ein Thema für die Fans der Pistenraupen:
guggst du hier mit BilderEinzigartig in der Windentechnologie:
Die neue Leitwolf-Winde von Prinoth
Automatische Zugkraft-Regelung und 1.200 Meter Seillänge
Im Bereich der Windentechnologie überzeugt Prinoth seit Jahren durch seine technische Kompetenz. Die Verkaufszahlen beweisen, dass dies auch von den Kunden honoriert wird, die über die Jahre überdurchschnittlich viele Winden-Versionen orderten, so dass Prinoth bei den Windenmaschinen einen Marktanteil von fast 70% erreicht. Mit der neuen Überkopfseilwinde für den Leitwolf – das Spitzenfahrzeug im Bereich der Pistenpflege – geht Prinoth noch einen Schritt weiter: Sie ist stark an Leistung, leicht im Gewicht und extrem bedienerfreundlich. „Auch beim Leitwolf gehört die Winde zu den wichtigsten Innovationen, da Lösungen in dieser Form von keinem anderen Anbieter auf dem Markt angeboten werden“, so der technische Leiter Martin Runggaldier.
Eine Seilwinde, die mitdenkt
Die bedeutendste Entwicklung bei der neuen Leitwolf-Winde ist die automatische Zugkraft-Regelung, die in Abstimmung mit verschiedenen Parametern wie die Fahrgeschwindigkeit, die zu bewältigende Steigung und die aufzubringende Schubkraft elektronisch gesteuert wird. „Der Fahrer muss sich nach dem Einhängen des Seiles und dem Einschalten der Automatik nicht mehr um die Winde kümmern und kann sich zur Gänze auf das Fahren bzw. auf das Pistenpräparieren konzentrieren,“ so Andreas Lambacher, Verkaufsleiter von Prinoth. „Egal ob er bergauf, bergab oder schräg fährt, die Winde hat immer die optimale Zugkraft.“ Diese wird kontinuierlich gesteigert oder verringert, z.B. wenn das Fahrzeug vom Flachen ins steilere Gelände kommt oder wenn zusätzliche Zugkraft gefordert wird. Die Leitwolf-Winde denkt also mit. Ergibt sich eine bestimmte Differenz zwischen Seilgeschwindigkeit und Fahrgeschwindigkeit regelt die Elektronik automatisch nach, um das Gleichgewicht wieder herzustellen. Diese patentierte Technologie ermöglicht daher nicht nur den energiesparenden Geräte-Einsatz, sondern auch eine Schonung des Windenseiles.
Stark in der Leistung – gering an Gewicht
Die neue Leitwolf-Winde ist in Leichtbauweise konzipiert. Der Rahmen ist eine Fachwerkkonstruktion bestehend aus hochfestem Feinkornbaustahl. Der Ausleger kann von der Kabine aus um 360° Grad hydraulisch gedreht werden. Bei geringer Garagenhöhe oder bei der Bearbeitung von Lifttrassen kann der Windenarm gekippt werden, um die maximale Höhe des Fahrzeuges von 3.100 mm nicht zu überschreiten. Der Windenarm kann durch die, im Hydraulikmotor zum Drehen des Windenarms, eingebaute Bremse in jede Position gebracht und muss nicht mehr zusätzlich befestigt werden. Die Leitwolf-Winde ist also stark an Leistung und dabei leicht im Gewicht. Dadurch ist der Leitwolf in der Flotte – ganz ohne Demontage der Winde – immer noch mit dabei. Wie beim Vorgängermodell wird dem Benutzer eine präzise und besonders fahrerfreundliche Bedienung mit einfacher Handhabung ermöglicht. Damit erreicht die Leitwolf-Winde einen effizienten Einsatz bei größter Sicherheit.
Zuverlässigkeit, hohe Lebensdauer und eine Seillänge bis zu 1.200 Meter
Bereits benwährt hat sich das Gesamtkonzept des neuen Leitwolfs mit Trommelwinde und hydraulischer Spulvorrichtung. Sowohl die optimal ausgelegte Lebus-Trommel mit einem Durchmesser von 980 mm und der folglich geringen Anzahl an Seillagen, als auch die großzügig dimensionierten Umlenkrollen, die mit an den Seildurchmesser angepassten Rillen versehen wurden, verhindern den frühzeitigen Verschleiß des Stahlseiles. Die Seillängen betragen wahlweise 850 Meter bzw. verfügt die Leitwolf-Winde über die am Markt einzigartige Seillänge von 1.200 Metern bei einem Windenseil-Durchmesser von 10 mm und einer Mindestbruchlast von 105,50 kN.
Neu ist an der Leitwolf-Winde auch die erste Umlenkrolle nach der Trommel, die schwenkbar ausgeführt ist, um das Seil noch mehr zu schonen. Die Verwendung von bereits bewährten Bauteilen sichert größte Zuverlässigkeit. Das bedeutet wiederum stark reduzierte Wartungsarbeiten und verlängerte Wartungsintervalle.
Für die Demontage der Seilwinde ist ein einfach zu bedienendes Schnellwechselsystem mit serienmäßig mitgelieferter Hebevorrichtung eingebaut, das höchste Bedienerfreundlichkeit gewährt. Die Befestigung der Winde auf den Rahmen erfolgt nicht mehr mit Bolzen sondern mit 6 Schrauben, die den Vorgang beschleunigen. Die Winde kann auch sehr einfach über eine fix angebrachte Hydraulikhandpumpe nach hinten gekippt werden. Dies erleichtert Service und Wartung der Maschine.
Enorme Leistungsfähigkeit und einfache Steuerungsbedienung
Zwei Funktionen können über Druckschalter gewählt werden: manuelles Abspulen oder Arbeitsbetrieb. Darüber hinaus bietet die neue Seilwinde eine automatische Zugkraft-Regelung während des Betriebs sowie die automatische Anpassung der Seilgeschwindigkeit an die Fahrgeschwindigkeit – ob bergauf oder bergab. Bei seitlichem Zug wird die Zugkraft progressiv reduziert, um dem Fahrer das Wenden mit dem Fahrzeug zu erleichtern.
Durch einen Kippschalter kann die Zugkraft manuell über- oder untersteuert werden, was bedeutet, dass dem Fahrer trotz Automatik ausreichend Handlungsfreiraum gewährt wird, um sich an Ausnahmesituationen anpassen zu können. Das Unterblenden, zum Beispiel, kann durch das Betätigen des Unterblendungskippschalters in eingeschaltetem Zustand bleiben, bis diese Funktion durch nochmaliges Drücken wieder deaktiviert wird. Seillänge sowie die Seilzugkraft können über die Displayanzeige im Führerhaus kontrolliert werden, ebenso werden dort die effektiven Windenstunden angezeigt. Die maximale Arbeitsgeschwindigkeit mit der Winde beträgt 16 km/h, die maximale Zugkraft liegt bei 35 kN bei einem Einsatzgewicht von 1.450 kg. Die allgemeine Pistenpräparierung ist bei montierter Seilwinde ohne Einschränkung mit einer Geschwindigkeit von bis zu 21 km/h möglich.
Höchste Sicherheit als absoluter Qualitätsanspruch
Um die Sicherheit der Fahrer bei der Pistenpräparierung vor allem im steilen Gelände zu gewährleisten, hat Prinoth hohe Ansprüche gestellt. Es gibt eine elektronische Überwachung der sich auf der Trommel befindenden Restseilmenge. Der Fahrer wird über ein akustisches Signal auf diese Situation aufmerksam gemacht. Das Seillängen-Anzeigensignal erfolgt durch einen Impulsgeber, der der Windenelektronik auch die Drehrichtung der Seiltrommel meldet. Außerdem werden Seilentgleisung und unregelmäßiger Zug am Seil überwacht. Zwei Rückscheinwerfer auf den Windenrahmen sowie ein Scheinwerfer am Windenausleger gewähren optimale Sichtverhältnisse.