Nasser Sommer brachte Nächtigungsminus
Der sonnenarme August und das Hochwasser in Westösterreich haben dem Tourismus bisher ein Nächtigungsminus beschert. Von Mai bis August ging die Zahl der Nächtigungen um ein Prozent auf 44,9 Millionen zurück, allein im August reduzierte sich die Zahl um 2,4 Prozent auf 16,7 Millionen.
Zahl der Gäste stieg geringfügig
Bei der Zahl der Gästeankünfte gab es hingegen ein leichtes Plus. Sie nahm von Mai bis August um 0,9 Prozent auf 11,2 Millionen zu, im August ging die Zahl aber um 1,1 Prozent auf 3,5 Mio. zurück.
Die Zahl der Ankünfte ausländischer Gäste ging im August um 2,1 Prozent zurück, während um 1,3 Prozent mehr inländischen Gäste in Österreich urlaubten.
Problemmonat August
Bei den Übernachtungen ausländischer Gäste wurde von Mai bis August ein Rückgang von 1,3 Prozent verbucht, die Übernachtungen inländischer Gäste waren um 0,2 Prozent rückläufig.
Im August wurde bei den Übernachtungen ausländischer Urlauber ein Minus von 2,9 Prozent, die Zahl der Nächtigungen von inländischen Urlaubern ging um 1,2 Prozent zurück.
Verluste bei wichtigen Herkunftsmärkten
Bei allen wichtigen Herkunftsländern gingen in diesem Sommer Nächtigungen verloren. Im August nächtigten um 5,1 Prozent weniger Deutsche, um 6,4 Prozent weniger Niederländer, um 5,8 Prozent weniger Franzosen und um 2,8 Prozent weniger Belgier in Österreich.
Zuwächse wurden nur bei den Briten (plus 3,5 Prozent) und den Schweizern (plus 6 Prozent) verzeichnet.
Zwischen Mai und August nächtigten um 2,6 Prozent weniger deutsche Gäste in Österreich, Rückgänge gab es auch bei den Niederländern (minus 4,6 Prozent), Belgiern (minus 1,6 Prozent), Franzosen (minus 7,0 Prozent) und Schweizern (minus 1,9 Prozent).
40 Prozent Deutsche
Die Deutschen stellten von Mai bis August 40,1 Prozent aller Nächtigungen in Österreich, auf die Österreicher selbst entfielen 29,7 Prozent. 6,7 Prozent der Nächtigungen wurden von Niederländern gestellt, 3,7 Prozent von Italienern, drei Prozent von Schweizern.
2,5 Prozent der Nächtigungen entfielen auf Briten, 2,2 Prozent auf Belgier, 1,9 Prozent auf Franzosen und 1,5 Prozent auf Amerikaner.
Wien und Burgenland mit Zuwächsen
Nach Bundesländern erzielten im August nur Wien (plus 5,1 Prozent) und das Burgenland (plus 4,4 Prozent) Nächtigungszuwächse. Die anderen Bundesländer mussten hingegen Nächtigungsrückgänge zwischen 0,8 Prozent in der Steiermark und 7,4 Prozent in Vorarlberg hinnehmen.
Von Mai bis August erzielten das Burgenland (plus 5,3 Prozent), Wien (plus 3 Prozent) und die Steiermark (plus 0,4 Prozent) Zuwächse, die restlichen Bundesländer hingegen Rückgänge. Für Tirol liegen diesbezüglich keine Daten vor.
Tirol weiter Nummer eins
Das stärkste Sommertourismusland ist weiterhin Tirol mit 28,8 Prozent der Nächtigungen, gefolgt von Kärnten (17,5 Prozent) und Salzburg (16,3 Prozent).
Die nächtigungsstärksten Sommerurlaubsorte (ohne Landeshauptstädte) waren heuer bisher (Mai bis August) St. Kanzian am Klopeiner See, Villach, Zell am See, Mittelberg, Saalbach-Hinterglemm, Eben am Achensee, Mayrhofen, Finkenstein am Faaker See, Seefeld in Tirol, Velden am Wörther See und Bad Gastein.
Sommer 2005: Nächtigungsminus in AT
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Ich war zwei Wochen in Saalbach, ich kann mir nix anhängen lassen
.
Aber es ist schon eine Tendenz zu merken, das doch viele Deutsche zum Beispiel aufrund der wirtschaftlichen Situation lieber zu Hause bleiben und weniger Urlaub nehmen um nicht ihren Job zu verlieren aus Angst, ist ja heutzutage alles schnell möglich.
Anderseits frage ich mich, warum dann viele Ort oft ausgebucht sind, aber ich glaube viele konzentrieren sich auf gewisse Gebiete und gehen nicht so in die Breite. Denke dass in den Touristenhochburgen weniger der Rückgang zu spüren ist als in anderen Gegenen.
Aber es ist schon eine Tendenz zu merken, das doch viele Deutsche zum Beispiel aufrund der wirtschaftlichen Situation lieber zu Hause bleiben und weniger Urlaub nehmen um nicht ihren Job zu verlieren aus Angst, ist ja heutzutage alles schnell möglich.
Anderseits frage ich mich, warum dann viele Ort oft ausgebucht sind, aber ich glaube viele konzentrieren sich auf gewisse Gebiete und gehen nicht so in die Breite. Denke dass in den Touristenhochburgen weniger der Rückgang zu spüren ist als in anderen Gegenen.
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