Dürrnberger Rodelunfall beschäftigt Landesgericht

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Jay
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Dürrnberger Rodelunfall beschäftigt Landesgericht

Beitrag von Jay »

Von orf.at
Rodelunfall beschäftigt Landesgericht
Mit der Sommerrodelbahn auf dem Dürrnberg bei Hallein beschäftigt sich am Dienstag das Landesgericht: bei einem Unfall vor zwei Jahren wurden dort fünf deutsche Urlauber zum Teil schwer verletzt.

Fünf Sicherheits-Leute vor dem Richter
Nun stehen gleich fünf Mann, die für Sicherheit und Betrieb der Sommerrodelbahn zuständig waren, vor dem Richter.

Staatsanwaltschaft ortet "Bremsversagen"
Nach Ansicht der Staatsawnaltschaft versagten die Bremsen der Rodeln: zuerst konnte der Vater nicht anhalten und warf sich zusammen mit seinem Sohn von der Sommerrodel auf die Wiese.

Auch die Anhaltsversuche seiner Frau, die mit der Tochter auf einem Schlitten saß, schlugen fehl und so prallten sie auf eine vor ihnen fahrende Rodel. Deren Lenkerin rammte die Talstation, Mutter und Tochter wurden auch in die Wiese geschleudert.

Bremssystem untauglich?
Die Ursache des Unfalls ist laut Staatsanwaltschaft das untaugliche Bremssystem der Dürrnberger Sommerrodelbahn.

Anstatt mit maximal 40 Stundenkilometern seien die Rodeln bei Trockenheit mit 60, bei Nässe gar mit 80 Stundenkilometern unterwegs gewesen.

Alle Angeklagten beteuern Unschuld
Der Strafantrag lautet auf fahrlässige schwere Körperverletzung.

Beschuldigt sind der Betriebsleiter der Bahn, ein TÜV-Gutachter, der Hersteller der Sommerrodelbahn, ein Betriebssicherheits-Techniker und ein Sachverständiger. Alle beteuern ihre Unschuld.

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