Tödliche Lawinenunglücke in Österreich und Südtirol

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Gletscherfloh
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Tödliche Lawinenunglücke in Österreich und Südtirol

Beitrag von Gletscherfloh »

aus dem ORF-online
Präbichl/Planneralm 08.03.2006

Zwei Tote bei Lawinenabgängen
In der Obersteiermark sind am Mittwoch drei Lawinen abgegangen, zwei davon zeitgleich auf dem Präbichl im Bezirk Leoben. Dabei kamen zwei Tourengeher ums Leben, zwei weitere wurden verletzt.

Vier Tourengeher unter Schneemassen
Kurz nach 12.30 Uhr gingen die beiden Lawinen auf dem Präbichl ab. Längere Zeit war unklar, wie viele Skitourengeher verunglückt sind. Nun steht laut Landeswarnzentrale fest, dass von einer Lawine drei Personen verschüttet wurden, von der anderen ein Tourengeher.

Obwohl die Einsatzkräfte sofort an den Unglücksstellen waren, kam für zwei Verschüttete jede Hilfe zu spät. Die beiden anderen Tourengeher wurden ins Krankenhaus gebracht, einer davon ist schwer verletzt.

Die Angehörigen der Lawinenopfer werden vom Kriseninterventionsteam des Landes betreut.

Mit dem Schrecken davongekommen
Auf der Planneralm ging zu Mittag ebenfalls eine Lawine ab. Zuerst hatte man auf Grund von Skispuren vermutet, dass eine Person verschüttet wurde. Der Betroffene - der die Lawine eigenen Angaben nach ausgelöst hat - hörte die Meldung im Radio und gab Entwarnung; der Mann ist unverletzt.

Bei den drei Lawinenabgängen waren insgesamt 60 Bergretter und zahlreiche Alpinpolizisten sowie sechs Hubschrauber im Einsatz.

Steirer in Südtirol tötlich verunglückt
Im Südtiroler Teil der Ötztaler Alpen wurde am Mittwoch ebenfalls ein Skitourengeher aus der Steiermark getötet. Der in Tragöss im Bezirk Bruck geborene Verunglückte war Mitglied einer achtköpfigen Gruppe.

Laut Bergrettung führte der 43-Jährige die Gruppe an, als er in einem Südhang über eine Wechte stürzte und 200 Meter von den Schneemassen mitgerissen wurde.

Auch Lawinenpieps half nicht
Durch den Lawinenpieps konnte der Verunglückte zwar rasch geortet werden, dennoch benötigten seine Kameraden fast zwanzig Minuten, um ihn aus dem Schnee zu befreien. Für den Mann kam jede Hilfe zu spät.

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