Kuppelbare Skilifte wurden von der Französisch Tschechischen Firma Pomagalski in Grenoble nach dem 2WW entwickelt! Dieses System war das erste brauchbare Schleppliftsystem das eine ausreichende kapatität aufwies! Es hat sich bis heute gehalten! Wenn auch einige technischen Verbesserungen angebracht wurden! Die Talstation ist einfach aufgebaut! eine kleine Umlenkscheibe ist direkt an den Motor gekoppelr der sich über der Stahlrohrkonstruktion befindet! Die Gehänge umlaufen die Umlenkscheibe und werden in einem Rechen gestoppt. Dabei wird die Klemme entlastet! wodurch das Seil durch die Klemme weiter läuft und das Gehänge stehen bleibt! So stehen etwa 200 je nach länge mehr oder weniger Gehänge in einem Korbartigem Rack! Die Gehange sind nicht mit eimem Seilzug und einer Schlepptrommel ausgestattet! Sie sind wie bei einer Zeltstange Konische Aluminiumrohre die ineinander gesteckt werden und von einer im Rohr verlaufenden Stahlfeder zusammengezogen werden! Diese Stange ist etwa 3m Lang! unten ist ein kleiner Plastikteller angebracht! oben eine spez Klemme. Die Klemme wird angezogen sobald das gehänge belastet wird! Kommt ein Skifahrer in der Talstation an den Start zeigt im eine Ampel an ob der abstand zum nächsten Tellergehänge genug gross is! Springt die Ampel auf grün kann er sich das forderste gehänge schnappen und durch eine Lichtschranke oder bei älteren durch einen Endschalte fahren! Bei den älteren Liften gab es immer Spassvögel die es lustig fanden sich den Hintersten Teller zu schnappen und in der Schranke stehen zu bleiben! Was zur Folge hatte das alle Gehänge auf einmal die Station verlassen haben und so die Leute hintendrann warten mussten bis sie wieder unten waren! Das wurde aber mittels Zeitrelais unterbunden! Die Klemme wird in der Talstation durch einen Elektromagneten angezogen und so belastet! wodurch das Seil eingequetscht wird.sobald der Teller das Rack verlassen hat muss die Klemme nicht mehr gespannt werden da jetzt ein Skifahren dran Hängt! oder mindestens ein Tellergehänge was schon reicht! Die klemme ist so aufgebaut das si extrem Kurvengängig ist da si 30° nach oben gebogen ist können alle Rollen Problemlos umfahren werden! Aus diesem Grund sind aber pro stütze nur max 2 Rollen vorhanden was eine extrem unbequeme Fahrt hervorruft! Die Bergstation ist ganz einfach aufgebaut! eine Umlenkrolle wird an Stahlseilen aufgehängt und ein Dickes Zwischen dem Berg und dem Talseil aufgehängtes Hanfseil verhindert das sich die Gehänge gegenseitig treffen! aus diesem grund sind auch die Fahrbahnen unterschiedlich hoch! In der Talstation ist die Spur klenenr als auf der Strecke! dabei wird verhindert das das gehänge in der Talstation zweit ausschärt! Zur sicherheit sind noch ne ganze menge Schlauchartige abweiser montiert! in der Bergstation wird kurz vor der Rolle ein Dikes Seil Quer über die Strecke gespannt wodurch die Gehänge nciht bis unter die Rolle fahren können und so wie bei einem Totpunktausstieg nur die Klemme die Scheibe umfährt! Zimlich billige Konstruktion! Sehr grosser Veschleiss! So muss alle 3-4 Jahre ein neues Seil eingezogen werden! An manche schönen Wintertagen ist der Schne in der Taltation schwarz von den vielen Stahlspänen die vom Seil abgerieben werden!
Hoffe ihr habts gerafft ist gar nicht so einfach! Hab aber ein paar Pläne und Bilder (selber gezeichnet oder aus Büchern)
Zuletzt geändert von Michael Meier am 01.07.2002 - 12:09, insgesamt 1-mal geändert.
ich glaub wir (die so einen lift noch nie gesehen haben) würden uns da trotzdem alle planlos dumm anstellen, wenn wir auf einmal mit so einem Teil konfrontiert werden würden :)
Noch ne kurze Frage: Fahren diese Lifte schneller oder langsamer als normale Schlepplifte?
1938 hatte die Firma Sigrist auch einen kuppelbaren Skilift auf der Gerschnialp gebaut. Es soll sich dabei an sich um einen normalen Bügelskilift, ähnlich dem System Constam gehandelt haben, das Gehänge war aber "kuppelbar".
Genaueres weiss ich auch nicht, nur, dass es sich nicht bewährt hat. Angeblich soll der Skilift regelmässig ausser Betrieb gewesen sein. Ausserdem wurde er während der Betriebszeit (1938-1944) zwei Mal von einer Lawine verschüttet. Das einzige, was ich von diesem Skilift noch fand, war eine Person, die noch damit fuhr (ca. 90 Jährig), eine Photographie, die beim Hochwasser verloren ging und die Fundamente der Talstation, die heute als Garteineinfassung dienen. Ausserdem lässt sich das Trassee im Gelände anhand der Erosion feststellen.
Elendes Hochwasser.... Hier in der nähe hat es sogar einen ganzen Skilift zunichte gemacht... nix mehr mit wiederaufbauen..
Der stand wohl etwa dort wo der heutige Gerschnialp SL steht, oder? An dem heutigen Lift kann man ja auch die verschiedenen Lawienenniedergänge ablesen
Welcher Skilift wurde unbrauchbar gemacht?
Der Skilift begann beim Restaurant Geschnialp. Von dort Richtung Bergstation des heutigen Tellerliftes. Vermutlich reichte er sogar weit in den Laubhang hinein.
Weiss nicht genau wo. Eine Kollegin in der Schule hat mir erzählt (sie wohnt in Schachen -> Dorf nach Malters) dass bei ihnen ein Privater Schlepplift gestanden habe der einem Bebekannten gehört habe. Aber das Unwetter hat in platt gemacht.