Coaster: Weltneuheit in Arosa

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mic
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Coaster: Weltneuheit in Arosa

Beitrag von mic »


MrGaunt
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Beitrag von MrGaunt »

8O Ein Hotel leistet sich privat so ein Ding? Wow.
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GMD
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Beitrag von GMD »

Könnte das ein verspäteter Aprilscherz sein?
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AlpBessi
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Beitrag von AlpBessi »

Könnte das ein verspäteter Aprilscherz sein?
Nein, nein, kein Scherz :wink:

Letzten November wurde der Zinenplanänderung zugestimmt, Infos der Gemeindeversammlung zuvor:
Zitat:

Teilrevision Genereller Erschliessungsplan Tschuggenbahn
Die Lage des Grandhotels Tschuggen bedingt, dass die Gäste mit Hotelbussen zu den
verschiedenen Bergbahnen gebracht werden müssen. Die Grandhotel Tschuggen AG
beabsichtigt nun, mit einer mechanischen Personentransportanlage einen direkten
Anschluss an das Ski- und Wandergebiet von Arosa zu schaffen. Für den Transport der
Gäste vom Hotel Tschuggen in den Raum Tschuggenhütte ist eine Standseilbahn geplant,
welche den Hotelgästen zur Verfügung stehen soll.
Die Realisierung dieses Bauvorhabens erfordert eine Anpassung des Generellen
Erschliessungsplanes. Der Gemeinderat hat die Teilrevision, bestehend aus Generellem
Erschliessungsplan 1:2'000 Tschuggenbahn und Planungsbericht zuhanden der öffentlichen
Auflage, welche vom 2. bis 22. September 2005 dauert, verabschiedet. Während dieser Frist können interessierte Personen beim Gemeinderat Wünsche und Anträge einreichen. Diese
werden durch den Gemeinderat behandelt. Zusätzlich wird das Sachgeschäft an einer
Gemeindeversammlung vorberaten. Anschliessend wird über die Änderung des Generellen
Erschliessungsplanes und die Vernehmlassung der Gemeinde gegenüber dem Bund und
dem Kanton bei der Bewilligung von touristischen Beförderungsanlagen (Art. 33 lit. e
Gemeindeverfassung) an der Urne abgestimmt.

Quelle: arosa-online.ch, Neues vom Gemeinderat 31. August 05
Allerdings wusste man / ich damals nicht, dass ein Alpine-Coaster entstehen würde!
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GMD
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Beitrag von GMD »

Das ganze Projekt ist sowieso (zu Recht!) heftig umstritten.
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Jay
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Beitrag von Jay »

AlpBessi hat geschrieben: Allerdings wusste man / ich damals nicht, dass ein Alpine-Coaster entstehen würde!
Ich will ja echt kein Korinten-Kacker sein, aber ein Alpine Coaster entsteht dort nicht. Bei den ganzen verschiedenen Anlagen mit ähnlichen Namen sollte man eventuellen Missverständnissen besser von vornherein vorbeugen. Hierbei handelt es sich um das Coaster Verkehrssystem.

Jakob
kaldini
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Beitrag von kaldini »

@GMD: warum zu Recht?
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Beitrag von GMD »

Das Prätschli, so heisst die Gegend wo der Komplex entstehen soll, ist ein beliebtes Spazier- und Naherholungsgebiet in Arosa weil es noch vom Tourismus praktisch nur am Rande berührt wird. Deswegen ist es umstritten.
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kaldini
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Beitrag von kaldini »

Also ist der Busverkehr besser als der Coaster?

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GMD
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Beitrag von GMD »

Der Coaster an und für sich ist sicher besser als der Bus. Aber die wollen dort oben auch noch einen Riesenhotelkomplex hinstellen.
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AlpBessi
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Beitrag von AlpBessi »

Hmmm, also Stop mal, ihr durchmischt da etwas!

Das bestehende 5* Hotel Tschuggen plant diese Bahn (http://www.tschuggen.ch/de/press/press.aspx), um im Sommer die Gäste vom Hotel weiter hinauf zu befördern und vor allem damit im Winter die Gäste in kürzester Zeit mitten im Skigebiet sind.

Dieser Coaster kann also gebaut werden und hat absolut nichts zu tun mit dem umstrittenen Hotelprojekt im Aroser Schutzgebiet!

Dennoch - als private Anlage dürfen wahrscheinlich nur Hotelgäste die Bahn nutzen, und das Hotel ist nicht grad billig :wink:
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GMD
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Beitrag von GMD »

AlpBessi hat geschrieben:Hmmm, also Stop mal, ihr durchmischt da etwas!

Das bestehende 5* Hotel Tschuggen plant diese Bahn (http://www.tschuggen.ch/de/press/press.aspx), um im Sommer die Gäste vom Hotel weiter hinauf zu befördern und vor allem damit im Winter die Gäste in kürzester Zeit mitten im Skigebiet sind.

Dieser Coaster kann also gebaut werden und hat absolut nichts zu tun mit dem umstrittenen Hotelprojekt im Aroser Schutzgebiet!
Ach so, danke für die Infos!
AlpBessi hat geschrieben:Dennoch - als private Anlage dürfen wahrscheinlich nur Hotelgäste die Bahn nutzen, und das Hotel ist nicht grad billig :wink:
Das fände ich schade, denn auf diese Weise könnte man auch den Bus ersetzen.
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Jay
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Beitrag von Jay »

St. Galler Tagblatt berichtet:
Zahnrad-Lift in die Bergwelt
Ein Skitaxi für Hotelgäste als Vorläufer für die Serienproduktion? – Ein neues Nahverkehrsmittel kommt in Fahrt
AROSA. Gäste des Fünf-Sterne-Tschuggen-Grand- Hotels in Arosa haben im Dezember 2006 eine Annehmlichkeit mehr: Sie fahren bequem mit dem Schienentaxi mitten ins Ski- und Wandergebiet.

CHRISTOPH ZWEILI

12 000 Gästebetten, 900 000 Logiernächte bei 2600 Einwohnern, zu denen sich im Winter 1300 Saisonniers gesellen, die im Ferientourismus und im Baugewerbe beschäftigt sind: Das ist Arosa am Ende des Schanfiggertals. Nach sechs Jahren Forschung und 3,7 Millionen Euro Entwicklungskosten nutzt das Vorarlberger Erfinderteam um Geschäftsführer Rainer Perprunner den Coaster – ein völlig neues Nahverkehrsmittel auf Schienen – zum ersten Mal kommerziell.

50 Prozent Steigung
Ab Dezember 2006 werden die Gäste des Tschuggen Grand Hotel im mondänen Tourismusort im Pendelbetrieb geradewegs zur Tschuggenhütte an der Bergbahn zum Weisshorn-Gipfel (1991 Meter über Meer) gebracht. Und das mit zwei selbstfahrenden Fahrzeugen auf einer 500 Meter langen Schienenkonstruktion. Angetrieben wird das Schienentaxi mit geheizter Kabine, Rundumsicht und neun Sitzplätzen von geräuscharmen Elektromotoren. Diese werden von Hochleistungsbatterien der neusten Generation mit Energie versorgt. «Die maximale Steigleistung des Zahnradtaxis beträgt in Arosa 50 Prozent», sagt Florian Oberforcher, Projektleiter bei der Coaster GmbH in Nüziders. «Das Zahnradgetriebe ermöglicht eine Höchstgeschwindigkeit von sechs Metern pro Sekunde. Überwunden werden 150 Höhenmeter.» Damit funktioniert der Coaster im Prinzip wie ein Lift: Der Fahrgast drückt auf den Knopf und das nächst verfügbare Fahrzeug bringt ihn – vergleichbar mit einem Lift – mitten ins Skigebiet. Damit kann auf den heutigen Hotel-Busservice zu den Talstationen verzichtet werden.

«Die Bewilligung für die Zubringerbahn? Die ist längst erteilt», sagt der Aroser Gemeindeschreiber Heinz Meier. Der Gemeinderat habe vor drei Jahren die neue touristische Attraktion begrüsst. Zusammen mit Grundeigentümern und Umweltschutz-Verbänden sei eine raumplanerisch verträgliche Lösung entwickelt worden. «Wir hoffen, dass sich bald auch weitere Hotels am Coaster beteiligen können», sagt Meier. Rechtzeitig auf die Wintersaison 2006/2007 ist auch die Eröffnung der «Tschuggen-Bergoase» geplant. Hinter dem «grössten europäischen Bauvorhaben im Wellnessbereich» steckt der Tessiner Stararchitekt Mario Botta. Während Architekt Peter Zumthor seine Valser Felsentherme an den Felsen schmiegt, vergräbt Botta sein 3500 Quadratmeter-Bad im Berg. Auch hier sind nicht in erster Linie Schwimmwettbewerbe geplant, vielmehr wird der Lustgewinn in kalten und warmen Bädern, auf Liegestühlen und Massagetischen im Vordergrund stehen.

Coasterpläne schmieden
Für den Coaster gibt es weitere Interessenten, auch wenn noch keine weiteren Verträge unterzeichnet sind: Im autofreien Matterhorndorf Zermatt wird offen über eine Citycoaster-Anlage diskutiert, die innerorts gebaut werden soll – der Prototyp der Kabine für diese urbane Variante des Coasters steht Ende März zur Verfügung und wird an Messen gezeigt.

«Auch Flims-Laax denkt über eine Coaster-Anlage nach, einen Rundkurs von 2,3 Kilometer Länge – mit der Option, später die Dörfer Flims und Laax mit dem Coaster zu verbinden», sagt Projektleiter Oberforcher. Für die Region Toggenburg-Werdenberg-Liechtenstein ist ein Pilotprojekt mit dem Schienentaxi geplant.
Jay
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Beitrag von Jay »

Mehr Infos über das System:

http://www.coastersandmore.de/rides/tra ... ster.shtml

Jakob
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BigE
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Beitrag von BigE »

Gestern war laut Berichten in Südostschweiz und Bündner Tagblatt Flugtag, die Fahrbahnträger wurden per Kamov der Heliswiss eingeflogen und montiert. Die Stützen waren schon im August gesetzt worden.
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Saison 14/15: Gotschna/Parsenn 38, Madrisa 9, Rinerhorn 3, Jakobshorn 4, Schatzalp 1, Grüsch Danusa 1, Brambrüesch 3, Lenzerheide/Arosa 1, Flims/Laax 1, Brigels/Waltensburg 1, Tschappina 1, Diavolezza 4, Corviglia 1, Samnaun/Ischgl 2, Livigno 1, Skitour 2 - Total: 73
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Beitrag von paddington »

Auf http://www.tschuggen.ch/de/coaster/photos03.aspx gibst Bilder des Coaster und ein Video der Montage.

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Beitrag von TPD »

Infolge Mängel an der Fahrbahn muss der Eröffnungstermin auf unbestimmte Zeit verschoben werden.

Diese Info habe ich von verschiedenen Quellen.
https://www.skichablais.net, seit 20 Jahren über Bergbahnen der Region Chablais und Umgebung.

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BigE
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Beitrag von BigE »

es soll sich um mangelhafte Schweissnähte handeln.
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Jay
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Beitrag von Jay »

Nicht gut für eine Erstauslieferung...
Eine österreichische Zulieferfirma hat bei den Schweissarbeiten gepfutscht, so dass die Schiene nicht stabil genug ist. Die Hotelleitung hat nun entschieden, die 520m lange Strecke der 5 Mio Fr. teuren Anlage im kommenden Frühling abzubrechen und zu ersetzen.
Quelle: SFR

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BigE
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Beitrag von BigE »

hui, als ich hörte die schweissnähte seien mangelhaft dachte ich an irgendeinen verhindererparagraphen, nicht daran dass grad ein abriss und neubau nötig wäre...
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Jens
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Beitrag von Jens »

Coaster Verkehrssysteme beantragt Konkurs

Die Coaster Verkehrssysteme GmbH mit Sitz in Nüziders hat beim Landesgericht Feldkirch einen Konkursantrag eingebracht. Laut Wirtschaftspresseagentur wurde das Konkursverfahren aber noch nicht eröffnet.

Lieferanten-Fehler verursachte Zusatzkosten
Vor einer etwaigen Konkurseröffnung sei noch der Fristenlauf abzuwarten. Betroffen von der Insolvenz sind 13 Mitarbeiter.

Das Unternehmen ist auf die Entwicklung und Herstellung von schienengebundenen Elektrofahrzeugen spezialisiert.

Der geschäftsführende Gesellschafter Rainer Perprunner erklärte auf Anfrage, dass beim ersten realisierten Projekt eines Coasters in Arosa in der Schweiz aufgrund mangelnder Qualität der Schweißarbeiten die Fahrbahn ausgetauscht werden musste.

"Der Lieferant hat sein Verschulden bereits 2006 eingestanden", so Perprunner. Doch durch die entstandene Verzögerung von einem Jahr seien Kosten entstanden, die schlussendlich einen Konkursantrag unabwendbar gemacht hätten.

Zudem habe ein Investor einen bereits unterschriebenen Vertrag nicht eingehalten. Den Namen des Investors wollte Perprunner nicht nennen.

"Wahrscheinlich keine Zukunft"
Wie es weitergeht, sei derzeit noch völlig offen. "Für das Unternehmen gibt es wahrscheinlich keine Zukunft. Sehr wohl aber für die Coaster-Technologie, die durch den Konkursantrag ja nicht schlechter geworden ist."

Die erste Anlage in Arosa sei vom Kunden bereits abgenommen worden und habe auch schon mehrere hundert Hotelgäste transportiert. Derzeit gebe es jedoch noch gewisse Anfangsschwierigkeiten.

2,6 Millionen Euro Bilanzverlust
Ein Blick in die Unternehmensbilanz des Jahres 2006 zeigt, dass das Unternehmen ein negatives Eigenkapital von etwa 3,5 Millionen Euro besitzt.

Der Bilanzverlust beläuft sich auf 2,6 Millionen Euro und die Verbindlichkeiten auf 3,8 Millionen Euro.
www.orf.at
Tiefschnee muss gewalzt sein
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Beitrag von Jens »

Coaster-Verkehrssysteme-Konkurs abgelehnt

Der Konkursantrag der Firma Coaster Verkehrssysteme ist mangels Masse vom Landesgericht Feldkirch abgewiesen worden. Das berichtete Wirtschaftspresseagentur.com am Freitag.

Kostenvorschuss wurde nicht aufgebracht
Der eingeforderte Kostenvorschuss von 4.000 Euro wurde laut wirtschaftspresseagentur.com nicht erbracht. Das Konkursgericht fand auch kein verwertbares Vermögen.

Nach der letzten Bilanz von 2006 sollen Verbindlichkeiten in Höhe von mindestens 3,7 Millionen Euro vorliegen. Die Gesellschaft war 2006 überschuldet. Das negative Eigenkapital belief sich auf minus 3,5 Millionen Euro.

Gegenüber Wirtschaftspresseagentur.com sagte Coaster-Geschäftsführer Rainer Perprunner, dass weder Geld noch Vermögen vorhanden seien. Das Unternehmen habe seit Jahren ausschließlich entwickelt. Nur mit einem Investor und frischem Kapital gäbe es eine Chance, das Know-How zu vermarkten.

Unternehmen hatte nur einen Kunden
Die Gläubiger der Firma Coaster seien Lieferanten und der einzige Kunde in Arosa sowie die Gebietskrankenkasse und das Finanzamt. Die Förderbank des Bundes, die Austria Wirtschaftsservice (AWS), habe rund eine Million Euro in das Projekt investiert.
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Beitrag von linemaster »

- Beitrag gelöscht, da unnötig oder uninteressant -
Zuletzt geändert von linemaster am 07.02.2008 - 21:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Theo
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Beitrag von Theo »

Und leider weitere schlechte Nachrichten vom Coaster in Arosa.
http://www.sf.tv/var/videoplayer.php?ca ... 6%3A20.675

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