Montafon will vor November beschneien
In Vorarlberg darf erst ab dem 1. November beschneit werden. Der Montafoner Tourismus-Chef, Arno Fricke, fordert eine Änderung der Beschneiungsrichtlinien. Die Hochjochbahnen wollten bereits im Oktober starten.
Gesetzliche Grundlage fehlt
Ende Oktober hätten Skifahrer am Hochjoch im Monatfon schon ihre ersten Spuren im Schnee ziehen können, aber die gesetzliche Grundlage fehlte.
Wasserecht und Landschaftsschutz
Laut Wasserecht und Landschaftsschutz darf man Schneekanonen in Vorarlberg nicht vor dem 1. November verwenden.
Verfahren nicht beendet
Von den Skiliftbetreibern wurden heuer erstmals Ausnahmegenehmigungen gestellt, die Verfahren wurden aber nicht beendet, heißt es bei der Bezirkshauptmannschaft Bludenz.
Der Antrag sei untergegangen, so Hochjoch-Chef Herbert Mayer. Aufgrund des milden Wetters ließe man alles auf sich beruhen.
Widerstand angekündigt
Der Chef des Monatfon Tourismus, Arno Fricke, bezeichnet die Frist als unsinnig und kündigt heuer schon Widerstand für das nächste Jahr an, sollte die Beschneiungsrichtlinie nicht bis dahin geändert werden.
Montafon will bereits VOR November beschneien...
- F. Feser
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Montafon will bereits VOR November beschneien...
- F. Feser
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man möge sich diesen satz mal mit ein wenig hirn durchlesen, und dann nochmal die frage stellen ob der artikel aktuell sei:
Verfahren nicht beendet
Von den Skiliftbetreibern wurden heuer erstmals Ausnahmegenehmigungen gestellt, die Verfahren wurden aber nicht beendet, heißt es bei der Bezirkshauptmannschaft Bludenz.
Der Antrag sei untergegangen, so Hochjoch-Chef Herbert Mayer. Aufgrund des milden Wetters ließe man alles auf sich beruhen.
Verfahren nicht beendet
Von den Skiliftbetreibern wurden heuer erstmals Ausnahmegenehmigungen gestellt, die Verfahren wurden aber nicht beendet, heißt es bei der Bezirkshauptmannschaft Bludenz.
Der Antrag sei untergegangen, so Hochjoch-Chef Herbert Mayer. Aufgrund des milden Wetters ließe man alles auf sich beruhen.
- k2k
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Ich erinnere mal wieder an die Situation im letzten Jahr, Anfang Dezember. Überall grüne Wiesen und zu warm um richtig zu beschneien - bis auf die Gletscher und ein kleines widerspenstiges Skigebiet im Montafon, da konnte man fahren - sicher nicht optimal auf reinem Kunstschnee und nur an einer einzelnen 8KSB, aber immerhin.GMD hat geschrieben:Ich frage mich aber schon, ob das Sinn macht. Einmal Föhn im Ende Oktober/ Anfangs November und alles war für die Katz!
"Seilbahnen sind komplexe technische Systeme. Sie sind Werke innovativen vielschichtigen Schaffens und bilden ein spannungsvolles Zusammenspiel technischer und wirtschaftlicher, politischer, sozio-kultureller und landschaftlicher Faktoren." (Schweizerisches Bundesamt für Kultur)
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also am hochjoch hatte ich im letzten jahr nur traumhafte verhältnisse 
sogar off piste *hrhr*
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Olli
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Und von der Politik gibt es auch eine Reaktion
Schwärzler gegen Beschneiung im Oktober
Umwelt-Landesrat Erich Schwärzler (ÖVP) lehnt eine Änderung der Beschneiungsrichtlinien für Skigebiete ab. Das haben Touristiker gefordert. Nachdenken könne man aber über Depot-Beschneiungen.
Kein Bedarf für Schwärzler
Eine Erweiterung des Beschneiungszeitraumes von November auf Oktober ist für Schwärzler nicht zu rechtfertigen. Dazu bestehe kein Bedarf, so Schwärzler in der TV-Sendung "Vorarlberg heute" am Montag.
Depot-Beschneiungen bereits Ende Oktober
Nachdenken könne man hingegen, so der Umwelt-Landesrat, über Depotbeschneiungen. Wenn es Ende Oktober ganz kalte Temperaturen habe, könne man über Depot-Beschneiungen nachdenken. In den Richtlinien gebe es Möglichkeiten, dass Ausnahmen in begründeten Fällen gemacht werden können.
Wie der Landesrat drauf kommt, dass kein Bedarf besteht, weiß ich nicht.
Gerade der letzte November am Hochjoch hat gezeigt, dass mehr als genug Nachfrage für einen Wintersportbetrieb im Herbst besteht.
Eigentlich sollte man doch erwarten, dass die ÖVP eher auf der Seite der Wirtschaft steht als auf der der Umweltschützer.
Als treuer ÖVP Stammwähler ist das für mich ziemlich der größte Schwachsinn, den ich von einem Mitglied dieser Partei gehört habe.
Duch einen Betrieb profitieren auch noch Hotels, Gastronomie, Sportartikelhändler, Tankstellen etc.
Und ob Bedarf besteht oder nicht, wird doch dann der Markt zeigen. Wenn wie nach Schwärzlers Meinung kein Bedarf bestünde, dann werden keine Leute Schi fahren und in der Folge in Zukunft kein Unternehmen mehr so früh beschneien, wenn doch einer besteht (was anzunehmen ist), warum soll man dann den Interessen des Tourismus entgegenwirken.
Wenn ein Grüner so etwas sagen würde, dann gut, aber von einer Partei, die für die Marktwirtschaft steht. (gut, er ist Leiter des Umweltressorts)
Ich glaube, ich muss dem guten Menschen mal einen bösen Brief schreiben.
Olli
Schwärzler gegen Beschneiung im Oktober
Umwelt-Landesrat Erich Schwärzler (ÖVP) lehnt eine Änderung der Beschneiungsrichtlinien für Skigebiete ab. Das haben Touristiker gefordert. Nachdenken könne man aber über Depot-Beschneiungen.
Kein Bedarf für Schwärzler
Eine Erweiterung des Beschneiungszeitraumes von November auf Oktober ist für Schwärzler nicht zu rechtfertigen. Dazu bestehe kein Bedarf, so Schwärzler in der TV-Sendung "Vorarlberg heute" am Montag.
Depot-Beschneiungen bereits Ende Oktober
Nachdenken könne man hingegen, so der Umwelt-Landesrat, über Depotbeschneiungen. Wenn es Ende Oktober ganz kalte Temperaturen habe, könne man über Depot-Beschneiungen nachdenken. In den Richtlinien gebe es Möglichkeiten, dass Ausnahmen in begründeten Fällen gemacht werden können.
Wie der Landesrat drauf kommt, dass kein Bedarf besteht, weiß ich nicht.
Gerade der letzte November am Hochjoch hat gezeigt, dass mehr als genug Nachfrage für einen Wintersportbetrieb im Herbst besteht.
Eigentlich sollte man doch erwarten, dass die ÖVP eher auf der Seite der Wirtschaft steht als auf der der Umweltschützer.
Als treuer ÖVP Stammwähler ist das für mich ziemlich der größte Schwachsinn, den ich von einem Mitglied dieser Partei gehört habe.
Duch einen Betrieb profitieren auch noch Hotels, Gastronomie, Sportartikelhändler, Tankstellen etc.
Und ob Bedarf besteht oder nicht, wird doch dann der Markt zeigen. Wenn wie nach Schwärzlers Meinung kein Bedarf bestünde, dann werden keine Leute Schi fahren und in der Folge in Zukunft kein Unternehmen mehr so früh beschneien, wenn doch einer besteht (was anzunehmen ist), warum soll man dann den Interessen des Tourismus entgegenwirken.
Wenn ein Grüner so etwas sagen würde, dann gut, aber von einer Partei, die für die Marktwirtschaft steht. (gut, er ist Leiter des Umweltressorts)
Ich glaube, ich muss dem guten Menschen mal einen bösen Brief schreiben.
Olli
Zuletzt geändert von Olli am 10.11.2004 - 21:27, insgesamt 1-mal geändert.
- F. Feser
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übrigens: letztes jahr hattens die genehmigung auch nicht soweit ich das mitbekommen habe, und sie ham trotzdem am 1.11 eröffnet
inclusive blasender schneekanonen 
d.h. es scheint sich sogar derart zu lohnen, dass man eine strafe zu zahlen bereit ist. ist auch richtig so.
zu euren parteien: ich steig da eh net durch, wie du gsagt hast soll die övp doch wirtschaftlicher sein, wieso dann immer wieder solche querschüsse einzelner? (siehe bregenzerwald erschließung, siehe umgehungstunnel lorüns und so weiter)
d.h. es scheint sich sogar derart zu lohnen, dass man eine strafe zu zahlen bereit ist. ist auch richtig so.
zu euren parteien: ich steig da eh net durch, wie du gsagt hast soll die övp doch wirtschaftlicher sein, wieso dann immer wieder solche querschüsse einzelner? (siehe bregenzerwald erschließung, siehe umgehungstunnel lorüns und so weiter)
- Jens
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Ausnahmeregelung für frühere Beschneiung
Im Konflikt um den Betrieb von Beschneiungsanlagen zeichnet sich eine Lösung ab. Der ÖVP-Klub hat die generelle Ausweitung der Beschneiungszeiten zwar abgelehnt, Ausnahmen wird es aber geben.
Sonntag, 28.11.04
In begründeten Fällen Ausnahmen möglich
Sehr zufrieden nahm Umweltlandesrat Schwärzler das "Nein" des schwarzen Klubs zur Kenntnis. In begründeten Fällen können die Schneekanonen aber schon vor dem ersten November laufen. Zum Beispiel im Montafon, wenn sich die deutsche Schinationalmannschaft zum Training angesagt hat.
Genehmigungsverfahren
Schwärzler stellt aber klar, dass es in jedem einzelnen Fall ein Genehmigungsverfahren geben muss. Die Zustimmung der Grundeigentümer muss vorhanden sein und vor allem muss der Wasservorrat geklärt sein.
Kriterien werden ausgearbeitet
Bis zum nächsten Herbst werden die Kriterien für Genehmigung eines früheren Schneekanonenbetriebes ausgearbeitet sein.
Tiefschnee muss gewalzt sein
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Olli
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Ach so ist das.
Für die Nationalmannschaft werden Ausnahmen gemacht, denn die könnten ja woanders hin fahren.
Aber das gemeine Volk darf nicht in den Genuss eines frühen Saisonstarts kommen, außer auf den selben Pisten wie die Nationalmannschaft.
Übrigens hat sich die FPÖ FÜR eine frühere Beschneiung ausgesprochen.
Für die Nationalmannschaft werden Ausnahmen gemacht, denn die könnten ja woanders hin fahren.
Aber das gemeine Volk darf nicht in den Genuss eines frühen Saisonstarts kommen, außer auf den selben Pisten wie die Nationalmannschaft.
Übrigens hat sich die FPÖ FÜR eine frühere Beschneiung ausgesprochen.
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Quelle: www.seilbahn.netFrüheres Beschneien nur mit Ausnahmeregelung
(ca) – Im Streit um einen früheren Beschneiungsbeginn zeichnet sich in Vorarlberg eine Lösung ab. Die Landesregierung lehnt die generelle Ausweitung der Beschneiungszeiten zwar ab, stellt aber Ausnahmeregelungen in Aussicht.
Umweltlandesrat Schwärzler zeigt sich mit dem „Nein“ des ÖVP-Klubs zufrieden. In „begründeten Fällen“ können die Schneekanonen aber schon vor dem 1. November Kunstschnee auf die Pisten blasen. Zum Beispiel im Montafon, wo sich die deutsche Skinationalmannschaft zum Training angesagt hat. Klar sei aber auch, so Schwärzler, dass es in jedem einzelnen Fall ein Genehmigungsverfahren geben muss. Grundsätzlich sei die Zustimmung der Grundeigentümer nötig und vor allem müsse der Wasservorrat geklärt sein. Bis zum Herbst 2005 werden die Kriterien für die Genehmigung eines früheren Schneekanonenbetriebes ausgearbeitet sein.
- Jens
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www.orf.atBeschneiungsrichtlinien werden nicht geändert
In den heimischen Skigebieten wird auch weiterhin der erste November als Stichtag für eine künstliche Beschneiung gelten. Die FPÖ forderte im Landtag neuerlich eine Änderung der Beschneiungsrichtlinien.
Unbegrenzte Beschneiung gefordert
Geht es nach den Freiheitlichen, so soll künftig der Stichtag 1. November fallen und eine Beschneiung - zumindest theoretisch - das ganze Jahr über möglich sein. Für die FPÖ liegen die Vorteile einer unbegrenzten Beschneiung auf der Hand: Die Skigebiete werden attraktiver. Und durch eine längere Wintersaison könnten Saisonarbeitsplätze gesichert werden, ist FPÖ-Klubobmann Fritz Amann überzeugt.
Alle anderen Parteien dagegen
Alles falsch, so der Tenor aller anderen Parteien. Ausnahmen seien ohnehin bereits möglich, so Landesrat Manfred Rein (ÖVP). Es gebe zwar Maschinen, die die bei jeder Temperatur Schnee erzeugen. Prinzipiell sollte man aber die von der Natur gesetzten Grenzen einhalten.
Tiefschnee muss gewalzt sein
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Nach einigem suchen habe ich das Topic von vor der Saison 04/05 gefunden.
Eine Duplizität der Ereignisse. Wieder Diskussionen, Diskussionen, Diskussionen ... und am Ende wurden Ausnahmegenehmigungen fürs Hochjoch sowie teilweise Lech und Oberlech erteilt.
Jedoch darf nur auf Vorrat beschneit werden und nicht flächendeckend. Die so aufetürmten Kunstschneemassen an bestimmten festgelegten Stellen dürfen dann erst im November verteilt werden ... tztztz ...
Aber man muss wohl schon froh sein, dass überhaupt schon im Oktober beschneit werden darf.
Hier der Artikel von www.vol.at:
Eine Duplizität der Ereignisse. Wieder Diskussionen, Diskussionen, Diskussionen ... und am Ende wurden Ausnahmegenehmigungen fürs Hochjoch sowie teilweise Lech und Oberlech erteilt.
Jedoch darf nur auf Vorrat beschneit werden und nicht flächendeckend. Die so aufetürmten Kunstschneemassen an bestimmten festgelegten Stellen dürfen dann erst im November verteilt werden ... tztztz ...
Aber man muss wohl schon froh sein, dass überhaupt schon im Oktober beschneit werden darf.
Hier der Artikel von www.vol.at:
Drei Liftbetreiber erhalten Genehmigung
Normalerweise dürfen die Skigebiete in Vorarlberg erst im November künstlich beschneien. Für Ausnahmen braucht es eine Genehmigung. Im letzten Jahr gab es deshalb große Diskussionen.
Das Ergebnis dieser Diskussionen war, dass alles beim alten blieb. Drei Skiliftbetreiber haben heuer deshalb um eine Ausnahme-Genehmigung angesucht. Laut ORF hat die Bezirkshauptmannschaft grünes Licht gegeben. Ab Samstag kann somit beschneit werden.
Am Montafoner Hochjoch und in einigen Bereichen in Lech und Oberlech können die Schneekanonen heuer ausnahmsweise schon im Oktober angeworfen werden. Allerdings nur unter bestimmten Auflagen, wie der Bludenzer Bezirkshauptmann Leo Walser bestätigt.
Beschneit werden dürfe nur fürs Depot, also nicht flächendeckend. Außerdem müssten die Temperaturen stimmen und bereits eine dünne Naturschneedecke vorhanden sein.
Verteilt werden darf der Oktoberkunstschnee erst im November. Eine geologische Beobachtung ist nötig. Denn wenn es im Oktober lange Regenphasen gibt, kann der Kunstschnee Rutschungen fördern.
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!
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- buzi
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Ich finde 1.11 vollkommen in Ordnung, denn es ist nunmal im Oktober oft noch zu warm, selbst im November haben wir nochmal oft Warmwetter. Wenn man der Natur schon ins Handwerk pfuscht, dann sollte man das aber trotzdem in Maßen tun. Ich bin sicher kein Gegner der künstlichen Beschneiung, aber das verteuert nur unnötig weiter die Skipässe, denn der Kubikmeter Kunstschnee kostet im Schnitt 3€. Und was haben wir dann meist davon: Papigen Kunstschnee im November??? Wenn ich pappigen Kunstschnee haben will, dann fahr ich Ende März Talabfahrten...
Also ich finds unnötig, zu teuer und zu umweltfeindlich. Wer um November oder gar schon im Oktober Ski fahren will, soll auf nen Gletscher und gut.
Grüßle Buzi
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Buzi hat folgendes geschrieben:
Da bin ich auf Deiner Seite. Ich kann es nur nicht fassen, dass man eine Beschneiung bewilligt, aber nur an vorgegeben Stellen Kunstschnee zu produzieren und dort Kunstschneeberge auftürmt, die erst im November verteilt werden dürfen. Entweder genehmigt man eine flächendeckende Beschneiung oder man läßt es ganz.
Ich finde 1.11 vollkommen in Ordnung, denn es ist nunmal im Oktober oft noch zu warm, selbst im November haben wir nochmal oft Warmwetter. Wenn man der Natur schon ins Handwerk pfuscht, dann sollte man das aber trotzdem in Maßen tun. Ich bin sicher kein Gegner der künstlichen Beschneiung, aber das verteuert nur unnötig weiter die Skipässe, denn der Kubikmeter Kunstschnee kostet im Schnitt 3€. Und was haben wir dann meist davon: Papigen Kunstschnee im November??? Wenn ich pappigen Kunstschnee haben will, dann fahr ich Ende März Talabfahrten...
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Da bin ich auf Deiner Seite. Ich kann es nur nicht fassen, dass man eine Beschneiung bewilligt, aber nur an vorgegeben Stellen Kunstschnee zu produzieren und dort Kunstschneeberge auftürmt, die erst im November verteilt werden dürfen. Entweder genehmigt man eine flächendeckende Beschneiung oder man läßt es ganz.
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Ich nehme na, du warst im November nicht am Hochjoch. Zwar ist der Schnee nicht soviel wie im Hochwinter, jedoch ein Vergleich mit Talabfahrten Ende März ist überhaupt nicht angebracht.Buzi hat geschrieben:Ich finde 1.11 vollkommen in Ordnung, denn es ist nunmal im Oktober oft noch zu warm, selbst im November haben wir nochmal oft Warmwetter. Wenn man der Natur schon ins Handwerk pfuscht, dann sollte man das aber trotzdem in Maßen tun. Ich bin sicher kein Gegner der künstlichen Beschneiung, aber das verteuert nur unnötig weiter die Skipässe, denn der Kubikmeter Kunstschnee kostet im Schnitt 3€. Und was haben wir dann meist davon: Papigen Kunstschnee im November??? Wenn ich pappigen Kunstschnee haben will, dann fahr ich Ende März Talabfahrten...
Also ich finds unnötig, zu teuer und zu umweltfeindlich. Wer um November oder gar schon im Oktober Ski fahren will, soll auf nen Gletscher und gut.
Grüßle Buzi
Das mit dem Gletscher fahren mag vielleicht für einen Deutschen gelte, dem es egal ist, wohin er stundenlang fährt. Aber für einen Vorarlberger ist die Fahrt am Kaunertaler oder Pitztaler eine Weltreise, weil er es nicht gewohnt ist, stundenlang auf dem Weg zum Schifahren im Auto zu sitzen.
Noch dazu helfen ja auch zusätzlich offene Gebiete den Leuten, die auf den Gletscher fahren, weil dort dann weniger Wartezeiten sind.
- buzi
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Ich fahre auch nicht super gerne lange Strecken und da ich aus dem Schwarzwald komme, weiß ich auch wie Schnee aussieht, jedoch denke ich, dass auch für einen Vorarlberger, der im Oktober und November schon Ski fahren möchte, ein wenig Fahrt in Ornung ist. Das Risiko einer solchen Aktion so früh zu beschneien ist einfach zu groß und schon unter den geringsten Umweltschutzgedanken nicht mehr zu halten, ganz zu schweigen vom Geld, habe gerade mal auf den Ischgler Skiplan vom letzten Jahr draufgeschaut, da steht: Pro verkauftem Skipass 4,50€ für Kunstschnee!!! Ich denke das reicht oder????
Mensch die 20 Tage wirst Du ja dann auch noch warten können, bis Du dein Lieblingsskigebiet besuchen darfst
Grüßle Buzi
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Grüßle Buzi
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Bin ja ein bisschen überrascht, dass die Beschneiungsanlagen schon im Einsatz sind angesichts der momentanen Temperaturen gem. Wetterbericht:Beschneiung hat schon begonnen
Noch ist der Winter – zumindest was das Wetter betrifft – in weiter Ferne. Auf frühen Schnee müssen die Skifahrer aber nicht verzichten: In zwei Vorarlberger Skigebieten hat die Beschneiung schon begonnen.
In Lech und am Hochjoch sind die Beschneiungsanlagen bereits im Einsatz. Was normalerweise erst Anfang November gestattet ist, macht eine Ausnahmeregelung möglich: Die Bezirkshauptmannschaft Bludenz hat den Einsatz der Schneekanonen gestattet. Naturgemäß stößt diese Bewilligung auf Kritik. Neben den Grünen kritisiert auch Naturschutzanwältin Katharina Lins die Ausnahmegenehmigung. Die einzig wirkliche Bestimmung in der Beschneiungsrichtlinie sei das Verbot chemischer Zusatzstoffe – ansonsten würde sowieso alles erlaubt.
Quelle: http://www.vol.at/engine.aspx/page/vol- ... tp-antenne
Bergwetter - Vorarlberg, Montag, 17. Oktober 2005
Heute:
Wieder traumhaftes Bergwetter: Über dem Nebel- ab etwa 700- 1100m- gibt es den ganzen Tag strahlender Sonnenschein, weiterhin recht angenehme Temperaturen und kaum Wind. Temperatur in 2000m: 6 Grad Höhenwind: Schwach aus vorwiegendnordöstlichen Richtungen
Quelle: www.vol.at
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