NACH 20 JAHREN
Gletscher gibt verunglückten Bergsteiger frei
Zwei Jahrzehnte lang hatte ein Schweizer seinen Sohn gesucht, jetzt gab der Gletscher am Titlis seine Leiche frei. Der 19-Jährige war 1985 zusammen mit einem Kameraden an dem 3238 Meter hohen Berg abgestürzt.
Engelberg/Innsbruck/Klagenfurt - Am Titlis in der Zentralschweiz waren die beiden 19 und 24 Jahre alten Männer im Januar 1985 von einem Sturm überrascht worden. Die Tourengeher wurden von Windböen an der Ostwand des Firnalpeligletschers 800 Meter tief in den Abgrund gerissen. Der Vater des 19-Jährigen forschte seit dem Unglück nach dem Verbleib seines Sohnes. Vor zwei Jahren fand er die Leiche des 24-jährigen Kameraden.
Anfang Juli entdeckte nun ein Bergwanderer die zweite Leiche. Wegen der hohen Temperaturen sei Gletschereis geschmolzen; so seien Reste der Ausrüstung des Verunglückten zu Tage gekommen, teilte die Polizei am Montag im Kanton Obwald mit.
Fünf Tote in den Alpen am Wochenende
An diesem Wochenende kamen in den Alpen fünf Bergsteiger ums Leben. Zwei Deutsche stürzten in den Tiroler Bergen in den Tod. Beim Anstieg auf die Rohnenspitze im Tiroler Außerfern kam ein 48-Jähriger aus Baden-Württemberg am Samstag zu Fall und stürzte 150 Meter in die Tiefe. Er erlitt schwere Schädelverletzungen, berichtete die österreichische Nachrichtenagentur APA. Sein Begleiter und weitere Bergsteiger leisteten Hilfe, doch der 48-Jährige starb noch an der Unglücksstelle.
Ein Urlauber aus Hessen kam am Freitag in den Lechtaler Alpen ums Leben. Der 33-Jährige aus Hanau war nach Angaben der APA beim Abseilen in einer Höhe von rund 2500 Metern über felsiges Gelände abgestürzt. Er fiel 50 Meter tief und starb noch an der Unfallstelle. Der Mann war nach Polizeiangaben mit einer geführten Gruppe des Deutschen Alpenvereins im Bereich der Reichspitze bei Imst unterwegs.
Drei französische Bergsteiger stürzten am Sonntag im Montblanc-Gebiet 400 Meter tief in den Tod. Das teilte die Hochgebirgs-Gendarmerie in Grenoble mit. Die Bergsteiger waren beim Abstieg, als sie auf 3700 Meter Höhe den Halt verloren. Warum, das wissen die Bergungstrupps noch nicht. Bei den Opfern handelt es sich um zwei Männer und eine Fra
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Jay
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Gletscher gibt verunglückten Bergsteiger frei
Von Spiegel online:
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Was ich bin den Unglücken immer nicht kapiere:
haben die Leute einfach nur tragisches Pech oder sind evtl. viele zu leichtsinnig? Kann man jetzt sicher nicht pauschalisieren - aber ich denke die Tendenz geht schon zum Leichtsinn. Oder was denkt Ihr?
PS: ich möchte übrigens nicht der Finder gewesen sein...
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Emilius3557
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Es hängt ein wenig von der Anzahl der Verunglückten im Verhältnis zur Gesamtzahl der Wanderer/Bergsteiger ab. An einem "normalen" Sommer-Wo-E in Bayern wie diesem gab es auch schon wieder leider 6 Verkehrstote. Da sind wie im Gebirge sicher genauso viele tragische Unglücksfälle wie Leichtsinnsunglücke dabei, oder nicht?
- Stefan
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war auch gestern im 10 vor 10, oben der link zum beitrag (realplayer)
http://www.sfdrs.ch/system/frames/news/ ... /index.php
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- Nuno
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Uhm, wie bitte kann man das verbieten? Hochstens können sie ihr davon abraten..TITLIS hat geschrieben:Da habe ich auch noch was hinzuzufügen die Titlis-Rettungsdienst Arbeiter haben den beiden ausdrücklich verboten da hinauf zu gehen also da sind auf ne art Selberschuld und es war schon verdammt windig (Quelle von einem Kollegen der bei den Titlisbahnen arbeitet)