VERWUNDERUNG AUF DEN PISTEN 19.01.2006
Kunstschnee trotz Schneefalls
Die Skigebiete können mit der bisherigen Saison mehr als zufrieden sein, der Schnee ist in Massen vom Himmel gefallen. Doch trotz der weißen Pracht werden etwa im Skigebiet Hochficht die Pisten zusätzlich mit Kunstschnee versorgt.
Verwunderung bei den Skifahrern
Die oberösterreichischen Skigebiete zeigen sich dieser Tage tief verschneit, und dennoch scheint die weiße Pracht für den Wintersport zu wenig zu sein.
Obwohl es Frau Holle in den letzten Wochen so gut gemeint hat, werden immer wieder die Schneekanonen angeworfen - so auch auf dem Hochficht - zur großen Verwunderung vieler Skifahrer und Snowboarder. Viele sind der Meinung, dass die künstliche Beschneiung bei diesen Schneeverhältnissen übertrieben ist.
Für die Semesterferien vorsorgen
Richard Brillinger, Geschäftsführer der Hochficht Bergbahnen, sieht das aber anders: "Wir müssen vorsorgen, dass wir auch in den Semesterferien genügend Schnee auf den Pisten haben. Kunstschnee brauchen wir vor allem in Bereichen, wo der Schnee von den Skifahrern schnell weggeschoben wird - zum Beispiel auf Steilhängen."
Ein Kubikmeter kostet einen Euro
Der Schnee, der vom Himmel fällt, ist für die heutigen Bedürfnisse von Skifahrern und Liftbetreibern also nicht ausreichend. Die Schneekanonen können pro Stunde durchschnittlich immerhin 50 Kubikmeter produzieren.
Ein Kubikmeter der künstlichen Pracht kostet rund einen Euro. Eine Investition, die sich wirtschaftlich lohnt - wollen die Skigebiete doch im Kampf um die Gäste ganz vorne mitmischen.
Kunstschnee trotz Schneefalls
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Jay
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Kunstschnee trotz Schneefalls
Von ooe.orf.at