Konzept des Landes hungert Schiorte aus
Trotz steigender Besucherzahlen soll das Klippitztörl keine finanzielle Unterstützung mehr vom Land erhalten. Dagegen regt sich nun Protest, das auslösende Erschließungskonzept soll überprüft werden.
KLIPPITZTÖRL. "Perfekte Pisten, ein neuer Sessellift und steigende Besucherzahlen - das Schigebiet Klippitztörl ist gewaltig im Aufbruch", so Geschäftsführer Heinz Worofka. Dennoch sieht das Wintererschließungskonzept des Landes vor, dass die kleinen Familienschigebiete in Kärnten keine Unterstützungen mehr für ihre Infrastruktur erhalten, wie bei der gestrigen Pressekonferenz am Klippitztörl berichtet wurde.
"Dass das Land ein Ranking der Schigebiete machen muss und nicht alle gleich viel Unterstützung bekommen, ist verständlich. Dass bei der Bewertung allerdings Qualitätskriterien aus dem Jahr 2001 herangezogen wurden, ist nicht fair", kritisiert Worofka. Auch Landesrat Josef Martinz will gegen den "abgedrehten" Geldhahn ankämpfen. Andere Schigebiete haben das Konzept, bei welchem 51 Parameter bewertet wurden, ebenfalls beanstandet.
Das Land soll das Konzept nun überprüfen. Wann das sein wird, muss allerdings erst beschlossen werden.
Konzept des Landes Kärnten hungert Schiorte aus
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Jay
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Konzept des Landes Kärnten hungert Schiorte aus
Auch wenn es am Beispiel des Klippitztörl aufgemacht ist, hier ein Artikel aus der Neuen Kärntner Tageszeitung über die Situation in Kärnten für kleine Skigebiete: