Grundausrüstung für Mehrtages bis Mehrwöchigen Wander/Hochto

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molotov
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Grundausrüstung für Mehrtages bis Mehrwöchigen Wander/Hochto

Beitrag von molotov »

in ein relativer Frischling braucht den Rat der alten Hasen

Was braucht man eurer Meinung nach unbedingt an Ausrüstung und Klamotten?

Welche Rucksackgröße?

Was kann der Händler behalten?

Schreibt ruhig auch Marken- und Produkttips rein, das Angebot ist ja fast unüberschaubar.

Vorerst soll das ganze ohne Gletscher und so ablaufen soll aber alles noch kommen, unsere Tour, die wir für den August ins Auge fassen, geht ums Maderanertal in der Schweiz und bewegt sich vorallem zwischen 2000m und 3000m!


Was ich bisher schon habe:
-schöffel doppeljacke leider schon ein bisschen älter daher weiß ich den modellnamen nicht. aber irgendwie 10.000er oder 15.000 wassersäule. wiegt 800-900g und hat ein leichtes futter.
-dickes und dünnes fleece
-funktionswinterwäsche
-ordentliche hanwag superfriction 2 schuhe
-rucksack für tagestouren irgendwas von vaude ist zwar eignetlich mehr für mountainbike aber sitzt dadurch gut am rücken und ist auch bequem
-ungefütterte tourenhose von vaude
ja das wars eignetlich schon
Vielen Dank für eure Hilfe
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Turm
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Beitrag von Turm »

präzisiere mal bitte ein wenig deine Anforderungen.
1. Es gibt einen großen Unterschied zwischen mehreren Tagen und mehreren Wochen. Ab einer Knappen woche kommst du nämlich mit konventionellen Lebensmitteln nur schwer hin, weil die Gefahr des Verderbens eine Rolle spielt.

2. Bei Hochtouren, wenn größere Schneefelder dabei sind benötigst du eine Ausrüstung die darauf ausgelegt ist, evtl. Grödeln, Steigeisen, Gamaschen.
Regendichte Überhosen bringen im Hochgebirge mehr als Funktionsunterwäsche, weil man diese an und ausziehen kann ohne auszukühlen.

3. Rucksackgröße. Ich habe auf mehrtagestouren einen 45+10Kg Rucksack dabei, den versuche ich incl. Schlafsack auf knappe 10 Kg zu trimmen.

4. Wichtig sind gute Socken mit hohem Feuchtetransport (hab welche von Falke

5. Zur Orientierung auf keinen Fall eine Kompass-Karte, damit kommt man nicht weit, weil sie manchmal falsch sind. Besser eine DAV-Karte oder eine Topografische hochauflösende. GPS-Empfänger ist zur Planung, Auswertung und im Notfall recht nett.

6. Stirnlampe ist nicht nur in der Hütte auf dem Weg zur Toilette hilfreich, sondern auch wenn man nach Einbrucch der Dunkelheit ankommt. hab eine Led-Lampe, die halten länger.

7. Ein Camelbak Trinkschlauch: Das Teil möchte ich beim Wandern nicht mehr missen. Mein persönlicher Wasserverbrauch liegt im Sommer bei ca. 3,5-5 Liter je nach Temperatur auf einer Tagestour, weniger sollte es definitiv nicht sein.

8. Schlafsack. Ich bin kein großer Fan von den Hüttenschlafsäcken und den dazugehörigen decken auf den Hütten. Ich habe einen ultra light Schlafsack von Mc.Kinley, der zur not auch als Biwaksack taugt. mit 1000g und ca. 3,5ltr. Staumaß ist er auch noch recht handlich.

9. vielleicht fällt mir morgen mehr ein.
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Beitrag von GMD »

Zum Thema Karten: Da das Maderanertal in der Schweiz liegt, empfehle ich dir die ausgezeichneten Karten von Swisstopo. Das sind die offiziellen Karten der Schweiz, für den Wanderer sind die Massstäbe 1:25'0000 und 1:50'000 interessant. Letztere gibt es auch mit eingezeichneten Wanderwegen. Diese Blätter sind zwar recht teuer (um die Fr. 20.--), lohnen sich aber unbedingt.

Apropos Maderanertal: Die Strasse da hoch ist auch lustig. Und wenn du schon mal da bist, kannst du ja gleich die neue Golzernbahn dokumentieren. Diese kleine PB musste nach den Unwettern des vergangenen Herbstes neu gebaut werden. Es gibt aber auch noch zwei kleine PBs mit offenen Kabinen in diesem Tal. Viel Spass im Kanton Uri!
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F. Feser
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Beitrag von F. Feser »

1. Es gibt einen großen Unterschied zwischen mehreren Tagen und mehreren Wochen. Ab einer Knappen woche kommst du nämlich mit konventionellen Lebensmitteln nur schwer hin, weil die Gefahr des Verderbens eine Rolle spielt.
>>> Bei den Lebensmitteln würde ich dir entweder Trekkingfood empfehlen oder "5 Minuten Terrinen" (etc.) in Plastikbeuteln abkochen. aber achtung, davon brauchst dann viele. Ein Kocher sollte natürlich dann Standard sein. Wasser dito (entweder bach, dann bitte wasserreinigung (Micropur Forte Tablette, 13,95 €) nicht vergessen) oder eben trinkwasser. wenn du darauf zugriff hast brauchst aber keine verpflegung mitnehmen, weil du eh in der zivilisation unterwegs bist.
2. Bei Hochtouren, wenn größere Schneefelder dabei sind benötigst du eine Ausrüstung die darauf ausgelegt ist, evtl. Grödeln, Steigeisen, Gamaschen.
Gamaschen sind nie verkehrt, wenn Schneefelder in Sichtweite sind. Allerdings hast du in deinem Reisezeitraum August nicht unbedingt Schneefelder auf bis zu (!!!) 3000m. das Problem können Kare und Schattenhänge werden. -> vorher abklären!
und Gletscher sollen ja auch aussen vor bleiben. Daher sind Steigeisen nicht unbedingt notwendig, n paar Grödeln würd ich aber schon mitnehmen.

Regendichte Überhosen bringen im Hochgebirge mehr als Funktionsunterwäsche, weil man diese an und ausziehen kann ohne auszukühlen.
probier es nach dem zwiebelschalenprinzip:
eine odlo "lite" unterwäsche
eine softshell pant
eine gore überziehhose (mammut oder berghaus). findest du heute eigentlich nur mehr mit der paclite membran von gore, welche nicht gar so robust wie die xcr ist, aber trotzdem enorm wasserdicht und vor allem leicht und klein im packmaß!
3. Rucksackgröße. Ich habe auf mehrtagestouren einen 45+10Kg Rucksack dabei, den versuche ich incl. Schlafsack auf knappe 10 Kg zu trimmen.
hier kann ich dir beispielsweise den deuter aircontact 45+10 empfehlen
wenn der preis nicht unbedingt die riesen rolle spielt schau dich mal nach "Bach" Rucksäcken um. Hier findest du super leichte Rucksäcke wie zum beispiel den Venture 1 mit ~ 57 Liter Volumen. Preislich liegst du hier bei ~ 180 €. Wiegt halt im Vergleich zu einem Lowe Alpine einiges weniger (knapp 1000 g bei vergleichbarer Größe) weil auf "Schnickschnack" gerne verzichtet wird.
günstig ist der jack wolfskin agadir II. liegt preislich bei ~ 140 €,

4. Wichtig sind gute Socken mit hohem Feuchtetransport (hab welche von Falke
empfehle dir hier zwei Produkte:
Einmal X-Socks (Produktinformation und Händlerliste auf www.X-Socks.de ). Mit dem Socken "Air Force One"

-> Testsieger im "trek Magazine", 02/2004:
"Dies ist ganz einfach die beste Trekking-Socke, die wir gefunden haben."

Selten solch einen bequemen Socken (was? ich hab einen Socken an?!?) am Fuß gehabt. Hat echte Silberfäden drin, dadurch wird Geruchsbildung vermieden und auch lange Touren sind kein Problem. Weitere Gute Produkte sind der Desert Storm (kein Silber) und der Trekking Extreme Light.
Das zweite Produkt sind die oben bereits erwähnten Falke Socken.
Hier würde ich für deine Tour auf KEINEN Fall einen TK1 nehmen. Dies ist die Voluminösere Variante der Socke.
Denke wenn du im August unterwegs bist brauchst du nicht unbedingt das Volumen. Nimm dir mal den TK 2 coolmax ins Auge, hat zwar kein Silber und auch keine solch "ausgefeilte Technik" wie die X-Socks aber ist einfach eine relativ gute Socke. Preis ~ 15 €

5. Zur Orientierung auf keinen Fall eine Kompass-Karte, damit kommt man nicht weit, weil sie manchmal falsch sind. Besser eine DAV-Karte oder eine Topografische hochauflösende. GPS-Empfänger ist zur Planung, Auswertung und im Notfall recht nett
GPS ist inzwischen recht günstig, aber definitiv KEIN muss auf einer solchen Tour. gute Topokarten (siehe Guidos beitrag) sind vollkommen ausreichend
6. Stirnlampe ist nicht nur in der Hütte auf dem Weg zur Toilette hilfreich, sondern auch wenn man nach Einbrucch der Dunkelheit ankommt. hab eine Led-Lampe, die halten länger.
Empfehle dir hier Produkte von Petzl, gerade die Tikka Reihe ist da sehr gut und vom Preis her auch im Rahmen.
ob 3 LED oder 4 LED's musst du selbst wissen, einfach mal nachschauen.
Modelle: Tikka plus, Tikka, Zipka Plus.
Preise zwischen 25 und 45 €
7. Ein Camelbak Trinkschlauch: Das Teil möchte ich beim Wandern nicht mehr missen. Mein persönlicher Wasserverbrauch liegt im Sommer bei ca. 3,5-5 Liter je nach Temperatur auf einer Tagestour, weniger sollte es definitiv nicht sein.
endlich mal jemand der Ahnung hat :)
Camelbak oder Deuter Trinksysteme sind inzwischen ausgereifte Dinger, mit knapp 30 € für ein 3 Liter Set auch nicht zu teuer und passen in die meisten Rucksäcke (beim Kauf (siehe oben!) darauf achten!). Gibt sogar extra öffnungen für den Schlauch! Habe auch ein solches System und habs eigentlich bei so ziemlich jeder Tour dabei, und finde es einfach nur praktisch nicht immer nach der Flasche zu kramen!
8. Schlafsack. Ich bin kein großer Fan von den Hüttenschlafsäcken und den dazugehörigen decken auf den Hütten. Ich habe einen ultra light Schlafsack von Mc.Kinley, der zur not auch als Biwaksack taugt. mit 1000g und ca. 3,5ltr. Staumaß ist er auch noch recht handlich.
das würde ich auch sagen. Wenn du allerdings ne Hüttentour machst, reicht ein solcher Hüttenschlafsack vollkommen aus. Wenn ein Zelt bzw. ein richtiger Schlafsack mitmuss ists dann schon wieder interessanter, hier warte ich auf eine Antwort deinerseits bevor ich mich hier zu sehr verzettele.

Was ich noch auf jeden Fall mitnehmen würde:

1. Wasserfeste Streichhölzer (man weiß nie)
2. 1. Hilfe Ausrüstung (kleine günstige Sets)
3. Klettersteig angepeilt? ja nein (dann nähere Infos)
4. Trekkingstöcke, einfach sehr gut beim Bergabgehen als auch zum "festhalten" wenn es mal bergauf geht :P

Funktionshemden die schnell trocknen (Schweiß etc...) gibts in diversen Farben und Mustern die inzwischen sogar im "zivilen" Leben tragbar sind.


Wenn du noch irgendwelche Infos brauchst schrei einfach!



9. vielleicht fällt mir morgen mehr ein.
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Beitrag von molotov »

Alpin-Forum|LSAP hat geschrieben:
1. Es gibt einen großen Unterschied zwischen mehreren Tagen und mehreren Wochen. Ab einer Knappen woche kommst du nämlich mit konventionellen Lebensmitteln nur schwer hin, weil die Gefahr des Verderbens eine Rolle spielt.
>>> Bei den Lebensmitteln würde ich dir entweder Trekkingfood empfehlen oder "5 Minuten Terrinen" (etc.) in Plastikbeuteln abkochen. aber achtung, davon brauchst dann viele. Ein Kocher sollte natürlich dann Standard sein. Wasser dito (entweder bach, dann bitte wasserreinigung (Micropur Forte Tablette, 13,95 €) nicht vergessen) oder eben trinkwasser. wenn du darauf zugriff hast brauchst aber keine verpflegung mitnehmen, weil du eh in der zivilisation unterwegs bist.

ja die sache mit dem essen, also soll ja ne hüttentour werden, ist es da trotzdem sinnvoll essen einzupacken oder kann man sich ja auch auf den hütten was mitnehmen? auch zu erträglichen preisen?
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baeckerbursch
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Beitrag von baeckerbursch »

ja die sache mit dem essen, also soll ja ne hüttentour werden, ist es da trotzdem sinnvoll essen einzupacken oder kann man sich ja auch auf den hütten was mitnehmen? auch zu erträglichen preisen?
Etwas essen dabei haben ist immer notwendig. Allerdings würde ich da auf irgendwelche Müsil-Schnitten und evtl. Grundnahrungsmittel beschränken. Sonst schleppste ja das ganze die ganze zeit rum.... Und der Rucksack wird schon schwer genug sein....

Was ich noch mitnehmen würde:

- Biwaksack
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Beitrag von molotov »

ja an ein notebiwak hab ich auch schon gedacht, wenn nur das gewicht nicht wäre
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F. Feser
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Beitrag von F. Feser »

ich stelle dir gleich noch einige wichtige dinge zusammen, sozusagen eine checkliste. alles was mehr ist brauchst nicht, alles was dabei ist ist notwendig

grüße,
flo
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F. Feser
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Beitrag von F. Feser »

Wenn du ne Tagestour machst, würde ich dir folgende Ausrüstung ans Herz legen:

Funktionsjacke (wie oben gesagt am besten eine Jacke mit Gore Tex Paclite Membran, da einfach und leicht zu verstauen, Preis zw. 200 und 500 €) (Berghaus oder Mammut)

Regenhose (wie oben)

Wanderstiefel ( hast du ja bereits, mit dem Hanwag Superfriction auch nen guten)

Softshell Jacke + Wanderhose Softshell: für das "wärmen", damit du nicht nur eine Wetterhülle (siehe Funktionsjacke) hast (Berghaus, Mammut oder The North Face)

Wanderhemd (siehe oben, am besten eine Kunstfaser, keine Baumwollhemden! Empfehlung: Vaude, Mammut Modell Sondrio, Jack Wolfskin)

Tagesrucksack (20 - 25 Liter, mehr brauchst nur eventuell (je nach persönlichem Empfinden bzw. ob du anderer Leute Verpflegung mitschleppen willst...)

Mütze gegen die Sonne

Sonnenbrille und Creme, LSF 20 reicht für normale Haut.

Trekkingstöcke, hier empfehle ich LEKI oder Komperdell. Komperdell ist sehr leicht im Vergleich zu Leki. Preislich ähnlich. Achte auf: Anti Shock, schnelle Verstellmöglichkeiten, guter Griff (ob Kork oder Gummi musst du selbst wissen!)

Wanderkarten

Wanderführer

Multifunktionsuhr (kein muss, aber interessante Informationen ablesbar (Luftdruck, Höhe, Puls etc...) gute & günstige Modelle gibts bereits ab 129 €

GPS Gerät: Kein Muss.

Stirnlampe: Wenn du auf der Hütte nachts raus musst, bzw. du mal während einer Wanderung von der Dunkelheit "überrascht" wirst.
Empfehlung: Petzl Tikka, kostet ~ 30 € oder Tikka Plus (3 LED) bzw. Tactikka und Taktikka plus. bei den letzten hast du schwenkbare Rotlichfilter, damit du bei Nacht gut Kartenlesen kannst.

Erste Hilfe Set (Pflaster, Mullbinden, Tape, Wundauflagen, Wunddesinfektion, Schmerzmittel, Rettungsdecke, Dreiecktuch, Erste-Hilfe-Booklet) MUSS!!!!

Trinksystem
(siehe Beitrag oben)

ggf. Thermosflasche (getränke warm/kalt).
gut und günstig: Hot & Cold Trinkflaschen von Tatonka (~20 € - 40 €). Kein Vergleich jedoch zu den Sahara Tiger. Hier hast du eine super Flasche für knapp 50 €, die jedoch auch mal nach einem Wochenende noch warm (! also nicht heiß!) hält. also fr. abend kochend einfüllen, sonntag abend warm raustrinken...

Mittagessen/Vesper/Riegel
>> Powerbar oder sonstige Fitnessriegel, Corny tuts aber auch!

Schweizer Messer / Multitool...
kann man IMMER brauchen!
>>> empfehlenswert sind beim Multitool neben den orig. Leatherman auch die Victorinox Tools, preislich günstiger als Leatherman

Gamaschen
>>> siehe oben

Ausweis/Pass/Geldbörse/Krankenkassenkarte/Allergiepass


Hüttentour zusatz:
Hüttenschlafsack
Rucksack (größer als oben, siehe mein erster Beitrag)
Wäsche zum wechseln!
Waschzeug
Handtuch (mini schnelltrocknendes Outdoor Gerät, braucht fast kein Platz!)
Klopapier (muss ja nicht gleich ne ganz volle Rolle sein!)
Oropax
Spiegel (evtl. beim Waschbeutel(kauf) dabei!)
Handy
Medikamente (persönliche)
Fremdwährung!

Hoffe, dir geholfen zu haben. Würde mich freuen nach Abschluss der Tour nen schönen Bericht darüber (mit vielen Bildern!) im Sommerberichte Forum lesen zu können!

Grüße,
Flo
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Beitrag von molotov »

das forum überrascht mich immer wieder :)
prompte und wirklich sehr gute antworten, fühle mich für dein einkauf recht gut gerüstet ;)
mal so ne frage, hier empfehlen alle softshell hosen, aber wird das nicht schnell zu warm? tuts nicht auch sowas wie das hier? :
http://www.globetrotter.de/de/shop/deta ... 1501&GTID=
Für ne Hüttetour im Sommer würde ich eventuell sogar was kurzes mitnehmen oder? Geht dann auch mal als Badehose durch.

Und Berichte wirds natürlich auch geben, vllt sogar schon nächste Woche von ner Tour zur Lindauer Hütte
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Beitrag von maartenv84 »

Ich würde auch ein extra paar Schuhsenkels mitnehmen (Aus erfahrung).

Auch ein Höhenmesser habe ich immer mit. Damit kann man auch sehr gut schnelle änderungen im Wetter sehen (Luftdruckänderungen ohne Abstieg oder Aufstieg).
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Nuno
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Beitrag von Nuno »

Hier mal meinem Senf dazu.

Wenn du nicht gleich hunderte Euronen fertig bereit habt, soll man bestimmte Sachen wahlen. Kleider wie sie vom Admin erwähnt würden, sind zwar komfortabel, aber auch relativ teuer (dafür dann auch sehr preiswert). Ich trage meistens ein normalen Hose (entweder kurz oder lang, je nach Temperatur). Dazu nehm ich ein Regenjacke + hose, ein Windjacke und ein Fleeceshirt mit. Alles dünn und relativ leicht. Mehrere T-shirts/Poloshirts, da es wirklich sehr komfortabel ist abends etwas anderes zu tragen als tagsüber; Socken das gleiche. Je nach Wetterlage lasst sich das gut kombinieren. Bei wirklich schlechtes Wetter ist ein Regenponcho besser als jedes Goretex Jacke.

Besparen soll man nicht auf: Schuhen, Socken, Rucksack, Kartenmaterial und Gebietsführer. Höhenmesser ist sehr nett, Kompas auch wenn du in unwegsames Gelände unterwegs bist. Ausser Sonnencreme habe ich meist auch noch einen Kappe dazu.

Nun jetzt zu meinem Erfahrung mit Essen und trinken; Müsliriegel finde ich richtig doof, zu wenig Nährung und oft reagiert meinem Magen durch dem wandern recht negativ. Ich hab ein paar dabei, oder auch Schokolat, wenn ich wirklich schnell etwas süsses (extra energie) brauch. Zum essen nehme ich am liebsten für die erste zwei tagen Brot mit, mit schmelzkäse oder so etwas. Desweiteren bieten sich verschiedene Ersätze zum Brot an in die meisten Bergsportgeschäfte. Guck mal an was es so gibt und versuch's mal zu Hause. Jedenfalls empfhele ich nie um Tagestouren nur auf Müsliriegel zu machen, es genügt mir jedenfalls gar nicht!

Ich nehm Zeit zum essen und trinken, also nicht während das Laufen. Wasser soll man, wenn man zusätzliches brauchst, nur aus Brunnwasser oberhalb von Almgebiet holen. Sonst gibt's rasch 'nen netter Durchfallerlebnis unterwegs. Am besten soll man Wasser oder Tee (kein warme!) trinken.

edit: glatt vergessen, hausschuhe sind in die AV Hütten pflicht -> nehm ich immer selbst mit
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Beitrag von molotov »

klasse deutsch!
was stellen die sich da als hausschuhe vor?
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Nuno
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Beitrag von Nuno »

slippers oder so etwas genügen. Manchmal haben Hütten auch leihexemplaren, aber das gefällt mir nicht so :-/
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Turm
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Beitrag von Turm »

Nuno hat geschrieben:
edit: glatt vergessen, hausschuhe sind in die AV Hütten pflicht -> nehm ich immer selbst mit
Hierzu ein Toller Spruch der in der Braunschwaiger Hütte klebt:
Gehst du hier mit Schuhen rauf, zahlst du gleich 10 Euro drauf!!
Ich hoffe er hängt noch.

Ich vergesse die Teile regelmäßig, und gehe dann in meinen Socken.
Was sich auch toll eignet, sind die Einweg-Badelatschen, die man manchmal in Hotels findet. Es gibt aber auch spezielle Hüttenschuhe in knalligen Farben.
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Beitrag von Emilius3557 »

Ich glaube der Spruch hängt noch!

Auf der Braunschweiger Hütte kann man übrigens im "Führerraum" übernachten - für Ewiggestrige oder "Nostalgiker"... :D
(ich weiß, dass es einen anderen Hintergrund hat... :D )

Alpenvereinsausweis sicher gut: Reduktionen und Vorrechte!

Ansonsten: nicht zu viel Unnötiges Zeug mitnehmen, man kommt egtl mit sehr wenig Zeug aus - ich nehme z.B. immer wieder viel zu viel Essen mit.
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Turm
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Beitrag von Turm »

Marius hat geschrieben:IAuf der Braunschweiger Hütte kann man übrigens im "Führerraum" übernachten
Ich habe ein tolles Notlager im Keller ergattert, das war verdammt eng. Mit 12 Leuten mit einem Fenster auf 14qm.

Deswegen, bei einer Hüttentour evtl. bei den Hütten reservieren, das hat dann Vorteile, bei der Zimmerbelegung.

@ admin: Oropax, was bist denn du für ein Weichei? :D
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Beitrag von molotov »

so hab mir jetzt mal ne hose und zwar die rabot flex von hägloffs gegönnt dazu noch socken von ulfrotte
beim rucksack hab ich mich noch nicht entschieden
mein kumpel hat nen lowe alpin sputhpeak 40 genommen
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