heute kam Martina Ert- Renz in die Top Ten , Maria Riesch schaffte zwar keine Platzierung in den Top 20, aber wenigstens hat sie gezeigt, dass sie auch nach der Verletzung wieder auf einem guten Weg ist.
Hätte ja auch anders kommen können, z.B. Ausscheiden oder nicht erreichen der Finalrunde
Nun ja, jetzt ist also auch bei den Männern die Weltcupsaison eröffnet und zu meiner Überraschung scheint Hermann Maier wieder in Top-Form zu sein. Ehrlich gesagt hätte ich heute nicht viel auf ihn gesetzt, die Berichte über seine Sprunggelenksverletzung in den letzten Tagen haben irgendwie schon ein bißchen nach Rechtfertigung für ein schlechtes Abschneiden geklungen, aber ich muß zugeben, Respekt vor dieser Leistung. Wie es Bode Miller allerdings geschafft hat, im Schlußteil des 2. Durchgangs eine Sekunde liegen zu lassen, ist mir nicht ganz klar.
Raich hat eine solide Leistung geboten, deutlich verbessert ist Schönfelder und achten wird man in Zukunft auf Ligeti aus den USA und den jungen Kanadier, dessen Namen ich jetzt vergessen hab.
Und sogar das Wetter hat bis zum Schluß halbwegs gehalten, ich hab ja schon befürchtet, daß die in Sölden im Schnee- oder Regensturm versinken, vor allem nach dem Top-Wetter am letzten Wochenende. So gab es aber wieder mal eine typisch Österreichische Zuseherkulisse mit insgesamt 30000 Zuschauern an den beiden Tagen.
Kurzes Statement zu den Damen: Tina Maze scheint ihre Leistung im letzten Jahr durchaus stabilisiert zu haben, Kostelic und Person sind offenbar nicht aus der Ruhe zu bringen und Putiainen dürfte im 2. Durchgang irgend ein Materialproblem gehabt haben. Die beiden jungen Österreicherinnen Zettel und Fischbacher haben ihr Potential aufgezeigt, hoffentlich bleibt das auch so. (Ich kann mich erinnern, daß es vor einigen Jahren am Saisonanfang so ausgesehen hat, als ob Corinna Raich und Christine Sponring im Slalom allen um die Ohren fahren würden, die beiden sind aber dann vollkommen versackt und haben sich bis heute nicht erholt).
Jedenfalls kann man sich auf die Überseerennen freuen.
Defago in Val D'Isere disqualifiziert - Doppelsieg für Österreich
Der Schweizer Didier Defago wurde wegen einer zu hohen Bindungsplatte disqualifiziert - damit feiert Österreich einen Doppelsieg.
Wie am Samstag in der Abfahrt gewann der Salzburger Michael Walchhofer (achter Weltcup-Sieg), der Kärntner Rainer Schönfelder belegte Rang zwei.
Der US-Amerikaner Bode Miller baute mit Platz drei seine Führung im Gesamt-Weltcup aus, der Tiroler Benjamin Raich wurde Fünfter. "Es tut mir sehr Leid für den Athleten, aber die Disqualifikation ist offiziell. Das Material war nicht regelkonform", erklärte FIS-Renndirektor Günther Hujara.
Quelle: APA
Ich kann es nicht verstehen, dass so etwas passieren kann. Es ist doch eindeutig vorgeschrieben, wie hoch die Bindungsplatte sein darf. Und wenn man die Höhe nochmal vorher nachmisst. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!!!
Mir tut es für Didier leid, erst das Gefühl des Siegers zu haben und dann disqualifiziert zu werden.
Kann es denn, ungeachtet dessen, dass es nun ein Regelverstoß war, sein, dass Didier durch eine höhere Bindungsplatte entscheid schneller war? Okay, er kommt in extremen Schräglagen nicht so schnell mit dem Skischuh auf die Schneeoberfläche. Bringt das alleine aber einen Zeitvorteil?
Werna76 hat geschrieben:...und der Mann der einst gemeint hat die Zeit von Hermann Maier ist vorbei schafft es nicht einen Damen Super-G zu bewältigen...
Ja gut, war offenbar ein sehr schwieriger Kurs. Vor allem ein Tor im Zielhang hatte es in sich!
Schon wieder hat ein deutscher Skiexperte den Hermann Maier abgeschrieben. Wasmeier hat vor der Kandahar-Abfahrt nicht mit Maier gerechnet. Trotzdem hat er hier in Garmisch-Partenkirchen sein erstes Abfahrtsrennen der Saison gewonnen. Herzlichen Glückwunsch Hermann . Auch nicht zu verachten die Leistungen von den zwei deutschen Emporkömmlingen. Stephan Keppler hat wohl seine ersten Weltcuppunkte eingefahren (Nach der Spitzengruppe auf Platz 20), und Johannes Stehle schied nach einem 6. Platz in der Qualifikation leider mit einem Bindungsdefekt aus.
1:18,65 Minuten war die Fahrzeit der drei Siegerinnen heute im Super-G von Hafjell. Eine der drei Ersten war Michaela Dorfmeister, die sich diesen Triumph mit Lindsey C. Kildow (USA) und Nadia Styger (SUI) teilte. Die zweifache Olympiasiegerin aus Niederösterreich hat sich mit ihrem 25. Weltcup-Sieg auch den Gewinn des Super-G-Weltcups gesichert: Ihre Konkurrentin Alexandra Meissnitzer kam in dem knappen Rennen nicht über Rang 22 hinaus.