Hurrikan Rita rast auf Houston/Texas zu...

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Wiede
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Hurrikan Rita rast auf Houston/Texas zu...

Beitrag von Wiede »

Deich in New Orleans wieder gebrochen

Die Lage in Texas spitzt sich dramatisch zu: Zwei Millionen Amerikaner fliehen vor dem unaufhaltsam herannahenden Hurrikan "Rita" - und sitzen dabei ohne Wasser und ohne Benzin in Mega-Staus auf den Autobahnen fest. Schon jetzt steht fest: Nicht alle werden wegkommen. Der Zeitpunkt für die Flucht sei überschritten, warnt Houstons Bürgermeister. Zugleich befürchtet das Nationale Hurrikan-Zentrum in Miami, dass der Wirbelsturm erneut an Kraft gewinnen könnte.

HB GALVESTON/HOUSTON. Einer der gerade erst notdürftig abgedichtete Deiche von New Orleans ist am Freitag wieder gebrochen. Betroffen war einer am tiefsten gelegen Stadtteilte, Ninth Ward. Auf rund neun Meter Breite strömte das Wasser wieder in den Stadtteil. Dort stieg der Wasserstand schnell, Dutzende Häuserblocks standen unter Wasser. Der Deich liegt am Industrial Canal. Auf der Straße, die parallel zum Deich verläuft, stand das Wasser schnell hüfthoch. Es ist jenes Stadtgebiet, das vor knapp vier Wochen am schwersten überflutet worden war.

Pioniere des US-Heers waren zuvor schon fieberhaft bemüht, damals beschädigte Deiche zu befestigen. Die Suche nach noch nicht geborgenen Toten der ersten Katastrophe vor knapp vor Wochen durch den Hurrikan "Katrina" wurde eingestellt. "Unsere schlimmsten Befürchtungen sind wahr geworden", sagte Barry Guidry von der Nationalgarde. Die Gouverneurin von Louisiana, Kathleen Blanco, gab jenen, die nicht ihre Häuser verlassen wollten, einen drastischen Rat: "Sie sollten sich vielleicht ihre Sozialversicherungsnummer mit wasserfester Tinte auf den Arm schreiben."

Die Flucht von mehr als zwei Millionen Menschen vor "Rita" führte in den US-Bundesstaaten Texas und Louisiana zu einem völligen Verkehrschaos. Auf den Autobahnen spielten sich Dramen ab, weil Autofahrer stundenlang im Stau standen, ohne voranzukommen. Bei Temperaturen von weit über 30 Grad Celsius müssen Autofahrer die Klimaanlagen ausschalten, weil an Tankstellen der Kraftstoff ausgegangen ist, und der Nachschub bleibe in den Staus stecken.

Bei der Explosion eines Busses auf einer Autobahn bei Dallas (Texas) kamen nach örtlichen Fernsehberichten mindestens 20 Menschen ums Leben. Wie es weiter hieß, waren die Passagiere ältere Menschen aus Houston, die vor "Rita" in Sicherheit gebracht werden sollten. Es sei nicht auszuschließen, dass die Sauerstoffversorgung für einen Insassen bei der Katastrophe eine Rolle spielte. Eine offizielle Bestätigung der Opferzahl lag zunächst nicht vor.

Augenzeugen berichteten zudem von gewalttätigen Auseinandersetzungen an Tankstellen. Houstons Bürgermeister Bill White forderte die Bewohner auf: "Bitte verlassen Sie nicht mehr Ihre Häuser." Der Zeitpunkt für die Flucht sei überschritten. Wer jetzt die Stadt noch nicht verlassen habe, könne nicht mehr weg. Einige hatten bereits zuvor aufgegeben und machten nach langen Wartezeiten kehrt, um wieder in ihre Häuser an der Küste zurückzukehren.

Wegen des Benzinmangels teilt die Polizei weiter Kraftstoff an liegen gebliebene Autofahrer aus. Darüber hinaus wurde erstmals in der Geschichte von Texas die nach Houston führende Autobahn 45 auf einer Länge von 125 Kilometer gesperrt, damit die Flüchtenden auf insgesamt acht Fahrspuren die Millionenstadt verlassen können. Chaos gab es auch am Flughafen von Houston. Fernsehberichten zufolge kamen Hunderte von Sicherheitskräften nicht zur Arbeit.

Fehlende Hotelkapazitäten im Landesinneren machen zugleich die größte Evakuierung in der Geschichte des Bundesstaates Texas immer komplizierter. Angesichts wachsender Frustration der Flüchtenden rief der texanische Gouverneur Rick Perry zu Ruhe und Geduld auf.

Der Katastrophenschutz appellierte an die Einwohner, sich für drei Tage im Voraus mit Wasser, Nahrung und lebenswichtigen Medikamenten einzudecken, weil unmittelbar nach dem Hurrikan keine Soforthilfe geleistet werden könnte.

Die Inselstadt Galveston nahe Houston glich bereits einer Geisterstadt, nachdem neun von zehn Einwohnern auf das Festland geflüchtet waren. Auch Houston, die viertgrößte US-Metropole präsentierte sich fast menschenleer. "Rita" bedroht auch das Zentrum der US-Ölindustrie. Exxon Mobil teilte mit, die größte US-Raffinerie in Baytown werde geschlossen.

Im Nationalen Hurrikan-Zentrum macht man sich auf das Schlimmste gefasst. Der Direktor des Zentrums, Max Mayfield, sagte nach Angaben des US-Nachrichtensenders CNN am späten Donnerstagabend (Ortszeit), über Nacht könnte "Rita" über dem warmen Küstengewässer des Golfs von Mexiko möglicherweise erneut zu einem Hurrikan der höchsten Kategorie fünf anwachsen. Zuvor war der Sturm auf die zweithöchste Kategorie Vier heruntergestuft worden, nachdem er sich etwas abgeschwächt hatte. "Rita" ist damit momentan genauso stark wie "Katrina", als dieser vor knapp einem Monat auf das Festland bei New Orleans traf und mehr als 1 000 Menschen das Leben kostete.

Allerdings änderte der Sturm erneut seine Richtung. Das Auge des Wirbelsturm driftete leicht nach Nordwesten ab. Dies bedeutet neue Hoffnung für die Städte Galveston und Houston. Frontal bedroht sind jetzt die weiter östlich gelegene Hafenstadt Port Arthur und Lake Charles in Louisiana. Damit ist ein Küstenabschnitt mit der in den USA größten Dichte von Ölraffinerien betroffen. Angesichts von 87 petrochemischen Betrieben in der Region warnten Umweltschützer vor der Gefahr einer gewaltigen Ölpest. Die Betriebe fuhren die Produktion herunter. Die Arbeiter der Ölbohrplattformen im Meer wurden an Land gebracht.

"Rita" werde voraussichtlich am Samstagmorgen auf Land treffen, sagte Mayfield. Der Hurrikan könnte mit einer bis zu sechs Meter hohen Sturmflut, schweren Regenfällen und zerstörerischer Windkraft über die Küste hinwegdonnern. Nachdem der sich mit 17 Kilometern pro Stunde nach Nordwesten bewegende und von Windgeschwindigkeiten von rund 240 Stundenkilometern begleitete Sturm seine Zugbahn mehrfach geändert hatte, gaben die Behörden ihre Hurrikan-Warnung für einen rund 725 Kilometer langen Küstenstreifen von O'Connor in Texas bis Morgan City in Louisiana aus. Auch der östlich dieser Region liegende Bundesstaat Mississippi rief vorsorglich den Notstand aus, sollte "Rita" ihre Richtung noch stark ändern und dort heftige Regenfälle, Überflutungen und Tornados verursachen.

"Rita" sei unberechenbar, sagte David Paulison vom nationalen Katastrophenschutzzentrum. "Ich denke nicht, dass irgendjemand an der Golfküste sicher sein kann." Ein Sprecher der Nationalgarde in Louisiana zeigte sich von den unvorhersehbaren Richtungswechseln "Ritas" frustriert: "Jeder beobachtet den Weg des Sturms und was wir sehen ist, dass er sich hin- und herbewegt." Die ersten Ausläufer von Hurrikan "Rita" brachten der Südküste am Golf von Mexiko schon ausgiebige Regenschauer.

US-Präsident George W. Bush will sich am Freitag selbst ein Bild über den Stand der Vorbereitungen auf Hurrikan "Rita" in seinem Heimatstaat Texas machen. Dies sagte der Sprecher des Weißen Hauses Scott McClellan am Donnerstag in Washington. Dabei wolle Bush auch seine Unterstützung für die Betroffenen zum Ausdruck bringen. Bush werde am Nachmittag nach Texas reisen. Danach werde der Präsident nach Colorado fliegen, um im Kommandostab Northern Command die weitere Entwicklung des Wirbelsturms, den Einsatz und die Koordinierung der Hilfsmaßnahmen zu verfolgen. Bush war für sein schlechtes Krisenmanagement im Zusammenhang mit dem Hurrikan "Katrina" kritisiert worden.

Auch für das weiter östlich gelegene New Orleans, das vor knapp vier Wochen schon von Hurrikan "Katrina" verwüstet wurde, brechen wieder bange Stunden an. Das Hurrikan-Zentrum gab wegen "Rita" für New Orleans bereits eine Tropensturmwarnung heraus. Die Gouverneurin von Louisiana, Kathleen Blanco, sagte: "Wir können mit ernsthaften Konsequenzen rechnen". Die Meteorologen sagen bereits bis zu 13 Zentimeter Regen voraus. Schwachstelle bleiben in New Orleans die geflickten und völlig aufgeweichten Dämme.

Selbst in den 500 Kilometer entfernten Bundesstaaten Arkansas und Oklahoma rechnen die Meteorologen mit schweren Überschwemmungen. Im Hurrikan-Zentrum in Miami wird befürchtet, dass der Sturm eine noch größere Zerstörungskraft haben könnte als "Katrina", die ebenfalls als Hurrikan der Stufe vier auf das Land prallte.

Erst vor dreieinhalb Wochen hatte "Katrina" in Louisiana - vor allem in New Orleans - sowie in Mississippi und Alabama nach letzten Angaben 1066 Menschen das Leben gekostet und verheerende Verwüstungen angerichtet.

Wenige Wochen nach den schweren Schäden durch "Katrina" könnte "Rita" die amerikanische Ölindustrie direkt ins Herz treffen. Zwischen Corpus Christi und Lake Charles in Louisiana liegen nach Angaben des Energieministeriums 26 Raffinerien, die täglich mehr als 4,6 Millionen Barrel Öl verarbeiten. Das entspricht 26 % der gesamten US-Raffineriekapazität. Zehn Raffinerien befinden sich im Großraum Houston, auf den "Rita" zusteuert.

HANDELSBLATT, Freitag, 23. September 2005, 16:59 Uhr
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Wiede
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Beitrag von Wiede »

Unter http://www.houston.us/ und unter http://www.fema.gov/media/index.shtm#rita gibt`s ständig aktuelle Infos.

Landkarte Texas:
Bild

Live-Bild aus Houston/Texas:
Bild
URL: http://images.ibsys.com/hou/images/weat ... 40x480.jpg

Live-Bild aus Galveston/Texas:
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URL: http://www.galveston.com/webcams/stewartbeach.jpg
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Beitrag von McMaf »

Die Autobahn ist ja geil 8O
Gibts in den USA eigentlich eine Geschwindigkeitsbegrenzung?
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Wiede
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Beitrag von Wiede »

McMaf hat geschrieben:Die Autobahn ist ja geil 8O
Gibts in den USA eigentlich eine Geschwindigkeitsbegrenzung?
Ja - 65 Meilen pro Stunde (104 kmh)
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Beitrag von McMaf »

Oh Gott, dann is se doch nicht so geil... :twisted:
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Wiede
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Beitrag von Wiede »

McMaf hat geschrieben:Oh Gott, dann is se doch nicht so geil... :twisted:
Ist ein ziemlich relaxtes Fahren in den Staaten. Zudem gibt es kein Rechts-Fahrgebot! Kannst also überholen wie Du willst...

Zurück zum Topic:
hoffentlich geht der Sturm an Houston vorbei! :?
Bitte nicht nochmal so eine Katastrophe, wie in New Orleans... :(
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kaldini
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Beitrag von kaldini »

1.) Es ist immer schade wenn Menschen sterben oder durch eine Naturkatastrophe Hab und Gut verlieren.
2.) Aber wenns jemanden erwischen soll, dann die Nation, der der Begriff Umweltschutz gänzlich unbekannt ist (ausser man kann es gegen Terroristen nutzen). Besser die USA saufen ab als Bangladesh!
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McMaf
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Beitrag von McMaf »

kaldini hat geschrieben:2.) Aber wenns jemanden erwischen soll, dann die Nation, der der Begriff Umweltschutz gänzlich unbekannt ist (ausser man kann es gegen Terroristen nutzen). Besser die USA saufen ab als Bangladesh!
Naja, sicherlich eine kontroverse Haltung :?
Zuletzt geändert von McMaf am 23.09.2005 - 22:31, insgesamt 1-mal geändert.
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GMD
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Beitrag von GMD »

kaldini hat geschrieben:1.) Es ist immer schade wenn Menschen sterben oder durch eine Naturkatastrophe Hab und Gut verlieren.
2.) Aber wenns jemanden erwischen soll, dann die Nation, der der Begriff Umweltschutz gänzlich unbekannt ist (ausser man kann es gegen Terroristen nutzen). Besser die USA saufen ab als Bangladesh!
Harte Worte mit einem wahren Kern!
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Wiede
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Beitrag von Wiede »

kaldini hat geschrieben:1.) Es ist immer schade wenn Menschen sterben oder durch eine Naturkatastrophe Hab und Gut verlieren.
2.) Aber wenns jemanden erwischen soll, dann die Nation, der der Begriff Umweltschutz gänzlich unbekannt ist (ausser man kann es gegen Terroristen nutzen). Besser die USA saufen ab als Bangladesh!
Es steht außer Frage, dass der Umweltschutz in den USA sch... bzw. so gut wie nicht vorhanden ist.

Ich hoffe auch sehr, dass Bush/die amerikanische Regierung bzgl. Umweltschutz endlich mal umdenkt.

Jedoch kann ich so eine Wortwahl ("Aber wenns jemanden erwischen soll, dann..." / "Besser die USA saufen ab als Bangladesh!") absolut nicht nachvollziehen und finde das völlig deplaziert.

So ein "Ding" wünsche ich nämlich nicht mal meinem größten Feind - denn wie Du schon geschrieben hast: da geht es um MENSCHENLEBEN und deren ganze Existenz!!!
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Roberto
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Beitrag von Roberto »

^^ Liebe Leute, das ist Unfug.

1. trifft es nicht die verantwortungslosen Entscheidungsträger und Shareholder in Washington, sondern die mittellosen Schwarzen an der Küste.

2. geben die Entscheidungsträger in Washington im Grunde einen Scheißdreck auf die mittellosen Schwarzen an der Küste.

3. wird beispielsweise das kalifornische Umweltrecht in Sachen Autoabgasen immer wieder als das weltweit härteste genannt. Soooo schlimm kann es also in den USA nicht sein. Wenn ihr einen Sündenbock für die globale Klimaänderung sucht, empfehle ich langfristig einen Blick in den ach so spannenden neuen Markt China.

4. Wieviel Sprit verbrauchen EURE Autos eigentlich so? Wie oft pro Winter fahrt ihr mehrere hundert Kilometer zum Skifahren?

Gute Nacht wünscht
Roberto
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Wiede
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Beitrag von Wiede »

Roberto hat geschrieben:^^ Liebe Leute, das ist Unfug.

1. trifft es nicht die verantwortungslosen Entscheidungsträger und Shareholder in Washington, sondern die mittellosen Schwarzen an der Küste.

2. geben die Entscheidungsträger in Washington im Grunde einen Scheißdreck auf die mittellosen Schwarzen an der Küste.

3. wird beispielsweise das kalifornische Umweltrecht in Sachen Autoabgasen immer wieder als das weltweit härteste genannt. Soooo schlimm kann es also in den USA nicht sein. Wenn ihr einen Sündenbock für die globale Klimaänderung sucht, empfehle ich langfristig einen Blick in den ach so spannenden neuen Markt China.

4. Wieviel Sprit verbrauchen EURE Autos eigentlich so? Wie oft pro Winter fahrt ihr mehrere hundert Kilometer zum Skifahren?

Gute Nacht wünscht
Roberto
Den genannten Punkten stimme ich zu bzw. ich behaupte ja auch nix anderes.


Allerdings paßt meines Erachtens die Aussage schon, dass der Umweltschutz in den USA so gut wie nicht vorhanden ist.
Bei Punkt 3 bzgl. kalifornischem Umweltrecht ist es meiner Meinung nach nur deshalb so, da man sonst in L.A. wegen der Kessellage im Smog ersticken würde. An heissen Sommertagen ist der Smog dort nämlich brutal. In vielen anderen Bundesstaaten spielt der Benzinverbrauch aber keine bzw. kaum eine Rolle und da muss deshalb schon ein Umdenken her.
Bei so globalen Folgen müssen sich jedoch (wie von Dir bereits angedeutet) alle Nationen und deren Bürger fragen, was sie besser machen können.
Aber darum geht es mir ja in erster Linie nicht.
Ich kann wie gesagt so eine Formulierung wie von kaldini absolut nicht verstehen wenn es um Menschenleben geht, denn dabei spielen die Nationaliät bzw. davor gemachte Fehler des jeweiligen Landes keine Rolle!
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Beitrag von F. Feser »

3. wird beispielsweise das kalifornische Umweltrecht in Sachen Autoabgasen immer wieder als das weltweit härteste genannt. Soooo schlimm kann es also in den USA nicht sein. Wenn ihr einen Sündenbock für die globale Klimaänderung sucht, empfehle ich langfristig einen Blick in den ach so spannenden neuen Markt China.

^^^das hab ich die letzten tage getan, und muss sagen: erschreckend, was da unten (shanghai und peking) so abgeht.... die scheissen (im wahrsten sinne des wortes) auf den umweltschutz, wobei es auch dort versuche gibt, "sauber" zu werden.... trotzdem bis dahin ists noch ein sehr sehr sehr weiter weg!
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Beitrag von kaldini »

@Roberto: 12 Liter Super.

Wie lange gibts nun schon Wirbelstürme, die auf den Süden Nordamerikas treffen? Wohl ein gutes Stück länger als es die USA gibt. Warum habens da dann keinen besseren Schutz vor den Fluten? In Europa gibts auch schlimme Stürme an der Nordsee und Holland säuft trotzdem nicht ab! Warum? Die haben Geld ausgegeben.
Grund für meine Aussage "Lieber die USA als Bangladesh" ist, dass die meisten Länder der dritten Welt (auch da gibts arme Menschen) relativ wenig für die Menschen zum Wiederaufbau beitragen können. Wenn eine Nation, die zig Milliarden jeden Tag für die Besetzung mehrerer Länder ausgeben kann es nicht schafft ihr eigenes Land wieder aufzubauen, dann gute Nacht!
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