congress innsbruck 27.09.2005
Die Zukunft der Seilbahnen
Im Congress Innsbruck ist am Dienstag der 9. internationale Seilbahnkongress eröffnet worden. Seilbahn-Betreiber, Hersteller und Aufsichtsbehörden aus der ganzen Welt werden hier bis zum Samstag die Zukunft der Seilbahnen diskutieren.
Österreich ist führend
Österreich ist führend in der Seilbahnbranche - laut aktuellen Zahlen wird allein ein Viertel des europäischen Umsatzes in Österreich erwirtschaftet. Knapp tausend Seilbahnen sind in Österreich im Betrieb - weltweit sind es 8.500.
In den Seilbahnen liegt viel Potential, das betonten Tirols Landeshauptmann Herwig van Staa und Vizekanzler Hubert Gorbach. Deshalb sei es umso wichtiger, sich im Rahmen des Kongresses auf gemeinsame weltweite Standards zu einigen - besonders bei der Sicherheit.
Ständiger Erfahrungsaustausch
Vizekanzler Hubert Gorbach: „Seilbahnanliegen sind außerordentlich sichere Verkehrsanlagen. Die wenigen Unfälle bringen aber doch die Notwendigkeit zu einem ständigen technischen und betrieblichen Erfahrungsaustausch mit sich. Mit der Internationalisierung des Tourismus sind einheitliche Sicherheitsmaßstäbe von großer Bedeutung.“
Seilbahntechnik
Auch Staaten, die nicht wie Österreich marktführend im Seilbahngeschäft seien, sollen dabei unterstützt werden. Der Kongress bietet die Möglichkeit, Experten aus aller Welt zu Wort kommen zu lassen und dabei auch von den Erfahrungen anderswo zu profitieren.
Fünf Tage lang werden die 150 Fachleute aus 30 Ländern jetzt Themen rund um Seilbahntechnik und -sicherheit diskutieren.
Seilbahnkongress in Innsbruck
- Gletscherfloh
- Fichtelberg (1214,6m)
- Beiträge: 1370
- Registriert: 18.12.2004 - 15:58
- Skitage 25/26: 0
- Ski: ja
- Snowboard: nein
- Ort: Mürztal
- Hat sich bedankt: 1 Mal
- Danksagung erhalten: 23 Mal
Seilbahnkongress in Innsbruck
Aus ORF-on Tirol: