Aktuelle Tarife im Alpenraum
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benjamin
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Aktuelle Tarife im Alpenraum
Aus der Aargauerzeitung vom 26.11.05:
Aargauer Zeitung / MLZ; 26.10.2005
Tourismus Zeitung
Skiabopreise für 6 Tage sind auf Bergfahrt
Alpenskiorte Wintersportler müssen in der kommenden Saison für den Liftpass fast überall tiefer in die Tasche greifen. Den Vogel schiesst der Olympiaort Sestriere ab mit einem Preisaufschlag von 17 Prozent.
Hans-Werner Rodrian und Silvia Schütz
Mit den Skiferien in den Alpen geht es weiter aufwärts. Das gilt auch für die Preise: Die Bergbahnen haben ihre Tarife auf breiter Front angehoben. Wir haben die Sechstageskipreise in der Hochsaison verglichen.
Die grössten Preissprünge nach oben gibt es in Italien. Südtirols Grossraumskipass «Dolomiti Superski» verlangt für sechs Tage Pistenspass nun 301 Franken - das sind 19 Franken (12 Euro) mehr als imvergangenen Winter. In der Ortler-Skiarena zwischen Vinschgau und Meran kosten sechs Tage Skifahren 260 Franken (168 Euro; 13 Euro mehr als im Vorjahr). Und den Vogel abgeschossen hat Sestriere: Der Olympiaort von 2006 vergoldet seine Pisten bereits jetzt mit einem Preisaufschlag von 51 Franken auf 304 Franken. Das sind saftige 17 Prozent Teuerung. Preisgleich blieb nur das Aostatal - allerdings hatte das im vergangenen Winter happig auf 282 Franken erhöht.
«A bisserl was geht allerweil»: Nach dieser Devise verteuerten Österreichs Liftbetreiber ihre Tarife knapp unter der Schmerzgrenze um rund drei Prozent. Der Sechstagepass in der Hauptsaison kostet nun zwischen 228 Franken (plus 5) für den Grossraumskipass «Drei Täler» im stillen Vorarlberg und stolzen 322 Franken (plus 9,30) in der Partyhochburg Ischgl. Den grössten Schluck genehmigte sich der Skipass Kitzbüheler Alpen, er zieht um acht Prozent oder knapp 22 Franken auf 295 Franken an - eine Folge der neuen Liftverbindung zwischen Kitzbühel und dem Wilden Kaiser. Wer bei solchen Preisen gern auf die neue Skischaukel verzichtet, der zahlt in Kitzbühel 264 Franken (plus 7,75) und am Wilden Kaiser 251 Franken (plus 6,20). Begründet werden die Erhöhungen im Alpenraum unisono mit Investitionen in die Infrastruktur.
Eine Art Messlatte markiert stets Österreichs berühmtestes Skigebiet, der Arlberg. Dort kostet der Sechstageskipass nun 293 Franken (plus 7,75) und damit erstmals weniger als beim Rivalen Kitzbühel. Teurer als der Arlberg positionieren sich ausser Ischgl auch Serfaus (301 Franken, plus 6,20), Sölden (301 Fraken, plus 9,30) und das feine Obergurgl (295 Franken, plus 5). Aufgeschlossen hat der Mega-Skiverbund Salzburg-Superski-Card, der praktisch das gesamte Salzburger Land und Kitzbühel für 284 Franken, also für 9,30 mehr als im Vorjahr, anbietet.
Das kann freilich ohnehin kaum jemand abfahren; deshalb empfehlen sich eher die regionalen Skipässe. In Zell am See sind für sechs Tage Skivergnügen 267 Franken (plus 6,20) fällig, exakt 1,55 weniger als im benachbarten Saalbach-Hinterglemm und einer mehr als im Verbund «Ski Amadé», zu dem sich unter anderem Altenmarkt/Zauchensee, das Gasteinertal und die Dachsteinregion zusammengeschlossen haben. Vergleichsweise günstig sind weiter das Zillertal, wo der «Superskipass» jetzt 260 Franken (plus 5) kostet, der Schneewinkel um St. Johann und das Pillerseetal mit 88 Franken (plus 6,20) und vor allem Kärnten und Osttirol, wo der «Top Skipass Silber» für 240 Franken (plus 6,20) zu haben ist.
Von solchen Preisen ist man in der Schweiz weit entfernt. Im Land der Eidgenossen rangieren trotz vier Jahren eiserner Preisdisziplin weiter vier Skigebiete unter den teuersten zehn der Alpen. Nun ist die Zurückhaltung dahin - St. Moritz schlägt umgerechnet um rund 19 Franken auf 339 Franken für den Sechstageskipass auf. Die Lenzerheide erhöht um rund 11 Franken auf 285 Franken. Verbier (319), Flims/Laax (305) und Davos (282) haben jeweils um rund 5 Franken erhöht. Preisgleich gehen der Sechstageskipass in der Jungfrau-Region mit 288 Franken, die Liftkarte der Alpes Vaudoises mit moderaten 256 Franken und Sörenberg mit 212 Franken in die neue Saison. Teuerstes Pflaster der Alpen bleibt Zermatt. Wer vom Matterhorn bis ins italienische Cervinia schwingen will, der muss für sechs Tage 374 Franken (plus 6,20) investieren - teurer ist in den Alpen kein Skipass. Die «Portes du So leil», mit 650 Pistenkilometern grösstes vernetztes Skiareal der Alpen, bleiben trotz Preisaufschlag um rund 5 Franken auf 277 Franken weiter ein Schnäppchen für Vielfahrer.
Preislich längst auf internationalem Niveau bewegen sich die Bergbahnen in den deutschen Alpen. Garmisch-Partenkirchen schlägt um rund 8 Franken auf 248 Franken auf, die Region Oberstdorf/Kleinwalsertal stockte um rund 5 Franken auf 240 Franken auf. Die Nummer drei unter den deutschen Skiregionen, Reit im Winkl, verlangt nun 243 Franken (plus 6,20) Franken. Happige 16 Franken mehr - nämlich 152 Franken - verlangt Oberammergau für den Wochenskipass für seine zehn Kilometer Pisten.
Auf hohem Niveau genehmigen sich die französischen Pulverschneeparadiese Preiszuschläge bis drei Prozent. Die Spitze markiert dort weiter «Paradiski» (Les Arcs und La Plagne): Der Sechstagepass für beide Gebiete schlägt mit 355 Franken (plus 6,20) zu Buche und ist damit weiter die Nummer zwei im Alpenraum nach Zermatt. Im gebührenden Abstand folgen der Skipass Mont-Blanc rund um Chamonix mit 335 Franken und die Trois Vallées mit 319 Franken. Val d’Isère/Tignes erhöhte auf 299 Franken.
Meine Woche
«Im kommenden Januar werde ich eine Rundreise durch Indien machen»
Ich wuchs in einer Reisebüro-Familie auf. Mein Vater und meine Schwester arbeiteten bei Kuoni. Fast wäre ich auch dort gelandet. Ich reise fürs Leben gern. Im Januar 2006 werde ich eine Rundreise durch Indien machen. Sehr gerne würde ich mal noch den Höhenweg in den Dolomiten abwandern und noch einmal Aus tralien bereisen. Ausserdem möchte ich auch noch mehr von Europa kennen lernen.
aktuell
Herbstgenuss auf dem Calandagipfel
Jetzt nochmals so richtig wandern! Ohne lange Anreise ist dies von Felsberg (Chur) auf den Gipfel des Haldensteiner Calanda (2805 m) möglich - durch Wälder im beginnenden «Indian Summer», über Alpweiden und Fels- und Geröllpassagen. Die Panoramaaussicht in die Bergwelt - etwa an den Biancograt des Piz Bernina - ist die Anstrengung wert. Dauer: 8 bis 9 Stunden.
Verlauf: Von Felsberg (572 m) hinauf zur Älplihütte (2024 m), dann auf dem weglosen Gebiet Richtung Calandahütte (2073 m). Bevor man die Hütte erreicht, steigt man an auf den namenlosen Berg zwischen den beiden Calandagipfeln und gelangt zum Pass Tüfels Chilchi. Von dort besteigt man den Haldensteiner Calanda von der Seite her. Dieser Weg ist zwar weder auf der Karte (1:25 000, Sardona) eingezeichnet noch mit Wegweisern ausgeschildert, doch für Trittsichere gefahrlos machbar und viel attraktiver als die Variante über die Weiden und Wiesen von der Calandahütte aus. Von Felsberg im Tal bis auf den Gipfel muss man mit 5 bis 6 Stunden rechnen. Vom Gipfel via Calandahütte bis nach Haldenstein hinunter mit 3 bis 4 Stunden. Oben im Gipfelbereich kann ein wenig Schnee liegen. Früh aufbrechen ist Pflicht, da man sonst erst in der Dämmerung im Tal eintrifft.
Variante: mit dem Mountainbike auf der Teerstrasse von Haldenstein zur Calanda-SAC-Hütte (ca. 70 Minuten anstelle von 3fi Stunden zu Fuss!). Von dort zu Fuss auf den Gipfel (2 Stunden) und zurück (ca. 1 Stunde). Danach mit dem Bike in einer halben Stunde ins Tal. Diese Variante dauert insgesamt nur 5 Stunden. Anreise: von Zürich mit dem Zug nach Chur; mit dem Regionalzug oder Postauto nach Felsberg oder Haldenstein. Calandahütte: Essen und Getränk werden serviert, übernachten möglich (SAC-Sektion Rätia, Tel. 081 285 15 37). (sis)
Ausstellung Berg- und Reisefotografien im Alpinmuseum in Bern bis Ende Januar
Das Schweizerische Alpine Museum (SAM) in Bern verlängert die Ausstellung «Der ewige Augenblick», Berg- und Reisefotografie von 1860 bis heute, bis zum 15. Januar 2006. Mit dieser Ausstellung gibt das Museum dem Publikum zum 100. Geburtstag Gelegenheit, einen Teil seiner wertvollen Fotosammlung zu entdecken. Für 2006 sind die Sonderausstellungen «Macht und Kraft der Bilder - wie für Nachhaltigkeit argumentiert wird» sowie «Gletscher im Treibhaus» vorgesehen. Neu ist das Museum am Montagabend bis 21 Uhr geöffnet. Helvetiaplatz 4, Bern, www.alpinesmuseum.ch. (mz)
Swiss Codeshare-Flüge in drei US-Städte
United Airlines und Swiss bieten ab 1. November Codeshare-Flüge über den Atlantik an - von Zürich nach Chicago, Los Angeles und Washington D. C. Innerschweizerisch fliegen sie die Route Genf Zürich gemeinsam. Die beiden Vielfliegerprogramme Mileage Plus und Swiss TravelClub werden verknüpft, es können auf beiden Airlines Meilen gesammelt werden. Ergänzt wird das Abkommen mit weiteren Codeshare-Verbindungen ab Kenia, Italien, Israel, Indien, Frankreich und Süddeutschland via Zürich auf den Transatlantikstrecken in die Vereinigten Staaten. www.unitedairlines.ch. (mz)
af
swiss image
in zahlen
6-Tage-Pass Aufschlag
«Dolomiti Superski» 194 Euro (Fr. 301) + 12 Euro
Ortler-Skiarena 168 Euro (Fr. 260) + 13 Euro
Sestriere 196 Euro (Fr. 304) + 33 Euro
«Drei Täler» (Vorarlberg) 147 Euro (Fr. 228) + 3 Euro
Ischgl 208 Euro (Fr. 322) + 6 Euro
Kitzbüheler Alpen 190 Euro (Fr. 295) + 14 Euro
Arlberg (inkl. Lech, Zürs) 189 Euro (Fr. 293) + 5 Euro
Serfaus 194 Euro (Fr. 301) + 4 Euro
Sölden 194 Euro (Fr. 301) + 6 Euro
Obergurgl 190 Euro (Fr. 295) + 3 Euro
Salzburg-Superski-Card 183 Euro (Fr. 284) + 6 Euro
Zillertal 168 Euro (Fr. 260) + 3 Euro
St. Johann 157 Euro (Fr. 243) + 4 Euro
St. Moritz 219 Euro (Fr. 339) + 12 Euro
Verbier 206 Euro (Fr. 319) + 3 Euro
Flims/Laax 197 Euro (Fr. 305) + 3 Euro
Davos 182 Euro (Fr. 282) + 3 Euro
Jungfrau-Region 186 Euro (Fr. 288) +/-0 Euro
Alpes Vaudoises 165 Euro (Fr. 256) +/-0 Euro
Zermatt 241 Euro (Fr. 374) + 4 Euro
«Portes du Soleil» 179 Euro (Fr. 277) +3 Euro
Lenzerheide 184 Euro (Fr. 285) + 7 Euro
Flumserberge 147 Euro (Fr. 228) k.A.
Sörenberg 137 Euro (Fr. 212) +/-0 Euro
Oberstdorf/Kleinwalsertal 155 Euro (Fr. 240) + 3 Euro
Reit im Winkl 157 Euro (Fr. 243) + 4 Euro
«Paradiski» 229 Euro (Fr. 355) + 4 Euro
Mont-Blanc/ Chamonix 216 Euro (Fr. 335) + 6 Euro
Trois Vallées 206 Euro (Fr. 319) + 2 Euro
Val d'Isère/Tignes 193 Euro (Fr. 299) + 6 Euro
Alle genannten Skipasspreise beziehen sich auf die Hauptsaison und auf Erwachsene. Der Preisvergleich basiert auf Euro, der Umrechnungs-Kurs ist 1,55. Deshalb ist es möglich, dass die Angaben in SFr. nicht auf die Stelle genau mit den effektiv in den Skigebieten verlangten SFr. übereinstimmen. Quelle: www.falk.de/ski; www.dsv-atlas.de; www.adac-skiguide.de
Hinab Das gilt nicht für die Preise. Die «Portes du Soleil» gelten mit 277 Fr. bereits als Schnäppchen. Christian Haase
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Aargauer Zeitung / MLZ; 26.10.2005
Tourismus Zeitung
Skiabopreise für 6 Tage sind auf Bergfahrt
Alpenskiorte Wintersportler müssen in der kommenden Saison für den Liftpass fast überall tiefer in die Tasche greifen. Den Vogel schiesst der Olympiaort Sestriere ab mit einem Preisaufschlag von 17 Prozent.
Hans-Werner Rodrian und Silvia Schütz
Mit den Skiferien in den Alpen geht es weiter aufwärts. Das gilt auch für die Preise: Die Bergbahnen haben ihre Tarife auf breiter Front angehoben. Wir haben die Sechstageskipreise in der Hochsaison verglichen.
Die grössten Preissprünge nach oben gibt es in Italien. Südtirols Grossraumskipass «Dolomiti Superski» verlangt für sechs Tage Pistenspass nun 301 Franken - das sind 19 Franken (12 Euro) mehr als imvergangenen Winter. In der Ortler-Skiarena zwischen Vinschgau und Meran kosten sechs Tage Skifahren 260 Franken (168 Euro; 13 Euro mehr als im Vorjahr). Und den Vogel abgeschossen hat Sestriere: Der Olympiaort von 2006 vergoldet seine Pisten bereits jetzt mit einem Preisaufschlag von 51 Franken auf 304 Franken. Das sind saftige 17 Prozent Teuerung. Preisgleich blieb nur das Aostatal - allerdings hatte das im vergangenen Winter happig auf 282 Franken erhöht.
«A bisserl was geht allerweil»: Nach dieser Devise verteuerten Österreichs Liftbetreiber ihre Tarife knapp unter der Schmerzgrenze um rund drei Prozent. Der Sechstagepass in der Hauptsaison kostet nun zwischen 228 Franken (plus 5) für den Grossraumskipass «Drei Täler» im stillen Vorarlberg und stolzen 322 Franken (plus 9,30) in der Partyhochburg Ischgl. Den grössten Schluck genehmigte sich der Skipass Kitzbüheler Alpen, er zieht um acht Prozent oder knapp 22 Franken auf 295 Franken an - eine Folge der neuen Liftverbindung zwischen Kitzbühel und dem Wilden Kaiser. Wer bei solchen Preisen gern auf die neue Skischaukel verzichtet, der zahlt in Kitzbühel 264 Franken (plus 7,75) und am Wilden Kaiser 251 Franken (plus 6,20). Begründet werden die Erhöhungen im Alpenraum unisono mit Investitionen in die Infrastruktur.
Eine Art Messlatte markiert stets Österreichs berühmtestes Skigebiet, der Arlberg. Dort kostet der Sechstageskipass nun 293 Franken (plus 7,75) und damit erstmals weniger als beim Rivalen Kitzbühel. Teurer als der Arlberg positionieren sich ausser Ischgl auch Serfaus (301 Franken, plus 6,20), Sölden (301 Fraken, plus 9,30) und das feine Obergurgl (295 Franken, plus 5). Aufgeschlossen hat der Mega-Skiverbund Salzburg-Superski-Card, der praktisch das gesamte Salzburger Land und Kitzbühel für 284 Franken, also für 9,30 mehr als im Vorjahr, anbietet.
Das kann freilich ohnehin kaum jemand abfahren; deshalb empfehlen sich eher die regionalen Skipässe. In Zell am See sind für sechs Tage Skivergnügen 267 Franken (plus 6,20) fällig, exakt 1,55 weniger als im benachbarten Saalbach-Hinterglemm und einer mehr als im Verbund «Ski Amadé», zu dem sich unter anderem Altenmarkt/Zauchensee, das Gasteinertal und die Dachsteinregion zusammengeschlossen haben. Vergleichsweise günstig sind weiter das Zillertal, wo der «Superskipass» jetzt 260 Franken (plus 5) kostet, der Schneewinkel um St. Johann und das Pillerseetal mit 88 Franken (plus 6,20) und vor allem Kärnten und Osttirol, wo der «Top Skipass Silber» für 240 Franken (plus 6,20) zu haben ist.
Von solchen Preisen ist man in der Schweiz weit entfernt. Im Land der Eidgenossen rangieren trotz vier Jahren eiserner Preisdisziplin weiter vier Skigebiete unter den teuersten zehn der Alpen. Nun ist die Zurückhaltung dahin - St. Moritz schlägt umgerechnet um rund 19 Franken auf 339 Franken für den Sechstageskipass auf. Die Lenzerheide erhöht um rund 11 Franken auf 285 Franken. Verbier (319), Flims/Laax (305) und Davos (282) haben jeweils um rund 5 Franken erhöht. Preisgleich gehen der Sechstageskipass in der Jungfrau-Region mit 288 Franken, die Liftkarte der Alpes Vaudoises mit moderaten 256 Franken und Sörenberg mit 212 Franken in die neue Saison. Teuerstes Pflaster der Alpen bleibt Zermatt. Wer vom Matterhorn bis ins italienische Cervinia schwingen will, der muss für sechs Tage 374 Franken (plus 6,20) investieren - teurer ist in den Alpen kein Skipass. Die «Portes du So leil», mit 650 Pistenkilometern grösstes vernetztes Skiareal der Alpen, bleiben trotz Preisaufschlag um rund 5 Franken auf 277 Franken weiter ein Schnäppchen für Vielfahrer.
Preislich längst auf internationalem Niveau bewegen sich die Bergbahnen in den deutschen Alpen. Garmisch-Partenkirchen schlägt um rund 8 Franken auf 248 Franken auf, die Region Oberstdorf/Kleinwalsertal stockte um rund 5 Franken auf 240 Franken auf. Die Nummer drei unter den deutschen Skiregionen, Reit im Winkl, verlangt nun 243 Franken (plus 6,20) Franken. Happige 16 Franken mehr - nämlich 152 Franken - verlangt Oberammergau für den Wochenskipass für seine zehn Kilometer Pisten.
Auf hohem Niveau genehmigen sich die französischen Pulverschneeparadiese Preiszuschläge bis drei Prozent. Die Spitze markiert dort weiter «Paradiski» (Les Arcs und La Plagne): Der Sechstagepass für beide Gebiete schlägt mit 355 Franken (plus 6,20) zu Buche und ist damit weiter die Nummer zwei im Alpenraum nach Zermatt. Im gebührenden Abstand folgen der Skipass Mont-Blanc rund um Chamonix mit 335 Franken und die Trois Vallées mit 319 Franken. Val d’Isère/Tignes erhöhte auf 299 Franken.
Meine Woche
«Im kommenden Januar werde ich eine Rundreise durch Indien machen»
Ich wuchs in einer Reisebüro-Familie auf. Mein Vater und meine Schwester arbeiteten bei Kuoni. Fast wäre ich auch dort gelandet. Ich reise fürs Leben gern. Im Januar 2006 werde ich eine Rundreise durch Indien machen. Sehr gerne würde ich mal noch den Höhenweg in den Dolomiten abwandern und noch einmal Aus tralien bereisen. Ausserdem möchte ich auch noch mehr von Europa kennen lernen.
aktuell
Herbstgenuss auf dem Calandagipfel
Jetzt nochmals so richtig wandern! Ohne lange Anreise ist dies von Felsberg (Chur) auf den Gipfel des Haldensteiner Calanda (2805 m) möglich - durch Wälder im beginnenden «Indian Summer», über Alpweiden und Fels- und Geröllpassagen. Die Panoramaaussicht in die Bergwelt - etwa an den Biancograt des Piz Bernina - ist die Anstrengung wert. Dauer: 8 bis 9 Stunden.
Verlauf: Von Felsberg (572 m) hinauf zur Älplihütte (2024 m), dann auf dem weglosen Gebiet Richtung Calandahütte (2073 m). Bevor man die Hütte erreicht, steigt man an auf den namenlosen Berg zwischen den beiden Calandagipfeln und gelangt zum Pass Tüfels Chilchi. Von dort besteigt man den Haldensteiner Calanda von der Seite her. Dieser Weg ist zwar weder auf der Karte (1:25 000, Sardona) eingezeichnet noch mit Wegweisern ausgeschildert, doch für Trittsichere gefahrlos machbar und viel attraktiver als die Variante über die Weiden und Wiesen von der Calandahütte aus. Von Felsberg im Tal bis auf den Gipfel muss man mit 5 bis 6 Stunden rechnen. Vom Gipfel via Calandahütte bis nach Haldenstein hinunter mit 3 bis 4 Stunden. Oben im Gipfelbereich kann ein wenig Schnee liegen. Früh aufbrechen ist Pflicht, da man sonst erst in der Dämmerung im Tal eintrifft.
Variante: mit dem Mountainbike auf der Teerstrasse von Haldenstein zur Calanda-SAC-Hütte (ca. 70 Minuten anstelle von 3fi Stunden zu Fuss!). Von dort zu Fuss auf den Gipfel (2 Stunden) und zurück (ca. 1 Stunde). Danach mit dem Bike in einer halben Stunde ins Tal. Diese Variante dauert insgesamt nur 5 Stunden. Anreise: von Zürich mit dem Zug nach Chur; mit dem Regionalzug oder Postauto nach Felsberg oder Haldenstein. Calandahütte: Essen und Getränk werden serviert, übernachten möglich (SAC-Sektion Rätia, Tel. 081 285 15 37). (sis)
Ausstellung Berg- und Reisefotografien im Alpinmuseum in Bern bis Ende Januar
Das Schweizerische Alpine Museum (SAM) in Bern verlängert die Ausstellung «Der ewige Augenblick», Berg- und Reisefotografie von 1860 bis heute, bis zum 15. Januar 2006. Mit dieser Ausstellung gibt das Museum dem Publikum zum 100. Geburtstag Gelegenheit, einen Teil seiner wertvollen Fotosammlung zu entdecken. Für 2006 sind die Sonderausstellungen «Macht und Kraft der Bilder - wie für Nachhaltigkeit argumentiert wird» sowie «Gletscher im Treibhaus» vorgesehen. Neu ist das Museum am Montagabend bis 21 Uhr geöffnet. Helvetiaplatz 4, Bern, www.alpinesmuseum.ch. (mz)
Swiss Codeshare-Flüge in drei US-Städte
United Airlines und Swiss bieten ab 1. November Codeshare-Flüge über den Atlantik an - von Zürich nach Chicago, Los Angeles und Washington D. C. Innerschweizerisch fliegen sie die Route Genf Zürich gemeinsam. Die beiden Vielfliegerprogramme Mileage Plus und Swiss TravelClub werden verknüpft, es können auf beiden Airlines Meilen gesammelt werden. Ergänzt wird das Abkommen mit weiteren Codeshare-Verbindungen ab Kenia, Italien, Israel, Indien, Frankreich und Süddeutschland via Zürich auf den Transatlantikstrecken in die Vereinigten Staaten. www.unitedairlines.ch. (mz)
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in zahlen
6-Tage-Pass Aufschlag
«Dolomiti Superski» 194 Euro (Fr. 301) + 12 Euro
Ortler-Skiarena 168 Euro (Fr. 260) + 13 Euro
Sestriere 196 Euro (Fr. 304) + 33 Euro
«Drei Täler» (Vorarlberg) 147 Euro (Fr. 228) + 3 Euro
Ischgl 208 Euro (Fr. 322) + 6 Euro
Kitzbüheler Alpen 190 Euro (Fr. 295) + 14 Euro
Arlberg (inkl. Lech, Zürs) 189 Euro (Fr. 293) + 5 Euro
Serfaus 194 Euro (Fr. 301) + 4 Euro
Sölden 194 Euro (Fr. 301) + 6 Euro
Obergurgl 190 Euro (Fr. 295) + 3 Euro
Salzburg-Superski-Card 183 Euro (Fr. 284) + 6 Euro
Zillertal 168 Euro (Fr. 260) + 3 Euro
St. Johann 157 Euro (Fr. 243) + 4 Euro
St. Moritz 219 Euro (Fr. 339) + 12 Euro
Verbier 206 Euro (Fr. 319) + 3 Euro
Flims/Laax 197 Euro (Fr. 305) + 3 Euro
Davos 182 Euro (Fr. 282) + 3 Euro
Jungfrau-Region 186 Euro (Fr. 288) +/-0 Euro
Alpes Vaudoises 165 Euro (Fr. 256) +/-0 Euro
Zermatt 241 Euro (Fr. 374) + 4 Euro
«Portes du Soleil» 179 Euro (Fr. 277) +3 Euro
Lenzerheide 184 Euro (Fr. 285) + 7 Euro
Flumserberge 147 Euro (Fr. 228) k.A.
Sörenberg 137 Euro (Fr. 212) +/-0 Euro
Oberstdorf/Kleinwalsertal 155 Euro (Fr. 240) + 3 Euro
Reit im Winkl 157 Euro (Fr. 243) + 4 Euro
«Paradiski» 229 Euro (Fr. 355) + 4 Euro
Mont-Blanc/ Chamonix 216 Euro (Fr. 335) + 6 Euro
Trois Vallées 206 Euro (Fr. 319) + 2 Euro
Val d'Isère/Tignes 193 Euro (Fr. 299) + 6 Euro
Alle genannten Skipasspreise beziehen sich auf die Hauptsaison und auf Erwachsene. Der Preisvergleich basiert auf Euro, der Umrechnungs-Kurs ist 1,55. Deshalb ist es möglich, dass die Angaben in SFr. nicht auf die Stelle genau mit den effektiv in den Skigebieten verlangten SFr. übereinstimmen. Quelle: www.falk.de/ski; www.dsv-atlas.de; www.adac-skiguide.de
Hinab Das gilt nicht für die Preise. Die «Portes du Soleil» gelten mit 277 Fr. bereits als Schnäppchen. Christian Haase
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- starli
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Da sind heuer übrigens 2 Skigebiete neu hinzugekommen:Ortler-Skiarena 168 Euro (Fr. 260) + 13 Euro
- Das Vigiljoch in Lana
- Mendel/Ruffrè im Val di Non / Mendelkamm (2 Sessellifte lt. http://www.ortlerskiarena.com/ ) - hab ich noch nie von gehört:
:)Da dieses Gebiet nicht sehr hoch liegt ( 1.350 bis 1600 Meter) wird es teilweise künstlich beschneit, was ein Vorteil für Anfänger sein kann, die hier eine ruhige heile Welt vorfinden werden.
- snowflat
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Quelle: www.tirol.comTiroler zahlen die gleichen Preise für Skipässe wie Südtiroler
Die Wintersaison in den Skigebieten von "Dolomiti-Superski" startet am 26. November. Im Hochpustertal und am Kronplatz zahlen Ost- und Nordtiroler die selben Preise, wie die Südtiroler.
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurden in den sieben Skigebieten Obereggen/Fleimstal, Gröden/Seiseralm, Fassatal/Karersee, Eisacktal, Abteital, Kronplatz und Hochpustertal erstmals die Schneekanonen in Betrieb gesetzt. "Wenn alles klappt, starten wir die neue Saison am 26. November", freute sich Paolo Cappadozzi bei der Vorstellung der Neuheiten dieser Saison.
Die im Skiverbund "Dolomiti Superski" zusammengeschlossenen Liftbetreiber verlangen heuer trotz zahlreicher Verbesserungen nicht mehr als im vorigen Jahr. "Wir wollen in einer Zeit, in der so viel von explodierenden Preisen gesprochen wird, ein Zeichen setzen und einen Beitrag zur Jugendförderung leisten. Es soll für die Eltern erschwinglich sein, ihre Kinder zum Skifahren und Snowboarden zu schicken", erklärte Franz Perathoner. Deshalb wurden für Familien besondere Angebote ausgearbeitet.
In allen sieben Skigebieten kosten trotz Erneuerung von Aufstiegsanlagen und verbesserter Schneelage die Skipässe für Kinder bis zu zehn Jahren 55 ?, für Jugendliche bis zu 16 Jahren 110 ? und für Studenten bis zu 25 Jahren 165 ?. Auch gibt es gemeinsame Skipässe für ein Elternteil mit Kind zu reduziertem Preis. Neu ist auch, dass z.B. auf der Plose, am Gitschberg., in Jochtal/Vals und Meransen der Skipass auch im Sommer gültig ist.
Im Skizentrum Hochpustertal an der Grenze zu Osttirol und der Provinz Belluno gibt es 53 km Abfahrten aller Schwierigkeitsgrade, die zu 85 Prozent technisch beschneibar sind. "Unsere Skigebiete sind die familienfreundlichsten im gesamten Dolomiti-Superski-Gebiet. Die Familien zählen deshalb schon seit Jahren zu unserem Stammpublikum", betonte Kurt Holzer. Man habe schon vor zwei Jahren die Preise bei Volksschülern um 40 Prozent reduziert und heuer koste der Saisonsskipass nur noch 51 ?. "Kinder bis zu vier Jahren fahren im gesamten Hochpustertal gratis und bei einer fünfköpfigen Familie werde für das jüngste Kind der Skipass ebenfalls gratis abgegeben", unterstreicht Holzer.
Im Hochpustertal (Kreuzbergpass, Rotwand, Waldheim, Haunold, Toblach, Pragser Skigebiet und Helm) sowie am Kronplatz (Bruneck, Reischach und St. Vigil in Enneberg) gelten die Einheimischenpreise heuer auch für Nord- und Osttiroler. "Es genügt, wenn sich die Skifahrer als Tiroler ausweisen können, dann zahlen sie den selben Preis wie die Südtiroler", bestätigen Kurt Holzer und Kurt Lüfter.
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!
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- F. Feser
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downhill/starli: das skigebiet mendel ist bereits seit letzter saison dabei, lage ist an der passhöhe des mendelpasses und dann nach rechts richtung fernmeldeturm und hotel.
die andere anlage ist eine 3 ksb von leitner, ebenfalls am mendelpass
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- TPD
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Hä, was ist denn das für ein Wechselkurs2 Tagesskipass 80,- EUR = 40,- pro Tag.
https://www.skichablais.net, seit 20 Jahren über Bergbahnen der Region Chablais und Umgebung.
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^^
Ah, jetzt habe ich es verstanden.
Ich habe gedacht, dass Du den Preis in CHF und Euro angegeben hast.
Ok. Dann würde das "pro Tag" nicht so viel Sinn machen
Ah, jetzt habe ich es verstanden.
Ich habe gedacht, dass Du den Preis in CHF und Euro angegeben hast.
Ok. Dann würde das "pro Tag" nicht so viel Sinn machen
https://www.skichablais.net, seit 20 Jahren über Bergbahnen der Region Chablais und Umgebung.
- Jens
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Mir persönlich gehts ned drum was er kostet und wie ich sparen kann, wenn ich wohin will zum skifahren, dann is der Preis nebensächlich, denn wenn ich sparen will bleib ich gleich daheim und fahr erst gar nicht weg.
Den Skipass für dei gesamt Region würd ich mir auch nie mehr kaufen, da ich sicher nie mehr in Mürren skifahren werde, aber das is ne andre Geschichte und tut hier nix zur Sache.
Mir ging's nur darum, dass anders als in Österreich die 40,- Euro Grenze in der Schweiz schon überschritten wird, in Österreich gilt die ja als so ne kritische Grenze.
Den Skipass für dei gesamt Region würd ich mir auch nie mehr kaufen, da ich sicher nie mehr in Mürren skifahren werde, aber das is ne andre Geschichte und tut hier nix zur Sache.
Mir ging's nur darum, dass anders als in Österreich die 40,- Euro Grenze in der Schweiz schon überschritten wird, in Österreich gilt die ja als so ne kritische Grenze.
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Emilius3557
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