Nachwuchsmangel gefährdet die Wintersaison
In der kommenden Wintersaison soll der Rekord von über 25 Millionen Nächtigungen im letzten Winter in Tirol gebrochen werden. Allerdings gibt es bei den Skifahrern und Snowboardern immer weniger Nachwuchs.
Stagnierender Markt
Ein idyllischer Winterstart war es am Mittwoch am Rettenbachferner im Ötztal. Tirols und Österreichs Touristiker luden zum ersten Schneevergnügen. Außerdem hielten die Touristiker Ausschau nach neuen Gästen.
Aber der Markt stagniere und es gebe immer weniger junge Wintersportler weiß der der oberste Tirol-Werber Josef Margreiter gegenüber ORF Radio Tirol.
Günstige Preise als Gegenstrategie
Anschnallen und mit Vollgas in den Winter: So sollen auch Junge weg vom Bildschirm und Skatepark auf Tirols Pisten gelockt werden. Dazu müsse man aber besser sein als die anderen, den der Markt an sich wachse nicht mehr.
Ski fahren und Snowboarden verliere an Stellenwert, beklagen die Touristiker. Es brauche Gegenstrategien für die Gäste von morgen. Margreiter empfiehlt beispielsweise günstige Tarife für junge Skifahrer oder für Schulklassen.
Alu-Rodel ein neuer Hit?
Arthur Oberascher, der Chef der Österreich-Werbung fordert neue Highlights in der Ausrüstung und Mode. Er stellte dazu eine neue Alu-Rodel vor, die der Hit für den Winter werden soll.
Ob die Strategie aufgeht und ob junge Skifahrer bei der Stange gehalten werden können, zeigt dann die Bilanz am Ende des Winters. Es gilt, die 25-Millionen-Gäste-Grenze zu knacken.
http://tirol.orf.at/stories/63840
Nachwuchsmangel gefährdet die Wintersaison
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hagelschlag
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Nachwuchsmangel gefährdet die Wintersaison
zwar nichts neues, aber ...
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Tja... das ist natürlich schade, dass es immer weniger Nachwuchs gibt. Aber was will man gegen eine Gesellschaft tun, in der die Jungen noch immer davon überzeugt sind, sie würden in der Fungesellschaft leben. Kein Hobby darf mich mehr als 10 Minuten pro Woche in Anspruch nehmen und ich muss es möglichst schnell wieder abstossen können, wenn es auf der "Out"-Liste erscheinen sollte. Ich kann kein Hobby mehr annehmen, das nicht von mindestens 80% meiner Clique auch ausgeübt wird, denn sonst oute ich mich als Outsider. Und sowieso, Skifahren ist zu teuer! Da investiere ich lieber in mein neues Auto, denn da hab ich mehr davon.
Mehr Platz für mich auf der Skipiste... Freude herrscht!
Das Leben ist eine sexuell übertragbare Krankheit mit hundertprozentiger Mortalität.
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Ja das ist natürlich ein interessantes Thema mit dem Nachwuchs. Allerdings lässt sich das auch relativ simpel erklären. Mad Banana hat ja schon einige Gründe genannt warum es die Jugend nicht mehr so in die Berge zieht. Aber man muss ja auch sehen das viele Eltern ihre Kinder ab 4,5 oder 6 Jahren in die Skischule stecken. Wenn da ihr Interesse geweckt wird, bleiben sie auch später dabei. Bei Jugendlichen ist das was anderes. Die meisten Jugendlichen fangen doch, aus Gründen der "Coolheit", erstmal mit dem Snowboard an. Tja und wenn sich dann nicht sofort die ersten Erfolgserlebnisse einstellen brechen viele das ganze wieder ab. Hab ich in meinem Bekanntenkreis auch schon so erlebt. Ich glaube das Credo kann nur sein, die Kinder und Jugendlichen so früh wie möglich auf die Piste zu bringen.
Ein weiteres Faktum was mir gerade so einfällt ist ja, dass die meisten Gäste in Tirol aus Deutschland kommen. Da werden natürlich einmal die Preise in Tirol immer teurer aber die Gehälter in Deutschland steigen nicht im gleichem Maße und wir gerade in Deutschland haben doch auch ein starkes Demographieproblem... Ja da der meiste Nachwuchs doch aus Deutschland kommen müsste wirkt sich das doch eigentlich auch auf die Zahlen aus. Sprich die Quelle des Nachwuches versiegt in D so langsam.
Von der Problemlösung Oberaschers halte ich nichts. Schon wieder ein neues szene fun wintersport- Gerät? Na toll, dann bekommen wir in RTL Punkt 12, Blitz und Taff wieder gesagt wie hip das diesen Winter doch ist, und nächste Saison ist das wieder weg vom Fenster. Irgendwie kommt mir das bekannt vor. Wenn ich ein bisschen schlitteln will nehm ich meinen alten Stahlschlitten und fahr ins Sauerland oder an meinen "Haushang" wenn Schnee liegt, dazu fahr ich nicht in die Alpen. Skifahren und Snowboarden, das ist es, was anderes wirst nicht etablieren können.
Ein weiteres Faktum was mir gerade so einfällt ist ja, dass die meisten Gäste in Tirol aus Deutschland kommen. Da werden natürlich einmal die Preise in Tirol immer teurer aber die Gehälter in Deutschland steigen nicht im gleichem Maße und wir gerade in Deutschland haben doch auch ein starkes Demographieproblem... Ja da der meiste Nachwuchs doch aus Deutschland kommen müsste wirkt sich das doch eigentlich auch auf die Zahlen aus. Sprich die Quelle des Nachwuches versiegt in D so langsam.
Von der Problemlösung Oberaschers halte ich nichts. Schon wieder ein neues szene fun wintersport- Gerät? Na toll, dann bekommen wir in RTL Punkt 12, Blitz und Taff wieder gesagt wie hip das diesen Winter doch ist, und nächste Saison ist das wieder weg vom Fenster. Irgendwie kommt mir das bekannt vor. Wenn ich ein bisschen schlitteln will nehm ich meinen alten Stahlschlitten und fahr ins Sauerland oder an meinen "Haushang" wenn Schnee liegt, dazu fahr ich nicht in die Alpen. Skifahren und Snowboarden, das ist es, was anderes wirst nicht etablieren können.
Zuletzt geändert von McMaf am 13.10.2005 - 10:23, insgesamt 3-mal geändert.
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Stani
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und noch etwas:
sowas hab ich in den Alpen noch nicht gehört...San Francisco, CA (Wednesday, October 12, 2005) -The California ski industry makes it easy for families with a 4th, 5th, and/or 6th grader to experience the thrill of winter sports and the exhilaration of outdoor exercise with the “California Snow Passport.” The recreation program, valid the entire 2005 – 2006 winter season, provides free lift tickets and Nordic trail passes to 30 California and Nevada snowsports resorts for any child in 4th, 5th, or 6th grade (or anyone born between 1994 and 1996) when accompanied by a full-paying adult.
Students must present the “California Snow Passport” to resort ticket windows to receive their free lift ticket. Because the Passport is honored throughout participating California and Nevada resorts, it also enables families to explore dozens of mountain resorts in one season. A one-time $21 processing fee applies for each California Snow Passport.
The “California Snow Passport” is a collaborative effort among California and Nevada ski and cross-country ski resorts. The program was developed as a cost-effective means for families to incorporate fitness into their lifestyle by means of engaging in winter sports that parents and their children can do together. California Snow Passports are non-transferable and feature the student’s photo laminated on the inside cover. Each Passport contains three coupons per resort valid for a complimentary lift ticket or cross-country trail pass at 30 participating resorts in California and Nevada throughout the 2005 – 2006 winter season. Some resorts also offer value rates on rental equipment, ski and snowboard lesson packages, and more. Blackout dates and other restrictions vary by resort. Students must be accompanied by an adult with a full-priced lift ticket.
To receive a California Snow Passport, eligible students may download an application online at www.californiasnow.com, or call (800) 627-5409. Mail the signed application, a 2”-x-2” student photograph, a copy of a 4th, 5th, or 6th grade report card or a birth certificate, and a check for $21 for processing made payable to California Snow Passport Program. Mail contents to: One Market, Steuart Tower, Suite 2660, San Francisco, CA 94105. California Snow Passports are available on a first-come/first-serve basis, while supplies last. Passports will be available starting November 1. Allow two weeks for processing and delivery.
Participating California Snow Passport resorts include: Alpine Meadows Ski Resort, Bear Mountain Resort, Bear Valley Cross Country, Bear Valley Mountain Resort, Boreal Mountain Resort, Diamond Peak Ski Resort, Dodge Ridge Wintersports Area, Heavenly Mountain Resort, Homewood Mountain Resort, June Mountain Resort, Kirkwood Cross Country , Kirkwood Mountain Resort, Mammoth Mountain California, Montecito-Sequoia Cross Country Ski Lodge, Mountain High Resort, Mt. Rose Ski Tahoe, Mt. Shasta Board & Ski Park, Northstar-at-Tahoe, Royal Gorge Cross Country Ski Resort, Sierra-at-Tahoe Snowsports Resort, Sierra Summit Mountain Resort, Snow Summit Mountain Resort, Snow Valley Mountain Resort, Soda Springs Winter Resort, Squaw Valley USA, Sugar Bowl Ski Resort, Tahoe Cross Country, Tahoe Donner Downhill Ski Area, Tamarack Lodge Resort, and Yosemite's Badger Pass.
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fettiz
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es gibt schon Aktionen, bei denen die jugendlichen noch günstige Skipässe bekommen. Gerade z.B. Dolomitisuperski bietet Familienaktionen an - z.B. kostenlose Skipässe für die Kinder, wenn die Eltern skifahren etc.
In Obergurgl sind z.B. Kinder bis 8 Jahre generell frei.
Nur was hilft es den Familien? Viel zu wenig - das Problem sind nämlich saisonale Beschränkungen dieser Aktionen. Das funktioniert mit kleinen nicht schulpflichtigen Kindern noch gut, und man kann an den Aktionen partizipieren. Aber wenn die Kinder in die Schule kommen, dann gibt es halt nur die Möglichkeiten Weihnachten, Fasching (oder Winter-/Frühjahrsferien) und Ostern. Ostern ist zu spät (in 2005 war es mit Ende März ausnahmsweise möglich relativ günstig Urlaub zu machen), und Fasching und Weihnachten können sich die Familien doch kaum noch leisten. Da werden dann die Familien ja richtig abgezockt. Dass die Tourismusverbände jetzt plötzlich selber merken, der Nachwuchs wegbricht verwundert mich dann doch. Wahrscheinlich werden jetzt wieder Aktionen initiiert, die Familien außerhalb der Hochsaison anlocken sollen...
Insgesamt erwarte ich mir als Familienvater von zwei Kindern (wo der erste schon ganz ordentlich fährt, der zweite jetzt anfangen wil) relativ wenig davon.
In Obergurgl sind z.B. Kinder bis 8 Jahre generell frei.
Nur was hilft es den Familien? Viel zu wenig - das Problem sind nämlich saisonale Beschränkungen dieser Aktionen. Das funktioniert mit kleinen nicht schulpflichtigen Kindern noch gut, und man kann an den Aktionen partizipieren. Aber wenn die Kinder in die Schule kommen, dann gibt es halt nur die Möglichkeiten Weihnachten, Fasching (oder Winter-/Frühjahrsferien) und Ostern. Ostern ist zu spät (in 2005 war es mit Ende März ausnahmsweise möglich relativ günstig Urlaub zu machen), und Fasching und Weihnachten können sich die Familien doch kaum noch leisten. Da werden dann die Familien ja richtig abgezockt. Dass die Tourismusverbände jetzt plötzlich selber merken, der Nachwuchs wegbricht verwundert mich dann doch. Wahrscheinlich werden jetzt wieder Aktionen initiiert, die Familien außerhalb der Hochsaison anlocken sollen...
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Don't forget: Realize your dreams....
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- buzi
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Also ich gehöre mit 22 Jahren ja noch zur Jungen Generation und das Problem des Wintersport liegt für unsereins eindeutig am Preis.
Das hat mehrere Gründe:
1.) Die Liftpreise sind enorm gestiegen, das kann sich ein Jugendlicher von seinem kleinen Ausbildungsgehalt oder Bafög nicht leisten. Wenn ich mir Überlge, dass pro Skipass etwa 5 bis 6 € für die Kunstschneekosten anfallen, würde ich persönlich drauf verzichten, dass man bis ins Tal beschneit... Das lohnt sich aus meiner Sicht nicht. Zack wäre der Preis niedriger...
Rechenbeispiel für einen Tag Skifahren:
Busfahrt hin und zurück: etwa 45€
Skipass: etwa 36€
Essen und trinken: etwa 10€
Skianteil(Schuhe, Bindung, Skianzug...) 10€
Macht insgesamt: 101€
Das entspircht etwa 1/5 meines Monatlichen zur Verfügung stehenden Geldes, oder etwa 40% des Geldes was nach Miete und Fixkosten übrig bleibt. Somit ist Skifahren Luxus, den ich mir nur sehr selten gönnen kann.
2.) Die Skihersteller: Früher konnte ich zum Beispiel meine alte Bindung auf meinen neuen Ski moniteren: Ersparnis 150-200 DM. Heute hat jeder Ski sein eigenes Bindungssystem. Alte Bindungen können nicht montiert werden. Das heißt der Ski kostet mindestens 200€-250€. Also kauf ich mir keinen neunen Ski und fahre dann halt auch weniger, weil es nicht so viel Spaß macht. Und immer leihen geht halt auch ins Geld.
Grüßle Buzi
Das hat mehrere Gründe:
1.) Die Liftpreise sind enorm gestiegen, das kann sich ein Jugendlicher von seinem kleinen Ausbildungsgehalt oder Bafög nicht leisten. Wenn ich mir Überlge, dass pro Skipass etwa 5 bis 6 € für die Kunstschneekosten anfallen, würde ich persönlich drauf verzichten, dass man bis ins Tal beschneit... Das lohnt sich aus meiner Sicht nicht. Zack wäre der Preis niedriger...
Rechenbeispiel für einen Tag Skifahren:
Busfahrt hin und zurück: etwa 45€
Skipass: etwa 36€
Essen und trinken: etwa 10€
Skianteil(Schuhe, Bindung, Skianzug...) 10€
Macht insgesamt: 101€
Das entspircht etwa 1/5 meines Monatlichen zur Verfügung stehenden Geldes, oder etwa 40% des Geldes was nach Miete und Fixkosten übrig bleibt. Somit ist Skifahren Luxus, den ich mir nur sehr selten gönnen kann.
2.) Die Skihersteller: Früher konnte ich zum Beispiel meine alte Bindung auf meinen neuen Ski moniteren: Ersparnis 150-200 DM. Heute hat jeder Ski sein eigenes Bindungssystem. Alte Bindungen können nicht montiert werden. Das heißt der Ski kostet mindestens 200€-250€. Also kauf ich mir keinen neunen Ski und fahre dann halt auch weniger, weil es nicht so viel Spaß macht. Und immer leihen geht halt auch ins Geld.
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Nun das erstaunt mich eigentlich auch nicht, dass es Nachwuchsprobleme
gibt.
Im Kanton Bern (Ich denke dies trifft auch für die anderen Kantone zu) gibt es gegen Ende Januar die sogenannte Sportwoche.
Bis zu Beginn der 90er Jahren mussten die Schüler ab der 5. Klasse ein obligatorisches Skilager gehen. Dies hatte natürlich zur Folge, dass bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit praktisch jedes Kind mit den Skier einen Hang hinuterrutschen konnte.
Ab den 90er Jahren wurden die Regel ein bisschen gelockert. (Da den Lehrer der Aufwand für die Organisation eines Skilagers zu gross wurde. Respektive es gab Probleme mit der Suche nach einer geeigneten Unterkunft. Aber sicher auch die Finanzen der Schulen spielte da eine Rolle.)
Von nun an konnte die Schule respektive die Klassenlehrer selbst entscheiden, ob ein Skilager durchgeführt wird. Aber die Schule musste mindestens ein Wintersportprogramm anbieten. Dieses Programm enthielt folgende Möglichkeite:
- Die freiwilligen Skifahrer wurden mit einem Reisebus in ein nähergelegenes Skigebiet geführt.
- Die Nicht-Skifahrer konnten sich bei einem Alternativprogramm enschreiben. Dies enthielt oft folgende Angebote : Schlittschuhlaufen, Rodeln, Hallenbad
, Spielen in der Turnhalle
etc.
Aber zumindest die Teilnahme am Wintersportprogramm war obligatorisch.
Mitte der 90er Jahren wurde das Ganze noch einmal gelockert.
Da konnten die Eltern unterschreiben, dass sie in dieser Woche mit ihren Kinder Wintersport betreiben. Dann mussten die Kinder nicht beim Skilager oder Wintersportprogramm der Schule teilnehmen.
Nun in einem kleinen Dorf waren die meisten Eltern noch ehrlich. Aber in den Städte wurde zum Teil ziemlich viel Unfug betrieben. Es gab Eltern, die sind mit ihren Kinder in die (Bade)ferien geflogen oder sie sind einfach zu Hause geblieben. Man konnte dies ja fast nicht kontrollieren und vermutlich hätte es auch keine Konsequenzen gehabt, wenn der Lehrer den Missbrauch festgestellt hätte.
Ende der 90er Jahren wurde die Sportwoch zu einer offiziellen Ferienwoche erklärt. Dadurch können die Eltern selber entscheiden, was sie in dieser Woche machen wollen.
Nun es gibt zwar noch Schulen, die ein Skilager oder Wintersportprogramm anbieten, aber die Teilnahme ist fakultativ.
Dadurch ist es natürlich nicht erstaunlich, dass heutzutage nicht mehr der ganze Nachwuchs skifahren kann. Denn nun sind die Eltern dafür "verantwortlich", ob sie ihren Kinder das Skifahren beibringen wollen. Aber wenn sich die Eltern nicht für das Skifahren interessieren, werden sie es wohl auch nicht den Kindern zeigen. Ein solches Kind müsste das Glück haben, dass es von den Eltern eines Schulkameraden, Pate etc. in die Skiferien "eingeladen" wird. Wenn das Kind dann voller Freude nach Hause kommt, werden sich vielleicht die tauben Ohren der Eltern öffnen.Wenn die Eltern
Dazu kommt noch, dass sich viele Familien keine Skiferien mehr leisten können.
Aber ich habe auch festgestellt, dass der Funpark in der letzten Zeit meistens in einem sehr schlechten Zustand oder geschlossen war. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Bahnunternehmen die Absicht haben die Snowboarder zu vertreiben. Ich denke eher, dass die Nachfrage zu klein ist, so dass sich der Aufwand für die Präparierung nicht mehr lohnt.
gibt.
Im Kanton Bern (Ich denke dies trifft auch für die anderen Kantone zu) gibt es gegen Ende Januar die sogenannte Sportwoche.
Bis zu Beginn der 90er Jahren mussten die Schüler ab der 5. Klasse ein obligatorisches Skilager gehen. Dies hatte natürlich zur Folge, dass bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit praktisch jedes Kind mit den Skier einen Hang hinuterrutschen konnte.
Ab den 90er Jahren wurden die Regel ein bisschen gelockert. (Da den Lehrer der Aufwand für die Organisation eines Skilagers zu gross wurde. Respektive es gab Probleme mit der Suche nach einer geeigneten Unterkunft. Aber sicher auch die Finanzen der Schulen spielte da eine Rolle.)
Von nun an konnte die Schule respektive die Klassenlehrer selbst entscheiden, ob ein Skilager durchgeführt wird. Aber die Schule musste mindestens ein Wintersportprogramm anbieten. Dieses Programm enthielt folgende Möglichkeite:
- Die freiwilligen Skifahrer wurden mit einem Reisebus in ein nähergelegenes Skigebiet geführt.
- Die Nicht-Skifahrer konnten sich bei einem Alternativprogramm enschreiben. Dies enthielt oft folgende Angebote : Schlittschuhlaufen, Rodeln, Hallenbad
Aber zumindest die Teilnahme am Wintersportprogramm war obligatorisch.
Mitte der 90er Jahren wurde das Ganze noch einmal gelockert.
Da konnten die Eltern unterschreiben, dass sie in dieser Woche mit ihren Kinder Wintersport betreiben. Dann mussten die Kinder nicht beim Skilager oder Wintersportprogramm der Schule teilnehmen.
Nun in einem kleinen Dorf waren die meisten Eltern noch ehrlich. Aber in den Städte wurde zum Teil ziemlich viel Unfug betrieben. Es gab Eltern, die sind mit ihren Kinder in die (Bade)ferien geflogen oder sie sind einfach zu Hause geblieben. Man konnte dies ja fast nicht kontrollieren und vermutlich hätte es auch keine Konsequenzen gehabt, wenn der Lehrer den Missbrauch festgestellt hätte.
Ende der 90er Jahren wurde die Sportwoch zu einer offiziellen Ferienwoche erklärt. Dadurch können die Eltern selber entscheiden, was sie in dieser Woche machen wollen.
Nun es gibt zwar noch Schulen, die ein Skilager oder Wintersportprogramm anbieten, aber die Teilnahme ist fakultativ.
Dadurch ist es natürlich nicht erstaunlich, dass heutzutage nicht mehr der ganze Nachwuchs skifahren kann. Denn nun sind die Eltern dafür "verantwortlich", ob sie ihren Kinder das Skifahren beibringen wollen. Aber wenn sich die Eltern nicht für das Skifahren interessieren, werden sie es wohl auch nicht den Kindern zeigen. Ein solches Kind müsste das Glück haben, dass es von den Eltern eines Schulkameraden, Pate etc. in die Skiferien "eingeladen" wird. Wenn das Kind dann voller Freude nach Hause kommt, werden sich vielleicht die tauben Ohren der Eltern öffnen.Wenn die Eltern
Dazu kommt noch, dass sich viele Familien keine Skiferien mehr leisten können.
Ich habe in den letzten zwei Jahren in meinem Heimatskigebiet beobachtet, dass es wieder vermehrt Kinder und Jugendliche gibt, die Skier angeschnallt haben. Lange Zeit war ich fast der Einzige Jugendliche, der mit den Skier unterwegs war.übrigens, die Skigebieten müssen mehr Funpark bauen, weil 60 % der Jugend Snowboard fahren,
Aber ich habe auch festgestellt, dass der Funpark in der letzten Zeit meistens in einem sehr schlechten Zustand oder geschlossen war. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Bahnunternehmen die Absicht haben die Snowboarder zu vertreiben. Ich denke eher, dass die Nachfrage zu klein ist, so dass sich der Aufwand für die Präparierung nicht mehr lohnt.
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deshalb lohnt es sich für einen Tag nicht Skifahren,Buzi hat geschrieben: Rechenbeispiel für einen Tag Skifahren:
Busfahrt hin und zurück: etwa 45€
Skipass: etwa 36€
Essen und trinken: etwa 10€
Skianteil(Schuhe, Bindung, Skianzug...) 10€
Macht insgesamt: 101€
preislich sieht es mir so aus:
Benzin: ca 5-6 Euro
Skipass: 18 Euro
Essen@Trinken: 6 Euro
Insg: 30 Euro
für sechs Tage Skifahren an der Gerlitzen incl Skipass, Quartier mit Halbpension und An(Ab)Reise zahle ich 45 000-50 000 HUF, was entspicht zirka 183-204 Euro
Noch günstiger ist wenn ich hier (in Sopron) Skifahre, weil der Lift fährt absolut gratis (na ja, nicht ein Val Thorens, bietet nur zwei Abfahrten und einen Tellerlift, aber das ist auch etwas)
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Jein.mic hat geschrieben:...das würde ich auch so sehen.und das Problem des Wintersport liegt für unsereins eindeutig am Preis
Sicher gibt es viele Leute, die mit ihren finanziellen Mittel nur mit grösster Mühe durch das Leben kommen. Diese Leute wird man sicher nicht auf den Pisten finden.
Andererseits gibt es viele Leute, die geben an einem Abend 50¤ oder mehr aus, damit sie am nächsten Tag mit Kopfschmerzen und Sonnenbrille bei der Arbeit erscheinen. Zu Hause muss auch der grösste Plasmabildschirm mit einer teuren Dolby-Suroundanlage stehen. Ein normaler Röhrenfernseher mit Stereolautsprecher ist schrott...
Genau diese Leute beklagen sich dann über die zu teuren Skipässe. Und wenn man sich nicht die neuste Skiausrüstung und eine Skiwoche in einem fünf-Sterne Hotel in Zermatt leisten kann, muss man eh nicht auf die Piste gehen...
Nun auch schon früher (vor 50 Jahren) waren die finanziellen Mittel beschränkt. Aber dazumal hat man sich für das Skifahren entschieden. Dafür stand kein Schwarz-Weiss Fernseher in der Wohnung. Und die Skiausrüstung wurde solange gebraucht, bis die Bretter zu Brennholz abgefahren waren.
Ich kenne sogar ein Fall, dass jemand zum Geburtstag ein Skistock bekommen hat. Zu Weihnachten wurde ihm noch der Zweite überreicht.
Es ist sicher unbestritten, dass Skifahren ein teure Sportart ist. Andererseits können sich halt nur die Superreichen ein Plasmafernseher und Skiferien in einem fünf-Sterne Hotel leisten. Der "Normalbürger" muss sich halt entscheiden. Und offensichtlich sind ihm andere Dinge wichtiger als das Skifahren.
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Habe ich nicht.... Ich habe den Fernseher meiner verstorbenen Uroma....TPD hat geschrieben: Andererseits gibt es viele Leute, die geben an einem Abend 50¤ oder mehr aus, damit sie am nächsten Tag mit Kopfschmerzen und Sonnenbrille bei der Arbeit erscheinen. Zu Hause muss auch der grösste Plasmabildschirm mit einer teuren Dolby-Suroundanlage stehen. Ein normaler Röhrenfernseher mit Stereolautsprecher ist schrott...
Das mach ich auch....TPD hat geschrieben:
Nun auch schon früher (vor 50 Jahren) waren die finanziellen Mittel beschränkt. Aber dazumal hat man sich für das Skifahren entschieden. ..... Und die Skiausrüstung wurde solange gebraucht, bis die Bretter zu Brennholz abgefahren waren.
Mittlerweile aber OFT ZU TEUER!!!TPD hat geschrieben: Es ist sicher unbestritten, dass Skifahren ein teure Sportart ist.
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maartenv84 hat geschrieben:Und heute schrieb einer der Holländische Zeitungen:
Hotel in Österreich will keine Kinder im Hotel haben. Familien mit Kinder junger als 12 Jahr sind nicht wilkommen. Hunde sind immer noch erlaubt ins hotel.
Die Nahme des hotels stand nicht dabei.
Ist in St Wolfgang im Salzkammergut, Namen weiß ich auch nicht.
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Nun als Student ist man finanziell gesehen in einer ziemlich blöden Situation. Je nach Studienrichtung hat man einen 100%-Job und verdient keinen Cent. Andererseits kriegt man aus diesem Grund in vielen Skigebiete Ermässigung. Dann kommen noch die Spezialisten (wie im vorherigen Beitrag schon erwähnt), die an einem Wochenende 70¤ versaufen und sich aus diesem Grund keinen Skipass leisten können... Desweitern bieten in der Schweiz die Studentenorganisationen ab und zu recht günstige Ski-Weekends an. (Die Schweizer Universitätsstädte haben natürlich den Vorteil, dass innerhalb einer Stunde ein anständiges Skigebiet erreichbar ist).Habe ich nicht.... Ich habe den Fernseher meiner verstorbenen Uroma....
In einem Skiort gibt es ja meistens mehrere Hotels. Und sonst gibt es ja auch noch Skiorte mit kinderfreundlichen Hotels...Hotel in Österreich will keine Kinder im Hotel haben. Familien mit Kinder junger als 12 Jahr sind nicht wilkommen. Hunde sind immer noch erlaubt ins hotel.
Und was bringt ein Hotel, dass zwar Kinder aufnimmt, aber dann den Eltern und Kinder zu verstehen gibt, dass sie nur toleriert werden.
Ach noch was, ein Hotel in dem es toleriert wird, dass der Fifi am Tisch aus dem Teller des Herrchens frisst ist für mich gestorben.
Da sieht man, dass es für ein Hotel praktisch unmöglich ist, es allen Gäste recht zu machen. Dadurch ist es doch besser, wenn sie sagen welche Kundschaft erwünscht ist.
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Quelle: Berner Oberländer 30.09.05Künftig fahren Kinder gratis Ski
Gute Nachricht für Familien und ihren Nachwuchs: In den Skigebieten von Gstaad-Saanenland fahren Kinder (bis 9 Jahre) im kommenden Winter gratis Ski. Auch für die Jugendlichen bis 16 Jahre werden die Tarife reduziert.
«Es muss etwas geschehen. Deshalb machen wir den Schritt, auch wenn nicht alle daran Freude haben», begründete Roger Seifritz die neue Preispolitik, die vermehrt Jugendliche auf die Skipisten bringen soll. Der Direktor von Gstaad-Saanenland-Tourismus (GST) unterstrich an einer Medienkonferenz in Bern seine Aussage mit Fakten. So ging die Anzahl von Schneesportlern seit 1995 um 10 Prozent zurück. «Wenn die Entwicklung so weitergeht, stehen wir spätestens in 15 Jahren vor grossen Problemen», warnte Seifritz.
Wichtigste Neuerungen
Der Hebel soll in einem ersten Schritt bei der Preispolitik angesetzt werden. Zusammen mit den Skigebieten in den Waadtländer Alpen hat die Region Gstaad-Saanenland für den kommenden Winter eine neue Preispolitik auf die Beine gestellt. Ihre zwei wichtigsten Punkte:
u Kinder (bis 9 Jahre) fahren künftig gratis Ski.
u Jugendliche (9 bis 16) zahlen alle den niedrigsten der bisher üblichen Tarife.
u Kinder müssen nicht mehr in Elternbegleitung sein, um einen Familienrabatt zu erhalten.
Pionierrolle
Damit übernehmen Gstaad-Saanenland und die Waadtländer Alpen eine Pionierrolle. In Zermatt fuhren Kinder bis neunjährig zwar schon im letzten Winter gratis, doch die grosszügige Definition des Familienrabattes ist in Europa bisher einmalig (siehe Kasten). Roger Seifritz schätzt den Ertragsausfall durch die neue Preispolitik auf jährlich 500 000 bis 750 000 Franken. Das Loch soll möglichst bald durch mehr Skifahrer – die auch abseits der Pisten Geld ausgeben – gestopft werden. Zudem gelten die Seniorenermässigungen künftig nicht mehr in der Hochsaison.
Für die Promotion der familienfreundlichen Skiangebote sollen von Saanenländer und Waadtländer Seite 300 000 Franken bereitgestellt werden. Wie GST-Marketingchef Eduardo Zwyssig betonte, wäre das neue Preissystem ohne den Bergbahnen-Zusammenschluss kaum möglich gewesen.
Hoteliers ziehen nach
In andern Oberländer Tourismus-Destinationen gibt es ebenfalls Anstrengungen, familienfreundlicher zu werden. So etwa in der Jungfrauregion, wo Kinder in Elternbegleitung am Samstag gratis skifahren können. Gesamtoberländisch sind vorerst aber keine koordinierten Schritte geplant. Dies nicht zuletzt, weil die Bergbahnen laut Seifritz «noch eine sehr starre Preispolitik verfolgen». Dafür wollen die Gstaader ihr Engagement weiter ausbauen. So hat bereits die Hälfte der Saanenländer und Zweisimmer Hoteliers ihre Preise ans neue System angepasst.
Bruno Kernen hilft mit
Unterstützung erhalten die Gstaader von prominenter Seite. So engagierte sich Ex-Abfahrtsweltmeister Bruno Kernen gestern persönlich für die familienfreundliche Offensive. Seine Begründung: «Die Aktion hilft dem Skisport und damit auch unserem Nachwuchs. Dafür setze ich mich gerne ein.»Rolf Hafner
Wie wirkt sich die Initiative der Region Gstaad/Saanenland und der Waadtländer Alpen konkret auf das Familienbudget aus?
Nachstehend ein paar Preisvergleiche für einen Skitag im Gebiet Gstaad-Saanenland:
u Familie mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern unter 9 Jahren (Sektor 1, Tageskarte): 110 Franken für alle vier (Vorjahr: 162 Franken – Ersparnis 52 Franken).
u 6-Tages-Skipass (alle Sektoren) für eine Familie mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern unter 9 Jahren: 532 Franken (Vorjahr: 796 Franken – Ersparnis 264 Franken).
u Saisonkarte für eine Familie mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern unter 9 Jahren: 1820 Franken (Vorjahr 2750 Franken – Ersparnis 930 Franken).
Diese Tarife gelten im kommenden Winter in den sechs Skigebieten «Snow Paradie- se» (Schönried, Saanenmöser, Zweisimmen, St. Stephan), Eggli-Videmanette (Gstaad, Saanen, Rougemont), Glacier 3000 (Col du Pillon), Wasserngrat (Gstaad), Rellerli (Schönried) und Le Braye (Chateau d’Oex).rh
https://www.skichablais.net, seit 20 Jahren über Bergbahnen der Region Chablais und Umgebung.
- dama
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also ich würde sagen Skifahren war schon immer eine teure Sportart. Wenn man aber das Skifahren als Urlaub betrachtet und versucht möglichst günstig wegzukommen sowie die Zeit zu nutzen, sind acht Skitage für 400€ drin(mehr zahl ich über Sylvester nicht in Saalbach) Da ist aber alles dabei auch Essen und sogar sparsamer
Après Ski außer der Ausrüstung. Eine Mallorca-Reise für eine Woche ist da auch nicht billiger. Skifahren ist also nicht unbedingt viel teurer als normaler Strandurlaub. Ich glaube aber viele Leute wissen das gar nicht, weil es keine solchen Pauschalangebote gibt. Diese sind meist mit Hotels,... und da zahlt man halt schnell mal das Doppelte oder Dreifache. Meistens werden auch zwei Übernachtungen "verschwendet", weil am Tag der an- und Abreise kein Ski mehr gefahren wird.
Viele Leute haben aber für so einen intensiven und sportlichen Urlaub was ein Skiurlaub normalerweise ist, wenn es sich auch lohnen soll, einfach keine Lust haben. Da liegt man sich lieber im Sommer eine Woche länger an den Strand.
Ich kenne eigentlich auch fast keine jungen Leute die Skifahren, wenn es ihre Eltern das nicht auch tuen. Ich glaube das wird umso krasser, je weiter man von den Skigebieten weg wohnt. Die Kinder wissen dann auch garnicht was ihnen entgeht und kommen auch selten auf die Idee es später selbst mal zu probieren...
Viele Leute haben aber für so einen intensiven und sportlichen Urlaub was ein Skiurlaub normalerweise ist, wenn es sich auch lohnen soll, einfach keine Lust haben. Da liegt man sich lieber im Sommer eine Woche länger an den Strand.
Ich kenne eigentlich auch fast keine jungen Leute die Skifahren, wenn es ihre Eltern das nicht auch tuen. Ich glaube das wird umso krasser, je weiter man von den Skigebieten weg wohnt. Die Kinder wissen dann auch garnicht was ihnen entgeht und kommen auch selten auf die Idee es später selbst mal zu probieren...
- snowflat
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Tirol reagiert auf den Nachwuchsmangel:
Billigere Skipässe für Kinder
Mit einer landesweiten Aktion will die Tiroler Seilbahnwirtschaft mehr Familien mit Kindern auf die Pisten locken. Ermäßigte Preise für fast alle Skigebiete sollen Ski fahren erschwinglicher machen.
An Bedingungen geknüpft
Kinder und Jugendliche, die nur selten Ski fahren, will die Tiroler Seilbahnwirtschaft jetzt überreden, mit ihren Eltern die heimischen Pisten zu benutzen.
Zehn Euro kostet eine Tageskarte für Kinder bis 14, das dritte und das vierte Kind einer Familie fahren gratis. Bedingung, um dieses Angebot zu nutzen, ist der Familienpass des JUFF für fünf Euro pro Jahr.
Schon in der kommenden Skisaison wird die Aktion überall außer am Pitztaler Gletscher gelten, allerdings können Kinder die ermäßigten Karten nicht alleine kaufen, Mutter oder Vater müssen ebenfalls eine Tageskarte erstehen.
SPÖ forder Regiocard für ganz Tirol
Die Tiroler SPÖ fordert eine Regiocard mit Ganzjahresangeboten für ganz Tirol. Bis jetzt gibt es diese nur im Oberland, wo sie eine ganze Saison lang Ermäßigungen bei den Skigebieten bringt.
Quelle: www.orf.at
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!
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