Skiunfälle in Salzburg & Vorarlberg enden glimpflich: Amerikaner 150 m abgestürzt
Brüder waren abseits der gesicherten Piste unterwegs
2 Snowboarder mussten aus Tobel geborgen werden
Bis auf einen Leichtverletzten konnten in der Nacht auf Dienstag drei vermisste Skifahrer nach einer groß angelegten Suchaktion im Gemeindegebiet von St. Johann im Pongau wohlbehalten geborgen werden. Zwei amerikanische Brüder, Studenten im Alter von 21 und 18 Jahren, sowie eine 35-jährige Schweizerin hatten sich abseits der gesicherten Piste befunden. Einer der Brüder war dabei 100 bis 150 Meter über eine steile schroffe Steilrinne gestürzt und hatte sich dabei nur leicht verletzt, wie die Polizei mitteilte.
Um 17.57 Uhr wurde das Rote Kreuz St. Johann/Pg. über die Abgängigkeit einer 35-jährigen Schweizerin im Skigebiet St. Johann/Alpendorf in Kenntnis gesetzt. Um 18.45 Uhr langte eine neuerliche Vermisstenanzeige von der Rezeptionistin eines Hotels nach zwei Amerikanern ein, dass sie ebenfalls im Bereich der Alpendorf-Bergbahnen abgängig sein sollten. In der Folge wurde die Bergrettung St. Johann/Pg alarmiert, die mit einer groß angelegten Suchaktion begann.
Später stellte sich heraus, dass die Schweizerin vom gesicherten Skiraum abgekommen war und anschließend bereits vorhandenen Skispuren folgte. Daraufhin wurde die Suchaktion auf das Gebiet "Hirschkogel" bzw. "Stegbach" konzentriert. Gegen 19.45 Uhr wurde die 35-Jährige im Bereich der Felsabbrüche oberhalb der "Alten Wacht" gesichtet und kurze Zeit später von von der Bergrettung geborgen.
Einer der Wintersportler - so genannte "Freerider" - befand sich vor der Schweizerin und stürzte im Bereich des Stegbachgrabens in Richtung "Alte Wacht" über eine schroffe Steilrinne 100 bis 150 Meter ab und kam im Bereich oberhalb der "Alten Wacht" zum Liegen. Dort konnte er von den Rettungskräften aufgefunden und geborgen werden. Bei dem Absturz zog er sich leichte Verletzungen zu. Er wurde vom Roten Kreuz St. Johann/Pg. ins UKH Schwarzach eingeliefert.
Die beiden Freerider hatten sich vor dem Absturz getrennt. Der Zweite verblieb oberhalb der Felsabbrüche und bewegte sich auf einem Güterweg in Richtung "Kreistenalm", wo er unverletzt gefunden wurde.
Die Aktion konnte um Mitternacht abgeschlossen werden. Am Einsatz waren 27 Personen der Freiwilligen Feuerwehr St. Johann/Pg. mit acht Fahrzeugen beteiligt. Weiters nahmen zehn Mann der Bergrettung Bischofshofen, zehn Mann der Bergrettung St. Johann/Pg. und drei Alpinpolizisten teil.
Vorarlberg: Zwei Snowboarder mussten aus Tobel geborgen werden
Zwei Snowboarder aus Stuttgart (Baden-Württemberg) mussten am Montag in Mittelberg (Kleinwalsertal) aus einem Tobel geborgen werden. Nach Angaben der Sicherheitsdirektion hatten die beiden Schüler die gesicherten Pisten verlassen und versucht, durch einen Wald abzufahren. Als sie nicht mehr weiterkamen, alarmierten sie per Handy die Bergrettung. Die zwei jungen Wintersportler blieben unverletzt.
Die beiden Schüler mussten ihre Abfahrt durch das Tobel bereits nach 30 Metern abbrechen. Auf Grund der Steilheit des Geländes war ein Zurückgehen nicht möglich. Die mit zehn Mann ausgerückte Bergrettung konnte die zwei Burschen rasch ausfindig machen.
Skifahrer mussten in Tirol von defektem Lift geborgen werden
Von einem defekten Sessellift haben am Dienstag in Fieberbrunn bei Kitzbühel in Tirol 20 Skifahrer geborgen werden müssen. Nach ersten Informationen der dortigen Bergbahnen wurde niemand verletzt.
Der auf über 2.000 Meter führende Hochhörndllift war aus vorerst unbekannter Ursache stehen geblieben. Bei der Bahn handelt es sich um einen Vierersessellift.
(apa)
Skiunfälle in Salzburg & Vorarlberg enden glimpflich
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Networld berichtet