Neues am Stubaier Gletscher

Infrastrukturelle Neuigkeiten aus Österreich
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k2k
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Beitrag von k2k »

Der Verbindungsweg wird grad freigeschaufelt, im unteren Teil war's schon fertig.
Ich hab mir die Sache genau angeschaut, ich bin ziemlich sicher dass die Bahn Gletscherstützen braucht. Ich halte das Joch für nicht hoch genug, um ein so langes Spannfeld ziehen zu können. Ich bin tierisch gespannt, wie das gelöst wird.
Mit dem Bau wurde übrigens noch nicht angefangen, aber zur voraussichtlichen Bergstation wurde bereits ein Weg präpariert.
"Seilbahnen sind komplexe technische Systeme. Sie sind Werke innovativen vielschichtigen Schaffens und bilden ein spannungsvolles Zusammenspiel technischer und wirtschaftlicher, politischer, sozio-kultureller und landschaftlicher Faktoren." (Schweizerisches Bundesamt für Kultur)

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F. Feser
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Beitrag von F. Feser »

Die Bahn wird nicht Eisjoch heissen ...

Noch mehr Komfort am Stubaier Gletscher
Die Stubaier Gletscherbahn feiert ihr 30jähriges Firmenjubiläum mit dem Bau der neuen Achter-Gondelbahn ?Schaufeljoch?. Rund 7 Millionen EUR investiert der Betreiber der Stubaier Gletscherbahn für die neue Aufstiegshilfe.


Stubaier Gletscher ?
ohne Bergausrüstung einfach auf 3.000 Meter

Der Stubaier Gletscher, nahe Innsbruck gelegen, ist eines der grössten Ganzjahresskigebiete in Österreich. Mit dem Bau der neuen Achter- Gondelbahn 'Schaufeljoch' wird der Komfort für Skifahrer, Boarder und Wanderer weiter verbessert.

Die hochmoderne Bahn wird rechtzeitig zum Winterauftakt im Oktober 2003 in Betrieb gehen und 2.400 Personen pro Stunde rasch und bequem von der Bergstation Eisgrat zum 'Top of Tyrol' auf 3.165 m dem höchsten Punkt des Gletscherskigebiets bringen.

Damit erreichen endlich auch Spaziergänger ohne Bergausrüstung die Dreitausender des Stubaitals und die Jochdohle, das schwebende Restaurant, dass allein aufgrund seiner modernen Architektur einen Besuch wert ist. Von der Terrasse aus haben Sie bei guter Fernsicht einen Ausblick auf die Dreitausender der Ostalpen bis fast nach Venedig.

Im Sommer verkürzt die bequeme Auffahrt zum Top of Tyrol die Gehzeiten ins Hochgebirge enorm und ermöglicht die Besteigung von Dreitausendern als einfache Tagestour.

In nur zwanzig Minuten Gehzeit kann man von der Jochdohle, dem höchstgelegenen Bergrestaurant Österreichs, über einen gesichterten Steig den 'Kleinen Isidor' mit 3.200 Metern besteigen.
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Emilius3557
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Beitrag von Emilius3557 »

Wo hast du denn diesen recht reißerischen Text her, der mit Superlativen nicht gerade geizt?
auf 3.165 m dem höchsten Punkt des Gletscherskigebiets bringen.
Das ist doch falsch! Außer sie bauen die DSB Wildspitze ab!
ermöglicht die Besteigung von Dreitausendern als einfache Tagestour.
Oje! Da wird dann auch ein Publikum herumlaufen.... :twisted:
"Ich dachte nicht, dass es so etwas wie Gletscherspalten gibt...!" :D
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Rob
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Beitrag von Rob »

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F. Feser
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Beitrag von F. Feser »

jop, genau
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Downhill
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Beitrag von Downhill »

"Top of Tyrol"? Naja... da ist der Hintere Brunnenkogel am Pitztaler dann doch einiges höher und der ist auch von einer geschlossenen Bahn erschlossen (müsst also im Sommer auch für Fussgänger tauglich sein...)
Wie auch immer... ich wart schon auf die erste Schlagzeile, "Halbschuhtourist stürzt im Stubaital in Gletscherspalte" :mrgreen:
Dove vai senza sci?
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k2k
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Beitrag von k2k »

In dem Text steht noch mehr Schwachsinn:
Damit erreichen endlich auch Spaziergänger ohne Bergausrüstung die Dreitausender des Stubaitals und die Jochdohle, das schwebende Restaurant, dass allein aufgrund seiner modernen Architektur einen Besuch wert ist.
Das ging auch vorher schon "ohne Bergausrüstung" über den Gletscherpfad - da ist so mancher in Turnschuhen hochspaziert, wie ich selbst gesehen hab.
Von der Terrasse aus haben Sie bei guter Fernsicht einen Ausblick auf die Dreitausender der Ostalpen bis fast nach Venedig.
Wie bitteschön sieht man von der Jochdohle in die Ostalpen? Durch die Schaufelspitze durch oder was? Auch bei Venedig hab ich Zweifel , aber da steht wenigstens ein "fast" davor, und die Richtung könnt vielleicht sogar passen, man sieht ja schön in die Dolomiten. Aber doch nicht in die Ostalpen :evil:
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starli
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Beitrag von starli »

HILFE ..

ok, der reihe nach

1. Das "top of tyrol" bezieht sich auf das Restaurant Jochdohle, und das ist wohl unbestritten - jedenfalls in den Skigebieten - das höchste ganzjährig bewirtschaftete Restaurant Tirols

2. Der Stubaier Gletscher steht ebenfalls in den Ostalpen, da man zum Ötztaler Hauptkamm schauen kann stimmt also die Bezeichnung (Westalpen = Schweiz, Ostalpen = Österreich - bin ich doch prinzipiell richtig, oder?) Auch wenn der Blick in die Zillertaler Alpen von der Jochdohle wg. des Zuckerhütels wohl wirklich nicht sooo gut ist ;-)

3. Die Gefahr von Gletscherspalten gabs früher eher, weil man eben auf dem "Stubaier Gletscherpfad" entlang des SL Eisjoch laufen mußte. Der mittels Turnschuhe nun wirklich nicht gefahrlos begehbar war. Das fällt ja dann weg. Und der markierte Steig zum kleinen Isidor, da ist nun wirklich keine Gletscherspalte ,-) Und auf dem Windach- und Gaiskarferner haben die nix rumzulaufen, basta! :-)

4. Das mit Venedig ist natürlich schwachsinn, das sieht man ja nicht mal von der Marmolada aus. Vielleicht meinen die Venezien, das könnte durchaus noch drin sein... aber die Zugspitze macht auch Werbung mit ihrem "und bei besonders schönen Tagen und einem besonders guten Fernglas, kann man sogar die Frauenkirche in München sehen" ..
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k2k
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Beitrag von k2k »

Westalpen = Schweiz, Ostalpen = Österreich - bin ich doch prinzipiell richtig, oder?
Hmm, ich seh das ein wenig anders. Ich habe bei "Ostalpen" in erster Linie das Glockner-/Venediger- und Tauerngebiet im Sinn. Als Westalpen dagegen die 4000er des Wallis und Montblancgebietes. Die Gebiete dazwischen hätte ich anders klassifiziert, nicht nach Ost oder West. Ich lasse mich allerdings gern belehren.
@Marius, erleuchte mal unser Halbwissen :D. Du studierst doch in der Richtung, oder?
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Julian
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Beitrag von Julian »

Ich finds schade.
Es ist dann nichts mehr besonderes mehr da oben. Die Berge werden plattgetrampelt und Müll fliegt rum. Wer auf der Höhe rumkurvt, hat (meistens) ein wenig alpine Erfahrung und verhält sich (meistens) korrekt, wirft nicht mit Müll um sich und spart Wasser. Wenn dort Touristen in Alltagslatschen hochkommen, wird dieser Punkt dort seinen Reiz verlieren (was er eh durch das neue Restaurant schon getan hat, die Holzhütte fand ich um klassen schöner). Außerdem wird das Restaurant überrannt werden. Echt schade...
Bald gibt es nen Mt. Everest Express...
nix.
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Beitrag von Emilius3557 »

Also so problematisch wie Julian sehe ich die Situation dort oben nicht, mich hat der etwas zu reißerische Text etwas geärgert.

Zu Ostalpen-Westalpen: Das lernt zumindest in meinem Studiengang nicht. Die allgemein akzeptierte Einteilung ist folgende:
Ostalpen: Vom Wiener Wald bis einschließlich Bernina Gruppe. Der Piz Bernina ist mit 4049 m. der höchste Ostalpenberg und einzige Viertausender.
Westalpen: Alles westlich der Bernina Gruppe.

Zur Aussichtsfrage: da die Skibergstationen meistens nicht (Gott sei Dank nicht!) auf die Hauptgipfel führen, sind die Panoramablicke von "naturbelassenen" Punkten wie dem Zuckerhütl oder der Wildspitze meistens eindrucksvoller. Es gibt allerdings auch den "Großglockner"-Effekt, der wäre: vom Großglockner aus, sieht man den Großglockner nicht, weshalb ein markanter Blickfang fehlt.
Mein bisher eindruckvollstes Ostalpenpanorama habe ich bei dem genialsten Wetter, dass man sich vorstellen kann im September 2000 von der Wildspitze erlebt. Aber Sommer 2001 Zugspitze war auch nicht schlecht und Sommer 2001 von der Müllerhütte am Zuckerhütl auf die grünen Wiesen um Sterzing und im Hintergrund die roterglühenden Dolomiten, das hatte auch was.

Einigen wir uns darauf:
die neue 8 EUB Schaufeljoch bringt vor allem für uns Skifahrer Vorteile, nutzt aber auch dem Sommertourismus der Gletscherbahnen, weil sie die Gäste problemloser weiter hinauf und direkt zur Jochdohle transportieren können. Außerdem sollte doch die Ver- und Entsorgung der Jochdohle erheblich einfacher werden. Für Bergsteiger gilt: die Schaufelspitze wird endgültig zum "Altherren/weiber3000er", die Hildesheimer Hütte ist nun in 1/2 h erreichbar, auch die Stubaier Wildspitze, wobei die etwas schwieriger zu besteigen sein soll. Auch die Zuckerhütl Skitour wird beschleunigt, möglicherweise auch die Fußbesteigung, man muss aber einige hundert Höhenmeter erstmal absteigen.
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k2k
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Beitrag von k2k »

Außerdem sollte doch die Ver- und Entsorgung der Jochdohle erheblich einfacher werden.
Das ist wohl wahr. Da fährt nämlich im Moment noch ne Spezial-Pistenraupe mit Wasser-/Abwassertank hin und her.
Aber auch sonst bin ich mit den Kompromissvorschlägen einverstanden :D
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Beitrag von Emilius3557 »

Diese Spezialraupe wird doch auch weiterhin fahren müssen, allerdings erheblich kürzer, oder? Da die 8 EUB ja oben am Grat endet und nicht direkt neben der Jochdohle.
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starli
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Beitrag von starli »

Hm, macht das dann Sinn? Am Eisgrat habens doch sicher Anschlüsse für die Pistenraupe, um das Abwasser und Frischwasser auszutauschen..
Angenommen, es werden von der Jochdohle zur EUB Schaufeljoch Rohre gelegt, muß trotzdem noch eine "Verladestation" in eine Gondel gebaut werden und retour an der Talstation.

Seh da keinen direkten Nutzen, wenn das mit der Bahn statt mit der Raupe transportiert werden soll..

Marius: Danke, jetzt sind wir wieder ein bissl schlauer... Dann gehen die Ostalpen also bis in die Schweiz, ziemlich weit.

Wie werden eigentlich die Alpen "links unten" genannt, die in I/F fast bis ans Mittelmeer gehen - auch "Westalpen" oder gibts dann da den Begriff "Südalpen" ?
Emilius3557
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Beitrag von Emilius3557 »

Den Begriff "Südalpen" gibt es sicherlich - wie ja auch die "Nordalpen". Aber das ist geographisch nicht eindeutig definiert. Ich würde die jeweiligen Gebiete nördlich bzw. südlich des Alpenhauptkamms als solche bezeichnen. Ganz sicher gibt es hingegen die "Nördlichen u. Südlichen Kalkalpen" im Gegensatz zu den aus kristallinen Gesteinen aufgebauten "Zentralalpen".
flo
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Beitrag von flo »

Dürfte ich eure Unterhaltung mal kurz unterbrechen?

Ich war am Samstag am Gletscher und sie haben mittlerweile mit den Bauarbeiten begonnen. Die "Straße" zum Eisgrat ist auch schon fast zu 100% frei. Es wurden nur noch die Kurven etwas ausgeweitet.
Es scheint so als käme die Talstation zwischen die Bergstation Eisgratbahn und den Schlepplift.
An der Talstation (also an den Parkplätzen an der Mutterbergalm) liegen schon die ersten Bauteile. Es waren ca. 16 Rollenbatterie, die Beschleunigerstrecke und auch (wenn ich mich nicht täusche) so Teile für die "Y" Gletscherstützen und Joche. Die Bahn dürfte um die 7-8 Stützen bekommen.
Fotos hab ich auch gemacht, nur der Bildserver streikt im Moment wieder. :evil:
Die kommen dann später zu meinem Bericht dazu.
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Beitrag von Emilius3557 »

Solche Unterbrechungen sind immer erwünscht! Danke für die aktuellen Infos! Kriegen wir von dir auch einen "Bericht" fürs "Berichtetopic"?

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starli
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Beitrag von starli »

Lecker! Lt. einer EMail von vor ein paar Wochen hätten die Bauarbeiten ja erst Anfang Juni anfangen sollen, aber durch die große Schneeschmelze letzte Woche war wohl der Weg schneller frei als gedacht...
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Jojo
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Beitrag von Jojo »

Quelle:http://www.seilbahn.net
Stubaier Gletscherbahnen: Umsatzplus und mehr Fahrgäste bei Gletscherbahnen
Neue Bergbahn auf den Stubaier Gletscher

Die Stubaier Gletscherbahnen erweitern ihre Kapazitäten erneut und errichten heuer eine neue Achter-Gondelbahn und ein neues Parkhaus.

Während viele Liftgesellschaften ums Überleben kämpfen, schweben hoch gelegene Skigebiete zu finanziellen Höhenflügen. Bestes Beispiel sind die Stubaier Gletscherbahnen: Im Vorjahr (per Ende September) gab es ein Plus bei den Fahrgästen von 9,1 Prozent auf 1,13 Millionen, einen Umsatzzuwachs von 4,5 Prozent auf 25,9 Millionen € und ein EGT von 5,77 Millionen €.

Das Unternehmen mit 230 Mitarbeitern steht im Eigentum von Kommanditisten, darunter Geschäftsführer Heinrich Klier, sowie der Wintersport Tirol AG.
Die Eigentümer können sich über die Ausschüttung eines Bilanzgewinns von 4,28 Millionen € freuen. Für die nächste Wintersaison baut das Unternehmen bereits die neue Achter-Gondelbahn "Eisjoch", mit der stündlich 2400 Personen befördert werden können.

Nach Einspruch jetzt Bau

Der Bau war schon für 2002 geplant, verzögerte sich jedoch wegen eines Einspruchs des Landesumweltanwalts.
Inzwischen liegt die Genehmigung vor. Geschäftsführer Klier: "Mittelfristig planen wir auch den Bau eines Parkhauses im Bereich der Talstation." Der Grund: Die derzeit vorhandenen 2500 Pkw-Parkplätze sind an manchen Tagen ausgelastet.

Das Skigebiet auf dem Gletscher umfasst 53 Pistenkilometer, 24 Lift- und Seilbahnanlagen mit einer Beförderungskapazität von 36.000 Personen pro Stunde sowie acht Gastronomie- und Bar-Standorte, die im Vorjahr auf 5,7 Millionen € Umsatz kamen.
Vielleicht ist der Name doch "Eisjoch"?!
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mic
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Beitrag von mic »

Vielleicht ist der Name doch "Eisjoch"?!
Von der webside.http://www.stubaier-gletscher.com/index ... ter&npage=
Noch mehr Komfort am Stubaier Gletscher
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Somit sollte der Name klar sein, wenn sie es sich noch nicht anders überlegen.
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Beitrag von starli »

Eisjoch ist eh das Joch, wo der Sessel endet.. also wär der Name ja falsch. Und außerdem 3 Anlagen mit dem Gleichen namen .. gut, früher gabs auch 3 Eisjoch-Schlepper .. :-)

Die Stützenfundamente kann man übrigens inzwischen auf der Panorama-Cam von Feratel sehen! Oder zumindest schauts so aus ..
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Beitrag von F. Feser »

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Beitrag von starli »

siehe webcam-topic :-)
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Beitrag von k2k »

Direktlinks zu den Bildern von heute, ich nehm an dass feratel sie irgendwann vom Server schmeisst, also wundert euch nicht wenn ihr nix seht :D:

Edit: Natürlich wurden die Bilder nach einem Tag von Feratel gelöscht. Deshalb hier ein ständig aktualisiertes Bild:

Bild
Zuletzt geändert von k2k am 17.05.2003 - 13:29, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von starli »

ahja.. dann wurde das also alles erst heute nachmittag "gebaut" ...

hier mal etwas größer:
Bild

wenns besondere news gibt, werd ich wieder so ein capture machen :)

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