Polizisten mit Hunden und bewaffnete Jäger mussten Bewohner des Altersheims "Am Waldesrand" im schwedischen Östra Göinge vor betrunkenen Elchen schützen.
Die Äpfel aus dem Vorgarten
Wie die Zeitung "Dagens Nyheter" am Mittwoch berichtete, hatten die Tiere am Wochenende reichlich durch Gärung alkoholhaltigen Saft aus verfaulten Äpfeln in Vorgärten geschlürft.
"Elche sind wie ganz normale Leute", hieß es in der Zeitung als Begründung dafür, dass einige durch den Alkohol enthemmte "Könige des Waldes" aggressiv wurden und randalierten.
Kaum zu stoppen
Auch eine Polizeistreife mit Hunden konnte die Elche nicht stoppen. Erst als sie mehrere Jäger mit Gewehren im Anschlag erblickten, verschwanden die vierbeinigen Randalierer.
Oberförster: "Nicht ungewöhnlich"
Oberförster Fredrik Jönsson bezeichnete den Anblick betrunkener Elche im Herbst als "nicht ungewöhnlich", weil die Tier Äpfel aller Art für ihr Leben gern verzehrten.
"Sie erkennen den Unterschied zwischen gegorenen und ungegorenen nicht und stopfen alles bis zum letzten Apfel in sich rein", sagte Jönsson. Er konnte die Frage nicht beantworten, ab wie viel gegärten Äpfeln ein Elch in der Regel blau sei.
Dass Tiere von fauligen Früchten leicht betrunken werden, ist ja altbekannt. Die Tier-Doku aus der Wüste Namib aus dem Jahr 1974, "Animal are beautiful people", ist ja in dieser Hinsicht legendär.
Was Starli wohl dazu sagt?