Skiorte-Test
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Skiorte-Test
Skiorte-Test
Arosa, bitte melden!
In wenigen Tagen beginnt die Skisaison. SonntagsBlick zeigt, wo dem Gast der weisse Teppich ausgerollt wird – und wo nicht.
Wer jetzt seine Winterferien bucht, will wissen, wo er willkommen ist. Um das zu testen, haben Studierende der Höheren Fachschule für Tourismus (HFT) – wie schon in den Jahren zuvor – die Tourismusbüros in den Wintersportgebieten auf die Probe gestellt: Sie sollten einer Familie mit zwei Kindern ein Angebot für sieben Tage Skiferien ausserhalb der Schulzeit machen. Nicht alle Tourismusbüros waren dieser Aufgabe gewachsen, wie die Resultate zeigen, die Sie in der rechten Spalte als PDF-Datei herunterladen können.
Überraschender Gewinner des Tests ist Davos: Landeten die Bündner letztes Jahr noch auf Rang 57, konnte der Vorzeige-Skiort nun 407 von 430 möglichen Punkten einheimsen (Kriterien siehe Text unter Tabelle). Die telefonische Beratung war top, die Internetseite benutzerfreundlich und informativ, das schriftliche Angebot passend und die Buchung einfach. «Das Resultat hat bei uns eine regelrechte Euphorie ausgelöst», freut sich Armin Egger, Direktor von Davos Tourismus über den markanten Aufstieg. Im Vorjahr hatte es sein Büro versäumt, die Anfrage überhaupt zu beantworten.
Mit Bergün macht eine zweite Bündner Gemeinde einen grossen Sprung nach vorne. Im letzten Jahr noch abgeschlagen auf dem letzten Platz, schaffte es Bergün dieses Jahr in die Top Ten. «Wir sind unmittelbar nach dem letztjährigen Test an die Arbeit gegangen. Von der Homepage bis zur Telefonanlage haben wir sämtliche Problemstellen und Abläufe überarbeitet», sagt Tourismus-Geschäftsführer Reto Barblan.
Von den beliebten österreichischen Destinationen schafft es nur Mayrhofen im Zillertal unter die besten zehn. Immerhin auf Platz 13: der Nobelkurort Kitzbühel. Ischgl kam auch dieses Jahr wegen unfreundlicher und nachlässiger Telefonberatung auf den 60. Platz.
Die Negativüberraschung ist Arosa. Weil trotz mehreren Versuchen niemand den Anruf der Tester entgegennahm, fiel der renommierte Bündner Ort durch. Tourismus-Direktor Hans-Kaspar Schwarzenbach ist schockiert. Er sagt: «Zum Zeitpunkt der Stichprobe war unser Callcenter mit vielen Anfragen rund um das Humor-Festival beschäftigt. Leider konnten wir unsere Kapazitäten aus technischen Gründen nicht ausbauen.»
Sämtliche Ergebnisse sehen Sie heute Abend in der Sendung «Konsum.tv», um 20 Uhr, auf SF 2
Quelle: www.sonntagsblick.ch
Gesamte Liste:
http://preview.blick.ch/img/HBDi400u.pdf
Interessant, es sind eben doch nicht alle Österreicher so freundlich.
Arosa, bitte melden!
In wenigen Tagen beginnt die Skisaison. SonntagsBlick zeigt, wo dem Gast der weisse Teppich ausgerollt wird – und wo nicht.
Wer jetzt seine Winterferien bucht, will wissen, wo er willkommen ist. Um das zu testen, haben Studierende der Höheren Fachschule für Tourismus (HFT) – wie schon in den Jahren zuvor – die Tourismusbüros in den Wintersportgebieten auf die Probe gestellt: Sie sollten einer Familie mit zwei Kindern ein Angebot für sieben Tage Skiferien ausserhalb der Schulzeit machen. Nicht alle Tourismusbüros waren dieser Aufgabe gewachsen, wie die Resultate zeigen, die Sie in der rechten Spalte als PDF-Datei herunterladen können.
Überraschender Gewinner des Tests ist Davos: Landeten die Bündner letztes Jahr noch auf Rang 57, konnte der Vorzeige-Skiort nun 407 von 430 möglichen Punkten einheimsen (Kriterien siehe Text unter Tabelle). Die telefonische Beratung war top, die Internetseite benutzerfreundlich und informativ, das schriftliche Angebot passend und die Buchung einfach. «Das Resultat hat bei uns eine regelrechte Euphorie ausgelöst», freut sich Armin Egger, Direktor von Davos Tourismus über den markanten Aufstieg. Im Vorjahr hatte es sein Büro versäumt, die Anfrage überhaupt zu beantworten.
Mit Bergün macht eine zweite Bündner Gemeinde einen grossen Sprung nach vorne. Im letzten Jahr noch abgeschlagen auf dem letzten Platz, schaffte es Bergün dieses Jahr in die Top Ten. «Wir sind unmittelbar nach dem letztjährigen Test an die Arbeit gegangen. Von der Homepage bis zur Telefonanlage haben wir sämtliche Problemstellen und Abläufe überarbeitet», sagt Tourismus-Geschäftsführer Reto Barblan.
Von den beliebten österreichischen Destinationen schafft es nur Mayrhofen im Zillertal unter die besten zehn. Immerhin auf Platz 13: der Nobelkurort Kitzbühel. Ischgl kam auch dieses Jahr wegen unfreundlicher und nachlässiger Telefonberatung auf den 60. Platz.
Die Negativüberraschung ist Arosa. Weil trotz mehreren Versuchen niemand den Anruf der Tester entgegennahm, fiel der renommierte Bündner Ort durch. Tourismus-Direktor Hans-Kaspar Schwarzenbach ist schockiert. Er sagt: «Zum Zeitpunkt der Stichprobe war unser Callcenter mit vielen Anfragen rund um das Humor-Festival beschäftigt. Leider konnten wir unsere Kapazitäten aus technischen Gründen nicht ausbauen.»
Sämtliche Ergebnisse sehen Sie heute Abend in der Sendung «Konsum.tv», um 20 Uhr, auf SF 2
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Interessant, es sind eben doch nicht alle Österreicher so freundlich.
- Mad Banana
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So sehr ich das alles Davos gönnen mag und so sehr es mich teilweise nicht verwundert, dass gewisse Skigebiete ganz hinten gelandet sind... Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast!
Ich empfinde das Kriterium "Geschwindigkeit bei der Bereitstellung eines Angebots ausserhalb der Ferienzeit" als nicht aussagekräftig im Bezug auf die Fragestellung "Wo ist der Gast willkommen". Die Studie überprüft ein einzelnes Kriterium und will dadurch eine Rangreihung der Skigebiete widergeben... sehr fraglich!
Irgendwie typisch Sonntagsblick. Aus einer schlechten Studie wird ein riesiger Medienhype generiert um eine Titelstory zu generieren.
Ich fahr trotzdem nach Nendaz und SFL - auch wenn die beiden Orte schlecht abgeschnitten haben. In SFL hatte ich innerhalb von 2 Stunden 25 Angebote für die Skiferien in meinem Posteingang... drum kann ich das ganze nicht so ganz nachvollziehen.
Ich empfinde das Kriterium "Geschwindigkeit bei der Bereitstellung eines Angebots ausserhalb der Ferienzeit" als nicht aussagekräftig im Bezug auf die Fragestellung "Wo ist der Gast willkommen". Die Studie überprüft ein einzelnes Kriterium und will dadurch eine Rangreihung der Skigebiete widergeben... sehr fraglich!
Irgendwie typisch Sonntagsblick. Aus einer schlechten Studie wird ein riesiger Medienhype generiert um eine Titelstory zu generieren.
Ich fahr trotzdem nach Nendaz und SFL - auch wenn die beiden Orte schlecht abgeschnitten haben. In SFL hatte ich innerhalb von 2 Stunden 25 Angebote für die Skiferien in meinem Posteingang... drum kann ich das ganze nicht so ganz nachvollziehen.
Das Leben ist eine sexuell übertragbare Krankheit mit hundertprozentiger Mortalität.
-
Michael Meier
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Vor allem Prima, Das sie Skigebiete miteinander verglichen haben die gar nicht die gleiche Infrastruktur haben. Da gibt es Gebiete drunter die haben keine Hotels und sind nur auf Tagesgäste ausgelegt. Kein Wunder dauert es da länger bis man was gebucht hat. Davos ist eine Stadt und hat praktisch nur Hotels und eine Imense Gästekapazität. Das man da, bei einer so grossen Auswahl, schneller ein seinen Wünschen entsprechendes Hotel findet, ist wohl selbsterklärend.
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Ja, zu Arosa ist zu sagen, dass sie zu dieser zeit sehr viele anrufe wegen dem arosafestival hatten und durch irgendeinen grund konnten sie die telefonisten nicht aufstocken. Dadurch nahm niemand das telefon ab, so kriegten sie bei diesem kriterium null punkte.HP hat geschrieben:Dass mein Skiferienort Arosa so schlecht sein soll, glaub ich nicht. Es muss wohl ein Zufall gewesen sein, dass das Ergebnis so schlecht ausgesehen hat.