Seilbahnen rüsteten um 200 Mio. ¤ auf

Medienberichte rund um den Wintersport: Aktuelle TV-Tipps, Presseartikel, Unfallmeldungen und Diskussionen zu Nachrichten aus der Alpinwelt.
Antworten
Benutzeravatar
Jens
Wildspitze (3774m)
Beiträge: 3960
Registriert: 26.08.2002 - 11:31
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Ort: nähe Würzburg
Hat sich bedankt: 784 Mal
Danksagung erhalten: 180 Mal

Seilbahnen rüsteten um 200 Mio. ¤ auf

Beitrag von Jens »

Seilbahnen rüsteten um 200 Mio. ¤ auf

Tirols Seilbahnen haben für den Winter wieder groß investiert. Eine Offensive ist für Kinder und Nicht-Skifahrer geplant.

Ab heute steigt in Innsbruck der Weltseilbahnkongress. Die heimische Seilbahnbranche ist trotz der jüngsten Unglücke in Sölden und der Hochwasserkatastrophe, die etwa das Paznauntal schwer getroffen hat, optimistisch.

Dank des späten Ostertermins könnte es einen neuen Rekordwinter geben, hofft Seilbahn-Fachverbandschef Ingo Karl. Im Vorjahr waren die Umsätze bundesweit um 3% auf 907 Mio. ¤ gestiegen, in Tirol um 3,5% auf 520 Mio. ¤.

Insgesamt hat die österreichische Seilbahnbranche heuer laut Karl 512 Mio. ¤ investiert, davon rollten allein 200 Mio. ¤ in Tirol. Um rund 100 Mio. ¤ wurden insgesamt 15 Seilbahnen und Sessellifte gebaut, jeweils rund 50 Mio. ¤ flossen in Schneekanonen sowie Pistengeräte und Restaurants.

Im letzten Winter verzeichneten Österreichs Seilbahnen insgesamt 573 Mio. Beförderungen (davon 262 Mio. in Tirol) und 49 Mio. Skifahrertage (hochgerechnet auf Ganztageskarten). "Im Schnitt fährt jeder Kunde pro Tag elf bis zwölf Mal", betont Fachverbands-Geschäftsführer Erik Wolf.

Vom durchschnittlichen Tagesumsatz pro Gast von 21 ¤ gingen 18,50 ¤ für verschiedene Aufwendungen weg. Allein ein Kubikmeter Kunstschnee kostet laut Wolf bis zu 3 ¤. Und mittlerweile seien schon 50% der Pisten künstlich beschneit. Laut einer Umfrage ist die Schneesicherheit neben der Größe der Skigebiete größter Gästemagnet. Die Seilbahner wollen weitere Zusammenschlüsse von Skigebieten.

Eine große Herausforderung stelle der Markt Jugend und Kinder dar. Sind nämlich 51% der Seilbahn-Kunden zwischen 30 und 49 Jahre alt, so sind nur 12% jünger als 20 Jahre. Die Seilbahner würden sich mit Schüleraktionen und Kinderskikursen engagieren. Auch die Quartiere müssten kinder- und jugendgerecht ausgestattet werden, sagte Wolf.

Auch spezielle Angebote für Skifahr-Einsteiger bzw. Wiedereinsteiger sollen kommen. Allein in Österreich, Deutschland und Holland gebe es 13 Mio. Gäste, die zur Zeit nicht Skifahren, aber interessiert wären.
www.tirol.com

Antworten

Zurück zu „Medienberichte“