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Die Quelle zum quälen.
20.01.2004 | HKR TEAM
BESTENS IN SCHUSS
Die Präparierung der Streif-Rennstrecke ist eine Wissenschaft für sich. Nur die Besten der Besten dürfen an der Streif „Hand anlegen“
Ein bewährtes Team von Spezialisten des Kitzbüheler Ski Clubs, der Bergbahn AG Kitzbühel und des Österreichischen Bundesheeres sorgen jedes Jahr aufs Neue für eine perfekte Rennpiste.
Modernste Beschneiungsanlagen im Einsatz
Grundlage – im wahrsten Sinne des Wortes – sind dabei die Leistungen der Bergbahn AG Kitzbühel. Mit Hilfe von knapp 35 Beschneiungsanlagen wird bereits ab Mitte November mit der Grundbeschneiung begonnen. Bis zum Rennwochenende werden aus ca. 40 Millionen Litern Wasser etwa 90.000 bis 100.000 Kubikmeter Maschinenschnee aufgebracht, das entspricht gut 9.000 LKW-Ladungen! Wie bei den alten Alchimisten wird laufend an der perfekten „Schneemischung“ getüftelt. Grundsätzlich gilt dabei: Von feuchterem Schnee wird zu immer trockeneren Mischungen übergegangen. Feuchtigkeitsgehalt, Körnung und kristalliner Aufbau sind maßgeblich für die Konsistenz und damit die Renntauglichkeit des Schnees verantwortlich. Die „Schnee-Hexenmeister“ der Bergbahn Kitzbühel zaubern immer wieder die perfekte Rennpiste.
Für die optimale Präparierung sind oft bis zu fünf Pistengeräte gleichzeitig am Werk. Im Gegensatz zu früheren Jahren werden heute sogar die absoluten Steilpassagen wie Mausefalle, Steilhang oder Hausbergkante maschinell präpariert. Voraussetzung dafür sind spezielle, fest in den Boden betonierte „Anker“ an denen sich die Pistengeräte mit ihren Seilwinden einhängen und praktisch sich selbst über diese Steilstücke nach oben ziehen – anderenfalls bestünde akute Absturzgefahr! Fast 500 Stunden fallen inzwischen für den Einsatz dieser Spezialgeräte an und nur die besten und erfahrensten Pistenmaschinenfahrer der Bergbahn Kitzbühel werden dafür eingesetzt.