Pistenpräparation Hahnenkammrennen 2004

Medienberichte rund um den Wintersport: Aktuelle TV-Tipps, Presseartikel, Unfallmeldungen und Diskussionen zu Nachrichten aus der Alpinwelt.
Antworten
Benutzeravatar
PB_300_Polar
Alpspitze (2628m)
Beiträge: 2779
Registriert: 11.11.2004 - 17:57
Skitage 25/26: 0
Ski: nein
Snowboard: nein
Ort: Karlsruhe
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0

Pistenpräparation Hahnenkammrennen 2004

Beitrag von PB_300_Polar »

Ist zwar alt, aber noch nicht asbach uralt ;-)
http://aktuell.hahnenkammrennen.org/ind ... tt_news=51
Die Quelle zum quälen.


20.01.2004 | HKR TEAM
BESTENS IN SCHUSS

Die Präparierung der Streif-Rennstrecke ist eine Wissenschaft für sich. Nur die Besten der Besten dürfen an der Streif „Hand anlegen“
Ein bewährtes Team von Spezialisten des Kitzbüheler Ski Clubs, der Bergbahn AG Kitzbühel und des Österreichischen Bundesheeres sorgen jedes Jahr aufs Neue für eine perfekte Rennpiste.



Modernste Beschneiungsanlagen im Einsatz


Grundlage – im wahrsten Sinne des Wortes – sind dabei die Leistungen der Bergbahn AG Kitzbühel. Mit Hilfe von knapp 35 Beschneiungsanlagen wird bereits ab Mitte November mit der Grundbeschneiung begonnen. Bis zum Rennwochenende werden aus ca. 40 Millionen Litern Wasser etwa 90.000 bis 100.000 Kubikmeter Maschinenschnee aufgebracht, das entspricht gut 9.000 LKW-Ladungen! Wie bei den alten Alchimisten wird laufend an der perfekten „Schneemischung“ getüftelt. Grundsätzlich gilt dabei: Von feuchterem Schnee wird zu immer trockeneren Mischungen übergegangen. Feuchtigkeitsgehalt, Körnung und kristalliner Aufbau sind maßgeblich für die Konsistenz und damit die Renntauglichkeit des Schnees verantwortlich. Die „Schnee-Hexenmeister“ der Bergbahn Kitzbühel zaubern immer wieder die perfekte Rennpiste.



Für die optimale Präparierung sind oft bis zu fünf Pistengeräte gleichzeitig am Werk. Im Gegensatz zu früheren Jahren werden heute sogar die absoluten Steilpassagen wie Mausefalle, Steilhang oder Hausbergkante maschinell präpariert. Voraussetzung dafür sind spezielle, fest in den Boden betonierte „Anker“ an denen sich die Pistengeräte mit ihren Seilwinden einhängen und praktisch sich selbst über diese Steilstücke nach oben ziehen – anderenfalls bestünde akute Absturzgefahr! Fast 500 Stunden fallen inzwischen für den Einsatz dieser Spezialgeräte an und nur die besten und erfahrensten Pistenmaschinenfahrer der Bergbahn Kitzbühel werden dafür eingesetzt.
Der Schnee kommt.....

Antworten

Zurück zu „Medienberichte“