Rax plus Semmering (AT); 4. 2. 2006

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Gletscherfloh
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Rax plus Semmering (AT); 4. 2. 2006

Beitrag von Gletscherfloh »

Anfahrt:
Zug von Wien Südbahnhof bis Payerbach-Reichenau, dann mit Bus bis Hirschwang-Raxseilbahn. Mit Bus retour bis Payerbach-Reichenau dann mit Taxi bis Semmering-Passhöhe. Mit Taxi bis Spital am Semmering, dann mit Zug retour bis Wien-Südbahnhof.

Wetter: wolkenlos, morgens Hochnebel bis ca. 900m. Am späten Nachmittag Wolkenfelder von Norden. Bei der Heimfahrt spätestens ab Wr. Neustadt leichter Schneefall.

Temperatur: ganztägig frostig, in der Sonne jedoch relativ angenehm

Schneehöhe:

Rax Talstation: ca. 40-50 cm. Raxplateau: 160 cm (offizielle, vom SL gut einsehbare Schneemessstation).
Semmering/Hirschenkogel: 70 - 120 cm (geschätzt)

Schneezustand: griffig bis hart, tw. etwas rutschig, im Gelände sehr kompakter (gesetzter) Altschee, tw. Bruchharsch, tw. vereist

Geöffnete Anlagen: alle

Offene Pisten: alle

Wartezeiten: de facto keine (am Semmering ab und an mal 2-3 Gondeln vorbeigelassen, auch am Sessellift durchgehen bis zum Förderband ohne Anstehen/Warteschlange)

Gefallen: traumhaftes Wetter, Landschaft mit tollen Panoramablicken, interessante und spannende Geländeabfahrt an der Rax, schöne, mittelsteile Pisten am Semmering

Nicht gefallen: mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr umständlich (dadurch auch Rückgriff auf Taxis); Bedingungen im Gelände nicht (mehr) optimal; Pisten für meinen Geschmack fast etwas zu hart. Unfallbedingte 40 min Verspätung bei der Zugfahrt zurück nach Wien.

Nachdem mich gestern abend Dieter Wissekal noch mit ensprechenden Auskünften versorgt hatte, gings heute also bereits um 6h57 vom Wr. Südbahnhof los. Tatsächlich ist die Verbindung von Wien zur Rax (einem der klassischen Hausberge Wiens) sehr gut. Ca. um 9h00 stand ich an der Talstation des SL am Hochplateau und konnte die dortigen leichten Pisten testen. Traumhaft die Ausblicke von der Bergstation der Raxseilbahn. Bei herrlicher Fernsicht (nur tief unten im Tal verschwand alles im Nebelmeer) konnte man sogar die riesigen Windräder im Gipfelbereich des Pretul (südlich vom Stuhleck erkennen).

Allerdings war ich hauptsächlich wegen der Variantenabfahrten bzw. Tourenmöglichkeiten auf die Rax gekommen (der SL ist wirklich nur ein Zusatzangebot). Aufgrund der Schneebedingungen (Altschnee, harschig etc.) und da ich allein war, verzichtete ich auf die mögliche Tour (ca. 1 - 1.5 h Aufstieg) mit langer Abfahrt durch den Gr. Kesselgraben und wählte zum Testen mal die sogenannte Lahngrabenabfahrt im unmittelbaren Nahbereich der Seilbahntrasse. Wie erwartet waren die Bedingungen alles andere als optimal. Harter, kompakter Altschnee und tw. gefrorene Altspuren garniert mit ein paar beinahe eisigen abgerutschten Stellen machten selbst die einfache und harmlose Querung des Steilhangs über den die Seilbahntrasse führt zu einem kleinen Abenteuer. Schlimm war dann auch der steile und mit Slalomstangen in Form von Bäumen gespickte Hang bis zur sogenannten Gsollwiese (ca. 1200m). Hier führt dann der eigentliche Lahngraben nach links zurück zur Seilbahntrasse und zur Talstation, während die einfachere Standardabfahrt (Schöller) weiter nach rechts in Richtung Knappenberg zieht.

Die Einfahrt in den Lahngraben war bei diesen Bedingungen auch alles andere als genussreich. An den schattigen Stellen fand sich noch einigermassen brauchbarer, kompakter Altschnee, überall dort wo Sonne hinkommt, gabs jedoch harschige Stellen, garniert mit vereisten alten Skispuren. Die ersten Höhenmeter gerieten daher (und auch aufgrund meines mangelnden Könnens, Kraft und Selbstvertrauen) eher zum alpinen Abstieg auf Ski, denn zu Schwunggirlanden. Ungläubig starrte ich eine alte Spur an, die de facto gerade den Steilhang (und tw. durch nur meterbreite Lücke zwischen den Bäumen) nach unten führte. Ich hingegen wählte an manchen Stellen eher das Abrutschen :wink:.

Diese Problemzone ging dann letztlich mehr und mehr in eine gut ausgefahrene rinnenähnliche Grabenabfahrt mit Buckelpistencharakter über, die dann durchaus griffig war. Endlich stellte sich dann doch sowas wie Skigenuss ein. Die letzten paar hundert Meter gings dann (immer flacher werdend) ziemlich unterhalb der Seilbahn direkt zur Talstation.

Dort angekommen entschloss ich mich kurzfristig weiter zum Semmering zu fahren, da mich ein nochmaliges Befahren der Rax-Talabfahrten bei diesen Bedingungen nicht wirklich reizte (nichtsdestotrotz liess die Abfahrt ihre Qualitäten bei entsprechenden Tiefschneeverhältnissen erkennen ... dann zählt sie wohl zu den eindruckvollsten Variantenabfahrten in Österreich).

Mit Bus und Taxi gings also rauf zum Semmering. Dort angekommen, war ich gleich mal überrascht, dass sich der Andrang an den Liften (und auch in den Restaurants/Skihütten) angenehm in Grenzen hielt. Die zweite Überraschung war das Ausmaß an "Internationalität". Ich kenne den Semmering noch von den 80er Jahren her, als das Gebiet - etwas heruntergekommen - ganz deutlich in der Hand der Wiener war. Heute ist nicht nur alles modernisiert, sondern wirkt dank der zahlreichen slowakischen und ungarischen Ausflügler/Urlauber auch gleich internationaler (es waren sogar japanische SkiläuferInnen vor Ort :wink:). Das Gebiet ist an sich zwar recht klein, bietet jedoch für mich genug Abwechslung und v.a. deutlich steilere Pisten als z.B. am benachbarten Stuhleck. Besonders gefällt mir das Flair, das durch das Gewusel verschiedenster Wintersportler (Skifahrer, Snowboarder und v.a. auch viele Rodler) und durch die Eigenheiten der landschaftlichen Umgebung (Tiefblick auf die Semmeringstrasse, Semmeringautobahn mit grosser Talüberquerung bei Schottwien, die grossen Hotelbauten, Panorama von Rax und Schneeberg, Pollereswand etc.) entsteht.

Positiv ist mir auch aufgefallen, dass es einige Hänge bzw. Pistenränder gibt, die als klassische Buckelpisten von der modernen "Präparierungswut" verschont bleiben (leider galt das nicht für die Piste 9, obwohl speziell als Buckelpiste ausgeschildert war sie planiert).

Gegen 16h15 gings dann per Taxi zum nächsten vernünftigen Bahnhof (am Bahnhof Semmering selbst bleiben kaum Züge stehen :cry:) nach Spital am Semmering. Die Rückfahrt verlief dann nicht ohne Probleme, aufgrund eines tragischen Unfalls (ein Betrunkener kam Nähe Wolfsbergkogel auf die Gleise und wurde vom Zug überfahren) musste der Zug 40 min halten.

Dieter WISSEKAL
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Re: Rax plus Semmering (AT); 4. 2. 2006

Beitrag von Dieter WISSEKAL »

Danke für Deinen ausführlichen Bericht. Schade, dass Du Dir von den Schneebedingungen her keinen besseren Tag ausgesucht hast. Wenigstens hattest Du tolles Wetter. Mir sind die Pisten am Hirschenkogel auch zu hart, sie sind ja fast wie "betoniert".

Der Zug mit dem Du nach Hause gefahren bist (ÖBB-EC 15558) hält außerhalb der Schisaison im Bahnhof Semmering und heißt dann ÖBB-EC 558. Da aber am Stuhleck mehr Schifahrer zu erwarten sind, wird der Halt im Winter mit Spital am Semmering getauscht. Warum bist Du nicht vom Bahnhof Semmering mit E 16002 (ab Semmering 17:16, an Wien Meidling 18:45) nach Hause gefahren?
gernot
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Re: Rax plus Semmering (AT); 4. 2. 2006

Beitrag von gernot »

Fotos?
Gletscherfloh hat geschrieben: Nachdem mich gestern abend Dieter Wissekal noch mit ensprechenden Auskünften versorgt hatte, gings heute also bereits um 6h57 vom Wr. Südbahnhof los. Tatsächlich ist die Verbindung von Wien zur Rax (einem der klassischen Hausberge Wiens) sehr gut. Ca. um 9h00 stand ich an der Talstation des SL am Hochplateau und konnte die dortigen leichten Pisten testen. Traumhaft die Ausblicke von der Bergstation der Raxseilbahn. Bei herrlicher Fernsicht (nur tief unten im Tal verschwand alles im Nebelmeer) konnte man sogar die riesigen Windräder im Gipfelbereich des Pretul (südlich vom Stuhleck erkennen).

Wie erwartet waren die Bedingungen alles andere als optimal. Harter, kompakter Altschnee und tw. gefrorene Altspuren garniert mit ein paar beinahe eisigen abgerutschten Stellen machten selbst die einfache und harmlose Querung des Steilhangs über den die Seilbahntrasse führt zu einem kleinen Abenteuer.
wie haben die bedingungen direkt in der seilbahntrasse ausgesehen?
schon buckelpiste?
Gletscherfloh hat geschrieben:
Schlimm war dann auch der steile und mit Slalomstangen in Form von Bäumen gespickte Hang bis zur sogenannten Gsollwiese (ca. 1200m). Hier führt dann der eigentliche Lahngraben nach links zurück zur Seilbahntrasse und zur Talstation, während die einfachere Standardabfahrt (Schöller) weiter nach rechts in Richtung Knappenberg zieht.
wahrscheinlich wär's besser gewesen direkt von der bergstation in eine der südlichen rinnen abzufahren, da scheint von der früh weg die sonne rein. damit hat's dann schon in der früh guten firn!

siehe auch http://www.alpinforum.com/forum/viewtop ... hlight=rax

bild 1546,1548,1549
Gletscherfloh hat geschrieben: Die Einfahrt in den Lahngraben war bei diesen Bedingungen auch alles andere als genussreich. An den schattigen Stellen fand sich noch einigermassen brauchbarer, kompakter Altschnee, überall dort wo Sonne hinkommt, gabs jedoch harschige Stellen, garniert mit vereisten alten Skispuren. Die ersten Höhenmeter gerieten daher (und auch aufgrund meines mangelnden Könnens, Kraft und Selbstvertrauen) eher zum alpinen Abstieg auf Ski, denn zu Schwunggirlanden. Ungläubig starrte ich eine alte Spur an, die de facto gerade den Steilhang (und tw. durch nur meterbreite Lücke zwischen den Bäumen) nach unten führte. Ich hingegen wählte an manchen Stellen eher das Abrutschen :wink:.
die spuren müßten tlw. von mir stammen :lol: , hier folgender tipp, bei der einfahrt in den lahngraben nicht sofort direkt abfahren sondern nach rechts queren bis man bei eine markante felsformation sieht, da ist man oder weniger auf der sonnenlosen seite, hier ist's zwar noch um einiges steiler dafür der schnee um einiges besser
Gletscherfloh hat geschrieben:
Dort angekommen entschloss ich mich kurzfristig weiter zum Semmering zu fahren, da mich ein nochmaliges Befahren der Rax-Talabfahrten bei diesen Bedingungen nicht wirklich reizte (nichtsdestotrotz liess die Abfahrt ihre Qualitäten bei entsprechenden Tiefschneeverhältnissen erkennen ... dann zählt sie wohl zu den eindruckvollsten Variantenabfahrten in Österreich).
wie hoch war der flüssigkeitsverlust? bei diesen bedingungen kommt man ja normalerweise mächtig ins schwitzen!?
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gerrit
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Beitrag von gerrit »

Und die Kamera hatte mal wieder keine Batterien? :wink:
Hattest Du auf der Rax eigentlich auch schon eine Tageskarte gekauft und die "geopfert"?
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Daß wir echt waren, werde ich auch noch erfinden! (Josef Zoderer)
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Gletscherfloh
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Beitrag von Gletscherfloh »

@gernot: Zu den Fotos: Als allererstes an der Bergstation bin ich sofort auf die Terasse gerannt und wollte das umwerfende Panorama fotografieren. Leider, leider: wieder einmal Akku leer. Ich hatte am vorabend nochmal getestet, da war alles noch grün ... Ich hasse diese mickrigen Akkus ...

Bedingungen in der Seilbahntrasse: buckelpistenähnlich. Allerdings sah die Unterbrechungsstelle extrem vereist aus. Da ich ortsunkundig bin und ich mir nicht sicher war über die angeblich vorhandene Ausquerungsmöglichkeit vor dieser Unterbrechung habe ich mich entschlossen, bei diesen Bedingungen die Seilbahntrasse gar nicht in Erwägung zu ziehen.

Zum möglichen Firn: Darauf hab ich auch spekuliert. Eigentlich wollte ich deshalb erst etwas später überhaupt die Talabfahrte fahren. Aber ich war zu neugierig. Es war morgens extrem kalt, so dass auch in den direkten sonnenausgesetzten Bereichen das Auffirnen entsprechend dauerte. Evtl. wäre es so gegen 11h - 12h besser geworden. Das Problem ist dann halt im Wald der Wechsel zwischen Sonne (weich) und Schatten (gefroren).

Einfahrt Lahngraben: Tendenziell hab ich anfangs versucht rechts vom eigentlichen Lahngraben zu fahren, wo aufgrund des Schattens kompakter Altschnee vorhanden war. Als Ortsunkundiger ist es halt immer so eine Sache, tendenziell versucht man sich dann halt doch eher an der Hauptroute zu orientieren. Spannend wäre es, die einzelnen Varianten bei guten Bedingungen mit Raxexperten zu erkunden.

@gerrit: Selbstverständlich hatte ich schon eine Tageskarte :wink:. Die Kosten des "Opferns" dieser Karte waren ja vergleichsweise gering. Am höchsten waren die Taxikosten. Das war wohl einer der teuersten Tagesausflüge für mich bislang :wink:. Aber bei diesem Wetter denkt man ohnehin nicht so an die Kosten und immerhin konnte ich zwei Skigebiete an einem Tag machen (im Rückblick ärger ich mich fast, dass ich nicht so gegen 14h30 nach Spital gefahren bin, dann hätte ich nämlich das Stuhleck auch noch mitnehmen können ... :wink:).
Zuletzt geändert von Gletscherfloh am 05.02.2006 - 12:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Gletscherfloh
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Re: Rax plus Semmering (AT); 4. 2. 2006

Beitrag von Gletscherfloh »

Dieter WISSEKAL hat geschrieben:Danke für Deinen ausführlichen Bericht. Schade, dass Du Dir von den Schneebedingungen her keinen besseren Tag ausgesucht hast. Wenigstens hattest Du tolles Wetter. Mir sind die Pisten am Hirschenkogel auch zu hart, sie sind ja fast wie "betoniert".

Der Zug mit dem Du nach Hause gefahren bist (ÖBB-EC 15558) hält außerhalb der Schisaison im Bahnhof Semmering und heißt dann ÖBB-EC 558. Da aber am Stuhleck mehr Schifahrer zu erwarten sind, wird der Halt im Winter mit Spital am Semmering getauscht. Warum bist Du nicht vom Bahnhof Semmering mit E 16002 (ab Semmering 17:16, an Wien Meidling 18:45) nach Hause gefahren?
Zu den harten Pisten: Waren die Verhältnisse am Niederalpl besser (griffiger, weicher ?). Am Semmering hat man auch deutlich - trotz der hohen Naturschneelage - die intensive künstliche Beschneiung gemerkt.

Zu den Zügen: Den Zug, der um 16h37 von Spital weg fährt hatte ich als einzigen im Kopf. Daher hab ich das Taxi nach Spital den kurzen Fussweg zum Bahnhof Semmering vorgezogen. Ich wollte nicht in Gefahr laufen am Bahnhof Semmering (meines Wissens ist dort ja auch das Restaurant geschlossen ?) ewig warten zu müssen.

Das mit dem Halt in Spital ist interessant, weil es inkonsequent ist. Eigentlich müsste dementsprechend auch einer der Frühzüge in Spital halten (ich meine da jetzt nicht Regional/Eilzüge, sondern IC/ECs). Tatsächlich war der "Bahnhof" Spital gerammelt voll von Skifahrern.
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Beitrag von gernot »

Gletscherfloh hat geschrieben:Einfahrt Lahngraben: Tendenziell hab ich anfangs versucht rechts vom eigentlichen Lahngraben zu fahren, wo aufgrund des Schattens kompakter Altschnee vorhanden war. Als Ortskundiger ist es halt immer so eine Sache, tendenziell versucht man sich dann halt doch eher an der Hauptroute zu orientieren. Spannend wäre es, die einzelnen Varianten bei guten Bedingungen mit Raxexperten zu erkunden.
d.h. du warst das erste mal auf der rax?
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Beitrag von Gletscherfloh »

gernot hat geschrieben:
Gletscherfloh hat geschrieben:Einfahrt Lahngraben: Tendenziell hab ich anfangs versucht rechts vom eigentlichen Lahngraben zu fahren, wo aufgrund des Schattens kompakter Altschnee vorhanden war. Als Ortskundiger ist es halt immer so eine Sache, tendenziell versucht man sich dann halt doch eher an der Hauptroute zu orientieren. Spannend wäre es, die einzelnen Varianten bei guten Bedingungen mit Raxexperten zu erkunden.
d.h. du warst das erste mal auf der rax?
Uff, ich schrieb Ortskundiger anstatt Ortsunkundiger. Ja, zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich bislang weder sommers noch winters auf der Rax war (dabei war ein Bekannter von mir einige Zeit Hüttenwirt in einer der westlichen Rax-Hütten). Mir war bis gestern gar nicht bewusst, wie gut erreichbar zumindest die Raxseilbahn von Wien auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist.
Dieter WISSEKAL
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Re: Rax plus Semmering (AT); 4. 2. 2006

Beitrag von Dieter WISSEKAL »

Gletscherfloh hat geschrieben:Zu den harten Pisten: Waren die Verhältnisse am Niederalpl besser (griffiger, weicher ?).
Am Niederalpl sind nur die Abfahrten an der Niederalpl-Bahn beschneit. Diese Pisten waren zwar auch relativ hart, aber nicht unangenehm eisig. Die restlichen Abfahrten sind Naturschneepisten, die großteils griffig waren. Lediglich der kurze Südhang der Brachkogelabfahrt vor dem Straßentunnel war in der Früh sehr hart, dafür am Nachmittag dann leicht aufgefirnt.
Gletscherfloh hat geschrieben:Ich wollte nicht in Gefahr laufen am Bahnhof Semmering (meines Wissens ist dort ja auch das Restaurant geschlossen ?) ewig warten zu müssen.
Ja, die Bahnhofsrestauration ist schon seit Jahren geschlossen. Wenigstens ist der Warteraum geöffnet und gut beheizt.
Gletscherfloh hat geschrieben:Das mit dem Halt in Spital ist interessant, weil es inkonsequent ist. Eigentlich müsste dementsprechend auch einer der Frühzüge in Spital halten (ich meine da jetzt nicht Regional/Eilzüge, sondern IC/ECs). Tatsächlich war der "Bahnhof" Spital gerammelt voll von Skifahrern.
Vor einigen Fahrplanperioden hielt mal ein Früh-IC/EC Richtung Bruck in Spital am Semmering. Derzeit ist ÖBB-EC 15558 der einzige Fernzug mit Halt in Spital am Semmering.

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