Gut, dass ich Student bin. Gerade der Mittwoch ist ein echt genialer Tag an 11 Uhr ist einfach nichts mehr zu tun. Trotzdem musste leider noch Chemie gelernt werden, bevor ich auf die Muttereralm aufbrechen konnte (hätte sonst kein gutes Gewissen gehabt). Ehrlich gesagt, das Chemielernen war echt heute grausam, besonders wenn man so wohnt, dass man vom Schreibtisch auf den Patscherkofel sieht und Schönwetter herrscht. Mein Gehirn hat, quasi einen Skiberg vor den Augen, trotzdem eine Höchtleistung erbracht. Nach zehn Seiten Helium core burning, Hydrogene shelf burning und dergleichen hat dann mein Gehirn gemeint, es sei jetzt an der Zeit, sich auf die Bretter zu stellen. Also gut, überredet, ab auf die Bretter, die für die meisten von und die Welt bedeuten. Nur wohin soll es gehen? Nach kurzem Überlegen beschloss ich, auf die Mutterer Alm zu fahren. Gesagt � getan, rein in die Skikluft, rein in die Straßenbahn und rauf nach Mutters. Gefahren bin ich bis Nockhof, von dort aus 10 Minuten zu Fuß und schon stand ich in mitten einer Seilbahnbaustelle. Gleich vorweg: die Talstation ist noch in Bau. Es laufen dort übrigens viele Leute von Leitner herum. Auch der Bahnhof schaut noch nicht so recht fertig aus, aber die Bahn läuft. Also rein in die Gondel und rauf auf den Berg. Leider war es mittlerweile 14 Uhr. Ober auf der Alm war leider schon Schatten unten, beim Nockhof hingegen noch Sonne. Die Pisten schauen übrigens herrlich aus. Also sofort einmal die Talabfahrt getestet. Dabei musste ich feststellen, dass der Husselbodenlift noch nicht ganz abgerissen wurde. Die Zwirbelkurve steht noch, auch die Talstation ist auch noch, wenn auch nicht mehr ganz, vorhanden. Das Stationshäuschen an der Bergstation steht auch noch.
Nachdem ich zwei mal die Talabfahrt gefahren bin, nahm ich die 4er CLF Priemesköpfl um auf den höchsten Punkt des Gebietes zu kommen. Von dort aus kann man schon auf die Skiberge des Axamer Lizums sehen. Die Abfahrt hinunter zur Bergstation war leider nicht besonders zum Fahren, da sie etwas steinig war. Dann habe ich den ältesten Lift auf der Alm inspiziert. Den Almbodenschlepper von DM. Dieser wurde nur gekürzt in Betieb genommen und wird nächstes Jahr durch einen SL von Leitner ersetzt. Da die Pfrimesköpflepisten nicht besonders zum Fahren waren, wechselte ich wieder auf die Talabfahrt. Nach gut zwei stunden war dann leider schon wieder Betriebsschluss. Aber wenigstens 2 Stunden auf den Ski gestanden. Aber: Muttereralm, ich kommer wieder
Anfahrt: Mit der Stubaitalbahn
Wetter: schönes Winterwetter
Temperatur: -4
Schneehöhe: gut 100
Geöffnete Anlagen: 8er EUB Muttereralmbahn (7 mal gefahren), 4er SB Priemesköpfl (2 mal gefahren), Almbodenlift (1 mal gefahren)
Geschlossene Anlagen: keine
Offene Pisten: alle
Geschlossene Pisten: keine
Wartezeiten: was bitte sollen Wartezeiten sein?
Gefallen: keine Wartezeiten, traumhafter Pulverschnee, viele Fotomotive, ein nagelneues Skigebiet
Nicht gefallen: ein paar Steine, mehrfache Stopps der Bahnen
Fazit: 4 von 6 Punkten