Wieder Weltcup-Rennen in Lech?

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Polz
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Wieder Weltcup-Rennen in Lech?

Beitrag von Polz »

aus orf.at:
Wieder Weltcup-Rennen in Lech?
Nach dem gescheiterten Versuch vor zwei Jahren unternimmt Lech am Arlberg jetzt neuerlich einen Anlauf, Ski-Weltcup-Rennen nach Vorarlberg zu holen.


Intensive Bemühungen
In Lech am Arlberg laufen intensive Bemühung, den Ski-Weltcup wieder nach Vorarlberg zu holen. Der erste Versuch vor zwei Jahren ist wegen der Besitzverhältnisse im Schlegelkopf-Zielraum gescheitert. Darum ist der unterste Bereich der Strecke völlig umgeplant worden, sagt VSV-Vizepräsident Stefan Jochum.

Zielbereich verlegt
Der Zielbereich soll Richtung Hinterwies-Lift verlegt werden und der Start könnte bis zum Steinmäder-Lift hinauf gelegt werden. Streckenlänge und Höhendifferenz würden dann sogar für eine Herren-Abfahrt ausreichen.


Permanente Trainingsstrecke
Und auch der lang gehegte Wunsch nach einer permanenten Trainings-Strecke für die Alpinen könnte sich bald erfüllen.

Der Steinmähder-Lift könnte schon bald ein neues Trainingszentrum für den Österreichischen und Vorarlberger Skiverband werden - und das ohne den Publikums-Skilauf zu beeinträchtigen. Eine seitliche Streckenführung zuerst Richtung Kriegerhorn dann zur Steinmähder-Talstation soll das ermöglichen.


Geländekorrekturen kaum nötig
Vorteile gäbe es jede Menge: Grund-Eigentümer können das Projekt nicht vereiteln, Geländekorrekturen sind kaum nötig und die Strecke taugt auch für Super-G und Abfahrts-Training. Außerdem könnten die Aktiven in nur wenigen Minuten wieder an den Start gebracht werden. Umsetzbar wäre die Trainingsstrecke schon bis nächsten Winter.

Letztes Rennen in Lech
Die letzten Weltcup-Rennen in Lech fanden im Dezember 1994 statt, damals gewann der Italiener Alberto Tomba beide Slaloms.

Die Damen machten zuletzt 1991 in Lech Station, ebenfalls mit einer Slalom-Doppel-Veranstaltung, bei der die Siegerinnen Vreni Schneider (SUI) und Blanca Fernandez-Ochoa (ESP) hießen.

Also diese Streckenführung ist mir noch nicht ganz klar. (Weder die genannte Trainingstrecke, noch die eigentliche Rennstrecke) Und ob ein süd/süd-west geneigter Hang als Trainingsstrecke taugt lasse ich ebenso offen wie die Aussage das der Publikumsverkehr nicht beeinträchtigt wird.

Besser wäre eine konsequente Weiterverfolgung des Themas Freeride gewesen, wo sich der Arlberg ja eher als Tiefschnee- und Offpistlocation darstelllt.
... den Skifoan is des leiwandste ....

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Polz
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Beitrag von Polz »

...hab ich auch gerade festgestellt, danke, dann eben dort weiter
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Oscar
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Beitrag von Oscar »

NEIN! in "neues in Skigebieten" habe ich es gerade angemerkt, dass die Diskussion über Skirennen da nichts zu suchen hat, da laut der Topic überschrift es um technische Neuerungen geht.

Also die Diskussion übers Skirennen bitte HIER weiterführen, danke

Gruss
Chris (Oscar), Moderator
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Polz
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Beitrag von Polz »

na dann, war ich ja anfangs gar nicht so verkehrt :zustimm:
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Dachstein
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Beitrag von Dachstein »

Sorry, hab ich nicht gewusst! :uuuups: :tutmirleid:

Irgenwie kann ich aber nicht glauben, dass man da eine Weldcupabfahrtspiste runterbauen kann. Die Schlegelkopfpiste ist ja in ihrer Gesamtheit einfach, gut, oben bei der Steinmähderbahn sind die Hänge anspruchsvoller, aber reicht der Schwierigkeitsgrad wirklich?

Und vor allem, was sagt die Hotelbranche dazu? Bei den letzten Rennen in St. Anton waren die Hotellbetreiber eher saur, da ihre Zimmer die halbe Woche leer waren, so was ist man dort nicht gewohnt. Wie schauts da dann in Lech aus?

MFG Dachstein
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Beitrag von Oscar »

Polz hat geschrieben:na dann, war ich ja anfangs gar nicht so verkehrt :zustimm:

rrrrrrriiischttttiiiisch! :D Alles korrekt jetzt, Polz! ;)
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Downhill
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Beitrag von Downhill »

IMHO ist der Großteil von Lech mehr oder weniger ein Idiotengebiet und niemals steil genug für eine anständige Herrenabfahrt (maximal Damen, die haben ja öfter so ein paar flachere im Weltcup dabei)...

So, jetzt schlagt mich :wink:
Dove vai senza sci?
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Beitrag von Oscar »

wieso ist doch so, die Pisten sind in den letzten 10 Jahren immer flacher geworden durch Geländekorrekturen, is eher ein Skispaziergebiet geworden, finde ich. War mit meinen Eltern bis 1995 jedes Jahr zu Ostern 3 Wochen da und es ist jedes Jahr leichter geworden Paradebeispiel die blaue Abfahrt vom Kriegerhorn, die nun zu einem Spazierweg geworden ist wo man meistens noch mit den Stöcken Schieben muss.

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McMaf
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Beitrag von McMaf »

Wenn man die Abfahrt wenigstens am Rüfikopf planen würde ... :roll: dann hätt sich das mit der Steilheit sicherlich erledigt.
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Oscar
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Beitrag von Oscar »

Aber nur oaben am Tannegg oder Langer Zug, nur is da kein Lift als Rückbringer
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Dachstein
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Beitrag von Dachstein »

Wenn man die Abfahrt wenigstens am Rüfikopf planen würde ... dann hätt sich das mit der Steilheit sicherlich erledigt.
Das ist dann die schnellste Abfahrt der Erde! Die frage ist nur, ob man da eine Piste runterbauen kann. Meines Erachtens eher nicht. Weiters kann ich mir einfach nicht vorstellen, dass zu einem Weltcuprennen da tausende Leute nach Lech pilgern. Die Gäste in Lech werden es in diesem Fall den Lechern sicher danken. Ich denke nämlich, dass die gehobene Gästeschichten den Rummel einer Abfahrt dort nicht haben wollen.
Man kann solche Rennen nur dort veranstalten, wo auch das passende Publikum ist, darum folgender Vergleich:

Wenn man Lech mit St. Anton vergleicht, merkt man sehr schnell, was ich oben meine: St. Anton, des lebendige, etwas laute Bergdorf, gegen Lech, das mondäne, im Vergleich zu St. Anton fast schon verschlafen wirkende Bergdorf. Das sind einfach zwei verschiedene Welten. Vergleicht man dann noch das Pistenangebot, dann hat St. Anton im Vergleich zu Lech die deutlich sportlicheren Pisten.
Darum glaube ich nicht, dass es in Lech eine Abfahrt geben wird.

MFG Dachstein
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lanschi
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Beitrag von lanschi »

Ich finde diese Diskussion dumm. Grund: Wir haben so viele gute Weltcupstrecken in Österreich, die wir niemals alle im FIS-Kalender unterbringen können!!

Ein paar Beispiele: Sölden, St. Anton (wie oft war das nochmals im Programm seit der WM, und wieviele Millionen sind da reingeflossen?!), Schladming, Kitzbühel, Flachau, Zauchensee, Saalbach-Hinterglemm, Hinterstoder (neue Piste um 8 Mio. Euro), Semmering, Lienz, Bad Kleinkirchheim. Und auch in Lackenhof und am Hochkar will man Weltcup-Strecken bauen... ich finde das dumm!!! Lech hat genug Publikum, das braucht IMHO keinen Weltcup!
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McMaf
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Beitrag von McMaf »

@Dachstein: "Das mondänere Lech und das laute lebendige St.Anton."
Nach deiner Theorie dürfte es also auch keine Weltcuprennen in St.Moritz oder Kitzbühel geben. Da trifft man in etwa das gleiche Publikum an.

Und zum Rüfikopf: Meines Wissens führen doch vom Rüfikopf mindestens zwei Skirouten nach Lech. Man müsste sie halt nur planieren. Haben wir doch schon oft erlebt in z.B. Ischgl oder Serfaus. Dass die Weltcupabfahrt vom Rüfikopf nie kommen wird ist mir auch klar, es geht ja nur um ein Gedankenspiel.
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Beitrag von Dachstein »

Nach deiner Theorie dürfte es also auch keine Weltcuprennen in St.Moritz oder Kitzbühel geben. Da trifft man in etwa das gleiche Publikum an.

Kitzbühel würde ich eher mit St. Anton gleichsetzten.
St. Moritz, das ist ja schon eher eine Stadt, Lech hingegen ist dagegen nur ein kleiner Bergort.


Meines Wissens führen doch vom Rüfikopf mindestens zwei Skirouten nach Lech. Man müsste sie halt nur planieren.
Die sind sogar teilweise präpariert, nur sind die halt schon extrem steil, ich weiß garnicht, ob da noch ein Pistengerät hochkommt.

MFG Dachstein
crazy_chris
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Beitrag von crazy_chris »

Stimmt. Die zwei Skirouten Tannegg und Langer Zug sind schon extrem steil. Bis in die Mulde zum Schafalplift sind die Skirouten in ihrem Verlauf ja ident. Bis dorthin wird auf jedenfall präpariert. Ab dem Schafalplift wird die Tannegg meines Wissens nach nicht präpariert, der Lange Zug aber sehr wohl (auch das extrem steile Stück nach dem Schafalplift). Dies geschieht aber erst seit ca. 2-3 Jahren. Keine Ahnung ob das vorher wegen der Technik nicht möglich war oder ob man es einfach nicht präparieren wollte....k.A.

Aber auch als Rennstrecke wäre der Lange Zug sowas von ungeeignet, da das letze Stück mehr oder weniger ein Ziehweg ist. Das Ziel würde sich somit irgendwo in der Pampa befinden....

Das Madloch würde sich doch als Strecke anbieten...
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Dachstein
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Beitrag von Dachstein »

Das Madloch würde sich doch als Strecke anbieten...
Sicher, das bedeutet aber dann einen Madlochgeneralumbau. Dann ist das schöne Madloch weg und das will hoffentlich keiner! Ausserdem hoffe ich, dass du das nicht ernst meinst!

Ausserdem dan ist das Ziel wieder in der Pampa!

Also: Finger weg vom Madloch!

MFG Dachstein

jul
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Beitrag von jul »

Und außerdem fehlt ein Lift mit dem man direkt zum Start kommen kann!
NICHT MEHR IM FORUM AKTIV!!!!!
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Polz
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Beitrag von Polz »

Ich hatte bisher immer den Eindruck das es Lech darum geht eine möglichst hohe und gleichmäsige Auslastung der Gästebetten auf hohem Niveau zu haben. Tagestouristen sind eher eine "Nebenbei"-Erscheinung und ebenfalls ein Weltcuprennen mit höchst ungleicher Auslastung durch die Rennteams sowie die Gäste die eigens (nur) für ein solches Rennen anreisen erscheint in einem solchen Zusammenhang eher als Störung im Ablauf.

Weiterhin gebe ich meinen Vorrednern recht, dass es in anderen Skiorten genügend selektive Abfahrtspisten gibt und ein radikales Planieren bzw Ausbauen mit hohen Geländekorrekturen von Skirouten à la Madloch, Tannegg oder Langer Zug das einmalige Gefühl/Flair von Lech zerstören würde.

Dies scheint ja aber auch nicht Thema für die Verantwortlichen zu sein. Somit bleibt die Frage wie vom Kriegerhorn oder der Steinmähderbahn Steckenverläufe aussehen können die zum Einen interessant und selektiv sind und zum anderen den Publikumsverkehr nicht beeinträchtigen. Gerade das aber scheint mir aber schwierig zu sein.

Ich bleibe dabei: Lech ist ein Ziel für Geniesser, die gerne Gelände fahren und einen eher beschaulichen Ort mit qualitativ hochwertiger Infrastruktur suchen. Kein Halligalli mit Weltcup oder Apres Ski.
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Beitrag von snowflat »

Lech reif für Weltcup

Lechs Liebe zum Skiweltcup kann wieder aufleben. Nicht nur das: In einer der nächsten Saisonen kämpfen die Abfahrtsstars der Herren und der Damen auf dem Arlberg um Hundertstelsekunden.
Verschiedene Ersatzrennen der Damen und Herren wurden zwischendurch immer wieder durchgeführt, doch die Liebe der Lecher zum etablierten Austragungsort im Weltcupkalender blieb unerfüllt. Zuletzt mussten 2004 die auf der Kriegerhornstrecke geplanten Damenabfahrtsrennen abgesagt werden, weil das Organisationskomitee in die Mühlen unterschiedlicher Interessen von Gemeinde und Eigentümern im Zielraum geriet. Beim 100-jährigen Jubiläum des VSV im vergangenen Herbst bekräftigte Vorarlbergs hohe Politik ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel gegenüber, dass das Land vor allem eine Trainingsmöglichkeit für die Ski-Weltcupabfahrt braucht.

Frage Naturschutz
Wo nun der Zielraum für Weltcupabfahrten wirklich hinkommt, ob auf dem zuvor geplanten Gelände oder im Bereich Schmelzhof, ist weiter ungeklärt. Lechs Bürgermeister Ludwig Muxel hält die ursprüngliche Option für aufrecht. Zunächst ging es aber um die naturschutzrechtliche Bewilligung für Geländeveränderungen in den Bereichen Steinmähder/Sulzen/Furkamähder und Geissrück für die Errichtung der Weltcupstrecken für Damen und Herren und die Strecke für das Abfahrtstraining.

Die Bezirkshauptmannschaft Bludenz sagte Ja, die Naturschutzanwaltschaft hat beim Unabhängigen Verwaltungssenat Berufung eingelegt. Diese wurde zurückgewiesen. Da nun nur mehr der Gang zum Höchstgericht in Wien offengeblieben wäre, aber ohne aufschiebende Wirkung, gibt der Naturschutz auf. Es wären schwere Eingriffe in die Landschaft, meinten die Mitglieder des Naturschutzrates kürzlich bei einer Exkursion, zu der DI Michael Manhart, selbst Naturschutzrat, eingeladen hatte.
Quelle: VN
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!
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Beitrag von snowflat »

Trainingsstrecke: Naturschützer schöpfen alle Instanzen aus

Im Streit um die Ski-Trainingsstrecke in Lech wollen die Naturschützer noch nicht aufgeben. Nachdem der Unabhängige Verwaltungssenat die Berufung der Naturschutzanwaltschaft abgelehnt hat, soll der Fall vor den Verwaltungsgerichtshof.

Bau begonnen
Nach dem vom Unabhängigen Verwaltungssenat bestätigten positiven Bescheid der Bezirkshauptmannschaft Bludenz hat Lech mit dem Bau der langersehnten permanenten Ski-Trainingsstrecke am Steinmähder begonnen. Bis Herbst soll sie fertig sein.

Keine Umweltverträglichkeitsprüfung
Die Bezirkshauptmannschaft Bludenz hatte für die Trainingsstrecke einen positiven Bescheid ausgestellt. Diesen hatte Naturschutzanwältin Katharina Lins beim Unabhängigen Verwaltungssenat bekämpft.

Der Unabhängige Verwaltungssenat hat aber entschieden, dass die Berufung abgelehnt wird. Damit muss für das Projekt keine Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt werden.

"Völlig unverständlich"
Bei dem Projekt sind schwere Eingriffe in die Natur notwendig, sagt Naturschutzanwältin Katharina Lins. In einem sensiblen und ökologisch wertvollen Bereich würden Flächen von mehreren Sportplätzen planiert, Kuppen abgetragen und Mulden aufgefüllt.

Die Entscheidung des Unabhängigen Verwaltungssenates kritisiert Lins als völlig unverständlich.

Präzedenzfall Lech ?
Die Naturschutzanwaltschaft will alle Rechtsmittel gegen die Ski-Trainingsstrecke ausschöpfen. Deshalb soll sich der Verwaltungsgerichtshof mit dem Projekt beschäftigen. Das hat aber keine aufschiebende Wirkung.

Für Katharina Lins auch ein Präzedenzfall, der ausjudiziert werden muss. Da die Naturschutzanwaltschaft erst ab Flächen über zehn Hektar Parteienstellung bekomme, würden Projekte einfach unterteilt um unter die Flächenbegrenzung zu fallen, sagt Lins.

Keine konkreten Pläne für Weltcup-Rennen
Für Stefan Jochum vom Skiclub Arlberg hat die Ski-Trainingsstrecke auf mögliche Weltcup-Rennen in Lech derzeit keine Auswirkungen. Es sei viel zu früh über Weltcup-Rennen überhaupt zu diskutieren, solange die Zielraumfrage noch ungelöst ist. Das könnte aber nach Einschätzung von Jochum noch Jahre dauern.

Quelle: ORF
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Beitrag von Olli »

Hier gibt es den erstinstanzlichen Bescheid der BH Bludenz

http://activepaper.tele.net/vntipps/Abf ... scheid.pdf


und das zurückweisende Erkenntnis des UVS Vorarlberg

http://activepaper.tele.net/vntipps/Abf ... nntnis.pdf

zum nachlesen.
Carvergirl
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Beitrag von Carvergirl »

Ich finde lanschi hat Recht. Der Alpenstaat hat so viele Weltcup Pisten, da sollte der Arlberg das lieber in andere Projekte investieren...! In Deutschland wandert der Damenweltcup mitlerweile ja auch durch das halbe Allgäu...! Da verstehe ich auch nicht, warum Familienskigebiete mit einer Weltcuppiste werben müssen. Ich glaube nicht, dass Lech mehr Gäste bekommt, weil es dort einmal eine Weltcupabfahrt oder Super G geben wird...!
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Beitrag von Huppi »

...der gleichen Meinung bin ich auch! Wiso braucht Lech auch noch Weltcuprennen wenn es die schon in St Anton gibt!
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Beitrag von Pistenbully_Fan »

So viele Rennen gibt es doch gar nicht im Allgäu...???
Pistenbully_Fan = Pistenbully-Fan

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