenden Schleppliften/DSB recht gut, hab ich in Tirol die Erfahrung gemacht..

Kurven in Liftanstehspuren mit engen Radien: Echt nervig, muß ich euch zustimmen. Ganz extrem wie schon genannt die 180°-Kurven am Pitztaler, die es auch am Stubaier gibt... obwohl, da paßt dann eh nur mehr einer durch, da ists fast angenehmer als in so einer breiten 4/6er Sessel Spur mit enger Kurve ..

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