Eben: Lifte gefährdet
23.03.2006
Wenn nicht bis zum Juni eine Entscheidung über die Neuanlegung einer Tafabfahrt gefallen ist, sieht es um die Zukunft der Ebener Lifte schlecht aus.
eben (Migu). "Wenn der Geschäftsführer der Flachauer Bergbahnen, der Ernst Brandstätter keine Ebener wären, dann hätten wir wohl längst keinen Lift mehr", meinte dieser Tage eine Ebener Skifahrerin - nicht zu Unrecht. Seit Jahren setzt sich der ehemalige Geschäftsführer des Tourismusverbandes für "seine Gemeinde" im Vorstand der Flachauer Bergbahnen ein. "Bis zum Juni muss eine Entscheidung gefallen sein, ob wir eine zeitgemäße und ständig beschneibare Talabfahrt errichten können. Sonst wird es eng", meinte Brandstätter dieser Tage gegenüber den "Pongauer Nachrichten".
Ein Doppelsessellift und ein Schlepplift führen die Flachauer Bergbahnen am Hausberg der Ebener. Die Talabfahrt sorgt immer wieder zu heißen Debatten, da ein Grundbesitzer hier andere Vorstellungen als die Liftbetreiber verfolgt. Brandstätter: "Wir könnten seine Wünsche erfüllen, über ein Areal beim Hölzlbauern fahren. In ein langfristiges Vertragswerk müssten auch Parkplätze bei der Talstation Aufnahme finden. Bei Einigung ist das Skigebiet langfristig gesichert. Dann wird in moderne Anlagen investiert. Sonst nicht."
Seitens der Gemeinde steht man Verbesserungen im Skigebiet natürlich positiv gegenüber. Brandstätter hofft aber in den Gesprächen mit dem Grundbesitzer auch auf mehr sachliche Unterstützung der Gemeinde, die für ihre skisportliche Jugend und ihre Urlaubsgäste an einem Fortbestand der Anlagen doch großes Interesse haben sollte.
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- lanschi
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