Neues auf der Steinplatte/​Winklmoosalm – Waidring/​Reit im Winkl

Infrastrukturelle Neuigkeiten aus Österreich
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PB_300_Polar
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Beitrag von PB_300_Polar »

Der Herr Brandtner hat im Nebensatz, in der neuen Ausgabe des Mountain Managers, folgendes zum Thema Funpark gesagt:
[...] sowie die fast perfekte Gestaltung des Parks (ein extra Lift würde noch mehr Leute anlocken) [...]
Quelle: Mountain Manager,36.Jhg,Ausg:5/05, Seite 46

Also für mich heist, dasdass die Steinplattler einen kleinen Lift haben wollen, der nur für den Funpark gedacht ist!
Der Schnee kommt.....

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Af
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Beitrag von Af »

Hab mir eh schon mal gedacht, dass ein Lift paralel zum Sonnenjet in Richtung Möseralm verschoben ganz nett wär... Nur wären die Pisten halt sehr flach... Andererseits wäre dann ja der Funpark mit 2 Liften erschlossen...
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Turm
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Beitrag von Turm »

STB17 hat geschrieben:Zum Thema Bergabtragen:
wo ist das ?
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Estiby
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Beitrag von Estiby »

Turm hat geschrieben:
STB17 hat geschrieben:Zum Thema Bergabtragen:
wo ist das ?
:arrow: http://www.alpinforum.com/forum/viewtop ... 274#200274

alles was man auf dem Bild sieht dürfte mal Berg gewesen sein!
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PB_300_Polar
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Beitrag von PB_300_Polar »

Die Mösernbahn kommt aber oberhalb von der Möseralm heraus.
Und somit am Ende des Funparkes.
DieKapellenbahn kommt etwa auf der Höhe des mittleren Teil des Funparkes heraus.
Also wäre ein Lift doch nicht soo schlecht.
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Turm
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Beitrag von Turm »

Im Teutoburger Wald dürfen die nach mir alles planieren, aber nicht in den Alpen ;).

Außerdem unterscheide ich hier doch ein wenig zwischen zweckmäßiger Nutzung als Rohstoff und der Nutzung als Piste, die man verbreitert, indem man den Halben Hang wegsprengt.
Wollte man nicht auf der Zugspitze noch ein wenig aufstocken um die 3.000 zu erreichen
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Estiby
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Beitrag von Estiby »

Außerdem unterscheide ich hier doch ein wenig zwischen zweckmäßiger Nutzung als Rohstoff und der Nutzung als Piste
Beides wird gemacht um Geld zu bekommen, bzw. mehr Geld! Es dreht sich allllllllllleees ums geld :? :wink:
Emilius3557
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Beitrag von Emilius3557 »

Im Teutoburger Wald dürfen die nach mir alles planieren, aber nicht in den Alpen .

Außerdem unterscheide ich hier doch ein wenig zwischen zweckmäßiger Nutzung als Rohstoff und der Nutzung als Piste, die man verbreitert, indem man den Halben Hang wegsprengt.
Wollte man nicht auf der Zugspitze noch ein wenig aufstocken um die 3.000 zu erreichen
Hmm. aber ist es nicht etwas blauäugig den heutigen Skitourismus ohne solche Geländeeingriffe oder -korrekturen haben zu wollen? Eine 8KSB braucht eben dem entsprechende Pistenfläche. In den USA könnte man 8KSBs dieser Größenordnung en masse aufstellen, ohne dass man Pisten verbreitern müsste. Als vor 30 Jahren an jedem Hang nur ein SL stand ging das noch ohne nenneswerte Grabungsarbeiten.
Oder glaubst du, dass die Verbindungspiste Kaltenbach-Hochfügen letzten September sehr schön ausgesehen hat?
Ich will solche Arbeiten nicht grundsätzlich verteidigen, aber konsequent sollte man in seiner Haltung als Tourist schon ein bisschen sein: will ich breite, ebene Pisten zum Carven muss ich mit solchen Eingriffen leben. Gehe ich nur Skitouren reicht es mir, wenn der Bauer seine Stacheldrahtzäune für den Winter abbaut.

Im Saastal wollten die Einwohner von Saas-Balen vor einigen Jahrzehnten mal das 3996 m hohe Fletschhorn wieder zu einem 4000er machen. In alten Karten und Führern hat es nämlich noch 4001 m, ist dann aber nach exakteren Vermessungen um 5 m geschrumpft. Ich weiß nicht, woran dieser Plan dann gescheitert ist, Geld oder Behörden oder vielleicht sind die Leute einfach nur zur Vernunft gekommen.
Rob
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Beitrag von Rob »

PB_300_Polar hat geschrieben:Der Herr Brandtner hat im Nebensatz, in der neuen Ausgabe des Mountain Managers, folgendes zum Thema Funpark gesagt:
[...] sowie die fast perfekte Gestaltung des Parks (ein extra Lift würde noch mehr Leute anlocken) [...]
Quelle: Mountain Manager,36.Jhg,Ausg:5/05, Seite 46
Wenn mann etwas zitiert muss mann es richtig machen! Die Aussage ist nicht von den Herrn Brandtner sondern von Tommy Klaehn und dabei handelt es sich nicht um das Funpark der Steinplatte, sondern der von die Silvretta Nova.

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PB_300_Polar
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Beitrag von PB_300_Polar »

^^
Stimmt! Habe gera<de nochmals nachgelsen und festgelstellt, dass ich den
falschen Namen abgeschriebn habe :oops:
Der Schnee kommt.....
Rob
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Beitrag von Rob »

Die neue 8er Sesselbahn ist fast fertig, heute sind erstmals die (eingepackten) Sesseln am Seil zu sehen.
Weiters wird die Schneeanlage um 530m. Piste erweitert, mit 7 Stueck York-Lanzen Rubis/Safyr
Dateianhänge
Erstmals sind die neue 8er-Sesseln am Seil zu sehen!
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Jens
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Beitrag von Jens »

Ein etwas ausführlicher Text bzgl. der Zubringerbahn zur Winkelmoosalm:
Befürworter und Gegner diskutierten in sachlicher Atmosphäre


Reit im Winkl. Das brisante Thema »Busse oder Gondelseilbahn auf die Winklmoosalm?« diskutierten mehr als ein Dutzend Interessenvertreter beider Seiten im Festsaal in Reit im Winkl. Organisiert und geleitet wurde die Veranstaltung von Hermann Eschenbeck, Kreisvorsitzender des Bund Naturschutz Traun-stein (BN), dem es gelang, dass beide Seiten sachlich und fair ihre Argumente austauschten und sich die vielen Zuhörer so ein ausgewogenes Bild beider Standpunkte machen konnten.


Einleitende Referate führten in das Thema ein, das bereits seit über 20 Jahren ein oft diskutiertes Problem in Reit im Winkl ist. Neben Vertretern der Naturschutzverbände und des Regionalverkehrs Oberbayern (RVO) legte Reit im Winkls Bürgermeister Fritz Schmuck unter dem Motto »Was will der Gast?« das Konzept der Gemeinde Reit im Winkl vor und Andreas Brandner von der »Steinplatte Aufschließungs-GmbH und Co. KG« erläuterte das Erschließungskonzept seiner Gesellschaft für die Steinplatte. Hermann Eschenbeck stellte den Standpunkt des Bund Naturschutz klar, der sich für die »touristische Erschließung der Winklmoos im Winter wie im Sommer mit Vorrang für Naturverträglichkeit« einsetzt. »Unter bestimmten Bedingungen könnte sich der BN auf die Kabinenseilbahn einlassen«, erklärte Eschenbeck, aber nur � als die wichtigste Bedingung überhaupt � »wenn die Verbindung vom Heutal zur Winklmoos ein für allemal von Aufstiegshilfen verschont bleibt«. Dr. Roland Kals, stellvertretender Vorsitzender der Aktiongemeinschaft zum Schutz der Saalforste und Naturschutzreferent des Österreichischen Alpenvereins, Sektion Salzburg, hatte zuvor in seinem Referat dargelegt, dass die Gemeinde Unken auf österreichischer Seite nur auf die Gondelbahn warte, um damit endlich einen Einstieg zu haben, um die lang ersehnte Verbindung beider Skigebiete, Heutal und Winklmoos, zu erreichen und die Skischaukel endlich bauen zu können.

Entscheidend bei der Frage, ob eine Gondelseilbahn auf die Winklmoosalm gebaut wird, ist die Frage, ob und wie weit dann die bestehende Straße auf die Winklmoosalm für den Verkehr gesperrt würde. Die Naturschutzverbände wie der BN wehren sich vehement gegen eine »Doppelerschließung«, die dann weitere Zerstörungen der Natur, beispielsweise durch zusätzliche Parkplätze auf der Steinplatte, notwendig machen würde. Inzwischen hat die Gemeinde ein Rechtsgutachten beim Innenministerium in Auftrag gegeben, das prüfen soll, inwieweit die Straße noch benutzt werden darf, wenn die Gondel gebaut wird.

Höhepunkt und Abschluss der Veranstaltung war eine Podiumsdiskussion unter Leitung von Christian Schneider, der auch Leute aus dem Publikum befragte. Gezielt stellte Schneider Fragen an die Teilnehmer und ließ nicht locker, ehe seine Fragen beantwortet waren. So wollte er zum Beispiel wissen, ob auch der Parkplatz an der Talstation erweitert werden müsse, wenn die Gondel gebaut würde. Bürgermeister Schmuck verneinte das klar, und Andreas Brandner erläuterte, dass schon jetzt die Straße geschlossen werde, wenn der Parkplatz voll ist, etwa an 20 Tagen im Jahr. Wenn etwa 7000 Menschen auf der Winklmoos seien, sei das Skigebiet einfach ausgereizt, auch wenn die Leute das oft nicht begreifen könnten. Noch diskutiert werden müsse, in welchen Monaten und zu welchen Zeiten die Bahn im Sommer und im Winter in Betrieb sein solle. Sinnvoll sei es aus seiner Sicht von Juni bis Oktober zu fahren, jeweils etwa von 9 bis 18 Uhr. Wenn die Bahn nicht in Betrieb sei, könnte die Straße als Mautstraße geöffnet sein. Wolf Guglhör von der Aktionsgemeinschaft zum Schutz der Saalforste stellte klar, dass seine Gruppierung diese Art Doppelerschließung auf keinen Fall akzeptieren würde: entweder Gondelbahn oder Autoverkehr. Von Seiten der Aufschließungsgesellschaft müsse es deshalb Angebote geben, um den gesamten Verkehr durch die Seilbahn abzudecken.

Eine Frage war, ob der so genannte Bergwaldbeschluss von 1984 hier greifen würde, denn danach soll keine Rodung des Bergwalds für touristische Erschließungen mehr genehmigt werden. Paul Höglmüller, bis vor kurzem bei der Staatsforstverwaltung, jetzt Betriebsleiter des Forstbetriebs Ruhpolding, sagte, dass seine Behörde seit der Umorganisierung nicht mehr für den Bergwaldbeschluss zuständig sei. Das sei jetzt weitgehend eine Sache der Regierung. Für sicher hielt er es, dass der Busverkehr beim Bau einer Gondel eingestellt werden und der Individualverkehr weitgehend reduziert werden müsse. Anton Kern, Landtagsabgeordneter der CSU, bestätigte auf Nachfrage, dass sich der Landtag direkt mit dieser Frage befassen müsse.

Andreas Brandner erklärte, dass seine Gesellschaft die Bahn nicht bauen würde, wenn es weiterhin parallel dazu den Mautverkehr gebe, »das haben wir immer gesagt«. Natürlich müsse man dafür sorgen, dass die Gondelseilbahn wirtschaftlich betrieben werden könne. Auf die Frage des Diskussionsleiters, ob die Aufschließungsgesellschaft eine Skischaukel Heutal-Winklmoos plane, antwortete Brandner, dass dies »derzeit kein Thema« sei. Zwar wäre das schon lange ein Wunsch von Unken und die Vertreter seien schon vor Jahren an ihn herangetreten, aber »in den nächsten Jahren passiert sicher nichts«, denn für seine kleine Firma sei der Bau der Gondelseilbahn von Reit im Winkl zur Winklmoos »schon ein riesiger Brocken« . Auch Forstdirektor Hans Sleik, Betriebsleiter des Forstbetriebs St. Martin und zuständig für die Bayerischen Saalforste, erklärte, dass in nächster Zeit »keine Gefahr besteht, dass hier etwas passiert«.

Angesprochen wurden auch die Nachteile für den RVO, die durch eine Gondelbahn entstehen würden. Geschäftsführer Veit Bodenschatz bestätigte, dass bei der RVO mindestens 15 Arbeitsplätze wegfielen, wenn die Seilbahn gebaut würde. Davon wären überwiegend Reit im Winkler betroffen. Man habe in den vergangenen Jahren »extrem in kundenfreundliche Fahrzeuge investiert«, so dass die Gemeinde bei der Energie- und Umweltbilanz mit dem Busverkehr auf die Dauer sicher besser fahre. Busse hielt Bodenschatz auch deshalb für besser, weil eine Gondelbahn nicht das ganze Jahr über betrieben werden könne. In Spitzenzeiten lägen die Beförderungskapazitäten mit Bussen bei 2500 Personen pro Stunde. Man könne die verkehrstechnische Verbindung zu den Nachbargemeinden wie Ruhpolding, Inzell und zum Achental auf jeden Fall noch optimieren. Dafür müsse nur jemand die Initiative ergreifen. Ohne dass der Bürgermeister oder der RVO-Geschäftsführer genaue Zahlen nannten, konnte der Diskussionsleiter beiden entlocken, dass der RVO »mehr als 200 000 Euro pro Jahr« an die Gemeinde für die Straße zahlt. Fritz Schmuck erklärte, dass dabei kein Gewinn für die Gemeinde herausschaue, weil das Geld für den Straßenunterhalt verwendet werde.

Eine nicht ganz einfache Stellung hat der DAV, Sektion Reit im Winkl-Kössen, weil er einerseits seine Hütte auf der Winklmoos wirtschaftlich betreiben muss, andererseits an der größtmöglichen Unversehrtheit der Natur interessiert ist. Eine Seilbahn werde einen erheblichen Teil an Emissionen verhindern, sagte Alf Amberger, Vorsitzender der DAV-Sektion Traunstein. Wenn die Seilbahn in Betrieb sei, müsse auf jeden Fall die Straße gesperrt werden. Amberger legte Wert auf die Feststellung, dass die Wanderer im Sommer nicht durch zu hohe Preise vergrault werden dürften. Nachweislich nehme die Zahl der Wanderer auf den Almen erheblich zu. Josef Speicher von der Weidegenossenschaft Reit im Winkl meinte dagegen, dass die Straße auf keinen Fall ganz gesperrt werden könne. Man müsse Gondel und Straße kombinieren. »Es bleibt spannend« stellte Christian Schneider abschließend fest. Auf jeden Fall sei es viel versprechend, wenn Befürworter und Gegner einer Gondelseilbahn noch in so »leidenschaftsloser, harmonischer Weise« miteinander reden könnten.
www.traunsteiner-tagblatt.de
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Downhill
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Beitrag von Downhill »

Wenn die so weitermachen, tut sich in den nächsten 10 Jahren überhaupt nix mehr. Diskutieren über jeden Grashalm während anderswo gebaut wird. :?
Dove vai senza sci?
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Af
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Beitrag von Af »

Downhill hat geschrieben:Wenn die so weitermachen, tut sich in den nächsten 10 Jahren überhaupt nix mehr. Diskutieren über jeden Grashalm während anderswo gebaut wird. :?
So wie die letzten Jahre (Ausnahme ist die 4KSB Rossalm)

Hmm, ne Verbindung ist zur Zeit nicht geplant??? Nach einer 6 KSB und ner 8 KSB auch kein wunder.... Aber irgendwann sicher, und von dort aus die Verbindung zu Lofer. :D

Was mich nervt: Immer der Scheiss von den RVO. Fahrgastfreundliche Busse :twisted: Kinder, die auf den Knien reinkrabbeln müssen, Skier die verloren gehen.... Sehr fahrgastfreundlich... 15 Mitarbeiter entlassen??? Aha... und wie viel werden durch die EUB eingestellt, bzw oben auf der Winklmoos durch den Touristischen Aufschwung?

*ganzschnellwiederabregenmuss*
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Beitrag von Marco »

Ich war zufällig am Sonntag in Reith im Winkl und hab die Einladungsplakate zur genannten Podiumsdiskussion gesehen. Leider zu spät ...

Interessant. Nicht die Gemeinde RiW oder Betreiber der Winklmoosalm, sondern die Steinplattler würden die Bahn bauen. Ich schätze mal, dass man da zwecks Finanzierung ein Teilungsmodell aufstellen würde, oder ? So oder so - angesichts der aktuellen Liftsituation wäre es erstaunlich, wenn die Österreicher eine Bahn auf die Alm mitfinanzieren würden. Gerade für den Winterbetrieb viel interessanter wäre ja ne Bahn direkt zur Bergstation des Scheiblberglifts, von wo aus man gleich in drei Richtungen losfahren könnte - ohne weiteres Bergauffahren. Nur wäre damit ein Sommerbetrieb Richtung Alm und ESL natürlich nicht möglich.
Ich hab in diesem Thread nicht weit genug nach hinten gelesen - was ist denn da eigentlich genau geplant ?
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Ingo1977
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Beitrag von Ingo1977 »

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Beitrag von MarkusW »

Sieht wirklich ziemlich "fett" aus die Anlage 8O, vorallem weil die Sessel ja für ne 8KSB nen ziemlich kleinen Abstand haben finde ich. Sieht aus als hätte die Bahn eine Wahnsinns-Kapazität. Muss mir das diesen Winter unbedingt mal live anschauen :D

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Ingo1977
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Beitrag von Ingo1977 »

Hier kann man die neue Bahn tagsüber regelmäßig "in (Test-)Bewegung" sehen:

http://www.steinplatte.co.at/content/al ... m/cam3.htm
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Af
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Beitrag von Af »

Die Steinplatte hat ne neue Homepage. Sieht sehr nett aus. Ist nur nicht ganz fertig. :D
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Beitrag von Seilbahnfreund »

Ein Sommerprojekt steht an. Der Branchendienst Themata.com vermeldet:
Tirol: Urmeer-Erlebnispark auf Steinplatte geplant
Auf der Steinplatte in Tirol soll ein urzeitlicher Erlebnispark entstehen. Ankerpunkt dieser Idee ist ein bedeutender Fundort von Fossilien mit prähistorischem Riffkomplex aus der Triaszeit. Arbeitstitel des Parks: Triassic Park. Ausgehend von einer Bergstation soll man beim Betreten des Parks über einen Steg quer über die Steinplattenwand zum Zentrum des Erlebnisparks gelangen, zum so genannten Forschercamp. Der Steg soll einen Tauchgang zum einstigen Korallenriff nachzeichnen.
Eine wichtige Voraussetzung zur Umsetzung des Vorhabens war, dass alle sechs Bauern der Agrargemeinschaft Kammerkör ihre Zusage für die Errichtung des Parks geben. Presseberichten zufolge haben nunmehr alle zugestimmt.
Darüber hinaus haben alle fünf Gemeinden des Pillerseetales bereits Interesse bekundet und es dem Leaderverein als “förderungswürdig” empfohlen. Dort wird das Vorhaben nun geprüft.
Potenzieller Projektträger ist die Freizeitzentrum Ges.m.b.H. unter Einbindung der Bergbahn Steinplatte. Rund 500.000 € sollen investiert werden.
Gruß Thomas
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Af
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Beitrag von Af »

Find ich gut. Da jetzt alle Bahnen modernisiert sind, die Winklmooser sich noch nicht auf die Finanzierung der EUB einigen können, steckt man halt das Geld in den Sommerbetrieb.

In Söll funktionierts ja auch absolut hervorragend.
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Beitrag von Seilbahnjunkie »

Na ja, die 3er würd ich noch ersetzen, aber prinzipiell hast du Recht, das wir bestimmt ne tolle Sache.
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Af
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Beitrag von Af »

Seilbahnjunkie hat geschrieben:Na ja, die 3er würd ich noch ersetzen, aber prinzipiell hast du Recht, das wir bestimmt ne tolle Sache.
Die 3er ersetzen lohnt nicht. Sie ist nur noch Zubringer vom oberen Parkplatz(da fährt eh keiner mehr hin) und von der Stallenalm.

Bin dort auch noch nie gestanden.

Tja. Was könnte sonst noch erneuert werden????? Vollbeschneiung habens, alle Lifte sind SB, nur 2 sind fixe SB. Bäreck ist zwar alt, jedoch schon 4KSB.

Was mir einfällt wäre die Nachrüstung der 6KSB Plattenkogel mit Heizkissen. :D Die sind bei der 8KSB richtig angenehm.

Thema 8KSB:
Auf der Steinplatte steht die erste 8KSB die ich kenne, die eine vernünftige Länge hat, und auch gute Pisten bedient. Auch die Verbreiterung der Piste im oberen Bereich ist toll. Endlich hat man etwas Platz zwischen Felsen und Stützen. Ausserdem könnens da die 6KSB Kapellen in den Nebenzeiten auslassen. Die 8KSB schafft locker die Leute weg. Auch sind alle Sessel mit 6-8 Leuten besetzt!!!! Einfach ne tolle Bahn.
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Beitrag von br403 »

8KSB;: Zustimming, die Bahn ist einfach cool!
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Grisu
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Beitrag von Grisu »

Af hat geschrieben:...

Thema 8KSB:
Auf der Steinplatte steht die erste 8KSB die ich kenne, die eine vernünftige Länge hat, und auch gute Pisten bedient. ...
Auch sind alle Sessel mit 6-8 Leuten besetzt!!!! Einfach ne tolle Bahn.
Länge hat nicht immer was mit Vernunft zu tun.

Die 8KSB Tappenalmm in Mayrhofen ist nur 614m lang.
Sie wird als Zubringer ins hintere Horbergtal und als Wiederholanlage
für Schikurse benutzt.
Hier sind auch fast immer alle Sitze belegt und trotzdem bildet sich
regelmäßig ne größere Schlange! (3200 Pers/h)
Die Bahn ist sicher auch ganz vernünftig.

Gruß

Grisu
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