Zettersfeld: Skifahrerin ums Leben gekommen

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Jay
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Zettersfeld: Skifahrerin ums Leben gekommen

Beitrag von Jay »

Von orf.at
Zettersfeld: Skifahrerin ums Leben gekommen
Bei einem Skiunfall ist am Montag eine 18-jährige deutsche Skifahrerin am Zettersfeld ob Lienz ums Leben gekommen. Die Skifahrerin war gegen die Hauswand eines Restaurants geprallt.


Gegen Hauswand eines Restaurants gefahren
Der Unfall ereignete sich bei der Talstation des Steinermandlliftes. Der Notarzt des alarmierten Rettungshubschraubers Christophorus 7 konnte nur noch den Tod der 18-jährigen deutschen Touristin feststellen. Einen derartigen Vorfall habe es bisher noch nie gegeben, teilte die Betriebsleitung der Bergbahn mit. An dieser Stelle sei die Piste bereits aus.

Woher die Verunglückte stammte, war vorerst noch unklar. Man habe einen Zimmerschlüssel bei dem Mädchen gefunden. Auch dessen Alter war zunächst noch nicht bekannt. Die Erhebungen der Polizei sind im Gange.

Jay
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Beitrag von Jay »

orf.at berichtet
Staatsanwaltschaft wird eingeschaltet
Nach dem tödlichen Skiunfall eines 18-jährigen Mädchens am Lienzer Zettersfeld wird jetzt diskutiert, ob nicht die Piste besser abgesichert hätte werden müssen. Die Polizei wird den Fall an die Staatsanwaltschaft weiterleiten.


Sachverhaltsbericht
Derzeit ist die Polizei dabei einen so genannten Sachverhaltsbericht mit allen Fakten für die Staatsanwaltschaft zu erstellen. Die wird dann mit Hilfe von Sachverständigen klären, ob der Tod des 18-jährigen Mädchens am Lienzer Zettersfeld gerichtlich verfolgt werden muss oder nicht.

Fehlender Sicherheitszaun
Am Sonntag ist das Mädchen am Zettersfeld laut Augenzeugen bewusstlos gegen die Hausmauer eines Gasthofes gestürzt. Für viele stellt sich jetzt die Frage, ob die Mauer mit einem Zaun zu sichern gewesen wäre.


Sichtbares Hindernis
Werner Stiebellehner von den Lienzer Bergbahnen sagt nein, denn es handle sich um kein A-typisches Hindernis: "Das Hindernis ist von weitem sichtbar und der Skifahrer kann sich darauf einstellen. Zudem befindet sich dort der Zugang zur Station und normalerweise fährt man nicht mit hoher Geschwindigkeit in den Bereich des Stationszuganges."

Soweit die Rechtsauffassung der Lienzer Bergbahnen, wie gesagt die Staatsanwaltschaft ist jetzt am Zug die Fakten zu beurteilen.
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jobelix
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Beitrag von jobelix »

So steht es in der Welt:
http://www.welt.de/data/2006/01/19/833507.html
18jährige Schülerin aus Premnitz verunglückt im Skiurlaub tödlich
von Axel Lier und Hans H. Nibbrig

Premnitz - In Premnitz (Havelland) herrscht seit Montag Fassungslosigkeit und Trauer. Wie ein Lauffeuer verbreitete sich an dem Tag die Nachricht, daß die 18jährige Sandra V. bei einem Ski-Unfall in Österreich ums Leben gekommen war. Die Schülerin war erst am Montag morgen mit der Abiturklasse des Premnitzer Humboldt-Gymnasiums zum Skikurs im Tiroler Wintersportort Lienz angereist. Schon mittags stand die begeisterte und erfahrende Skiläuferin auf den Brettern. Doch die erste Abfahrt endete tödlich.


Kurz nach 12 Uhr, so die örtliche Polizeibehörde, sei Sandra V. vom "Zettersfeld", einer Anhöhe über Lienz, losgefahren. "Als sie schon fast unten war, stürzte sie plötzlich, schlug mit dem Kopf auf der Piste auf und rutschte - vermutlich bewußtlos - mit hoher Geschwindigkeit gegen die Betonmauer einer nahegelegenen Gaststätte", berichtete Franz Franzeskon, Chef der Osttiroler Alpinpolizei gestern. Für die Schülerin, die ohne Helm die Piste hinunterfuhr, kam jede Hilfe zu spät. Der Notarzt konnte nur noch ihren Tod feststellen.


Wie der Polizeichef weiter berichtete, war die Gruppe aus Premnitz mit fast 100 Schülern sowie Lehrern und Begleitern angereist. "Die Schüler aus Brandenburg sind in diesem Winter schon zum vierten Mal zum Skikurs hier in Lienz und kennen sich entsprechend gut aus", so Franzeskon.


Nach Auskunft des örtlichen Touristenbüros haben die Premnitzer Lehrer gleich nach der Ankunft der Gruppe in Lienz entschieden, daß Anfänger und schwächere Skifahrer nur in Gruppen und in Begleitung auf die Pisten dürften, während die erfahrenen Läufer auf eigene Faust losziehen konnten. Die allseits als ausgezeichnete Skifahrerin bekannte Sandra V. beschloß, den lange herbeigesehnten Aufenthalt gleich mit einer Schußfahrt zu beginnen. Es wurde eine Fahrt in den Tod.


Während Schüler und Lehrer der Premnitzer Gruppe gestern in Lienz auf einer Trauerfeier der verunglückten Mitschülerin gedachten, herrschte bei Sandra V.'s Freunden und Bekannten daheim Entsetzten über das tragische Geschehen. Mitschüler hatten in der Aula des Humboldt-Gymnasiums Kerzen und ein Bild der Toten aufgestellt, auf Sandras Platz im Klassenraum lagen Blumen. Vielen Schülern war anzusehen, wie nahe ihnen das Schicksal der Mitschülerin ging. Sandras Eltern, Klaus und Helga V., erlitten einen Schock, als sie die Nachricht vom Tod ihrer Tochter erhielten. Sie werden derzeit psychologisch betreut. Die genaue Todesursache soll eine Obduktion klären.


Artikel erschienen am Do, 19. Januar 2006
sehr tragisch

Gruß Jobelix[/quote]
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